Welpe und Kinder ...meine nerven

Diskutiere Welpe und Kinder ...meine nerven im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; :roll:Hallo, sooooo jetzt brauche ich mal eure Erfahrungen und vllt auch ermuterungen . Habe drei kinder 13,11 und 1,5 jahre. Alle wollten...
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Engeln12

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:roll:Hallo,

sooooo jetzt brauche ich mal eure Erfahrungen und vllt auch ermuterungen .

Habe drei kinder 13,11 und 1,5 jahre. Alle wollten sooooooo gerne einen Hund. Monatelanges betteln usw.
Wir waren bei züchtern, Tierheimen usw und die Kinder waren soo begeistert. Auch der kleine hatte keine scheu
mitten ins gewühle der welpen zu rennen und alle mal anzufassen.

Gesagt getan, wir haben jetzt 1 woche einen Golden retriever 10 wochen alt.

Und ich verstehe die wlt nicht mehr. Die 13 jahrige hat angst weil er manchmal zwickt beim spielen/toben....der mittlere intressiert sich nicht die Bohne und der kleine Quält den kleinen Sam nur er tritt ihn vor dem kopf, zieht im das fell raus usw....lässt ihn nicht in ruhe schlafen.

Dabei ist der kurze nie so aggro...verstehe das alles nicht.

Würde am, liebsten den hund wieder abgegebn weil ich die einzigste bin die irgendetwas mit ihm macht....aber habe ja auch nicht soooo viel zeit. Haus drei kinder....ihr versteht !

Und mein Mann ist der hammer......kacke mache ich nicht weg das ist ekelig!!!!

Der arme hund
Wird das besser alles ???

LG Nicole
 
12.04.2011
#1
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ida22

ida22

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Hallo und erstmal willkommen im Forum!

Wenn es nicht so traurig wäre, müßte ich ein wenig schmunzeln ... das ist genau der Grund, weshalb man hier den Jugendlichen, die sich einen Hund wünschen und Mama überreden wollen, immer sagt, ohne Mama und Papa geht es nicht - sie tragen die Verantwortung ... Das bei Euch so schnell die Kinder die Lust verlieren, ist schon komisch, aber wie heißt es so schön "nichts ist unmöglich".

Joa, nun ist der kleine Sam da und Du hast ein viertes Kind ... Die Verantwortung und damit auch die Arbeit liegt bei Dir - und natürlich bei Deinem Mann. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass Du auch von der ganzen Sache Hund überzeugt warst, den Hund liebst und Dir vorstellen kannst, Deinen Alltag (und auch die Ferien ;)) nach dem Süßen zu richten ...

Deinen größeren Kinder würde ich allerdings ein Stück weit mit in die Verantwortung nehmen. Auch sie müssen sich um den Hund kümmern, mit ihm rausgehen, können schon einen Teil von der Erziehung übernehmen (z. B. an der Beishemmung arbeiten ;)). Natürlich können sie das meiste nicht alleine (dafür ist bzw. wird ein Goldi zu groß), aber mit Dir zusammen sollte das drin sein. Wenn Du Glück hast, kommt das Interesse am Hund bei den Kindern dadurch (wieder), dass sie sich mit ihm befassen und feststellen, wie schön es ist, mit einem Hund das Leben zu teilen.

Deinen Kleinsten solltest Du in die Schranken weißen, fertig. Der Hund ist ein Familienmitglied und braucht einen festen Platz, an dem er vor den Zwerg sicher ist. Der Hund darf z. B. nicht ins Kinderzimmer/-bett - dafür lassen die Kindern ihn in seinem Korb in Ruhe. Sicher duldest Du auch nicht, dass dein Kleiner seine Geschwister, Dich oder Freunde tritt - genauso ist das auch beim Hund. Sowas kann ein Kind in diesem Alter durchaus lernen und respektieren ...

