Schilddrüsenunterfunktion?

Diskutiere Schilddrüsenunterfunktion? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Diese Art der Erkrankung ist nicht immer leicht für Tierärzte zu diagnostizieren, aber sie verursacht firstplötzliche Verhaltensänderungen der...
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blackdobermann

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Diese Art der Erkrankung ist nicht immer leicht für Tierärzte zu diagnostizieren, aber sie verursacht
plötzliche Verhaltensänderungen der Tiere, die oft kaum durch Training zu kontrollieren sind. U.a. der Tunnelblick des Hundes, Stressintoleranz oder unbegründete Ängstlichkeit. (Bei letzterem sind nicht die "unerzogenen" Hunde gemeint ;))

Hat jemand mit dieser Erkrankung erfahrung?
Warum ist sie so schlecht zu diagnostizieren?
Ist der Erkrankung vorzubeugen?
 
28.03.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im Ratgeber nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
*Mischling*

*Mischling*

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Unser Hund (Hovawarth) hat es von Geburt an, erblich bedingt. Die Hormonproduktion war schwer gestört, weshalb er keine Puberttät erlebt hat, kein richtiges Haarkleid entwickelt hat und in der geistigen Reife immer etwas zurück war. Aber auffälliges Verhalten konnte ich bei ihm nie beobachten, also Tunnelblick, Aggression oder ähnliches. er war lediglich sehr ruhig für einen Junghund und ist sehr langsam gewachsen.

Mit knapp zwei Jahren hat man es diagnostiziert, über eine Blutuntersuchung. Er bekommt seitdem zwei Mal am Tag eine Forthyron 400 (bis vor vier Jahren etwas anderes, dessen Name mir entfallen ist), kurz nach Beginn der Behandlung wuchs sein Fell und er kam in die ganz normale Pubertät für ein paar Wochen, er wurde fitter und blühte richtig auf. Er ist auch nochmal etwas in die Breite gewachsen, also sein Knochengerüst.

Da er es von Geburt an hat, weiß ich leider nicht, ob man vorbeugen kann, unser Hund hat allerdings seither mit keinen weiteren Einschränkungen zu kämpfen (wegen der Niere und der Darmflora schon, aber nicht wegen der Schilddrüse).

Schlecht zu diagnostizieren ist die Krankheit wahrscheinlich daher, dass sie erst einmal "keine" Symptome zeigt. Ein schlecht gewachsenes Haarkleid macht niemandem Sorgen, beim Mischling noch weniger, weil man eh nicht genau weiß, was dabei rauskommt. Und weil ein Hund etwas ruhiger ist, aber sich ansonsten normal verhält, spielt und neugierig ist und normal frisst, macht man sich ja auch noch nicht wirklich Gedanken. Bei uns war die Diagnose Zufall und ging Hand in Hand mit der Diagnose Zystenniere. Viele bemerken es wohl erst, wenn stärkere Symptome auftreten.

Bedenklich finde ich nur, dass ich inzwischen mit vielen gesprochen habe, deren Hunde daran erkrankt sind, besonderes Rassehunde größerer Rassen (bei Hovawarth und Berner Sennenhund weiß ich es). Gibt es einen bestimmten Grund, wieso du fragst?

LG
 
Pewee

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Ich denke, der Erkrankung ist in Maßen mit Schlund vorzubeugen (sofern im Schlund auch Schilddrüse enthalten ist, das muss entsprechend beim Hersteller nachgefragt werden). Das Problem ist wie immer die Menge. Man darf es mit dem Schlund auch nicht übertreiben, sonst riskiert man eine Schilddrüsenüberfunktion. Mein Ta sagte mir damals, wenn der Hund wöchentlich ein Stückchen Schlund bekommt, dürfte man die Menge gut ausgependelt haben.
 
blackdobermann

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Nein, hat eigentlich keinen besonderen Grund.
Nur kann man eine SDU vermuten, wenn der Hund plötzliche Verhaltensauffälligkeiten zeigt?
Im Forum wird da sowieso geraten einen Tierarzt zu konsultieren, aber wenn der nichts findet? Wenn es an der SDU liegt, aber er sie nicht diagnostiziert?

Habe ich mich nur gefragt.
 
*Mischling*

*Mischling*

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Ich würde sagen, es kommt ganz auf die Art der Verhaltensauffälligkeit in Abhängigkeit vom Charakter an. Und natürlich auf Glück beim TA, aber wenn du das Gefühl hast, er hat was übersehen, ist sowieso immer eine zweite Meinung zu empfehlen. Ich denke aber, da gibt es andere Dinge, die leichter übersehen werden oder schwerer zu diagnostizieren sind (wegen verschiedener Symptomen zum Beispiel), bei denen ich mir mehr Gedanken machen würde.

Bei einer SDU hast du wenigstens noch genug Zeit, eine zweite Meinung einzuholen und bei solchen Dingen empfehle ich immer gerne eine TK, denn wenn dein TA nicht durch Zufall gerade daran denkt oder einen ähnlichen Fall hat, kann das wirklich schnell übersehen werden, da es für Verhaltensänderungen sehr viele, teils auch nicht medizinische Gründe geben kann. Wenn du dich mal genauer einlesen willst, empfehle ich dir mal diesen Link: http://www.polarhunde-nothilfe.com/Wissen/wissen_body.htm?http://www.polarhunde-nothilfe.com/Wissen/gesundheit/wissen_schilddruese.htm Ich finde, da kann man auch schön sehen, wieso so etwas meist spät erkannt wird, sprich erst dann, wenn die Symptome akut sind.

LG
 
blackdobermann

blackdobermann

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Danke für den Link.
 
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