Erziehungsresitent?!?

Diskutiere Erziehungsresitent?!? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Es fällt mir echt super schwer das jetzt zu schreiben. Ich werde über Cyra nicht Herr. Sie macht sich weiterhin einen riesen Spaß da raus alles zu...
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Bettina82

Bettina82

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Es fällt mir echt super schwer das jetzt zu schreiben. Ich werde über Cyra nicht Herr. Sie macht sich weiterhin einen riesen Spaß da raus alles zu klauen und zu zerbeisen, im Wald kann ich sie immer noch
nicht ohne Schleppleine laufen lassen(und damit verhättert sie sich im Gestrüpp), Pampers und anderes nimmt sie sich aus dem Müll um sie zu verrupfen (egal welcher Mülleimer sie bekommt alle auf), sie bellt die Nacht über wenn sie nur Kleinigkeiten hört. Und das schlimmst eigentlich für mich ist das sie nach der Hand meines Sohnes knappst wenn er nicht so will wie sie (SPIELEN). Ich bin halt in den meisten Situationen nicht direkt daneben um in der Situation es zu unterbinden.

Ich bin so langsam am Ende meiner Geduld und weiß nicht mehr weiter.
Mein Mann kommt garnicht mit ihr zurecht wenn ich arbeiten gehe.

Ich bin der zweite Besitzer, hab sie ende Februar bekommen (mit 6 Monaten).
 
22.04.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Dogma

Dogma

Foren-Engel
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Raten kann man dir nicht allzu viel, da du nur über das Verhalten deines Hundes schreibst, aber nicht über euer eigenes in den jeweiligen Situationen. Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, euch einen Hundetrainer ins Haus zu holen?
 
Bettina82

Bettina82

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Ich hatte eine Hundetrainerin da. Alles was Cyra geklaut hat sollte sie bringen und ist dann mit einem Leckerli im Tausch belohnt worden. Mittlerweile hab ich das Gefühl sie macht das für ein Leckerlie zu bekommen.
Wenn sie mir die mülleimer leer macht bin ich wohl meist nicht dabei. In dem Moment wo sie nur am Eimer riecht und ich sie dabei erwische bekommt sie direkt ein scharfes NEIN und dann ist auch gut.
Das Thema mit dem Knappen hatte ích schonmal erwähnt. Es ist halt nicht einfach das einem 7 jähringen bei zu bringen was er machen soll. Vorallem so sachen wie "die Zunge runter drücken" (hab ich hier aus dem Forum und war/bin nicht begeistert)
Das Anspringen verweigern wir schon seit dem ersten Tag mit "AB" oder "Nein" und sie wird dann auch begrüßt wenn sie "Sitz" macht. Aber es dauert von Tag zu Tag läger bis sie das Anspringen lässt und sich zum Begrüßen sitzt.

Helft mir bitte, ich hab mittlerweile richtige Probleme mit meinem Mann!!!!
 
Escaflown

Escaflown

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Mit den Windeln lässt sich einfach regeln. Macht die Tür einfach zu wo der Windeleimer steht. Hab ich auch so gemacht.

Zum Zerkauen von Sachen fällt mir nur ein ihr ne Andere Alternative zu bieten. Zb Diese Hunde Kauwurzeln oder nen Ochsenziehmer oder sowas. Alles andere an Kleinzeug wenn ihr nicht da seit Wechräumen.
Ebenso würde ich wenn der Hund etwas Zerkaut und ich ihn in Flagranti erwische sofort mit einem Pfuii davon abbringen es ihr Wechnehmen und sie Auf Platz schicken und Ignorieren. Da hat euch ja der Hundetrainer echt fehlberaten wie ich finde.

Wie Übst du denn das Komm?

Anspringen kann man Unterbilden indem man den Hund wenn er springt von sich stösst (zb mit dem Knie beiseite stupsen) und ansonsten Ignoriert. Nicht mit ihr Sprechen und nicht Großartig anschauen. Erst dann begrüssen wenn sie Ruhig sitzt oder eben steht.
 
Bettina82

Bettina82

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Das "wegnehmen" ist für sie ja DASS Spiel. Zuerst wird sie ewig gerufen und mit anderen Spielsachen von ihr gelockt und wenn es ihr dann zu blöd wird lässt sie es fallen und kommt sich das Leckerlie abholen.
-Ganz toll-

Ihr wedet es nicht glauben..Aber wenn ich mir ihr in den Wald gehe -allein- dann funktioniert alles. Ich kann sie (wenn sie nicht abgelenkt wird) ablegen und weiter gehen. Sie bleibt liegen bis ich "komm" rufe. Halt wie schon geschrieben alles mit Schleppleine.
 
Escaflown

Escaflown

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Was heisst alleine? Wer ist sonst dabei?

Hast du kein Abbruchs Komando? Wie Aus zb.
 
