Bürzeldrüsentumor, 2. Operation

Diskutiere Bürzeldrüsentumor, 2. Operation im Wellensittich Forum Forum im Bereich Vogel Forum; Hallo, meine Lisa hatte im Januar 2011 zwei maisgroße Tumore an der Bürzeldrüse, da wo beim Menschen das Steißbein ist. Sie wurden dann operativ...
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Kalmi1

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Hallo,
meine Lisa hatte im Januar 2011 zwei maisgroße Tumore an der Bürzeldrüse, da wo beim Menschen das Steißbein ist. Sie wurden dann operativ unter Vollnarkose entfernt. Die ersten Tage danach war sie noch etwas "schlapp". Danach ging es ihr wieder normal. Leider ist auf der linken Seite in
kurzer Zeit ein neuer Tumor gewachsen. Da sie am Sonntag auch eine kleine "Blutlache" verloren hat (ihr ging es aber gut danach) war ich natürlich wieder bei meinem vogelkundingen Tierarzt in Leverkusen. Ist bei mir um die Ecke. Diese neue OP hat sie auch gut überstanden. Erklärung des Tierarztes war, wenn die Drüse nicht tief genug (weil Nähe zur Wirbelsäule) entfernt werden kann, können diese schnellwachsenden (gutartigen) Tumore wiederkommen. Habe jetzt auch Tarantula (Spinnengift) bekommen und gebe ihr alle 2 Tage einen Tropfen in den Schnabel. Ich hoffe, dass ich nicht wieder in der nächsten Zeit wegen der gleichen Sache zum Tierarzt muß. Diese Tortur mit der Narkose etc. möchte ich Lisa nicht als Dauerzustand zumuten. Übrigens kostet es etwa 150 Euro.

Wer hat denn Erfahrung mit diesem Tumor und gibt es sonst alternative Möglichkeiten zur Vorbeugung? Ich danke euch für eure Antworten.

LG
 
06.04.2011
#1
A

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Guest

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Casimir

Casimir

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Hey!

Leider ist es so, dass die Wellis immer mehr überzüchtet werden und dann Tumore leider Gottes zum Alltag gehören.
Du schreibst es wären gutartige Tumore- inwieweit beeinflussen diese denn den Körper deines Wellis, dass du sie immer wieder entfernen lassen musst?
Über die Behandlung mit dem Spinnengift hab ich auch schon oft gelesen, es geht gut, aber in ebenso vielen Fällen ändert sich dadurch auch nichts.

lg
 
K

Kalmi1

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Hallo,
meine Lisa ist 5 Jahre. Ich weiß nicht wie häufig dieser Tumor bei Wellis auftritt. Sie hatte keine Beeinträchtigung durch den Tumor. Hatte ja geschrieben, dass ich am Sonntag eine Blutlache verloren hatte. Tumore sind ja meist auch gut durchblutet. Wollte auf jeden Fall nicht erleben, dass ich mal nach Hause komme und sie wäre verblutet, daher diese 2. OP. Ich werde mich weiter erkundigen, was man sonst noch geben kann außer Tarantula.

LG
 
Laura

Laura

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Wurde das Tumorgewebe im Labor untersucht oder meint der TA einfach, es sei gutartig? So kann man das nämlich nicht erkennen.
Gutartige Geschwüre wachsen in der Regel auch nicht so schnell... :eusa_think:
 
K

Kalmi1

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Es gab keine Laboruntersuchung des ersten Tumors. Es war die Aussage des Tierarztes, das es ein gutartiger Tumor sei. Selbst wenn es ein "Bösartiger" sein sollte, was ändert es an der Situation?? Ich möchte den Vogel nicht alle 3 Monate operieren lassen.

LG :(
 
Laura

Laura

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Also wenn da nichts untersucht wurde, kann man nicht sicher sagen, ob es gut oder bösartig ist. Mir kam halt der Gedanke, weil die schnellwachsenden Dinger häufig nicht gutartig sind, aber nur weil es jetzt schnell wächst muss es nicht gleich bösartig sein.

Inwieweit das jetzt was an der Situation ändert, kann ich grad selbst schlecht beurteilen, da ich mich mit Tumorgeschichten nicht so dolle auskenne. Da warten wir besser mal auf die Experten.
 
Anitram

Anitram

Foren-Engel
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Hallo Kalmi,

es gibt bei Wellis ganz unterschiedliche Veränderungen der Bürzeldrüse, z.B. Verstopfungen, Entzündungen, Geschwüre und eben auch Tumore, gut-oder bösartige.

