MUSS man eine Hündin Kastrieren/sterilisieren Lassen??

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Sterilisation, Kastration, Hormonspritzen - Was ist die beste Lösung?

  • Kastration

    Stimmen: 43 65,2%
  • Sterilisation

    Stimmen: 3 4,5%
  • Hormonspritzen

    Stimmen: 0 0,0%
  • nichts dergleichen

    Stimmen: 20 30,3%

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J

Jacki-1993

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Hey ihr Lieben hab mal wieder eine frage
Eine Freundin Von mir hat gesagt das ich meinen Hund(Jenna)

UNBEDINGT Kastrieren/Sterilisieren lassen muss!!!

Weil sie sonst krebs bekommen könnte

Stimmt das Muss ich jenna unbedingt Kastrieren/Sterilisieren lassen

Oder kann ich es auch nicht machen



Bin jetzt ziemlich verunsichert Bitte schnell helfen!!
 
30.03.2011
#1
A

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Guest

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Dira

Dira

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Naja Das Risiko wird immer da sein das Krebs entstehen kann, Eine kastration ist meiner meinung immer empfehlenswert es ist einfach angenehmer für die Hündin und sie brauch ja nur einmal ausreißen und shcon kann ein wurf welpen auf euch zu kommen
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Man muss nicht. Wenn dann wird aber kastriert.

Ich persönlich würde es machen, dadurch senkt man eben das Krebsrisiko, Scheinschwangerschaften werden vermieden (ist ja auch Stress für die Hündin) und vorallem werden unnötige Würfe vermieden.
 
ida22

ida22

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Hallo,

das Thema "Kastration bei der Hündin" beschäftigt mich momentan selbst sehr ... Die Tage gab es schonmal einen ähnlichen Thread hier und ich hatte meinen Senf dazugegeben bzw. mal so aufgeschrieben, was meine "Recherchen" ergeben haben. Je mehr Du Dich damit beschäftigst, umso mehr wirst Du feststellen, dass die Meinungen recht weit auseinandergehen. Nun bin ich mal so frech, und kopiere das einfach hierrein ...

"Die Zahlen sagen wohl, dass das Risiko von Mammatumoren sinkt, je früher eine Hündin kastriert wird. Ca. 2 % vor der ersten Läufigkeit, ca. 8 % nach der ersten Läufigkeit, ca. 25 % nach der zweiten Hitze und nach dritten Läufigkeit sei das Risiko nicht mehr zu beeinflussen.

Abgsehen davon sinkt wohl das Risiko, an Zucker zu erkranken erheblich bei kastrierten Hündinnen.

Naja und natürlich entfällt auch die Läufigkeit - mit all den "Risiken" einer ungewollten Deckung, den Bluttropfen, den liebestollen Rüden aus der Nachbarschaft und beim Gassigehen usw. und die anschließende (von Hündin zu Hündin anders verlaufende) Zeit der Scheinträchtigkeit.

Eine Gebährmutter, die entfernt wurde, kann sich nicht mehr entzünden und auch keine Tumore mehr bilden ... wobei die Gebährmutter bei der Kastration nicht immer mit entfernt wird.

Gegen eine Frühkastration (vor der ersten Hitze) sprechen einige Gründe:

- Die Hündin ist noch nicht voll ausgereift, noch nicht fertig, weder vom Kopf noch vom Körper.

- In der Fachwelt beschreiben einige Autoren, dass einige Hunden bei dem Eingriff vor der Geschlechtsreife in der Ausprägung ihres korrekten Sozialverhaltens gestört sein können (Trennungsängste und verändertes Angst- und Fluchtverhalten.)

- Das Auftreten von Inkontinenz soll zwar seltener, bei Auftreten jedoch bedeutend ausgeprägter und schwieriger zu behandeln sein.

Eine Frühkastration käme für mich persönlich nicht in Frage. ;)

Aber auch die Kastration hat Nachteile; es es ein operativer Eingriff, wenn auch heute Routine so doch auch mit Risiken verbunden - wobei ich denke, dass eine Kastration in fortgeschrittenem Alter mit mehr Risiken verbunden ist.

