Wie bringt man Kindern vernünftigen Umgang mit Tieren bei?

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Bella88

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Mein Lebensgefährte hat zwei Kinder. Ein Mädchen von 12 Jahren und einen Sohn von 9 Jahren. Sie leben bei der Mutter und hatten dort auch mal eine Katze. Leider wurde nicht darauf geachtet Kippfenster zu schließen, wenn man die Wohnung verlässt und somit ist das Tier qualvoll darin verendet mit gerade mal 2-3 Jahren... :011:

Abgesehen davon kann ich laut Erzählungen nur sagen, dass die Katze auch nicht artgerecht gehalten worden ist. Meiner Meinung nach aus Unwissenheit, was es aber nicht besser macht (mich gab es zu dem Zeitpunkt in der Familie noch nicht, sodass ich leider nicht einschreiten konnte). Die Kinder haben da also schon keinen vernünftigen Umgang mit Tieren
erlernt, weil die Eltern bzw die Mutter es schon nicht besser wusste.

Nun geht es um Folgendes:

Sie können absolut nicht vernünftig mit meinem Hund und mit meinen Katzen umgehen!

- die Katzen werden ständig auf dem Arm herum geschleppt und ich brauche nicht extra erwähnen, dass sie es hassen!

- sollten sie weg laufen wollen, wenn die Kinder sie streicheln wollen, werden sie an sämtlichen greifbaren Körperteilen festgehalten! (auch der Hund)

- selbst als meine Katze mit hohem Fieber kämpfte wurde sie nicht in Ruhe gelassen und ständig geärgert und befummelt!

- die Kinder sperren die Katzen in dem Zimmer ein, indem sie sich gerade befinden, damit sie nicht abhauen können, wenn sie sich streicheln wollen!

- es wird grundsätzlich jegliches menschliche Essen allen drein angeboten, am Besten noch vom Teller!

- mein Hund darf niemals aufs Bett oder aufs Sofa... wo holen ihn die Kinder grundsätzlich rauf? Richtig! Aufs Bett und aufs Sofa!

- mein Hund zwickt manchmal andere Hunde (wenn ich ihn hin lassen würde aber ich bin im Training mit ihm deswegen) und was machen sie? Lassen ihn an jeden Hund ran oder lassen ihn sogar los!

- der Hund darf nicht an stark befahrenen Straßen von der Leine, weil er nicht aufpasst und auch auf die Straße gehen würde. Was machen sie? Sie lassen ihn einfach los!

Die Situationen mit meinem Hund und anderen Hunden kam zweimal vor, das mit der Straße ebenfalls. Seit dem kriegen sie meinen Hund nicht mehr in die Hand, weil es mir einfach zu gefährlich ist.

Ich habe ihnen immer wieder mit Ruhe und Geduld erklärt habe, warum man dies und jenes nicht mit Tieren machen darf. Gefühlte 1000 Mal. Ich frage auch immer nach ob sie es nachvollziehen und verstehen können, was ich ihnen sage und sie bejahen es. Aber dabei bleibt es auch. An ihrem Verhalten ändert sich nichts!

Ich bin vollkommen ratlos und weiß nicht was ich noch machen soll! Ihr Vater ist keine Hilfe, weil er sich meist da raus hält.

Könnt ihr mir helfen?
 
04.04.2011
#1
A

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Guest

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Jucomi

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Es ist dein Hund und deine Katzen. Warum lässt du die Kindern mit denen spielen, wenn sie sich doch nicht merken können, was du ihnen erklärt hast?
Durch reines reden lernen die wenigstens Kinder. Erst wenn sie merken, dass das Gesagte stimmt, weil es eben Konsequenzen hat, sehen sie auch einen Sinn dadrin, etwas umzusetzen. Solange sie also nicht hören, würde ich sie nicht mehr in die Nähe der Tiere lassen, geschweige denn mit ihnen spielen.
 
Kulle

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Hm. Ich würde ganz konkret die Spielregeln erklären, wie und wann sie Hund und Katze anfassen dürfen und wann/wie nicht. Wer sich daran nicht hält bekommt ein Hunde-/ Katzenverbot.

Wie oft und wie lange sind die Kinder denn immer bei euch?
 