Abgesehen davon, dass es dem Hund wehtut, kann das auch mal schnell passieren, dass Dein Sohn sich eine vom Hund fängt - wer dann der böse, böse bissige Kerl ist, wissen wir ja alle ... :? Alternativ wirst Du einen Hund bekommen, der ängstlich bei Kindern ist; das wird wahrscheinlich auch nicht das Ziel sein, oder?

Wenn Dein Mann keine Hundehaufen wegmachen möchte, ok ... Finde ich nicht gut, aber meiner ist genauso :roll:. Dann kann er andere "Arbeiten" übernehmen (nachts aufstehen, die letzte Gassirunde gehen oder die erste am frühen Morgen z. B.). Für Deinen Mann gilt das gleiche wie für die älteren Kinder - wollte er auch einen Hund? Dann muss er sich auch drum kümmern ...

So, und nun hoffe ich einfach mal, dass Du Dir über die Verantwortung gegenüber dem Hund bewußt bist - oder suche ihm ganz schnell ein schönes, neues Zuhause (denn auch das kann verantwortungsvoll sein) :( Der Hund hat sich nicht ausgesucht, bei Euch zu sein - ihr habt den Hund ausgesucht.

Einen Welpen, drei Kinder, Haushalt etc. - Deine freie Zeit wird die nächsten Monate recht knapp sein; ich weiß wovon ich rede :lol: Aber letztendlich ist alles eine Frage das Zeitmanagements ...

Ganz dringend würde ich Euch noch empfehlen, Euch nach einer guten Hundeschule umzusehen und Euch generell über die Hundehaltung zu informieren ... vielleicht kommt der Spass ja noch.

Deine letzte Frage finde ich interessant ... "wird es besser?". Nunja, ich würde sagen, das hängt stark von Dir und Deiner Familie ab; es wird auf jeden Fall mit der Zeit anders ... In welche Richtung das bei dem Hund geht, liegt zum großen Teil an Euch.

LG Ida
 
Dogma

Dogma

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So ganz alleine mit vier Kindern ;) und einem Hund ist es wahnsinnig schwierig und ich kann deine Bedenken und auch die Überforderung sehr gut verstehen. Wenn sich das Verhalten der Kinder nicht recht schnell bessert (vor allem das eures Kleinen), dann sehe ich, ehrlich gesagt, schwarz. Ein Welpe lässt sich solche Tätlichkeiten vielleicht noch gefallen, aber was machst du, wenn der Hund größer wird und beginnt, sich zu wehren? Es ist halt die Frage, ob du deinem Kind nun den richtigen, vorsichtigen Umgang mit einem Hund noch beibringen kannst oder eben nicht.

Natürlich zwickt der Welpe nun nicht für alle Ewigkeiten, doch muss ihm mit viel Geduld und ruhiger Erziehung beigebracht werden, wie ruppig er beim Spielen sein darf und wann es seinen Menschen weh tut. Hast du überhaupt die Nerven dazu? Dass bei dem dritten im Bunde das Interesse überhaupt noch kommt, bezweifle ich schon sehr, denn eigentlich gibt es nichts Tolleres, als ganz frisch einen tapsigen Welpen mit großen Kulleraugen zuhause zu haben.

Über das vierte Kind im Bunde lasse ich mich nun besser nicht großartig aus, denn auch Männern sollte eigentlich im Allgemeinen vorher klar sein, dass Hundebabies nicht zu 100% stubenrein auf die Welt kommen und wenn er sich da mit so einem "netten" Kommentar einfach aus der Affaire zieht, ist das dem Hund gegenüber nicht fair und dir gegenüber eine Respektlosigkeit.

Ich muss auch deinen zweifelnden Gedanken noch ein bisschen was oben drauf geben. Wenn du denkst, dass ein Welpe viel Arbeit macht, was machst du denn, wenn er größer wird und mehr Auslauf als nur mal eben eine Runde um den Block möchte? Er braucht auch noch Erziehung, die eine Menge Arbeit in Anspruch nimmt und er wird noch eine Menge Dreck machen. Ein Retriever lässt - schlägt er nicht völlig aus der Art - keinen Tümpel und keine Pfütze aus, um drin zu baden. Also bringst du so oft wir kaum ein anderer, einen nassen Hund mit nach Hause, den du erstmal abrubbeln darfst. Die Arbeit wird mit der Zeit also nicht unbedingt weniger.

