Pflegehund Deutscher Pinscher -> Jagdtrieb!!

Diskutiere Pflegehund Deutscher Pinscher -> Jagdtrieb!! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Leute! Es steht fest, dass ich in den Sommerferien zwei Wochen lang eine junge Deutsche Pinscherdame (momentan 9 Monate) betreuen werde...
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petite

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Hallo Leute!

Es steht fest, dass ich in den Sommerferien zwei Wochen lang eine junge Deutsche Pinscherdame (momentan 9 Monate) betreuen werde.

Ich treffe mich am Mittwoch mit der Besitzerin auf einen Kennlern-Spaziergang.

Im Haus soll die Gute sehr ruhig und ausgeglichen sein. Aber draußen geht wohl sofort die Nase auf den Boden und es wird gezogen bis zum Umfallen.
Abrufbar mit Leckerchen ist sie dann ein wenig. Sie kommt dann kurz, rennt dann aber sofort wieder ihrer Fährte hinterher.

Die Besitzerin benutzt für die Stadt, in der
sie auch Tauben und Co jagt, ein Bei-Fuß-Geschirr...ich kenn mich damit jetzt nicht so aus, aber es soll unangenehm fürs Tier sein.

Ich würd also nun gerne ein paar Trainingsschritte ausprobieren, um die Kleine mehr an den Menschen draußen zu binden und hätte gerne Feedback und Tipps von euch!

Meine Überlegung war, ihr zuerst einmal das Ziehen abzugewöhnen...ich weiß, dauert länger als 2 Wochen, aber ich will halt einfach testen, ob das Training anschlägt und vielleicht übernehmen es die Besitzer ja auch und sie kommt von diesem Geschirr weg.
Das stelle ich mir so vor, dass ich den Hund an einer normalen Leine habe und durch ständigen Richtiungswechsel erreiche, dass ich ihre Aufmerksamkeit bekomme. Dann wird sie gelobt.
Ist das richtig so?

Hat jemand noch mehr Tipps oder eine Präzision in der Richtung?

Als zweites würde ich ihren Jagdtrieb gerne umlenken. Aber da kenne ich mich ehrlich gesagt nicht so gut mit aus, denn ich will später keinen Jagdhund. Was kann man da machen? Futtersäckchen werfen, und bringen lassen? Oder ist es nicht so gut, wenn man ihr etwas anbietet, dass sich "bewegt"? Leckerchen erschnüffeln lassen? Wie sieht es mit einer Reizangle aus? Auf die Hundepfeife konditionieren und etwas tolles folgt darauf, wenn der Hund hört??

Ich würd mich wirklich freuen, wenn ihr mir ein wenig auf die Sprünge helfen würdet, damit der Hund und ich viel Spaß zusammen haben und müde nach Hause kommen.
Ich freue mich wirklich sehr auf diese Herausforderung, auch wenn ich weiß, dass ich später keinen Pinscher haben möchte.

LG, Petite
 
Zuletzt bearbeitet:
31.03.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
petite

petite

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hat denn niemand einen kommentar abzugeben?

ich habe die kleine gestern kennengelernt und sie wird im sommer tatsächlich zu mir kommen.

sie springt fremde gerne an und nimmt die hand in ihr maul. wie reagiere ich da am besten??
ignorieren? weggehen? was genau mache ich, wenn sie mich anspringt?
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Also innerhalb von 2 Wochen wirst du da nicht viel ändern können. Wollen die Besitzer denn was ändern? Wenn nicht, wäre das Training naja... überflüssig...

Wegen dem ziehen, kannst du erst mal jedes Mal die richtung wechseln.

Antijagdtraining hab ich noch nie gemacht, aber du könntest sie vll. drinnen mit einem Dummi bespaßen und sie nur daraus füttern. Dass dann, wenn es drinnen klappt, nach draußen verlegen. Sie also von der Fährte ablenken.
 