Bella88

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Solange sie also nicht hören, würde ich sie nicht mehr in die Nähe der Tiere lassen, geschweige denn mit ihnen spielen.
Ich lasse sie auch nicht mehr in die Nähe und dementsprechend können sie auch nicht mit ihnen "spielen". Was auch immer sie darunter verstehen.... :roll:

Das Problem ist, dass durch reines Reden sie es nicht einsehen und ich sie deswegen nicht zu den Tiere lasse (also zu mir in die Wohnung, sie wohnen weit weg bei der Mutter ca 400 km von mir entfernt). Aber irgendwann müsste ich sie ja wieder kommen lassen (spätestens wenn die Besuchszeiten sind für ihren Vater) und ich habe eben das Bedenken, dass es dann immer noch nicht klappt! Klar ich kann ihnen verbieten, mit dem Hund raus zu gehen und ihn immer selber nehmen (mache ich ja auch, weil es eben nicht funktioniert) aber was mache ich mit den Katzen? Die haben zwar ihr eigenes Zimmer, aber soll ich sie während die Kinder da sind die ganz Zeit einschließen, damit ich sicher gehen kann, das die mit meinen Katzen nicht sonst was anstellen? Da tun mir dann meine Katzen leid! :( Ich bin letztes mal dann ständig hinter den Kinder oder den Katzen her gerannt, wenn ich einen davon nicht gesehen habe, weil ich eben Angst hatte, dass wieder was ist... Aber so komme ich nie zur Ruhe. Es muss doch irgendeine andere Lösung geben!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hm. Ich würde ganz konkret die Spielregeln erklären, wie und wann sie Hund und Katze anfassen dürfen und wann/wie nicht. Wer sich daran nicht hält bekommt ein Hunde-/ Katzenverbot.

Wie oft und wie lange sind die Kinder denn immer bei euch?
Sie sind dann meist eine Woche da oder dann die Hälfte der Ferien (den Fall hatten wir zum Glück noch nicht, da wir noch nicht so lange zusammen sind). Ich stelle ja Regeln auf, aber sie setzen sich mit dem Arsch drauf und wenn es dann Hunde-/Katzenverbot gibt ebenfalls. Dann gehen sie dann in ein anderes Zimmer locken sie da zu sich und das Spiel geht da weiter. Also muss ich von morgens bis abends immer hinter den Kindern her rennen (mache ich wirklich weil ich mir nicht mehr zu helfen weiß!) und kontrolliere! Und wirklich jedesmal ist dann auch irgendwas! Ich könnte die Wände hoch gehen!!! Letztes mal war ich soweit, dass ich aus heiterem Himmel anfing zu heulen wie eine blöde, weil ich so überfordert war und nicht mehr wusste was ich noch machen sollte!
 
Barcelos

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Wie ist denn Deine Beziehung zu den Kindern? Also versteht Ihr Euch gut? Mögt Ihr Euch? Haben die Kinder kein Problem mit der neuen Frau an Papas Seite?
Wie sieht es mit der Beziehung zwischen Dir und der Mutter aus? Versteht Ihr Euch halbwegs oder würdet Ihr Euch am Liebsten zerfleischen?
 
Bella88

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Wie ist denn Deine Beziehung zu den Kindern? Also versteht Ihr Euch gut? Mögt Ihr Euch? Haben die Kinder kein Problem mit der neuen Frau an Papas Seite?
Wie sieht es mit der Beziehung zwischen Dir und der Mutter aus? Versteht Ihr Euch halbwegs oder würdet Ihr Euch am Liebsten zerfleischen?
Ich habe die Mutter ein, zwei Mal gesehen. Von daher kann ich nicht sagen, ob ich sie mag oder nicht oder andersrum. Die Beziehung zu den Kindern... inzwischen müsste ich ganz klar gestört sagen, weil es mich in den Wahnsinn treibt, dass ich immer gegen eine Mauer rede und sie so mit meinen Tieren umgehen!

Aber das war vorher nicht so (gut da waren sie auch noch nicht bei mir Zuhause, wo meine Katzen sind, meinen Hund kennen sie, weil ich ihn immer mit zu meinem Partner in seine Heimat genommen habe und da ging es anfangs noch einigermaßen, aber spitze sich auch von Mal zu Mal zu) Ich kam gut mit beiden klar und die beiden hingen auch immer total an mir. Sie haben immer gesagt sie würden sich freuen, wenn ihr Vater und ich heiraten und ein Baby kriegen (das haben sie vor mir zu ihm gesagt).
 