Weitere Risiken sind:

- Gewichtszunahme/größeres Hungergefühl - kann man mit entsprechendem Futter und Bewegung ausgleichen
- Fellveränderung - trifft meist eher langhaarige Hunde und Setter bzw. deren Mixe
- Inkontinenz - meist bei großen und schweren Hunden
- hormonell bedingter Haarausfall an den Flanken - kommt sehr selten vor

Ich selbst habe meine Hündin im Sommer letztes Jahr geholt und war mir sicher, dass ich sie nach der ersten Hitze kastrieren lasse. Je mehr ich mich informiert habe, umso unsicherer wurde ich. Dann war ich eigentlich der Meinung, dass ich es nicht machen lasse.

Nun ist meine Maus das erste Mal heiß - und wieder kam die Frage und Unischerheit auf ...

Was man letzendlich macht, muss jeder selber wissen.

Ich selbst habe mich jetzt dazu entschlossen, Luna im Sommer (also ca. drei Monate nach der ersten Hitze) kastrieren zu lassen - und denke, das steht jetzt fest.

Wichtig ist, dass Du Dich gut und an mehreren Stellen informierst und danach eine Entscheidung (für Dein Mädel) triffst, von der Du überzeugt bis. Ob sie richtig ist/war, wird die Zeit dann zeigen ... "

LG Ida
 
*Mischling*

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Das Risiko für Gebährmutterkrebs ist natürlich weg bei einer Kastra, ebenso das Problem der Läufigtkeit, Gebährmutterentzündung usw.. Scheinträchtigkeit wird auch weniger.

Was das Risiko des Milchleistenkrebs angeht kommt es darauf an, in welchem Alter man die Hündin kastrieren lässt. Nach der ersten Läufigkeit sinkt das Risiko noch stark, später aber nur noch wenig.

Dennoch finde ich es immer lohnend, es zu machen, aber MÜSSEN tust du gar nichts. Wenn deine Hündin keine Probleme hat kannst du es auch einfach lassen.

LG
 
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Jacki-1993

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Dann werde ich mal mit meinem TA reden wann man das machen könnte.

Wie viel Kostet das ungefähr??

Weil wen das geht würde ich das gleich in 3-4 Tagen machen
 
Hundkatz

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Das ich echt wichtig das man sein Tier kastrieren läßt um unerwünschen Nachwuchs zu verhindern.
Bei 2 Würfen im Jahr x ca 8 -16 Welpen kann man sich ausrechnen war vernünftig ist.
Entweder eine Welpenschwemme oder einmal Tierarztkosten und Ruhe ist im Karton.
Zusätzlich kommt noch das erhöhte Krebsrisiko wenn nicht kastriert wird.
Kosten ca je nach TA. 200 -300 €
 
Dogma

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Das ich echt wichtig das man sein Tier kastrieren läßt um unerwünschen Nachwuchs zu verhindern.
*Seufz* Auch wenn ich es jetzt zum gefühlten tausendsten Mal schreibe: Gegen unerwünschten Nachwuchs hilft auch, auf seine Hündin während der Läufigkeit aufzupassen. In über zwanzig Hundehalterjahren und mit keiner einzigen kastrierten Hündin hatte ich komischerweise ebenso noch keinen einzigen Welpen hier umflitzen.
 
Hundkatz

Hundkatz

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Logo in den Zeitschriften und im Internet kann man dann von den Würfen lesen die fast umsonst verhökert werden weil man sie nicht losbekommt.
30 Jahre Tierschutz sprechen Bände von wegen aufpassen. Man kommt gar nicht mehr hinterher mit dem Vermitteln was so einfach in Mengen vermehrt wird.
 
ida22

ida22

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Dann werde ich mal mit meinem TA reden wann man das machen könnte.

Wie viel Kostet das ungefähr??