Wenn du dich nun für diesen Hund entscheidest, dann sei dir bewusst, dass du "alleinerziehend" bist. Es wird alleine dein Hund sein, mit dem du spazieren gehst (deine Kinder können so einen großen Hund eh nicht sicher halten), den du erziehst (es sei denn, dabei möchte dann doch dein Mann wieder Mitspracherecht haben) und für den du da sein musst. Dafür wird es dir aber die treue Art eines Retrievers mehrfach danken. Dieser Hund wird alles für dich tun, niemand sonst wird dich auch in zehn Jahren noch so verliebt ansehen (da machen wir uns mal nix vor) und dein Hund würde für dich sterben, wenn es sein müsste. Ein Hund kann unglaublich anstrengend sein, aber auch unglaublich wohltuend für die Seele.

Hinterfrage dich einfach selber, ob du alleine für diesen Hund verantwortlich sein und dich auch auf Krach mit den Kindern einstellen möchtest. Wenn du dir diesen zusätzlichen Stress zutraust, musst du dich nun ganz klar gegen deine Kinder durchsetzen, wirst aber auch bald einen tollen Hund an deiner Seite haben. Wenn du aber zweifelst und es dir schon jetzt zuviel wird, dann solltest du doch besser ein anderes Zuhause für den Hund suchen. Nicht zuletzt hätte der Hund es verdient, von der gesamten Familie geliebt und gewollt statt nur geduldet zu sein. Und Hunde spüren sowas ganz genau.

Edit: Eigentlich sollte man diesen Thread in jedem Ich-Will-So-Gerne-Einen-Hund-Post als mahnendes Beispiel für unsere Teenies verlinken.
 
Maze of the Haze

Maze of the Haze

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Du solltest so bald als möglich mal eine "Familienkonferenz" einberufen und dort nochmal mit den großen Kindern und deinem Mann die Fronten klären. Wenn weiterhin so ein unwillen besteht würde ich den Wauwau auch wenns hart ist wieder abgeben.
 
Malti

Malti

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Sorry das isch mich gerade ein bisschen darüber aufrege und auch enttäuscht bin. Ich bin selber 13 Jahre alt habe seit ca. 3 Wochen meinen ersten eigenen Welpen bekommen und ich habe 5 Jahre mich intensiv mit Hunden beschäftigt.- > Verhalten -> Erziehung -> Rasse -> Hundesport->Züchter->Tierheimen und so weiter und so fort. Haben deine Kinder sich denn gar nicht informiert hatten sie vorher vielleicht mal einen Pflegehund, damit sie wenigstenz etwas erfahrungen mit Hunde sammeln können. Klar musst du die Hauptverantwortung übernehmen aber wenn deine Kinder von heut auf morgen sagen "Ich möchte ein Pferd haben " kaufst du ihnen dann SOFORT ein Pferd?! Klar ist das jetzt ein ziemlich extremer Vergleich aber von soetwas bin ich absolut kein Fan. Hier wurde föllig überstürzt ein Welpe ins Haus geholt und wenn sich die Kinder kein Stück, nichtmal ansatzweise, drum scheren was der Welpe macht dann habt ihr mit diesem Kauf einen riesen - großen Fehler begangen. Es tut mir leid so etwas sagen zu müssen aber es ist wirklich so. Aber im Vorfeld hätte euch doch auch klar sein müssen das deine Kinder nichtmal mit dem Hund gassie gehen können und auch nicht dürfen , ( wenn er ausgewachsen ist ). Es bleibt höchswahrscheinlich an dir hängen, an der Erziehung und dem täglichen Rausgehen. Ich finde es einfach ziemlich traurig und enttäuschend dieser Thread fällt wohl wieder unter unüberlegter Hundekauf.
 