Barcelos

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Hab grad in dem Beitrag davor gesehen, dass Ihr aber noch gar nicht sooo lange zusammen seid.
Weil im Endeffekt ist es ja dann so: Du bist die Fremde (wenn auch eigentlich total tolle Fremde) und Du willst ihnen was sagen, was Mama jahrelang anders gesagt hat? Kann ja irgendwo nicht funktionieren.
Und wäre es möglich, dass die Mutter hetzt? Dann wärst Du endgültig chancenlos.

Alles in allem denke ich, dass der Vater da mal in die Pötte kommen muss und nicht Du. Es sind zwar Deine Tiere, auf die Du natürlich aufpassen willst/musst, aber es sind seine Kinder und für die Erziehung ist er zuständig. Und im Normalfall sollten sie auf einen vertrauten Vater eher hören als auf die "fremde neue" Frau. Und sollte die Mutter mit Eurer Beziehung keine Probleme haben könnte es hilfreich sein, wenn sie Euch insofern unterstützt, dass sie den Kindern sagt, dass Ihr Recht habt und sie (die Kinder) in dem Punkt auf jeden Fall auf Euch hören sollen.
 
Bella88

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Was ich noch ganz vergessen hatte zu erwähnen....

Als sie das letzte Mal da waren, ging es soweit das sich meine eine Katze drei Tage unter dem Bett versteckt hat und nur nachts oder wenn die Kinder mal draußen waren raus kam um zu fressen, trinken oder aufs Klo zu gehen! Ich habe sie immer wieder versucht zu überreden raus zu kommen und habe sie gelockt. Irgendwann hatte ich sie draußen, nachdem sie mich anknurrte, fauchte, um sich schlug und mich beißen wollte. Das hat sie alles vorher nie getan! Sie war eher der Typ Katze, der glaubte, dass sie sowas wie Zähne und krallen gar nicht besäße! Bin dann mit ihr auf dem Arm ins Wohnzimmer wo ich nur mit meinem Freund war. Sie lag bewegungslos und stocksteif auf meinem Schoß, traute sich kaum zu atmen schien es mir. Kaum hörte sie die Kinder, schreckte sie total zusammen und weg war sie wieder... :(

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und wäre es möglich, dass die Mutter hetzt? Dann wärst Du endgültig chancenlos.

Alles in allem denke ich, dass der Vater da mal in die Pötte kommen muss und nicht Du. Es sind zwar Deine Tiere, auf die Du natürlich aufpassen willst/musst, aber es sind seine Kinder und für die Erziehung ist er zuständig. Und im Normalfall sollten sie auf einen vertrauten Vater eher hören als auf die "fremde neue" Frau. Und sollte die Mutter mit Eurer Beziehung keine Probleme haben könnte es hilfreich sein, wenn sie Euch insofern unterstützt, dass sie den Kindern sagt, dass Ihr Recht habt und sie (die Kinder) in dem Punkt auf jeden Fall auf Euch hören sollen.
Also ob sie gegen mich hetzt, kann ich nicht sagen. Einen Grund dazu gäbe es meiner Meinung aber auch nicht. Also sollte ich besser mal wieder meinem "Kerl" in den Arsch treten, damit er endlich mal hinter mir steht (das Gespräch gab es leider schon öfters und bis jetzt führte es zu nichts. Aber schon alleine wegen meinen Tieren, versuche ich es wieder.

Gibt es sonst irgendwelche Bücher mit Erklärung zum guten Umgang? Irgendwas unterstützendes? Denn sollten die weiteren Gespräche mit ihm über das (ledige scheinbar nie zu klärende) Thema zu nichts führen, gehen mir alle Ideen aus...
 
Nienor

Nienor

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Gibt es sonst irgendwelche Bücher mit Erklärung zum guten Umgang?
Meinst du sowas : http://neutierig.ch/Home.html ?
Das ist eine Seite, die die Haltung von verschiedenen Tierarten Kinder versucht zu erklaeren ..

