Die Begegnung mit anderen Hunden.

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Aydens

Aydens

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Hallo,
ich habe ein Problem:uups:.

Wenn ich mit meinem Hund 8 Monate altem Hund ganz gemütlich spazieren gehe
und plötzlich ein
anderer Hund nur in der nähe ist
fängt er an, an stark an der Leine zu ziehen und er beruhigt sich nicht.:roll:
Manchmal kriegt man es hin das er sich für ein paar Sekunden hinsetzt und sich dann etwas ein-kriegt, aber das passiert auch nur manchmal.
Ich hoffe ich bin nicht die einzige mit so einem Problem:eusa_think:
und ihr könnt mir helfen.
Das wäre wirklich schön:lol:.
 
10.04.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
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Hallo und Willkommen!

Ich kann dir mal das hier ans Herz legen, da geht es um ein so ähnliches Problem: https://www.tierforum.de/t127637-versteht-sich-nicht-mit-anderen-huendinnen.html bzw. https://www.tierforum.de/t127459-tierheimhund-beschaeftigen-nur-wie.html

Das ist schon etwas älter, da findest du aber auch was zum ziehen: https://www.tierforum.de/t88895-extremes-an-der-leine-ziehen.html

Ansonsten kann ich dazu nur sagen: Dein Hund ist im besten Flegelalter und wird gerade geschlechtsreif, da ist das oft ein Problem (Hündin oder Rüde?) ;) Wie wird er denn beschäftigt, wie wurde er sozialisiert (Welpengruppe?) und wie steht es sonst mit seiner Erziehung? Reagiert er auf Ablenkung, Leckerli, Klicker, Spielzeug? Hast du das Gefühl, er bellt aus Angst, Freude oder Aggression? Macht er es nur bei einer bestimmten Art von Hund (Farbe, Größe, Geschlecht, Alter)?

LG
 
Kasary

Kasary

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Ich bin der Meinung nicht überall wo ein Hund nicht so funktioniert, wie man sich das vorstellt, liegt auch ein echtes Problem zu Grunde.
Dein Hund ist noch total jung, Artgenossen oder Menschentrauben sind gerade extrem interessant für ihn und bieten ein riesen Potential als Gerüchen, Geräuschen und Bildern. So ziemlich jeder Hund in diesem Alter tickt da aus. Mein Diego inklusive... ;)

Das Zauberwort heißt hier "Abstand".
So blöd und einfach wie das auch klingt, aber bei mir und allen Hunden im Umkreis funktioniert diese Methode am besten. Ansprechen, ablenken oder sogar ein Kommando einfordern ist hier kontraproduktiv. Der Hund lernt maximal, dass er dein Kommando selbstständig auflösen kann, wenn die Ablenkung nur interessant genug ist. Und das sind Artgenossen nunmal, ganz ohne böse Absicht.
Wenn euch ein Hund entgegen kommt und du keinen Hundekontakt zulassen möchtest, geh einen weiten Bogen. Wie weit kann ich dir nicht sagen, das ist von Hund zu Hund verschieden. Beim Einen reichen 20 Meter, beim Anderen müssen es 50 Meter oder mehr sein. Bei JEDEM! Hund gibt es eine Grenze, auf die er nichtmehr reagiert. Veranstaltet dein Hund beim Anblick eines Artgenossen Affenzirkus, dann bist du ganz einfach zu nah. ;)
Und wenn du mal nicht auswichen kannst, dann bleib einfach wortlos stehen, halte deinen Hund fest und "sitz" die Situation aus. Mehr bleibt dir nicht übrig, wenn du nicht in die Gegenrichtung erziehen willst.

Umso älter dein Hund wird und umso fester seine Erziehung ist, desto eher kannst du auch ein Gehorsam unter Ablenkung einfordern. Ausserdem richten die meisten Hunde im Laufe ihres Lebens den Fokus wieder mehr auf den Besitzer, als sie es in der Junghundezeit können. Du kannst also deinen "Ausweichkreis" langsam wieder verkleinern.

Das mag jetzt alles erstmal ein bissel umständlich klingen, aber eine andere Lösung gibt es nicht. Du kannst beim besten Willen keinen Gehorsam von einem 8 Monaten Hund erwarten und letztlich ist jegliches Schimpfen oder zedern ("Nein"Aus"Lass das") nicht nur unnötig, sondern auch unfair. Der Hund macht das ja nicht um dich zu ärgern.

