Todesspritze

Diskutiere Todesspritze im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo alle zusammen Ich habe mal gesucht nach solch einem Thema und habe keines derart gefunden. Aber ich wollte es mal los werden und villeicht...
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Demon

Demon

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Hallo alle zusammen

Ich habe mal gesucht nach solch einem Thema und habe keines derart gefunden.
Aber ich wollte es mal los werden und villeicht sogar darüber diskutieren.
Als ich heute Morgen um O9.OO uhr Hund, Katz, Maus gesehen habe kamen mir die Tränen.
Tiere die im Spanischen Tierheim sind werden nach 2 Wochen wenn sich keiner für sie interessiert eingeschläfert.

Da hat eine vom Tierschutz die
Hunde im Tierheim besucht und stand vor dem Zwinger eines Mischlings und sagte "für ihn haben wir eine Pflegestelle gefunden, sonst wäre morgen sein letzer Tag gewesen!" dann ging sie einen Zwinger weiter und sagte dann "Für ihn haben wir leider keine Pflegestelle gefunden auf grund seiner Fellfarbe. Schwarz Weiße hunde werden selten Vermittelt so muss er morgen leider eingeschläfert werden" an der stelle habe ich geheult.
Dann ging sie zu einem Golden Retriever. Wenn der sich nicht mit anderen Hunden verstehen würde würden ihn die Interessenten nicht nehmen und er müsste eingeschlefert werden. Der Hund verstand sich gott sei dank mit anderen Hunden.

Ich finde es furchtbar. Klar hat man nicht ewig Platz für immer mehr Hunde.
Aber wenn man sieht.
Ich habe Nachbarn. Sie sind Inder. Sie haben 2 Schlafzimmer, 1 Wohnzimmer, 1 Esszimmer, 1 Küche, 1 Badezimmer, 1 Dile + Balkon genau so wie wir.
So und sie haben 5 Kinder. Das ist das selbe mit dem Tierheim. Überfüllung!
Kinder in Kinderheimen werden doch auch nicht nach 2 Wochen einfach umgebracht nur weil sich keiner für sie interessiert, aber Tiere müssen "immer" dran glauben.

Ich finde es grauenhaft.
Was ist eure Meinung?
 
10.04.2011
#1
A

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McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Solang wie die Leute aus den Südlichen Ländern nicht umdenken, wird das passieren MÜSSEN! Sicher ist es schlimm, aber es würde wohl auch nichts bringen wenn in jedem Zwinger zig Hunde wären...
Es können auch nicht alle Hunde von Tierheimen aus dem Ausland (also von uns, Österreich usw.) gerettet werden, weil es hier auch genug Hunde in Tierheimen gibt (wenn auch nicht unbedingt in dem Ausmaß wie in Spanien usw.).

Viele Südländer sehen Tiere nunmal nicht als Haustiere an, wobei es da langsam ein Umdenken gibt, vorallem bei den jüngeren Generationen, denke ich. Es würde ja reichen, wenn alle Hunde kastriert wären.

Den Vergleich mit dem Kinderheim finde ich übertrieben. Auch weil nie so viele Kinder auf einmal in einem Heim sein werden, wie es Hunde in einem Tierheim gibt.
 
Nienor

Nienor

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Welche Alternativen siehst du fuer die Tiere, wenn sie nicht eingeschlaefert wuerden ?
Ein Leben in einem Zwinger in einem spanischen Tierheim ? Wenn diese Tiere niemand haben will, wuerden sie ihr Leben genau dort vor sich hin vegetieren .. fuer die Tiere ist es irgendwo auch eine Erloesung. Aber man muss vorher anpacken. Man muss es irgendwie schaffen, dass die Tiere gar nicht erst in den Zwingern der Toetungsstationen landen, muss die Leute aufklaeren und die Tiere dort unten kastrieren. Solange das nicht der Fall ist, ist es eine Erloesung fuer die Tiere, wenn sie gehen duerfen, bevor sie noch Jahre im Zwinger hocken und sich gegenseitig attackieren, weil es zu wenig Futter und zu wenig Platz gibt ..
Wobei die 2 Wochen nun absolut kurz sind, das sollte laenger sein ..
 