P

Püppy11

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hallo...
Also ich muss McLeodsDaughters recht geben in 2 wochen wird die kleine Nicht perfekt an der Leine gehen....Das dauert schon seine Zeit.
Wir Trainiren mit unsere Hündin (9Monate) seit gut einem Monat und es klappt ziemlich gut.

Wir machen folgendes:
Unsere Püppy geht immer auf der gleichen seite (Rechts) und wenn sie stark zieht wecksel ich einfach die richtung.
Wenn sie dann aber versucht schneller zu gehen wie ich schneide ich ihren weg,geh in sie herein und geh in die andere Richtung....

Und wenn ich jetzt mit ihr gassi gehe und sie wieder schneller sein will wie ich drängel ich sie ab (geh in sie rein) und dann lässt sie das denn ganzen spaziergang...
Also diese Methode kann ich nur empfehlen....

Liebe grüße
 
G

greenDOG

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Ich würde auch sagen, dass da vorallem die Besitzer am besten jetzt schon ansetzten sollten.
Du kannst ja dann in den zwei Wochen mit der Trainingsmethode der Besitzer weitermachen.
Evtl. könnt ihr euch doch auch vorher mal zusammen setzen und darüber reden, wie und womit man sie am besten trainieren und beschäftigen kann, wenn die Besitzer selber zu keinem Ergebnis kommen ;) ...

Wenn sie bei dir ist, mach bitte gaaaaanz viele Fotos *bettel* (*Deutscher Pinscher-Fan bin* :lol: )
 
petite

petite

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hallo!

danke für die antworten ;) aber eigentlich wollte ich nicht diskutieren, ob das training überflüssig ist, sondern ich möchte einfach ein paar ansätze an der jungen hündin ausprobieren, ob sie anschlagen oder nicht!

natürlich will ich dem hund dabei aber nicht schaden, ist ja klar. deshalb die frage, ob ich diese oder andere ansätze anwenden kann, ohne den hund zu verkorksen. richtig machen will ich es wenigstens, unabhängig davon, ob die besitzer es fortführen oder nicht..

ich will das für MICH machen, um mehr sicherheit im umgang mit hunden zu bekommen und sie in ihren instinkten nicht einschränken. mit einem jagdhund kann ich nunmal nicht einfach loslaufen und mich durch die gegend ziehen lassen. ich will mit ihm arbeiten!

abgesehen davon geht die kleine zur hundeschule, weshalb ich mir gestern von der besitzerin ein paar trainingsschritte abgeschaut habe und selber ausprobiert habe. die werde ich natürlich beibehalten und keinesfalls umändern ;)
allerdings sagt die besitzerin auch von sich, dass da noch einiges zu verbessern ist und sie würde sich freuen, wenn ich ein wenig ausprobiere, was bei ihr anschlägt oder nicht. sie meinte sogar spaßeshalber, dass sie nichts dagegen hätte, einen perfekten hund zurückzubekommen ;) das ist natürlich quatsch, das ist klar :) in zwei wochen kann man da echt nicht viel reißen.

aber ich erhoffe mir schon, dass ich ihr in der zeit beispielsweise "platz" beibringen kann, weil sie das nicht gut kann und ihr eventuell auch nicht die nötige geduld entgegengebracht wird.


das mit dem richtungswechsel werde ich mal konsequent angehen! ich habe dann ja zeit ;) meint ihr das so, wie martin rütter das mit dem beagle der eiskunstläufer auch gemacht hat? hoffentlich habe ich da gefühl genug für :)

noch eine frage zum futterdummy: wie sieht es aus mit dem risiko einer magendrehung??

Liebe Grüße, Petite

@ greendog: wird gemacht ;) wobei sie nicht typisch deutscher pinscher kompakt und stämmig, sondern eher zierlich und groß ist!
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Hab mir das mit dem Beagel nicht komplett angeguckt, aber das dürfte das sein, was ich meine.

Also wenn die Besitzerin was ändern will, dann kannst du was machen. Ich mache mit meinem Pflegehund (ist täglich mehrere Stunden da) auch paar Sachen, nur hab ich das Gefühl, dass ihre Besitzerin nichts mit ihm macht (kann ihn mittlerweise sogar meistens auf seinen Platz schicken ;)), das merke ich immer, wenn er mal länger (in den Ferien o.ä.) nicht da war.