Tompina

Tompina

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Hallo,

du schreibst du hast die Ende Februar bekommen, also ist sie gerade mal zwei Monate bei euch, sehe ich das richtig? Zudem scheint sie ja gerade voll in der Rüpelphase zu sein, so von wegen: Ich teste meine Grenzen...

Diese Phase ist schon manchmal schwer, wenn man den Hund von Anfang an hat, aber gerade wenn der Hund erst so kurz irgendwo ist, noch keine richtige Bindung hat und vielleicht einfach etwas durcheinander ist durch den Besitzerwechsel, ist das Ganze doppelt schwer...:?

Was machst du denn mit ihr um sie auszulasten? Also kann sie sich mit anderen Hunden austoben, mal richtig powern? Um dann auch wieder Phasen zu haben, wo du intensiv mit ihr übst? Vielleicht wäre es ein Option ihr einen Teil ihres Futters NUR über die Hand, also beim Üben, wenn sie etwas gut gemacht hat etc. zu geben, damit sie einfach schneller lernt sich an dir zu orientieren. Zwei Monate ist keine Zeit, eine gefestigte, vertrauensvolle Bindung braucht Zeit! Gerade wenn ein so junger Hund schon einmal den Verlust eines Besitzers "verkraften" musste...

Besuchst du eine Hundeschule? Oder hast du jemand der dich beim Üben korrigieren, verbessern und unterstützen kann?

Zuhause würde ich einfach alles wegsperren, was sie fressen könnte...Mülleimer hochstellen, oder die Schränke mit diesen Kindersicherungen versehen, sodass sie auf keinen Fall dran kommt...

Dass mit dem knappen nach dem Kind, hat denke ich auch viel damit zu tun, dass sie noch nicht so ganz weiß wo sie im Rudel steht und wer über ihr steht und wer nicht. Kann dein Sohn nicht vielleicht miteingebunden werden in die Gehorsamsübungen, dass sie lernt, dass er nicht nur zum Spielen da ist, sondern, dass sie auch mal auf ihn "hören" muss?

Für mich hört sich das allgemein nach einem quirligen Junghund an, der aufgrund diverser Umstände nicht ganz weiß, wo er hingehört und was er darf und was nicht...da heißt es einfach klare Grenzen setzen, üben, üben, üben...und vorallem für Auslastung sorgen! Kopfarbeit (Leckerlisuchspiele auf dem Spaziergang, Apportierspiele...das Alles hilft auch der festigung der Bindung!), aber auch einfach mal richtig Powern gehören dazu!

Und Erwartungen, wie ohne Schleppe im Wald laufen zu können nach nur zwei Monaten einfach etwas zurückschrauben! Sie muss lernen auf dich zu achten und vorallem dir zu vertrauen, das dauert!!!
 
Schattenseele

Schattenseele

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Zumal ich beim Freilauf im Wald eh immer aufpassen würde, egal wie gut ein Hund "normalerweise" hört
 
Bettina82

Bettina82

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Mit -alleine- im Wald meine ich NUR MICH ohne Familie oder Sohn.
Ich schaue immer das ich ein Spaziergang am Tag egal ob morgens oder abend alleine mache. Nur dann kann ich richtig und ungestört mir Ihr arbeiten. wenn mein Sohn dabei ist fliegen nur Stöcke die Cyra dann auch apportiert, denn sie will ja weiter spielen.

Natürlich kennt sie das kommanto !AUS!
Nur mit dem Umsetzen... ;-)
Die Hundetrainerin bzw die Hundeschule werde ich jetzt wohl wechseln.
Nach der Aktion -Klauen = Leckerlie - Hat mich schon geärgert!!!!
Hab ihr heute mal einen Ochsenziehmer gekauft. Sie hat ihren Spaß daran. muss halt aufpassen das sie ihn nicht verbuddelt.

Ich muss wirklich meine Anforderungen zurückschrauben, so mach ich mir nur unnötigen Streß
 
Tayet

Tayet

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also Peach(aussie) ist 7 Monate und wir haben sie von Anfang an. Manche Sachen lernt sie so schnell und andere eben nicht, da kämpfen wir halt länger. Manchmal hab ich auch das Gefühl es kommt bei ihr nicht an ;) Verlange nicht zu viel von deine Maus, sie ist nicht lange bei Euch und will wirklich im Moment testen. Ihr schafft das schon ;)
 
Hundkatz

Hundkatz

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Hallo,

du schreibst du hast die Ende Februar bekommen, also ist sie gerade mal zwei Monate bei euch, sehe ich das richtig? Zudem scheint sie ja gerade voll in der Rüpelphase zu sein, so von wegen: Ich teste meine Grenzen...