Entfernt werden müssen diese schon aufgrund der erheblichen Blutungsgefahr, ein kleiner Welli hat ja nun mal sehr wenig Blut...und sehr oft kommen sie wieder, da hilft auch Tarantula meistens nicht wirklich...aber einen Versuch ist es immer wert ! Der Doc hat Dir das ja schon plausibel erklärt, kann die Drüse nicht ganz entfernt werden, ist eben immer noch Gewebe vorhanden, das wieder wuchern kann. Vorbeugungsmöglichkeiten gibt es leider nicht, außer genauer Beobachtung...hier kannst Du noch mal genauer nachlesen .
 
K

Kalmi1

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Hallo Anitram,

ich kenne die Seite auch seit dem ich Wellis habe (7 Jahre). Da hatte ich mich vorher auch "schlau" gemacht. Bei Lisa sah es so aus, wie auf den letzten Fotos. Sie hat auch noch alle Schwanzfedern. Eine Laboruntersuchung hätte vielleicht das Ergebnis gebracht, ob jetzt gut oder bösartig. Aber mein Tierarzt meinte auch, dass würde nichts ändern. Also wenn so ein Tumor wiederkommt, spielt es kaum eine Rolle. Ich hoffe nur, dass links kein neuer Tumor wächst. Die traurige Geschichte von "Manni" habe ich auch gelesen.
Wer hat denn selbst Erfahrung mit immer wiederkehrenden Tumoren in dem Bereich und wie oft wurde der Welli dann operiert?
 
K

Kalmi1

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Hallo Zusammen,

Lisa wurde Anfang April wieder operiert. Es hatte sich ein neuer Tumor auf der linken Seite gebildet. Ich dachte, nun wird alles gut. Der Tierarzt sagte, wenn der Tumor zu nah an der Wirbelsäule ist, kann man eben nicht alles entfernen und es kommt wieder.
Leider entwickelte sich nach der OP relativ schnell ein neuer Tumor. Diesmal aber nicht einseitig, sondern über der Stelle, wo die Bürzeldrüse ist. Eine 3. OP will der Tierarzt nun (vor 4 Wochen) auch nicht mehr verantworten. Der Tumor ist zu groß und eben gut durchblutet. Ich solle mir nicht mehr so viel Zeit lassen, Lisa dann eben einschläfern zu lassen. Sie hätte sicher Schmerzen. Ich beobachte sie täglich, sie verhält sich normal, aber lange kann ich wohl nicht mehr warten.

LG
 
Mariama

Mariama

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Hallo Kalmi,

es tut mir sehr leid, dass sich bei Lisa so schnell ein neuer Tumor entwickelt hat. :(

Ich weiß aus leidvoller Erfahrung, wie schwer die Entscheidung zur Erlösung fällt und wünsche dir viel Kraft für diese Zeit und die Weisheit, zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt sie gehen zu lassen gekommen ist.

Wenn du Unterstützung brauchst, wirst du hier immer ein offenes Ohr finden...
 
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Kalmi1

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Hallo Mariama,

heute war es soweit. Habe Lisa erlöst, ging ganz schnell. Schon nach der 1. Spritze hat es nur Sekunden gedauert, bis sie umgefallen ist. Durch den Tumor hatte sie die Schwanzfedern auch nur noch abgeknickt und konnte nicht mehr richtig fliegen. Sie hatte auf jeden Fall eine schöne Zeit bei mir. Meine Vögel haben den ganzen Tag "Freiflug". Die drei Jungs haben gar nicht "bemerkt", dass sie fehlt. Aber so ist das bei ihnen wohl. Sie war ja nicht verpaart mit einem, also eine lose WG.



Werde aber sicher einen neue Henne "besorgen". Ich finde, wenn die Gruppe so klein ist, dann sollten es immer paarweise sein, also 4 oder 6.

Traurige Grüße von Toni, Bubi und Peter
 
Laura

Laura

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Mein Beileid, sie war ja eine hübsche Maus. Flieg gut rüber Lisa und grüß meine Federpopos dort :051:

Wenn du jetzt allerdings nur noch drei Jungs hast, würde ich entweder noch einen Hahn oder besser noch drei Hennen dazu setzen, nicht dass es irgendwann mal Strei um die eine Henne gibt.
 
Mariama

Mariama

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Hallo Kalmi,

es tut mir sehr leid für dich; für Lisa war es bestimmt besser so. :056:

Ich kann mich Laura nur anschließen. Drei Hähne und eine Henne sind keine gute Konstellation, auch wenn es in Ausnahmefällen gut gehen kann. Ich würde entweder noch einen Hahn dazu nehmen oder drei Hennen.
 
K

Kalmi1

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Danke für Euer Beileid. Ich werde es mir noch überlegen. Bubi und Peter hatte ich als "Paar" genommen und den Toni von Leuten, die ihn alleine hielten. Vielleicht kommen die 3 auch so gut zurecht. Werde das beobachten.

LG
 
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Bürzeldrüsentumor, 2. Operation