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Engeln12

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@Malti: Für deine 13 Jahre ziehst du verdammt schnell voreilige schlüsse aus meiner Frage :).....also erstens bekommen die nicht was sie wollen. Nehme dir die zeit und lese es genau durch wa sich geschrieben habe.

Wir waren bei verschiedenen züchtern, Tierheimen und haben zeit mit großen kleinen jungen alten hunden verbracht. ALLE hatten spass und es war von jedem ein großer wunsch diesen Hund zu haben. Das zog sich alles ca 6-7 monate hin bis wir einen gekauft haben. Also nichts voreiliges :)

Ich bin mir meiner verantwortung auch voll bewusst und das ich in erster linie die "Mutter" sein werde. Nichts lieber als das !!!!! Aber wir sind eine Familie und ich habe mir gewünscht das wir alle an einem Strang ziehen. Das heisst das es nun kein problem sein sollte wenn ich fix was einkaufen gehe und meine 13 jährige tochter mit dem Hund allein bleibt. Nein aber selbst das geht nur unter stress hier. Erzählt mir sie hat angst oder sonst was. grrrrrr

Naja ich denke ich werde das wirklich nochmal auf den tisch in einer runde bringen und hören was bei rum kommt.
Weil dieses theater jeden tag überlebe ich nicht .
 
Wussel

Wussel

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Und wie wäre es wenn die GESAMTE Familie mal mit den Hund in eine Hundeschule geht?
Machen viele hier und es anscheinend richtig super,den vielen hilft es ungemein und sie genießen es mit den Hund zu arbeiten.
Vielleicht brauchen deine Kinder und vorallen der Mann, den richtigen Schubs.

Der Hund zwagt ja nicht mit Absicht, er will ja nur spüielen. Er ist ja auch nun noch ein Baby. Körperhaltung, geräusche und Verhalten spielen eine große Rolle,da hilft es wenn Aussenstehende in dem Fall ein hundetrainer euch beobachtet und dann euch sagen kann,wie ihr euch am besten verhaltet.
 
Knopfstern

Knopfstern

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Puuuuuuuuh!
Engeln, leider muss ich sagen, 6-7 Monate sind doch recht wenig Zeit, die ihr da verbracht habt mit der Entscheidung!
Es gibt andere, die verbringen damit einige Jahre!
und nicht nur die Rasse, sondern auch die Erziehung muss geklärt werden!

Ich denke auch, das ihr alle an einen Tisch bringen solltet und zum Wohle des Hundes klären solltet, wie es weiter geht!
Bitte stellt das woh des hundes in vordergrund!

Was ihr vorallem klären solltet, wo liegen die Probleme, warum sind diese da?
Warum ziehen grade nicht alle an einem strang!
Wann gehts zur Hundeschule?
Wenn ihr das Tier jetzt in So Jungen wochen versaut, habt ihr ewig und drei tage wohlmöglich ein nich erziehbaren Hund da!
Der da am meisten drunter leiden wird!*seufz*

Was dir auch helfen kann, wenn du dich schon mal in die Beschwichtigungssignale einliest!
Das ist ganz wichtig!
Dann solltet ihr auch ne Welpenstunde besuchen, das der kleine Spielen kann!
was wurde denn bisher sonst unternommen?

Und welche frage du dir ganz besonders stellen solltest, willst du dir das wirklich zumuten und dem hund?
Du schreibst ja selber, das du wenig Zeit hast!
ein HundeKind braucht sehr viel aufmerksamkeit, vorallem, wenn er in die Rüpelphase kommt!
Das hier, das ist noch kleinkram!
 