Das Risiko einer Magendrehung ist recht gering, da du ihr jedes mal nur paar Bröckchen geben sollst :) Das Problem haben meistens auch nur große Hunde, kleine Hunde (einen Dt. Pinscher würde ich als klein bezeichnen ^^) haben damit weniger Probleme, wenn ich mich nicht irre.
 
petite

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okay danke mc leods!

allerdings ist die "kleine" schon über 50 cm groß ;)

noch eine frage diesbezüglich: brauche ich bei der größe einen hundeführerschein oder ähnliches?
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Ist das normal, dass die Rasse so groß wird oder bin ich grade bei der falschen Pinscher"Art"? ^^

Kommt darauf an, wo du herkommst und wie alt du bist. Hier bei uns braucht man sowas nicht. Kommt soweit ich weiß, auf das Bundesland, den Kreis oder die Gemeinde an.

Edit: Ich war bei den falschen Pinschern ^^
 
petite

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hmm okay!

ehm nee also sie ist ziemlich groß geraten ;) aber dafür nciht so breit und stämmig wie die typischen deutschen pinscher!

also ich bin aus nrw und 25 jahre alt...weißt du darüber irgendwas? ich google das sonst jetzt mal!
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Den Hundeführerschein musst du nicht machen, soweit ich weiß ist das nur Pflicht für welche U18 bei Hunden über 40 cm/20 kg.

Lohnt sich nur wenn man einen eigenen Hund hat, finde ich. Kostet ja auch Geld.
 
CityDog

CityDog

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Hallo,

ehrlich gesagt finde ich Dein Verhalten egoistisch.

Wenn ich Dir meinen Hund anvertrauen würde und Du an ihm "rum experimentieren" würdest, wäre ich nicht nur sauer, sondern stink sauer.

Alles, was Du "verbockst" müssen letzten Endes Besitzer und Hund austragen und nicht Du, weil Du ihn ja nur zur Pflege da hast. Gerade bei Jagdhunden kann man so einiges falsch machen, wenn man zu viele Signale falsch setzt.

Du hast geschrieben, dass Du es für Dich machst. Hast Du nicht überlegt, was Du dem Hund damit antust? Du lernst ihn immer wieder auf neutralen Boden kennen und dann kommst Du im Sommer daher gelaufen und willst an ihm rum probieren.

Tut mir Leid, aber wenn man einen Hund zur Pflege nimmt, dann nimmt man ihn nicht, um an ihm rum zu probieren. Auch wenn ich selbst so etwas nicht Beführworte, finde ich in dieser Hinsicht Dein Verhalten alles andere als hundefreundlich ...

Auch wenn Du ein Erziehungsgeschirr nicht befürwortest, (was ich auch nicht tue) aber damit wirst Du Dich abfinden müssen, denn es ist nicht Dein Hund. In der Hundehaltung gibt es 100 verschiedene arten seinen Hund für sich selbst gerecht zu halten, und auch wenn man es nicht befürwortet, muss man es trotz allem akzeptieren, weil es nicht der eigene Hund ist.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Wenn die Besitzerin möchte, dass mit dem Hund trainiert wird, ist es doch ok!? Ich trainiere auch mit meinem Pflegehund, weil die Besitzerin es will.
Allerdings bin ich, durch meine Großeltern, mit Hunden aufgewachsen und war mit ihrem zweiten Hund (der dann wieder abgegeben wurde) in zwei Hundeschulen (er war ein kl. Münsterländer, die erste eine Berner Sennen Mix Hündin, aber nur 1 Jahr jünger als ich, deswegen konnte ich erst später was mit ihr machen).
 
petite

petite

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jepp!

der wunsch der besitzerin ist es, dass ich den hund trainiere und sie ist für alles offen, hauptsache, der hund schlägt auf irgendwas an, das ihn vom jagen abhält. zwar soll ich mich an die leitlinie ihres gehorsamstrainings halten, aber alles, was man an ablenkung draußen einsetzen kann, ist absolut erwünscht!

