Sag niemals nie-Gefahren im Zimmer

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Casimir

Casimir

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Hallo!


Aus aktuellem Anlass möchte ich euch mal etwas erzählen und hoffe, dass sich der ein oder andere das zu Herzen nimmt damit er nicht dasselbe durchmachen muss.

Die Gehegetüren vom Hamstergehege sind jeweils mit zwei fünf bis sechs kg Magneten befestigt. Eigentlich ausreichend, denke ich. Bzw dachte ich. Dumm nur, dass Dobby scheinbar mehr von Physik versteht als wir im Moment des Bauens, denn er nutzt die Hebelwirkung um so das Gitter auszuhebeln und aus dem Gehege zu entwischen.
Das ist mir schon einmal passiert und der arme Drops saß sicherlich das ganze Wochenende im Papierkorb fest. Erster Punkt: Bitte versucht in solch einer Siutation nicht, den Hamster zu packen und zu schauen ob er okay ist (es sei denn ihr bringt das wirklich) setzt ihn lieber in
ein Gefäß und schaut ihn euch an. Für mich endete die Aktion mit Arztbesuch, Verband und einwöchiger Antibiotikaeinnahme.

Nun ist mir das wieder passiert, letzte Woche. Ich war fertig mit den Nerven, Streit mit dem Prof, Vorträge, Berichte, Praktika, Prüfungen. Alles im Zeitraum von zwei Wochen. Trotzdem hätte ich alles kontrollieren sollen, hätte den Couchtisch wieder vors Gitter stellen sollen, damit er nicht rauskommt. Aber ich hab es vergessen.

Gestern kam ich wieder nach Hause. Gitter aufm Boden, Hamster sicherlich auch wieder irgendwo im Zimmer unterwegs. Ich hab geguckt ob ich ihn finde, dachte mir dann aber dass er sich sicher wieder irgendwo verkrochen hat und heut abend wieder rauskommt. Also kümmerte ich mich erstmal um meine Orchideenvitrine. Die Orchideenvitrine schließt ab bei einer Höhe von 1,70m. Anschließend kommt der Lampendeckel. Zwischen Orchideenvitrine und Lampendeckel ist eine Plexiglasscheibe, oben wird der Lampendeckel mit Gitter abgedeckt, damit sich nix aufheizen kann. Also hat das Konstrukt insgesamt eine Höhe von ca. 1,80m.
Ich steck den Stecker für die Lampen in die Steckdose, schalte die Steckdose an und auf einmal knallt es fürchterlich und Funken fliegen.
Ich bin tierisch erschrocken, schalte die Steckdosenleiste wieder aus und schau, was passiert ist.
Und was sehe ich?
Ein total apathischer und verängstigter Hamster, der im Lampenkasten rumläuft. Leute, ehrlich, ich wäre nie im Leben auf den Gedanken gekommen dass Dobby da oben drin sitzt.
Er hat die Lampenkabel kurz bevor sie in die Lampe kommen angeknabbert (von beiden Lampen!) und ich hab mit meiner Steckdosenaktion einen Kurzschluss ausgelößt.
Punkt 2: Bitte schaltet alle Steckdosen aus, wenn ihr geht, damit der Hamster keinen Stromschlag bekommt, wenn er irgendwo knabbert.


Ich hab bis heute keine Ahnung wie er da hoch gekommen ist. Es ist eigentlich alles glatt, er hat keinen Halt. Die einzige Möglichkeit wäre, dass er sich an dem Lampenkabel was hinten runter hängt, hochgehangelt hat. Richtig an die Wand kann man das Ding ja nicht rücken.

Ich wollte euch damit nur mal darauf aufmerksam machen, dass Hamster wirklich überall hoch und rein kommen und dies für sie mehr oder weniger gefährlich sein kann.
Dobby geht es soweit gut, körperliche Schäden hat er nicht abbekommen, jetzt muss ich schauen ob er den Schock und alles überwinden kann. Die Nacht hab ich ihn schon im Laufrad gehört, aber ich werd ihn jetzt erstmal seine Ruhe lassen...

lg
 
30.03.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dieses Nagerhaus für deine Nager empfehlen. Unsere Zwerghasen lieben das Häuschen. Erst waren wir uns nicht sicher, ob beide Platz haben. Aber kein Problem, da sie es sowieso lieben so eng wie möglich zusammen zu liegen.
N

nini88

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Da kannst du ja froh sein, dass doch nochmal alles gut gegangen ist;).

Ich frage mich bei meinen Hamstern auch immer wieder, wie sie das schaffen. Zaphira z.B. letzte Woche:
Ich kamm völlig kaputt vom Sport nach Hause, gehe in mein Zimmer und auf einmal sitzt sie auf der Sofalehne und guckt mich an.
Ich weiß auch nicht, wie sie da rauf gekommen ist.
 
Casimir

Casimir

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Auf mein Bett wollte Dobby auch schon, er hat sich da einfach in den Stoff gekrallt und wollte sich hochziehen.


Dobby geht es wieder besser, vorgestern hab ich ihm wieder Auslauf gegeben. Er ist noch ein wenig verpeilt und schreckhaft mir gegenüber, aber ich denke das wird sich wieder legen. Hoffe ich.
 
Wussel

Wussel

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Man..gut das alles gut gegangen ist.
Da fragt man sich wie der Hamster dahin kommt.

Kenne das von meiner Daphne, es ist mir noch immer ein Rätsel wie sie Wochenlang unter dem engen kleiderschrank wohnen konnte...der grad mal 1,5 cm hoch war. Hoch genug zum Wohnen. Als ich auszug war der Teppich darunter zu einen einzigen riesigen nest verarbeitet und die Holzplatten hatten Knabberspuren, hätte sie da weiter gewerkelt,dann wäre sie irgendwann beim vermieter seiner Tocher aufn Sofa gelandet.

Mein Romeo ist auch so ein Ausbrechkünstler. keine ahnung wie der das macht. Aber der Käfig hat jetzt einige Kabelbinder mehr und die Türen werden je mit 2-3 Klammern zusätzlich verschlossen. Seitdem bricht er nicht mehr aus.
 
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