Wie ist das denn, den Kindern kannst du keine Zimmer verbieten, oder ? Sodass sie nur in Kueche, Bad, Wohnzimmer und ihr Schlafzimmer duerften und der Rest fuer die Tiere als Rueckzugsort gilt ?
Ideal waere es, wenn du die Kinder dazu bringen koenntest, sich nur in einem Raum aufzuhalten, wenn sie sich nicht zu benehmen wissen ..
Aber mit solchen Faellen habe ich leider keine Erfahrung, meine Nichten lernen den gescheiten Umgang mit Tieren von klein auf ..
In dem Alter sollten sie eigentlich verstehen, was du von ihnen willst, aber sie wollen sich nicht daran halten .. und leider hat das fuer sie keine Konsequenzen (der Papa muesste da wirklich eingreifen. Wenn sie sehen, dass ihr Verhalten ihren Vater traurig macht, koennte sich vllt was aendern), sodass sie ihr Verhalten aendern wuerden :/

Zeigen die Kinder wenigstens Ansaetze von richtigem Verhalten ?
Eventuell koenntest du ueber die Belohnschiene gehen. Wer wartet, dass ein Tier zu ihm zum Streicheln kommt, darf den Hund draussen auf dem Feld mal fuer 10 Minuten halten (oder sowas). Oder es gibt Suessigkeiten .. irgendwas, damit es sich lohnt, nett zu den Tiere zu sein (wenn die Zuneigung der Tiere nicht genug ist *seufz*)
 
seven

seven

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Mit 9 und 12 Jahren sind die Kinder definitiv alt genug, entsprechende Erklärungen, warum man was wie macht und anderes zu unterlassen hat, zu verstehen und umzusetzen.
Ich komme mir gerade vor, als würdest Du von Kindern aus meiner Klasse im "späteren Stadium" erzählen - da kann man auch machen, was man will, es interessiert sie null und nichtig und sie halten sich an rein gar nichts ,was man ihnen sagt.... da kann man auch den gesamten Schultag hinter ihnen herrennen, damit sie nicht wieder den letzten Mist anstellen...
Meine sind aber erst im ersten Schuljahr - und ich hab´ schon alles durch... Belohnungssystem, Bestrafungssystem, positive Verstärkung/Lob für jede Kleinigkeit, die gut war, Schimpfen, vernünftig reden, lauter werden, Elterngespräche, Schulleitungsgespräche....
Ich glaube aber, mit 9 und 12 Jahren sind die Kiddies von der "Belohnungsschiene" wahrscheinlich schon runter - also zumindest die 12jährige....
Ich denke, da helfen wirklich nur noch knallhart durchgezogene Konsequenzen, denn es kann ja nicht sein, dass die Tiere dermaßen darunter leiden. Das wiederum funktioniert allerdings natürlich auch nur, wenn der Vater der Kinder am gleichen Strang zieht und sie merken: "Was die neue Freundin von Papa sagt, das gilt genau so, als wenn es Papa auch sagen würde." Da musst Du wirklich klipp und klar mit Deinem Freund reden!

Wir hatten hier mal die dreijährige Tochter meiner Freundin (mitsamt der Freundin) zu Besuch - der haben wir erklärt, dass die Katzen Angst haben vor Fremden und vor lauten Geräuschen, und dass sie nicht schreiend hinter den Katzen herlaufen darf, weil die sich sonst erschrecken..... Das Mädel war erst drei - aber sie hat´s begriffen und versucht, sich dran zu halten (dass sie mal in einen lauten Jauchzer ausbrach, wenn eine Katze vorbeilief, fand ich jetzt absolut verständlich.....) Auch die Mutter, also meine Freundin, hat darauf geachtet, dass das Kind sich den Katzen gegenüber eben ruhig verhielt (was für eine sehr aktive Dreijährige echt eine Herausforderung war und bei dauerhaftem Aufenthalt sicher auch nochmal schwieriger geworden wäre....)
Was ich damit sagen will: Die Mutter hat unser Anliegen unterstützt. Und genau das muss Dein Freund auch tun: Er muss seinen Kindern eindeutig klarmachen, wie sie sich den Tieren gegenüber zu verhalten haben, andernfalls muss es eben irgendwelche Konsequenzen geben..... die dann aber - wie der Name schon sagt - auch konsequent durchgeführt werden müssen....