Weil wen das geht würde ich das gleich in 3-4 Tagen machen
Meinst Du, die Kastration in 3 - 4 Tagen machen lassen oder das Gespräch mit dem TA? Deine Hündin ist erst ein halbes Jahr alt, oder? War sie schon einmal läufig? Eine Frühkastration - also vor der ersten Läufigkeit - ist keine gute Idee (siehe oben).

Bei meinem TA sind die Kosten abhängig von der Größe des Hundes. Meine Hündin hat 12 kg und die Kosten werden bei ca. 280,- Euro liegen.

LG Ida
 
vani*

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Ich finde das Thema mehr als schwierig und bin auch schon des öfteren dran verzweifelt :(
Filou war vor ca 3-4 Wochen das erste mal läufig und ich weiß einfach nicht was nun richtig ist für den Hund..
Das Argument, dass sie dann natürlich kein Blut mehr verliert, zählt für mich nicht..die drei Wochen kann man wohl ein paar Tropfen wegwischen..

Um welche Arten von Krebs geht es denn nun eigentlich?
Gebärmutterkrebs und Milchleistenkrebs? Sind das nur die beiden?
Und führen beide Krebsarten immer zum tot?
 
blackmagic82

blackmagic82

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All diese sogenannten UPS Würfe sind zu 90% entstanden, weil die Leute nicht aufpassten, WENN ich mir eine Hündin zulege, dann eben mit aller Verantwortung ... aber warum sollte ich Verantwortung übernehmen, wenn ich Probleme schnell und einfach durch eine OP aus der Welt schaffen kann ... *kopfschüttel
 
*Mischling*

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Da verweise ich mal auf den fast UPS-Wurf aus einem Thread hier, in dem das Höschen als Verhütungsschutz verwendet wurde. Das ist hier nicht gemeint mit aufpassen, sondern Leinenpflicht, kein Rüdenbesuch usw.


Ich würde wohl kurz nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen. Kosten liegen glaub bei 200-300 Euro.

LG
 
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Jacki-1993

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Meinst Du, die Kastration in 3 - 4 Tagen machen lassen oder das Gespräch mit dem TA? Deine Hündin ist erst ein halbes Jahr alt, oder? War sie schon einmal läufig? Eine Frühkastration - also vor der ersten Läufigkeit - ist keine gute Idee (siehe oben).

Bei meinem TA sind die Kosten abhängig von der Größe des Hundes. Meine Hündin hat 12 kg und die Kosten werden bei ca. 280,- Euro liegen.

LG Ida
ich meine mit dem TA reden sorry das ich so doof geschrieben hab XD

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Also jenna war bis jetzt auch noch nicht Läufig also wegen dem Blut werde ich das nicht abhängig machen… da gibt’s ja so Hosen(die ich schon habe)

Mir ist einfach nur wichtig das ich das richtige für mein Baby mache:(


wan sind eure Hunde das erste mal Läufig geworden??
jenna ist jetzt 6 Monate alt wann müsste ich damit rechnen??
 
*Mischling*

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Manche Hunde werden schon mit sieben oder acht Monaten läufig, andere erst mit über einem Jahr. Das kommt wohl auch auf den Rhytmus an, da die meisten Hündinnen im Frühling und Herbst so weit sind (so ist es in meiner Umgebung zumindest). Sprich, wenn sie im Frühling zu jung ist, wird sie es vll erst im Herbst, ist sie aber im Frühling fast schon alt genug, kann sie es werden. Das hängt aber stark von der allgemeinen körperlichen Reife ab.

LG
 
Hundkatz

Hundkatz

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Ich finde das Thema mehr als schwierig und bin auch schon des öfteren dran verzweifelt :(
Filou war vor ca 3-4 Wochen das erste mal läufig und ich weiß einfach nicht was nun richtig ist für den Hund..
Das Argument, dass sie dann natürlich kein Blut mehr verliert, zählt für mich nicht..die drei Wochen kann man wohl ein paar Tropfen wegwischen..