als ich diesen thread hier verfasst habe, sagte sie mir das bereits schon vorher am telefon.

und natürlich mache ich das auch für mich, sonst würde ich keinen hund sitten, sondern auf einen eigenen warten. ich will nicht nur theoretisch ahnung haben, sondern auch ausprobieren dürfen. und ich denke ich mach da nicht irgendeinen hokuspokus, sondern mache mir ja auch schließlich gedanken!
deshalb ja auch nochmal die absicherung, dass ich dem hund damit nicht schade.

das erziehungsgeschirr wendet die besitzerin nur in der stadt an, weil es eine erleichterung für sie ist. sie hat aber niemals gesagt, dass ich es verwenden muss, also werde ich es auch nicht nehmen. ich muss mich also nicht damit abfinden, sondern bin einfach nur selber schuld, wenn ich mich lieber durch die gegend ziehen lassen will ;)

ich denke, ich kann nicht viel falsch machen, wenn ich bei einem ziehenden hund richtungswechsel vollziehe oder wenn ich ihm versuche auf unterschiedliche weisen "platz" beizubringen. das schlimmste, was passieren kann ist, dass der hund völlig ignorant ist und der erfolg ausbleibt. und hunde-unerfahren bin ich ja nun nicht! zwar hatte ich in der famile keinen hund, war aber von klein auf immer von hunden von bekannten umgeben und seit fünf jahren mache ich mir gedanken und bilde mich über wesen und erziehung von hunden, weil es mein innigster wunsch ist, endlich selber einen zu haben...ich hatte auch schon mehrere urlaubshunde bei mir, denen ich die unterschiedlichsten dinge beigebracht habe. ich denke, die besitzerin des harzer fuchses beispielsweise war mir nicht böse, dass ich ihrem hund das "bleib" beigebracht habe und der hund nach zwei wochen liegenblieb, auch wenn ich mich 20 meter entfernt habe. ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die labradorbesitzerin sich über mich geärgert hat, weil ich das stubenrein werden ihres welpen in den zwei wochen auf MEINE weise erfolgreich weitergeführt habe, und fleißig das abrufkommando trainiert habe ;) auch die zwei drei tricks, die ich dem jack russel letztes jahr beigebracht habe, hatten lediglich zur folge, dass der kleine bei mir nicht mehr fressen aus dem napf bekam, sondern es sich "verdienen" musste. die besitzer fanden es total putzig und waren alles andere als schockiert! seit jahren führe ich außerdem ehrenamtlich hunde aus, die in einer pflegestelle in meiner nachbarschaft untergebracht sind. die kommen aus spanien und hören anfangs noch nicht mal auf ihren namen! manche sind auch so mega ängstlich, dass man echt achtgeben muss, dass sie sich nicht aus dem geschirr befreien. die neuen hunde, bei denen die pflegemama nicht einschätzen kann, wie sie sich draußen verhalten, gibt sie nur mir mit. ich darf ihnen namen geben und mit ihnen üben. auch die ersten spaziergänge ohne leine darf ich versuchen, wenn der hund gut abrufbar ist. ich denke also, das zeigt, dass die frau mir einiges in richtung vertrauen schaffen und erziehung zutraut, auch wenn ich kein patentrezept für die erziehung oder vertrauensschaffung von straßenhunden aus spanien habe oder auch mal in situationen unsicher bin...aber deshalb will ich ja tipps ;)

mit den worten "ich will das für mich tun", wollte ich nur erklären, dass es mir egal ist, ob die besitzer meine anfänge weiterführen. mir ist es egal, wenn ich dem hund "platz" beigebracht habe, die besitzer es aber nicht weiter üben. das wäre zwar schade, macht den hund aber auch nicht kaputt. auch wenn die besitzer keine richtungswechsel machen, so kann ICH eventuell aber die erfahrung gemacht haben, dass der hund theoretisch drauf anspringen würde und es erfolge gäbe, würde es weitergeübt werden. wenn die besitzer keine lust haben, so ein opfer für ihren hund zu bringen ist es schlicht und ergreifend ihr problem. nicht meins und das des hundes meiner meinung nach auch nicht, denn dann wird er genauso gehegt und gepflegt wie vorher...