LG ,seven
 
frettchentina

frettchentina

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Meine Tochter ist 2einhalb und kann besser mit Tieren umgehen, bzw. hält sich an das, was ich ihr dazu sage... :roll:
Ich kann mich Seven nur anschließen, das ist genau das, was ich beim lesen auch dachte. Die Kids sind alt genug, um zu verstehen und umzusetzen, was man ihnen sagt. Halten sie sich nicht an die Regeln, muß es Konsequenzen geben.

Wohnt ihr beiden zusammen? Wenn nicht, dann können die Kinder eben nicht mit zu dir (und somit zu den Tieren), wenn sie sich nicht an die Regeln halten, sondern müssen bei Papa bleiben. Würde dann zwar heißen, daß ihr beiden euch in der Zeit auch weniger seht, aber zum Wohle der Tiere sollte das ja machbar sein.

Wenn ihr doch zusammen wohnt, müßt ihr euch halt andere durchführbare Strafen erdenken. TV-Verbot, Handyverbot, Zimmerarrest, was weiß ich.

Wenn ich mit Charly in mein Frettchengehege steige, sage ich ihr sofort, daß sie sich vorsichtig hinsetzen soll und nicht rumzappeln darf. Ich hab da Bammel, daß sie eins der Frettchen tritt... Jedenfalls zappelt sie einmal, oder rennt rum, hüpft o.ä. ermahne ich sie, daß sie sich bitte wieder hinsetzt. Zappelt sie nochmal, drohe ich ihr, daß wir aus dem Gehege wieder rausgehen, wenn sie nicht stillhalten kann. Beim dritten Mal verlassen wir (normalerweise unter lautstarkem Protest) das Gehege, fertig. Nur so geht das.
Vielleicht kann man das ähnlich bei euch umsetzen. Wenn sie Hund und Katzen nicht zufrieden lassen, geht Papa mit ihnen nach hause und gut.

Und vor allem, PAPA muß ihnen die Regeln verkünden! Wenn Papa auf der Couch liegt, Zeitung liest und dich mit den Kids und Tieren geflissentlich ignoriert, wird das nie was!

LG Tina
 
Bella88

Bella88

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Wie ist das denn, den Kindern kannst du keine Zimmer verbieten, oder ? Sodass sie nur in Kueche, Bad, Wohnzimmer und ihr Schlafzimmer duerften und der Rest fuer die Tiere als Rueckzugsort gilt ?

Zeigen die Kinder wenigstens Ansaetze von richtigem Verhalten ?
Zum ersten, leider nein. Weil die Wohnung doch recht klein ist. Also zumindest, wenn man mit 4 Personen sich drin aufhält, zwei Katzen und einem Hund.

Zum zweiten, leider auch eindeutig nein... :( Egal was ich bis jetzt versucht habe...

Wohnt ihr beiden zusammen? Wenn nicht, dann können die Kinder eben nicht mit zu dir (und somit zu den Tieren), wenn sie sich nicht an die Regeln halten, sondern müssen bei Papa bleiben. Würde dann zwar heißen, daß ihr beiden euch in der Zeit auch weniger seht, aber zum Wohle der Tiere sollte das ja machbar sein.

Vielleicht kann man das ähnlich bei euch umsetzen. Wenn sie Hund und Katzen nicht zufrieden lassen, geht Papa mit ihnen nach hause und gut.

Und vor allem, PAPA muß ihnen die Regeln verkünden! Wenn Papa auf der Couch liegt, Zeitung liest und dich mit den Kids und Tieren geflissentlich ignoriert, wird das nie was!LG Tina
Nein wir wohnen nicht zusammen. Er wohnt im Moment noch 400 km von mir entfernt, ist aber oft bei mir oder mal andersherum. Dementsprechend geht das leider nicht, dass ich sie nach Hause schicke, wenn es gar nicht anders klappt... (leider... ich habe schon so oft in den Situationen nachgedacht wie schön das wäre... :roll: )

Ja da hast du auch recht! Wenn ihr Vater nicht mit mir an einem Strang zieht wird das nie was. Wie schon gesagt, ich knöpfe ihn mir nochmal vor und sollte er es partout nicht einsehen, muss er eben auch mal Konsequenzen davon tragen...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Mit 9 und 12 Jahren sind die Kinder definitiv alt genug, entsprechende Erklärungen, warum man was wie macht und anderes zu unterlassen hat, zu verstehen und umzusetzen.