Um welche Arten von Krebs geht es denn nun eigentlich?
Gebärmutterkrebs und Milchleistenkrebs? Sind das nur die beiden?
Und führen beide Krebsarten immer zum tot?
Milchleistenkrebs ist halt sehr häufig und eine Gebärmuttervereiterung kann wenn nicht rechtzeitig bemerkt das Leben der Hündin kosten.
Beim Milchleistenkrebs kommt je nach Stadium die gesammte Milchleiste weg auf einer Seite das sind so ca 4 oder 5 Zitzen die dann als langer Streifen entfernt werden.
Wenn zu spät erkannt können sich Metastasen bilden = der Hund hat dann lauter Krebsherde und ihm kann dann nicht mehr geholfen werden.
Eine Kastration ist keine Garantie das der Hund keinen Krebs mehr bekommt aber das Risiko daran zu erkranken wird dramatisch verringert.
 
ida22

ida22

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Um welche Arten von Krebs geht es denn nun eigentlich?
Gebärmutterkrebs und Milchleistenkrebs? Sind das nur die beiden?
Und führen beide Krebsarten immer zum tot?
Es geht um Gebährmutterkrebs bzw. Mammatumore (Krebs an den Milchleisten, Brustkrebs).

Krebs an diesen Körperstellen führen nicht unbedingt zum Tod; aber sollte die Hündin in älteren Jahren Krebs hier bekommen, muss sie dann noch kastriert werden - das Risiko einer Op ist mit zunehmendem Alter des Hundes ggf. sehr viel höher.

Wobei natürlich auch eine kastrierte Hündin Krebs an anderen Körperstellen bekommen kann ...

Mit zunehmendem Alter neigt ein gewisser Prozentsatz der Hündinnen zur Scheinträchtigkeit und bilden Milch im Gesäuge an. Entwickelt sich daraus eine Gesäugeentzündung so muss diese behandelt werden, da das sehr schmerzhaft ist.

Innerlich bereitet sich auch die Gebärmutter auf die Einnistung vor. Die Uterusschleimhaut wird vermehrt durchblutet und dicker. Diese zusätzliche Schleimhaut muss am Ende der Scheinträchtigkeit wieder abgebaut werden, das gelingt dem Körper nicht immer. Gerade nach mehreren Scheinträchtigkeiten kann sich auch eine lebensbedrohliche Gebährmutterentzündung entwickeln.

Naja, das Du das Thema schwierig findest, kann ich gut nachvollziehen - sitze momentan im selbsen Boot :?

LG Ida
 
S

sunny1

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allein wenn man sowas liest!Mein Zwergwidder ist am 22 März wegen einer Kastration gestorben.:(

Ich denke ein Hund sollte man erst Recht nicht kastrieren lassen...und so eine Entscheidung sollte man auch nicht auf die schnelle treffen.Das ein Hund Krebs bekommt wenn dieser nicht kastriert wird ist absoluter Blödsinn!Es ist eine routine o.p aber die hat auch eine Menge Risiken.
 
*Mischling*

*Mischling*

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Mir tut dein Verlust Leid.

Aber das ist etwsa völlig anderes. Zuerst einmal weiß ich nicht, in wie weit man Risiken und Nutzen einer Kastra bei Hund und Zwergwidder vergleichen kann.

Dass die OP Risiken hat hat auch niemand bestritten, einer von 1000 Hunden z.B. stribt, weil er die Narkose nicht verträgt. Das ist uns aber bewusst. Und du kannst das Senken des Krebsrisikos nicht einfach als Blödsinn abtun, das ist medizinisch erwiesen, und wie in den Beiträgen von Ida zu lesen reden wir hier von einer Senkung auf 2-8%! Das ist nahe null! Auch das Risiko einer Gebährmutterinfektion wäre damit aus dem Weg, du wirst im Inet bestimmt genügend Statisktiken finden, wie häufig das vorkommt und auch unter Umständen tödlich enden kann. Da wären viele froh, hätten sie mit der Kastra nicht so lange gewartet. Von ungewollter Vermehrung will ich gar nicht erst anfangen (auch wenn man das anders lösen kann).
 
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