Hundkatz

Hundkatz

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Ein Retriever ist mit 10 Wochen noch ein Baby klar das die scharfen Babyzähnchen ein bischen weh tun aber mit viel Liebe und Geduld kann man dem Hund davon abbringen.Zum Beispiel ein lautes Aua und erst bleiben dabei, und loben wenn der kleine hört.
Ein Hund kann in dem Alter noch gar nichts das alles was er tun soll müßt Ihr ihm beibringen. Was gar nicht geht ist das ein Tier getreten wird ein Kind muß lernen das das ein Lebewesen ist , das man Respektvoll behandeln soll.
Bitte geht mit dem Hund in eine Hundeschule wo es eine Welpengruppe gibt, der kleine braucht Artgenossen mit denen er spielen kann.
Wart Ihr mit dem Welpen schon beim Tierarzt entwurmen und impfen ?
 
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Engeln12

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natürlich möchte ich gern in die welpenschule und auch hundeschule gehen.....am liebsten mit allen aus meiner Familie . Aber ihm fehlt noch eine Impfung die er ab dem 18. 4 haben kann. Habe schon Kontakt aufgenommen zu einer Trainerin. Da werde ich ganz sicher hin gehen.

Wg 6-7 monate war darauf bezogen das wir bei züchtern und so waren. Uns ganz viel angesehen haben. Das Thema Hund gibt es schon viel länger. Dann wurde ich aber schwanger und dann habe ich es erstmal ruhen lassen. Weil säugling und welpe ...ne ne. Dachte das wäre jetzt ein gutes Alter. Und der kurze ist auchimmer in meinem Augenwinkel damit cih sofort reagieren kann wenn er nur den versuch schon startet.

Ich hatte mit meinem anliegen gehofft das es noch Mütter gibt die dieses verhalten beobachten mussten bei den Kindernn. Vor allem von dem kleinen. Und ob sich das geändert hat usw.

Das ein Welpe alle zeit der welt brauch und viel liebe und und und versteht sich wohl von selbst.
 
Bella88

Bella88

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Klar ändert sich dieses Verhalten, wenn man bei den Kindern am Ball bleibt, es ihnen deutlich macht, was geht und was nicht (denen die alt genug sind es erklärt warum und weshalb) und wenn beide Eltern an einem Strick ziehen und nicht einer Hü und der andere Hott sagt. Bei mir ist nämlich das Problem, dass ich alleine dar stehe mit dem Thema "Wie geht man mit Tieren um" und ich versucht habe es den Kindern meines Freundes beizubringen (12+9). Da funktioniert es definitiv nicht, eben weil man Partner nicht wirklich hinter mir steht. Also solltest du dich auf jeden Fall mit deinem Mann zusammen setzten und auch mal alleine mit ihm über das Thema sprechen.
 
Dogma

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Natürlich habe ich damals mein Kind auch öfter mal vom Hund wegpflücken müssen, wenn es zu doll mit ihm wurde. Auch ein Kind muss schließlich erst lernen, was es bei einem Hund darf und was nicht. Allerdings musst du wirklich die nötige Kraft und auch Konsequenz aufbringen, da wirklich jedesmal zur Stelle zu sein und das Kind entsprechend zu impfen. Gegen den Kopf treten oder Haare ausreißen sind einfach absolute No-Gos und müssen einfach dementsprechend geahndet werden. Der Hund hat das Recht, von dir als sein Rudelführer beschützt zu werden - auch vor dem eigenen Kind. Greifst du da nicht wirklich immer ein, wird der Hund irgendwann entscheiden, sich selbst zu helfen. Soweit darf es niemals kommen.

Aber du kennst dein Kind, du wirst die Situationen einzuschätzen wissen und dementsprechend auch früh genug einschreiten. Im Allgemeinen lernen kleine Kinder doch recht schnell und akzeptieren auch die Regeln, die man aufstellt. Kinder brauchen halt Grenzen und bei tierischen Mitbewohnern sowieso.
 