...denn es kann ja nicht sein, dass die Tiere dermaßen darunter leiden. Das wiederum funktioniert allerdings natürlich auch nur, wenn der Vater der Kinder am gleichen Strang zieht und sie merken: "Was die neue Freundin von Papa sagt, das gilt genau so, als wenn es Papa auch sagen würde." Da musst Du wirklich klipp und klar mit Deinem Freund reden!
LG ,seven
Zum ersten Punkt: ENDLICH JEMAND DER MICH VERSTEHT! Viele in meinem Umkreis kommen mit: Es sind eben Kinder die verstehen das noch nicht... :roll:

Und zum zweiten Punkt: Hast du definitiv recht! Das geht überhaupt gar nicht! Ich werde ihn mir einfach auch noch mal vornehmen müssen und vielleicht auch mal meinem Freund mit Konsequenzen drohen!? Wenn ich ihm einfach so sage, dass es nicht so weiter geht und er mal mit ihnen reden soll, nimmt er es einfach nicht so ernst...
 
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seven

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Bella, ich kann Dich mehr als gut verstehen!
Selbst 6jährige sollten normalerweise in der Lage sein, solche Erklärungen zu verstehen - mit 9 Jahren geht man ins 3. oder 4. Schuljahr, und da gibt´s nix mehr zu verstehen - das ist pure Renitenz (sorry, wenn ich das jetzt so drastisch ausdrücke...)
Aber selbst meine Zweitklässler aus dem letzten Durchgang haben begriffen, dass Tiere keine Spielzeuge sind und ihre eigenen Bedürfnisse und Ansprüche haben. Natürlich geht der kindliche "Trieb" dann doch schon mal mit ihnen durch, denn Tiere sind ja einfach "niedlich" - aber dann sollte ein kurzes Erinnern eigentlich reichen...
Da müssen ganz klare Vereinbarungen her: Die Katzen werden nur gestreichelt, wenn sie von selber oder auf Zuruf kommen. Der Hund kommt weder aufs Bett noch aufs Sofa. Essensreste vom Tisch sind tabu.... usw... Die Tiere werden weder "gejagt" noch "eingesperrt", um sie streicheln zu können. Punkt. Und wer sich da nicht dran hält, der hat mit Sanktionen zu leben. Fertig. Da würde ich kurzen Prozess machen...

LG, seven (derzeit abgehärtet durch eine absolut wilde Horde Erstklässler ;) )
 
ida22

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Hallo,

Kinder in dem Alter sollten eigentlich wissen, wie man mit den Tieren umgeht bzw. ein gewisses Verständnis für die Tiere aufbringen und alles, was sie über die Tiere "lernen" können nahezu in sich aufsaugen - oder alternativ generell uninteressiert gegenüber der Tiere sein und sie in Ruhe lassen ...

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Deine beiden sich einen Spass aus der ganzen Sache machen oder aber ein wenig stänkern wollen. Die "Neue" (Du) macht Vorschriften, regt sich auf - aber dann fummeln wir doch noch einmal öfter an den Tieren rum und tun genau das Gegenteil von dem, was gewünscht wird ... :lol:

Eine Möglichkeit wäre, die Tiere und deren Bedürfnisse interessant für die Kinder zu machen. Also zusammen mit dem Hund rausgehen, das Futter zubereiten, das Katzenklo säubern etc.; die Kinder also wirklich mit einbeziehen und ihnen zeigen, dass sie auch Verantwortung für die Tiere übernehmen können; vorausgesetzt, man kann sich auf sie verlassen. ;) Kinder mögen es meist sehr, wenn sie wirklich "gebraucht" werden, sprich eine Hilfe sind. :eusa_shhh:

Dabei den Kindern erklären, warum, wieso und weshalb; beobachten, wie die Tiere evtl. "auftauen", wenn man sie in Ruhe läßt, ihnen erklären, warum der Hund/die Katze so reagiert. Warum es wichtig ist, klare Regeln einzuhalten - dass die Kinder das ja auch bei sich wollen.