es geht hier lediglich um kleinigkeiten, die nicht die welt und vor allem keinen hund verändern werden! was den dummy betrifft, werde ich beispielsweise vorher fragen, ob das okay ist. aber ich denke, das wird klargehen. schließlich bekommt der hund auch von der besitzerin nur draußen zumindest die hälfte des futters mittels suchspielen oder gehorsamstraining. ich denke nicht ,dass das einen hund verstören würde, der es eh nicht anders kennt, zumal die besitzer auch keinen perfekten hund wollen...

ich denke dafür, dass training von den besitzern gewollt wird (und am ende sogar zusätzlich honoriert werden soll, wenn sich besserungen zeigen) mache ich mir doch sehr wohl ziemlich viele gedanken über das wohl dieses hundes! schließlich fange ich schon monate vorher an, mich zu erkundigen.

absprachen mit den besitzern sind ja selbstverständlich! trotzdem sind sie sich bewusst, dass ich das "probieren" kann, es aber nicht heißt, dass es bei dem hund anschlägt. dafür bräuchte man schon einen profi an seiner seite.

wenn du dennoch einwände hast, kannst du mir gerne konkret sagen, was so schwierig sein könnte an dem, was ich vorhabe, denn leider bist du nicht konkret geworden. ich habe ja oben geschrieben, dass ich tipps gerne annehme, aber dann bitte in ruhiger form...ich bin kein unmensch ;) und alles andere als hundeunfreundlich im übrigen auch!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

so und jetzt nochmal eine andere frage:

als ich gestern mit der kleinen auf der wiese gespielt habe, hat sie mir immer ihren ball gebracht und ihn gegen ein leckerchen getauscht. hatte ich den ball in der hand, hat sie mich anfangs immer angesprungen, weil sie ungeduldig war und mich sicherlich auch ein wenig anpöbeln und grenzen testen wollte.
ich habe dann nicht geworfen, sondern gewartet. als sie nicht mehr sprang, setzte sie sich hin. in dem moment habe ich sie gelobt und den ball geworfen. war das richtig so oder hätte ich noch warten müssen?!
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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hallo petite

Training mit dem Ball auf der Wiese finde ich (meine Meinung) hast Du richtig gemacht. Solange sie rumstürmt, ignorieren. Sobald sie ruhig wird, bestätigen (in dem das Spiel weitergeht). Loben musst Du nicht mal. Sie hat genug Bestätigung, wenn das Spiel weitergeht... Ja, finde ich gut. :clap:

Ansonsten, ich denke mit der Leine, Richtungswechsel würde ich probieren. Lange Leine (2-3 meter) am Ende halten, loslaufen. Sobald sie Dich überholt, Richtung wechseln. Sobald sie anfängt, Kontakt zu Dir zu suchen, hinter oder leicht neben Dir bleibt, loben (Leckerli).
Ich habe so einem Hund schon in 3 Tagen das anständige Laufen an der Leine beigebracht. WENN man wirklcih konsequent ist. Also NIE ziehen lassen, wirklich immer sofort in die andere Richtung. Du wirst in den ersten Tagen nicht weit kommen, aber es lohnt sich. :eusa_shhh:
Die meisten haben dann eben den Nerv nicht und finden "ach neeee, ich komm ja nicht vom Fleck so, ach komm, soll sie halt wieder mal etwas ziehen...." So und dann wird es natürlich viel mehr in die Länge gezogen.