Knopfstern

Knopfstern

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Engeln, wenn du am Ball bleibst und deiner Familie klipp und kar sagst, das alle an einem Strang ziehen müssen, dann musst du das durchsetzen!
Es ist wichtig, das der Hund eine Bezugsperson hat-hier nun aber dich!
wenn ich jedoch sehe, das hier drei/vier partein gegen dich sind, musst du dich gut durchsetzen!;)
Der 18.ist ja nun bald!
Danach kann es dann ja los gehen!
und du bist hier nun in einem Forum, wo zwar nicht jeder Kinder hat, aber wir dir da auch schon recht gut, wie ich denke, bei Helfen und unter die Arme*schriftlich;)*greifen können!
Viel muss nun von dir kommen, und vorallem muss der Hund als Familien Hund akzeptiert werden!

Wo du auf jeden fall ansetzen solltest, das der ganz kleine verstehen Lernt, das der Hund nicht zum ziehen, beissen, und aua machen da ist!
und bitte bitte bitte lese dich in die beschwichtigungssignale ein, damit du deinen hund verstehst!
bei goggle oder auch hier bei uns im Forum, wirst du eine Menge da drüber finden!

Ich denke, du bist ne Starke Person! ;)
Setz dich durch! :)
 
Escaflown

Escaflown

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Ich bin Mutter und habe meine Hündin abgeholt da war meine Tochter Jahr und 3/4Monate alt.
Sobald meine Tochter versuchte den Welpen festzuhalten oder zu dolle ins Fell grabschte gabs von mir ein Emily nein das tut dem Hund weh und nahm sie beiseite. Tat sie es binnen weniger zeit nochmals... bekam sie ne Auszeit. War sie allerdings Vorsichtig mit dem Hund bekam sie nen Küsschen und ich sagte ihr wie toll sie es macht und lobte und Knuddelte sie für Positives verhalten. Ebenso unterband ich sofort von anfang an beim Welpen zu grobes spielen. Sobald meine Hündin was fester zu kniff sagte ich Laut Auaaa und Nein und setzte sie in ihr Körbchen und ignorierte sie bei vorsichtigem spielen und nicht kneifens wurd sie durch weiter spielen und loben belohnt. Nach nichtmals 1,5Wochen hatte sie es verstanden.

So Lernten Kind und Hund das Vorsichtiger Umgang belohnt wurde und negativer umgang nicht so toll ist.
Man darf nur Niemals das Kind alleine mit dem Welpen/Hund lassen.

Mitlerweile ist meine Tochter fast 3,5Jahre alt und meine Hündin etwas über 2 jahre... sie spielen und Toben miteinander und respeltieren sich und zeigen dem anderen auch du des wird nun doch zu ruppig. Wenn sie zusammen rumtoben mit einem Ball oder mit einem Stofftier hab ich immer ein Auge und nen Ohr auf sie gerichtet. Damit nix ernsthaftes passieren kann und ich zur not einschreiten kann.
 
ida22

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Ich hatte mit meinem anliegen gehofft das es noch Mütter gibt die dieses verhalten beobachten mussten bei den Kindernn. Vor allem von dem kleinen. Und ob sich das geändert hat usw.
Als mein Dicker hier eingezogen ist, waren meine Jungs 2 und 4 Jahre alt. Ok, wir hatten vorher auch einen Hund und von daher waren sie den Umgang mit Hunden von Anfang an gewohnt.

Klar kam es schonmal vor, dass ein Finger in der Hundenase gesteckt hat oder mal geguckt wurde, wie groß die Zähne sind und was da unten am Bauch hängt :? Ein Hund, der mit Kindern groß wird, ist sicherlich auch etwas härter im nehmen und unerschrockener als ein Hund, für den Kinder was völlig Fremdes sind. Trotzdem besteht aber eben immer das Risiko, dass der Hund sich wehrt und das muss natürlich absolut vermieden werden - den Schaden, den ein Hund bei einem (Klein-)kind anrichten kann durch einen Biss ist eben nicht zu unterschätzen.

Von daher ist es erstmal am allerwichtigsten, dass Du Deinen Kleinsten und den Hund nicht alleine läßt - auch nicht mal schnell zum Telefonieren oder um auf die Toilette zu gehen ...