Mein Sohn hatte bspw. mal eine Zeit, in der er ganz gerne den Hund "geärgert" hat. Ich habe ihn gefragt, was er tut, wenn ihn jemand immer ärgert. Er antwortete, dass er sagt, er möchte das nicht. Ok, der Hund kann nicht sagen, dass er das nicht möchte, aber er kann es zeigen (Körpersprache des Tieres). Wenn er es zeigt, kann er auch beissen (er hat ja keine andere Wahl). Dann haben wir uns mal Hugos Zähne angeguckt, mal geguckt, wie schnell so ein Kauknochen dahin ist und wie das wohl bei einem Finger/Arm enden könnte ... :shock:

Wenn das nicht fruchtet, hilft nur noch striktes Verbieten - mit Androhung und vor allem Einhalten und Durchsetzen von Konsequenzen. Da wäre dann aber natürlich Dein Freund auch gefragt. Die Kleinen müssen lernen, dass er auch hinter Dir steht und sie nicht an Dir rum stänkern können, wie sie gerade lustig sind nur weil sie vielleicht lieber Mama an Papas Seite hätten und Dir die Schuld dafür geben, dass Dinge vielleicht nicht mehr so sind, wie sie mal waren ...

Ich wünsche Dir viel Glück!

LG Ida
 
Bella88

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derzeit abgehärtet durch eine absolut wilde Horde Erstklässler ;)
Man merkt´s :D Aber ehrlich gesagt, bin ich so froh, dass man mich hier versteht! Meine Mutter tut es selbstverständlich auch, als Tierschützerin, aber der Rest kommt mit der Aussage "Es sind eben Kinder! Die müssen das noch lernen. Die können da nichts für!"

HALLO? Können sie wohl, sie hören ja nicht und außerdem können meine Tiere noch viel weniger für deren (sorry wenn ich das mal so sagen muss) Blödheit!!! :evil:

Eine Möglichkeit wäre, die Tiere und deren Bedürfnisse interessant für die Kinder zu machen. Also zusammen mit dem Hund rausgehen, das Futter zubereiten, das Katzenklo säubern etc.; die Kinder also wirklich mit einbeziehen und ihnen zeigen, dass sie auch Verantwortung für die Tiere übernehmen können; vorausgesetzt, man kann sich auf sie verlassen. ;) Kinder mögen es meist sehr, wenn sie wirklich "gebraucht" werden, sprich eine Hilfe sind. :eusa_shhh:

Dabei den Kindern erklären, warum, wieso und weshalb; beobachten, wie die Tiere evtl. "auftauen", wenn man sie in Ruhe läßt, ihnen erklären, warum der Hund/die Katze so reagiert. Warum es wichtig ist, klare Regeln einzuhalten - dass die Kinder das ja auch bei sich wollen.

LG Ida
Auch das habe ich schon durch, leider ohne Erfolg. Meine Mutter kam dann auf die Idee sie mit ins Tierheim zu nehmen wo sie arbeitet und ihnen dort noch einmal mehr zu verdeutlichen, wie man verantwortungsvoll mit Tieren umgeht und auch mal Hunde gezeigt, die kein schönes Zuhause hatten und wie die dann "drauf waren". Aber ehrlich gesagt.... half nichts!
 
ida22

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Sei mir bitte nicht böse, ich meine das echt nicht böse und kann Dich in Bezug auf Deine Tiere auch vollkommen verstehen - ich bekomme selbst einen Huf, wenn jemand an meine vierbeinigen Babies geht - aber kann es sein, dass das Verhältnis zwischen Dir und den Kindern nicht das beste ist bzw. da noch ganz andere Sachen im Argen liegen (Eifersucht z. B.)?

Wenn Kindern in dem Alter so überhaupt gar kein Verständnis zeigen, wollen sie Dich sicher einfach nur ärgern und rumstänkern. Weil Du Dich so wunderbar aufregst, wenn es um die Tiere geht, ist das für sie der sichereste Weg, Dich auf die Palme zu bringen und zu ärgern ...

Es ist natürlich keine Lösung, sie machen zu lassen und die Tiere müssen darunter leiden. Von daher würde ich absolutes "Tier-Ärger-Verbot" einführen (am besten Dein Partner übernimmt das) und ansonsten am freundschaftlichen Verhältnis zu den Kindern arbeiten.