Liebe Grüße
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
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Hey Kasary,

um das kurz klarzustellen, ich wollte nicht darauf hinaus, dass man den Hund im perfekten fuß oder dergleichen vorbeiführen soll, das ist bei weitem zu viel verlangt.

Mich sört an der Sache nur etwas, dass meine Mutter es bei ihrem Hund genau so gemacht hat, wie du es beschrieben hast. Eigentlich finde ich das ja sinnvoll, denn lasse ich den Hund zum andern hin, hat er, was er will, schimpfe ich, mache ich es auch nicht besser. Aber anders hat es in dem Fall leider auch nicht geklappt. Meine Mum hat auch irgendwann in seiner Jugend bemerkt, dass ihr Hund anfing, zu bellen. Also ging sie (in ihrem Fall mehr aus Angst) allen Hunden schön aus dem Weg, sodass er gar nicht erst anfing, zu bellen. Inzwischen ist es bei ihm aber so, dass er jeden fremden Hund ablehnt, unsicher wird und bellt, wenn man dann eben doch einmal an einem vorbei muss.

Und genau deshalb finde ich es wichtig zu wissen, wieso der Hund bellt. Ist er zum Beispiel nicht sozialisert (kommt aus schlechter Haltung, sieht selten andere Hunde etc.), ist völlig klar, dass er die Chance haben muss, dies zu erkunden. Ist er aber seit der 8. Woche bei seinen jetzigen Halten, hat immer tollen Kontakt gehabt etc. und bellt nur, weil er zum Spielen zu seinen Kumpels will, kann man ja durchaus was machen, indem man sich z.B. auf dem Feld trifft, aufeinander zuläuft und den Hund aber erst loslässt, wenn er ruhig ist. Das fordert eben Geduld, wird aber irgendwann auch beim Hinlaufen helfen (vielleicht :D)

LG
 
Aydens

Aydens

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Danke schonmal für die guten Tipps.
Hier noch paar infos.
Mein Hund ist ein Rüde, wir gehen jeden Samstag mit ihm in die Hundeschule.
Wir haben ihn aus einer ZUcht, wo er mit vielen Hunden zusammen gelebt hat.
 
Kasary

Kasary

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Mischling, da hast du natürlich recht. Die Ursache sollte schon klar sein, nur gehe ich bei einem 8 Monatigen Junghund eigentlich davon aus, das es sich hier um normales Pubertätsverhalten handelt. Aber ich denke vom Prinzip sind wir uns einige.

Und da Aydens ja jetzt auch geschrieben hat, das der Hund regelmäßig die HuSchu besucht müsste das genau die richtige Methode sein.
Ich kanns nur empfehlen, bei meinem Hund funktioniert es wunderbar. Ab einer gewissen Distanz habe ich überhaupt keine Probleme ihn zu führen oder sogar abzusetzen. Und das zu wissen macht den Spaziergang schon sehr entspannt.

Eine Patentlösung die sofort fruchtet und den Hund kommentarlos an anderen Artgenossen vorbeigehen lässt kenne ich nicht. Und ich denke das ist auch eigentlich garnicht möglich. Ein Kind bekommt man auchnicht ohne glänzende Augen an einem Süßigkeitenstand vorbei. ;)
 
*Mischling*

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Eine Patentlösung die sofort fruchtet und den Hund kommentarlos an anderen Artgenossen vorbeigehen lässt kenne ich nicht. Und ich denke das ist auch eigentlich garnicht möglich. Ein Kind bekommt man auchnicht ohne glänzende Augen an einem Süßigkeitenstand vorbei. ;)
Das triffts wohl am besten :D Es muss ja nicht immer Agression sein, wie viele immer denken. Ein Hund bellt auch aus ganz anderen Gründen, z.B. Freude. Aber die Huschu dürfte der beste Weg sein, den Kontakt mit Artgenossen zu üben. Dort könntest du doch auch einmal die Trainerin fragen.

Und ja, ich denke auch, dass es pubertäres Verhalten ist, das Alter stimmt und gerade Rüden entdecken da langsam, dass sie auch jemand sind ;)
 
Aydens

Aydens

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Dankeschön:lol:
Ich hoffe, dass ich mit diesen Tipps weiter komme.
 
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