Dira

Dira

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Ich finde deinen vergleich einfach nur grauenhaft!
Sorry aber du kannst inder doch nicht Tieren vergleichen! :shock:
Natürlich ist das grauenhaft aber in einem muss ich die dort arbeitenden verteidigen, was sollen sie machen? Sie können das Tierheim doch nicht vollstopfen, ja es sit grauenhaft aber das liegt daran das die Leute ihre Hunde einfach vermehren lassen und die Welpen aussetzten, aber da kommt man zum nächsten teil, es gibt dort drübem kaum Tierärzte und duie Menschen haben nur wenig geld um sie zu kastrieren und aufpassen tuhen sie auch nicht darauf, es wird imemr ursachen geben, aber wie schon gesgat,

Ich finde es unverschämt so etwas mit Kidnern zu vergleichen!!!
 
Demon

Demon

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Ich finde es kaum übertrieben.
Tiere werden als ein Gegenstand angesehen.

Aber fasst sich denn einmal jemand ein Herz und versetzt sich in die Lage der Tiere?
Kaum einer tut es. Zumindest kommt es mir so vor.

Es gibt Gnadenhöfe für Pferde und Esel und für Schweine etc. Aber mal ganz ehrlich einen Gnadenhof für Hunde habe ich noch nicht gesehen.
Dort könnten Hunde hin die sonst in die Tötungsstation kämen.

Jeder hat dazu seine eigene Meinung, doch drum ändern können wir nichts.
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Also ich finde den Vergleich auch ziemlich grauenhaft bzw. frage ich mich was es damit zu tun hat ob jemand 5 Kinder (oder sogar mehr hat) und die Tierheime überfüllt sind. Denn ich glaube nicht das deine Nachbarn ihre Kinder vermitteln. Zum Thema Kinderheim : ich war 4 Jahre in einem und ich muss auch leider dich von der romantischen Vorstellung lösen das da kinderlose Paare hinkommen und sich eins aussuchen können. Wir waren ca. 35 Kinder/ Jugendliche auf 3 Gruppen aufgeteilt. In den 4 Jahren wo ich da war kam nur 1 Kind in eine "Pflegefamilie auf Zeit" (du bleist da halt nur ein kurze Zeit und kommst dann zurück) weil es im Heim nicht zurecht kam und genau 0 Kinder waren zur Adoption "freigegeben". Es muss schon ganz schön viel passieren bis ein Kind zur adoption freigegeben ist (es reicht da nicht wenn die Eltern das sagen, wie man das immer im Film sieht) und dann dauert es auch nochmal eine ganz schön lange Zeit mit den Auswahlverfahren (welche Adoptionsfamilie passt zu dem Kind, etc.)

Zum eigentlichen Thema:
Ich finde es, wie es auch schon gesagt worden ist, eine Erlösung für diese Tiere, bevor sie wirklich vor sich hin vegetieren und dann verrecken. Die Zustände in den Tierheimen dort sind mit unseren nicht zu vergleichen. Da guckt nicht wirklich einer ob es den Tieren gut geht, spielt mit denen, geht mal mit denen raus und guckt ob genug fressen od. Wasser da ist und ob die Tiere krank sind.
 
McLeodsDaughters

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Hast du mal überlegt, dass ein Gnadenhof für Hunde bisschen mehr arbeit ist, als einer für Pferde und co? Bei Pferden und anderen Huftieren stellt man eine Herde zusammen und die kommen auf die Weide = fertig (bisschen arbeit hat man sicher). Aber Hunde kann man nicht nur auf ne Wiese setzen und sich selbst beschäftigen lassen...

