Frustationstoleranzen

Diskutiere Frustationstoleranzen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey ihr. Ich habe heute was seltsames erlebt. Ich war mit Maxi draußen und wir haben einen Mann mit einem Schäferhund getroffen. Der Mann ließ ihn...
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Schattenseele

Schattenseele

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Hey ihr.
Ich habe heute was seltsames erlebt.
Ich war mit Maxi draußen und wir haben einen Mann mit einem Schäferhund getroffen.
Der Mann ließ ihn Stöckchen apportieren.
Dann nahm der Mann die Hand an den Leckerlibeutel, gab ihm aber nichts.
Der Hund flippte völlig
aus. Bellte, knurrte den Mann an, fletschte die Zähne.
Der Mann meinte, sein Hund hätte nie eine Frustationstoleranz gelernt, weil er immer das bekommt was er möchte. Und dies dann sofort.
Finde ich irgendwie komisch seinem Hund das so durchgehen zu lassen oder ?
Wie macht ihr das ?
Trainiert ihr Frustationstoleranz ? Und wenn ja wie ? Kann man das trainieren ?
Ich mache das zum Beispiel so das ich Maxi´s Futter in den Napf gebe, den auf den Boden stelle, Maxi abrufe, ihn was machen lasse (sitz, platz, home oder so) und dann schicke ich ihn mit "bitteschön" zum Futter.
Oder ich lasse ihn ein paar Minuten im Körbchen liegen bis ich ihn zum essen schicke.
Ist das schon eine Art von Frustationstoleranztraining ?

Lg
 
31.03.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
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Ich finde das gar nicht so dumm, wie es der Mann macht... Ich meine, er spielt mit seinem Hund, das ist nichts, wofür er ihn eigentlich belohnen würde.... Nimmt er die Hand an die Tasche, macht der Hund Theater, das machen übrigens viele, also gibt er ihm nichts... Das ist eigentlich schon eine gute Übung, sonst reißt dir dein Hund irgendwann die Tasche von der Jacke ;)

Ich übe das allerdings nicht bewusst, sondern nebenher.... Also wenn Leo z.B. die Türe anbellt, weil er meinen Freund kommen hört, bleibt die so lange zu, bis er ruhig ist. Mein Max hat immer beim Ball spielen gebellt, wenn ich nicht schnell genug geworfen habe, also musste er warten, bis er ruhig war. Ich weiß nur nicht, ob das "Frustrationstoleranzübung" ist....

LG
 
Yvi179

Yvi179

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Ja ich denke schon das dass ein Art von Training dr Tolerranz ist! Denn Maxi will ja ans Futter muß sich aber gedulden!
Viele Hunde zeigen dass sie eine geringe Grenze zur Frustation haben! Das fängt schon bei dem Jaulen an wenn es micht schnell geung gehen kann!
Aber der Hund aus deiner Geschichte ist schon heftig! Da wird er noch jede Menge zu üben haben!

Lg
 
Schattenseele

Schattenseele

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Kann man generell die Frustationsgrenze trainieren ? Oder gibt es Hunde oder Situationen wo man nichts machen kann ?

Lg
 
Yvi179

Yvi179

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Normal Traininert man es immer! Es sind schon Kleinigkeiten wie nicht zu jedem Hund dürfen! Liegen zu bleiben, allein zu ssein und und und! Man kann es trainieren, aber es ist nicht so ganz einfach bei einem Hund der es nie gelernt! Es ist als wenn ein Kind das immer alles bekommen hat mit einmal es nichtbekommt!


Lg
 
Schattenseele

Schattenseele

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Ja stimmt.
Eigentlich trainiert man das immer so nebenher.
Das war mir nur nicht aufgefallen.

Lg
 
Yvi179

Yvi179

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Ja und bei einigen bekommt der Hund immer alles sofort sowie er anfängt zu nerven! So lernt er es halt nicht! Haben besonders viele kleine Hunde! Und viele wenn sie nicht sofort gestreichelt weden wenn sie es wollen!

Lg Yvi
 
Pewee

Pewee

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Eigentlich ist es schon doof gelaufen, wenn man es bewusst trainieren muss. Wenn du deinen Hund ständig streichelst, spielst, aufmerksamkeit schenkst, Leckerchen gibst, wenn ER es will, trainierst du ihm an, dass er gar keine hohe Frustationsgrenze braucht.
Wenn du als Halter etwas nicht willst, dann muss sich der Hund damit abfinden. Genauso wie du einem Kind nicht ständig alles nachträgst, wie das Kind es möchte und die Person, die gerade etwas von dir will, sich gedulden muss, weil du gerade am telefonieren bist. ;)

Besonders problematisch ist es bei "offensiven" Hunden. Es gibt diese Hunde, die wollen Aufmerksamkeit, kriegen sie nicht und legen sich wieder hin. Dann gibt es die, die bissi betteln, merken es geht nicht und machen was anderes. Dann gibt es die "offensiven", die von Natur aus schon sehr hartnäckig sind und sowieso jede Reaktion des Halters als Aufmerksamkeit sehen, bei denen muss man es teilweise auch bewusst üben.
 
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