Dann sollten klare Regeln für beide gelten. Bei uns waren solche Regeln z. B., dass der Hund nicht ins Kinderzimmer durfte (ein Treppengitter in der Tür hat da sehr geholfen). Die Jungs durften im Gegenzug nicht an den Hund, wenn er auf seinem Platz lag. Eine weitere Regel war damals, dass der Hund nicht aufs Sofa durfte - weil die Kinder oft am Boden lagen und ich nicht wollte, dass der Hund "erhöht" lag. Diese Regel gilt heute nicht mehr, weil die Kinder inzwischen älter sind. ;) Wenn ich mit den Kindern getobt/gekuschelt habe, durfte der Hund nicht dazwischengehen - später wurden dann Toberunden mit allen zusammen eingerichtet. Die Kinder durften dem Hund grundsätzlich nichts zu Essen geben - damit wurde vermieden, dass der Hund den Kindern Kekse aus der Hand klaut. Im Gegenzug durften die Kinder nicht an die Kausachen vom Hund gehen. Es gab noch weitere solcher absoluten Regeln, auf deren Einhaltung ich von beiden Seiten bestanden habe ...

Außerdem habe ich dem Kleinen erklärt, dass der Hund nicht sagen kann "Hör auf, Du tust mir weh", so wie wir das können. Er kann es zeigen (Körpersprache), er kann sich mit den Zähnen wehren - ein Blick ins Maul eines fertigen Hundegebisses hat schon so manches Kind überzeugt ... ;)

Je mehr Du, Dein Mann und die älteren Geschwister den Hund als vollwertiges Familienmitglied sehen - umso mehr wird auch Dein Söhnchen das lernen. Nur so am Rande, könnte es sein, dass sich bei Euch momentan alles um den Hund dreht und der Kleine sich vielleicht sogar ein wenig "vernachlässigt" fühlt?

Du kannst auch versuchen, den Kleinen schon in die "Hundehaltung" einzuführen ... vielleicht kann er schon dem Hund den Napf mit Fressen hinstellen, er kann ihn (unter Deiner Aufsicht) streicheln oder bürsten, ein Bällchen wegwerfen, usw. usw. Kinder finden es doch einfach toll, wenn sie auch schon "machen dürfen". :cool:

Wichtig ist auch, dass Du den Hund "lesen" lernst, dass Du ihm Vertrauen gibst, Dich auf ihn einläßt und ihm auch vertraust (Hundeschule, entsprechende Fachliteratur z. B.). Je sicherer Du wirst, umso besser klappt das auch mit den Kindern. Klar wirst Du die nächsten Wochen manches Mal das Gefühl haben, dass alle an Dir zerren - aber das wird besser, ganz sicher!

Eines Tages werden Dein kleiner Sohn und der Hund sicher ein tolles Team sein, so richtige Kumpels - gerade weil sie zusammen aufwachsen ...

Zum Beweis, dass es klappen kann hänge ich Dir ma zwei Fotos an ... lDSCI0061.JPG DSCI0022.JPG

Lg Ida
 
E

Engeln12

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ich danke euch

für eure Antworten. Bin ja doch guter Hoffnungen :)....Ich werde tun wa sich kann...versprochen ( für alle die mir sofort skeptisch entgegen kamen )

noch kurz:

Der kleinste wird immer mit einbezogen. Er darf auch die leine halten und läuft wie King Karl durch die welt dann. Gibt ihm leckerchen ohne angst udn streichelt ihn auch. Gerade deshalb kann ich nicht verstehen warum er dann immer wieder den Hund weh tun möchte. Naja ist hier keine Kinderforum :roll:

Man ich wünsche mir nicht mehr als das Alle hier den kleinen Sam als betsen Kumpel irgendwann sehen und sich eine zeit ohne ihn nicht mehr vorstellen können. So wie es auch ist mit den eigenen Geschwistern.