Betr. Jagdtrieb: Du kannst versuchen mit der Beute. Fragt sich halt, wie sie die annimmt. Ansonsten kannst Du auch Reizangel probieren oder, wenn Du sowas nicht hast, eine Leine (Seil, ohne Haken!), Ball dranbinden und dann hin und her damit, hinter Dir herziehen... Macht meinen Hunden einen Heidenspass.
Ansonsten kannst Du auch Leckerli werfen. Also Hund rufen, wenn er kommt, sofort ein Leckerli werfen, welchem er nachjagen muss. Das geht dann auch unter "Jagdtrieb" ausleben und so kannst Du es vielleicht wirklich umlenken...

Viel Glück und viel Spass... :D

Hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.... :eusa_think:
 
petite

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hallo kleiner Falke,


vielen Dank für die Bestätigung und die weiteren Tipps!
Freue mich sehr darüber!

Aber kannst du mir vielleicht nochmal sagen, wie ich reagieren soll, wenn ein über 50 cm großer hund mir mit allen vieren gleichzeitig in den bauch springt? :D

mit einem so großen und agilen Hund habe ich noch nie trainert! ich hatte eher kniehohe Hunde, die entweder ruhig oder aber auch eher unsicher waren. deshalb ist diese "pöbelnde" Art für mich eher Neuland...

Liebe Grüße, Petite
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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Hallo Petite

Bitte, bitte, gern geschehen. Helfe gerne, wenn ich kann.

Aber kannst du mir vielleicht nochmal sagen, wie ich reagieren soll, wenn ein über 50 cm großer hund mir mit allen vieren gleichzeitig in den bauch springt? :D
Hmmm, klingt irgendwie ungesund für die inneren Organe.... :eusa_eh:

In welchem Zusammenhang macht er ( er = der Hund) das denn? Wenn er möchte, dass Du den Ball wieder wirfst?
Ich denke, da fehlt es ein bisschen an Respekt. Am besten ist wohl, sich rechtzeitig abdrehen. Dann springt er ins Leere... Da brauchst Du wohl verdammt viel Geduld, einfach zu zeigen: "he, solange Du so rumpöbelst, gibts grad gar nichts."
Würde allenfalls den Ball halt auch wieder einpacken, bis er ruhig ist und dann erst weitermachen... Er hat ja die Erwartungshaltung "wirf, wirf". Die würde ich versuchen, zu "unterbrechen" oder umzulenken. Also tu etwas, was er nicht erwartet. Und wenn er dann verdattert ist und plötzlich anständig und nicht mehr pöbelt, DANN mach weiter.
Oder, wenn er einen guten Grundgehorsam hat, dann lege ihn ins Platz. Ball apportieren, brav, Platz. Und erst, wenn er ruhig liegt, fliegt der Ball wieder... Dann kannst Du ihm z-B. auch lernen, dass er liegen bleiben soll, auch wenn der Ball fliegt und erst, wenn DU es sagst, darf er ihn holen...

So mache ich es gerne mit Nupri, wenn er seine "spinnigen 5 Minuten" hat (hat er pro Tag etwa 7 Mal... "räääääääusper")

Gruss
kF
 
petite

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:D okay !

ja also sie hat das auf der wiese gemacht. sie war so wild und übermütig, dass sie mich angesprungen hat, sobald ich sie beachtet habe. apportieren kann sie noch nicht perfekt und das platz kann sie auch noch nicht. bleiben tut sie auch nicht, wenn man etwas wirft. das möchte ich mit ihr auch auf jeden fall üben :)

naja jedenfalls hat sie mich schon beim reinkommen ins haus angesprungen und als ich saß und die camera auspackte, hatte ich sie auch halb auf dem schoß. wenn ich sie runterschob, sah sie das als anforderung, weiter auf mich draufzuhüpfen und meine hand in die schnute zu nehmen. ich blibeb ruhig und wollte mittels schnauzgriff meine hand befreien, hatte aber keine chance, weil sie zu schnell war und dann immer zwischen beiden händen hin und her gespielt hat...schwer zu beschreiben :D war nicht böse gemeint von ihr, aber sie war halt nicht ruhig zu kriegen. als ich sie zum gefühlt 100sten mal runtergeschoben hatte, machte sie sich an meinem schnürsenkel zu schaffen und zog und zog.
die besitzer wirken fast "stolz", dass der hund anschlägt und sein haus "verteidigt" und finden es normal, dass der hund einen "ertastet", weil pinscher wohl viel mit den Pfoten machen und nicht so viel mit der Nase, sprich, sie sind fast wie Katzen :D

naja jedenfalls holten die Besitzer sie dann irgendwann von mir weg und selbst da bleib ihr Maul offen, zum Spielen bereit. Sie ist halt ein Wildfang ;) Ich denke, sie hat das aber auch gemacht, weil sie mich nicht kannte und mich testen wollte.