Diese Phase ist schon manchmal schwer, wenn man den Hund von Anfang an hat, aber gerade wenn der Hund erst so kurz irgendwo ist, noch keine richtige Bindung hat und vielleicht einfach etwas durcheinander ist durch den Besitzerwechsel, ist das Ganze doppelt schwer...:?

Was machst du denn mit ihr um sie auszulasten? Also kann sie sich mit anderen Hunden austoben, mal richtig powern? Um dann auch wieder Phasen zu haben, wo du intensiv mit ihr übst? Vielleicht wäre es ein Option ihr einen Teil ihres Futters NUR über die Hand, also beim Üben, wenn sie etwas gut gemacht hat etc. zu geben, damit sie einfach schneller lernt sich an dir zu orientieren. Zwei Monate ist keine Zeit, eine gefestigte, vertrauensvolle Bindung braucht Zeit! Gerade wenn ein so junger Hund schon einmal den Verlust eines Besitzers "verkraften" musste...

Besuchst du eine Hundeschule? Oder hast du jemand der dich beim Üben korrigieren, verbessern und unterstützen kann?

Zuhause würde ich einfach alles wegsperren, was sie fressen könnte...Mülleimer hochstellen, oder die Schränke mit diesen Kindersicherungen versehen, sodass sie auf keinen Fall dran kommt...

Dass mit dem knappen nach dem Kind, hat denke ich auch viel damit zu tun, dass sie noch nicht so ganz weiß wo sie im Rudel steht und wer über ihr steht und wer nicht. Kann dein Sohn nicht vielleicht miteingebunden werden in die Gehorsamsübungen, dass sie lernt, dass er nicht nur zum Spielen da ist, sondern, dass sie auch mal auf ihn "hören" muss?

Für mich hört sich das allgemein nach einem quirligen Junghund an, der aufgrund diverser Umstände nicht ganz weiß, wo er hingehört und was er darf und was nicht...da heißt es einfach klare Grenzen setzen, üben, üben, üben...und vorallem für Auslastung sorgen! Kopfarbeit (Leckerlisuchspiele auf dem Spaziergang, Apportierspiele...das Alles hilft auch der festigung der Bindung!), aber auch einfach mal richtig Powern gehören dazu!

Und Erwartungen, wie ohne Schleppe im Wald laufen zu können nach nur zwei Monaten einfach etwas zurückschrauben! Sie muss lernen auf dich zu achten und vorallem dir zu vertrauen, das dauert!!!
So sehe ich das auch, einfach viel Geduld und Sachen weg wie Mülleimer und Co.
Dein Sohn lastet Cyra durch Stöcke werfen ein bischen aus das ist gut so. Vielleicht ist sie ein Apportierfreudiger Hund dann muß man das umlenken das aus Blödsinn auch was positives passiert.
Mit viel Freude und Geduld wird das schon.
Schade das Dein Mann da nicht mitmacht das wäre wichtig. Es gibt halt keinen Hund der auf Knopfdruck alles lernt das ist halt ein bischen Arbeit. Aber das wird schon.
Wenn ich überlege wie lange ein Mensch braucht bis er was gelernt hat.;)
 
S

SusanneC

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Hallo!

Ist vielleicht einfach auch ein schwieriger Zeitpunkt - ein Grundschuldkind, das noch viel Zuhause ist und da Hilfe braucht für hausaufgaben und bespaßt werden will, ein Kleinkind, wenn ihr noch Windeln im Haus habt, und dann ein Hund im besten Flegelalter.

Ich denke, der Hund langweilt sich ganz einfach. Mit Sicherheit gibst Du dir alle Mühe der Welt, aber deine Tage werden auch nur 24 Stunden haben - und so ein junger Hund fordert davon ja alleine schon locker vier Stunden ein.

Gerade dass sie daheim alles klaut hat sicher damit zu tun, dass ihr einfach langweilig ist und sie sich so eine Beschäftigung sucht - und durch die Leckerlies ist das jetzt eher noch gefestigt worden.
Also würde ich vor allem da ansetzen, sie Zuhause ein wenig auf Trab zu halten. Also alle Nase lang ein paar kleine Übungen (Sitz!Platz!Auf! fünf mal hintereinander, danach jeweils Lob und ab und zu Leckerlie), wenn Du mal 5 Minuten Zeit hast Bälle werfen, Intelligenzspielzeug, oder andere Beschäftigung. und wenn man ur nen karton mit zerknülltem Zeitungspapier füllt und ein paar intensiv riechende Leckerchen drin versteckt hält sie das ein paar Minuten beschäftigt, auch wenn Du danach den Müll weg räumen musst - aber mit hoher wahrscheinlichkeit ist sie danach erst mal wieder ne halbe Stunde geschafft und schläft.

Beim Gassi gehen: wenn Du alleine bist kannst Du auch mal einen scharfen Ton anwenden, mit Kindern dabei wahrscheinlich ein wenig anders klingen, oder?
 
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Erziehungsresitent?!?