Ach zur not schmeiss ich den rest der Familie einfach raus und bleib allein mit Sam :clap: ( spass)

Lieben dank nochmal
 
Wussel

Wussel

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Dein kleiner möchte eben auch seine Grenzen testen,wie weit er gehen kann. In dem Fall den Hund ärgern.
Andere Kinder schmieren halt stattdessen,die Wände mit farbe voll,werfen mit Essen,bekommen schreikrämpfe im Supermarkt, nur um zu testen wie weit sie gehen können ;)
 
B

bevan

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Hallo Engeln12,
mit einem Golden habt Ihr den perfekten Familienhund.
Dein Mann wird Ihn auch noch kennen und lieben lernen. Wenn er abends von der Arbeit kommt,sich auf die Couch setzt, Sam kommt an,legt seinen Fang auf die Oberschenkel Deines Mannes und schaut Ihn dabei verliebt an...es gibt nichts schöneres:D
Auch die Kinder werden sich mit der Zeit an den Hund gewöhnen. Im Moment ist es noch ein Welpe, mit dem man relativ wenig anfangen kann.
Wenn er aber größer wird, die Trainings in der Schule durchlaufen hat, evtl. kommt auch noch ein spezielles Training (Dummy etc.) dazu, dann denke ich wird auch die ganze Familie incl. deinem Mann daran Spaß finden.
Du musst Dir nur im klaren sein, daß eine ganze Menge Arbeit zuerst auf Dich zukommen wird.Da sind die tägl. Gassirunden noch das kleinste Problem.
Wir haben unseren Jack bekommen, da war unser Sohn drei Jahre alt und es hat super funktioniert.
Lass Dich nicht entmutigen, der Hund wird es Dir danken
 
ida22

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Man ich wünsche mir nicht mehr als das Alle hier den kleinen Sam als betsen Kumpel irgendwann sehen und sich eine zeit ohne ihn nicht mehr vorstellen können. So wie es auch ist mit den eigenen Geschwistern.
Dieser Tag wird kommen, ganz sicher ... eines Tages, wenn Du mal mit dem Hund meckerst wegen irgendeiner Kleinigkeit, wirst Du ordentlich was zu hören bekommen von Deinen Zwergen ... Bei unseren darf blos keiner irgendwas gegen die Hunde sagen, da gibt es Zunder von Seiten der Jungs :eusa_naughty:

Den Gedanken mit dem "Rausschmeisen" hatte ich übrigens auch schon .... :mrgreen: Laß Dich einfach auf den kleinen Sam ein und Du wirst sehen, wie dankbar so ein Kerlchen ist:

- keiner wartet darauf, dass er machen darf, was Du möchtest
- keiner freut sich so sehr, wenn Du nach Stunden nach Hause kommst (und fragt nicht, wo Du so lange warst)
- keiner geht so gerne mit Spazieren
- keiner liebt Dich so über alles wie ein Hund und zeigt Dir das auch jede Stunde, die er mit Dir zusammen sein darf
- keiner kuschelt immer, wenn Du es magst und akzeptiert, wenn Du mal keine Lust hast

ohhh, je mehr ich darüber nachdenke, umso sicherer bin ich, dass ich im nächsten Leben einen Hund heirate und keinen Mann ... *duck und weg*

LG Ida
 
E

Engeln12

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ohhh, je mehr ich darüber nachdenke, umso sicherer bin ich, dass ich im nächsten Leben einen Hund heirate und keinen Mann ... *duck und weg*
ja das habe ich mir auch geschworen :)

Ich danke euch nochmals. Ich hoffe ich kriege das alles hin. Aber zur zeit liegen meine nerven echt blank hier. Kind heult nur noch weil er nicht "ärgern " darf....hund macht jetzt wohl vor panik nicht mehr im Garten ( so wie es vom ersten tag an gut geklappt hat ) sondern macht sein haufen unterm esstisch auf dem teppich.....maaaaaan
 
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