LG Ida
 
Bella88

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Sei mir bitte nicht böse, ich meine das echt nicht böse und kann Dich in Bezug auf Deine Tiere auch vollkommen verstehen - ich bekomme selbst einen Huf, wenn jemand an meine vierbeinigen Babies geht - aber kann es sein, dass das Verhältnis zwischen Dir und den Kindern nicht das beste ist bzw. da noch ganz andere Sachen im Argen liegen (Eifersucht z. B.) LG Ida
Das Verhältnis war sonst immer gut! Kein Ärger, nichts! Und auch in den Situationen die ich oben beschrieben habe, bleibe ich ruhig aber bestimmend und versuche es zu erklären.
 
frettchentina

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Tja, dann hilft vielleicht wirklich nur eins. Wenn dein Freund die Kinder über's WE hat, dann muß er mit ihnen halt bei sich zuhause bleiben und ihr seht euch dann das WE eben nicht. Vielleicht hilft diese Sanktion auch deinem Freund mal, den Hintern hochzukriegen und sich gegen seine Kinder durchzusetzen... ;) So kann es ja nicht weitergehen.
LG Tina
 
J

Jacki-1993

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Also da muss ich auch mal mein Senf dazu geben XD

Ich bin in einer Familie aufgewachsen mit 8 Kindern und wir hatten auch einige Tiere. Wen ein neues Tier kam setzten wir uns alle zusammen und haben über den Neuzugang geredet, Also was brauch das dir was will das Tier nicht was darf es essen und und und.

Setz dich doch einfach mal mit allen zusammen und erkläre es ihnen dass das so nicht geht und dass die Tiere selber das auch nicht wollen.

Mit dem Problem mit dem Hund und der Strasse und so lass sie doch einfach nicht mehr mit dem Hund raus!!

Du kannst ja auch ein Bisschen Lügen (hat meine mam immer so gemacht)
Sag den Kinder doch einfach wen sie die Tierchen nicht in ruhe lassen müssen sie weg hat bei uns wunder bewirkt ;)

Hoffe es klappt das deine Tierchen bald wieder ihre ruhe haben

LG♥
 
J

Jungfer im Grünen

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Ich bin selbst Mutter und habe den Eindruck, dass da ein Machtkampf abläuft, der in Wirklichkeit nichts mit den Tieren zu tun hat.

Das hat auch nichts mit einem womöglich gestörten Verhältnis zu den Kindern zu tun - das Verhältnis besteht ja noch gar nicht. Da ist eine neue Frau an Papas Seite und nun werden die Grenzen ausgelotet. Das ist völlig normal und lässt keine Rückschlüsse auf das sonstige Verhalten der Kinder oder gar auf missglückte Erziehung zu.

Wichtig ist in dieser Phase folgendes: Du als neue Partnerin sollst dich (noch) nicht in die Erziehung einmischen, das ist nicht dein Job. Aber du darfst deine eigenen Bedürfnisse schützen und das schließt natürlich die Tiere ein. Und du darfst erwarten, dass dein Partner dich dabei unterstützt, denn der hat ja tatsächlich das Recht und auch die Pflicht, seine Kinder zu erziehen. Dass du in Tränen ausbrichst, ist ein Zeichen von Überforderung und - sei mir nicht böse - vor den Kindern ein Zeichen von Schwäche. Sie haben in dem Moment "gewonnen"! Sie haben das Heft in der Hand und nicht du und das geht nicht. Jedenfalls nicht in deiner Wohnung, wo du die Regeln bestimmen solltest.

So lange du räumlich derartig eingeschränkt lebst, würde ich mir an deiner Stelle einen anderen Ort für diese Testphase suchen. Mit anderen Worten: Wenn dein Partner seine Kinder bei sich hat, dann kommt er eben nicht zu dir. Eventuell kannst du ihn besuchen oder ihr könnt euch eben in dieser Zeit nicht sehen.

Ich glaube, dass die Kinder die Regeln im Umgang mit deinen Tieren ab dem Moment repektieren werden, ab dem sie dich akzeptiert haben. Das dauert eben ein bisschen...
 
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