Gedanken machen sich viele, nur kann man nicht jedes Tier retten und vorallem nicht ständig welche nach D.Land usw. holen. Unsere Tierheime hier sind echt schon voll genug, auch mit Langzeitinsassen.

Wenn du bei der Sendung aufgepasst hast, dann wirst du auch die beiden Männer gesehen haben. Die machen das Privat, können also auch nur eine begrenzte Anzahl von Hunden aufnehmen.

Tatsache ist, dass es keine Lösung ist, Tiere via Flugpaten in andere Länder zubringen und nicht mit den Leuten vor Ort zu reden. Man muss bei den Spaniern und Co arbeiten, denen günstigere Kastrationen anbieten (durch Spenden könnte man de verringern) und sie allgemein aufklären.
 
Luna & Artemis

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Es gibt Gnadenhöfe für Pferde und Esel und für Schweine etc. Aber mal ganz ehrlich einen Gnadenhof für Hunde habe ich noch nicht gesehen.
Dort könnten Hunde hin die sonst in die Tötungsstation kämen.
Nimmt den auch jedes Tierheim Nutztiere auf? Nein! Und es nunmal leichter ein Zuhause für einen Hund zu finden als für Pferd, Esel, Schwein, Kuh, etc. Und wer zahlt dann den Gnadenhof, Transport, etc.?
 
Demon

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Okay, also für die Tiere die nach 2 Wochen in eine Tötungsstation kommen haben keinen guten Zwinger mit Wiese etc, wie die Tierheimhunde in Spaninen die nicht nach 2 Wochen in den Tod gehen.
Da habt ihr schon recht, das es dann besser ist zu sterben.

Zum Gnadenhof:
Ja und wie Finanziert man das Stroh, Das Kraftfutter, Das Heu, Die Weideflächen, kaputte Zäune, Tierartzt, Hufschmied, Pfleger.
Das ist das selber, zudem man auch in Spaninen Gnadenhöfe erstellen kann.
Wenn man Als Berufstätiger Hunde für ein paar Stunden alleine zu Hause lassen kann, kann man auch Hunde für ein paar Stunden zusammen auf eine art Padock tun.
Klar benötigen Hunde forderung und was fürs Köpfen, aber dazu gibt es auch die Pfleger genau so wie auf einem Gnadenhof für Huftiere.
 
Pewee

Pewee

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Ich habe großen Respekt vor Gnadenhöfen, genauso wie vor Tierheimen, Tierhilfen sowie Pflegestellen.
Manchmal sollte man sich aber fragen, ob es wirklich reicht, die Hunde in ein neues Zuhause zu karren. Eine Kastra kostet in Spanien vergleichsweise wenig und sie ist das einzig sinnvolle, bis die Menschen dort gelernt haben umzudenken. Man hätte schon einen großen Schritt getan, einfach mal auf eine Packung Kippen oder das 30. Shirt zu versichten und das Geld stattdessen dorthin zu spenden.

Was ich sagen will, Gnadenhöfe verschieben nur das Problem, sie lösen es nicht, leider. Ich glaube, da geht es noch nicht mal um die Arbeit oder um die Kosten. Viele Tiere landen letztlich auch bei den Helfern einer Tierhilfe, das ist also nicht das Problem. Aber der Hauptteil des Geldes muss einfach für "sinnvolleres" ausgegeben werden. Dazu zählen Öffentlichkeitsarbeit und Kastrationen. Irgendwann sind auch mal die Gnadenhöfe voll. Hunde vermehren sich schneller als man möchte.

Zu den Tötungsmethoden in de Perreras kann ich nur sagen: Sie sind oft grausam... Aber die Südländer haben noch viel schlimmeres auf dem Kasten, was das angeht. Mache Hunde haben Glück und merken es kaum, ist immerhin besser als die anderen Methoden, die ich nicht nennen möchte.
 
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