Auf der Wiese hat sie mich wie gesagt auch nur in den ersten fünf Min angesprungen und am Ende klappte es richtig gut mit dem Ballwerfen oder Heranrufen. Auf dem Rückweg habe ich sie an der Leine gehabt, bekam sie gut ins "Fuß" oder konnte sie auch absitzen lassen am Straßenrand.

Also ist wegdrehen und ignorieren wohl die einzig gute Lösung...puuuh, da muss ich im Haus aber gute Nerven behalten *g* draußen ist sie ja wenigstens wieder schnell abgelenkt und man kann neu starten. Aber laut Aussage der Besitzer hilft ignorieren wohl nicht, weil sie einfach nicht aufhört, wenn sie ihre wilden hat...also hat der Hund denke ich bisher auch nicht gelernt, seinen Willen nicht zu bekommen in der Hinsicht ;) Weil die Besitzer bisher nicht durchgehalten haben, sie mal zu ignorieren, bis sie eine gutes Verhalten zeigt!

ach ich freu mich schon so! das wird ne super Herausforderung :)
 
B

blue_balu

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Hallo petite,

Anfangs einen Klugscheiß-Kommentar: jedes Antijagdtraining ist ein gezieltes Jagdtraining. Sprich der Hund soll lernen nur noch auf Kommando zu jagen und genau das, wozu das kommando gegeben wurde. Wenn ich jetzt den Futterdummy werfe und sage meinem Dicken sein "Bring's", dann werde ich ihn bestimmt nicht loben wenn er mit einem Reh zurück getrabt kommt.
Also entweder du willst einen realen (mehr oder weniger) Jagdhund später oder du willst kein Anti-Jagdtraining !!!

Als Tips für die Ausbildung von Jagdhunden, die z.B. am Ansitz(Hochsitz) abliegen sollen:
- An einer Gummieschnurr ein Spielzeug befestigen während der Kerl mit mittlerer Leine (ca. 2m) unter Kontrolle gehalten wird. Spielzeug "spannen" und Hund beim Hetzen zurück rufen (Beispiel "Aus" oder "Sitz" oder ultimativer Rückruf, je nach Wunsch).
- Abliegen unter Verlassen der Sichtzone während Hund liegen bleiben muss (gesichert durch Schweißriemen o.Ä.). Kontrolle gibt z.B. eine Mausefalle, die unter die Sicherungsschlaufe am Baum gesteckt wird.
Fährtenarbeit:
- Blutfährten (gibt es beim Metzger) mit einem Schwamm an einer Schnurr am Fahrrad auslegen und das gezielte ignorieren trainnieren. Paralell dazu Leckerliefährten mit Käse, oder Leberwurst (gut in kochendem Wasser zu lösen, durch das Teesieb und in die Sprühpistole für Pflanzen) legen und an derem Ende den Hund mit dem Mittagessen belohnen. Hier lernt der Hund den Unterschied zwischen Kommando "Such" beim Leckerlie und Kommando "da nicht" bei der Blutfährte.
P.S. Rechne u.U. mit vielen anderen Kandidaten bei der Blutfährte.

Apportieren wurd' ja schon oben erwähnt.

Und die Übung für ultimativer Rückruf hab ich in https://www.tierforum.de/t127689-hundetrainerin-will-wurfkette-einsetzen.html beschrieben.

Vielleicht kannst du mit den Tips noch was anfangen, ...

MfG blue_balu
 
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