Hund schnappt

Diskutiere Hund schnappt im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey ihr ;) Ich hab mal wieder ein kleines Hundeproblem *seufz* Und zwar habe ich einen Chihuahua, er ist 5 Monate alt und vorgestern ist mir...
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sekat

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Hey ihr ;)

Ich hab mal wieder ein kleines Hundeproblem *seufz*
Und zwar habe ich einen Chihuahua, er ist 5 Monate alt und vorgestern ist mir folgendes passiert:

Wir waren bei Verwandten und hatten eine Feier, den Hund (Chester) hatte mich mitgenommen. Er ist eigentlich die ganze Zeit im Garten herum getollt und wurde dann wohl müde und legte sich auf meinen Schoß.
Als ein Bekannter jedoch Chester anfassen wollte fing dieser sofort zu knurren an und schnappte auch sofort
zu. Zwar nur in die Luft aber dennoch.
Einge Minuten später kam die 7-jährige Cousine meines Freundes und wollte Chester streichen und auch hier schnappte er zu, er wahrnte sie auch nicht vor sondern knurrte und biss fast zeitgleich zu.
Er hat zum Glück auch sie nicht erwischt und ich bin der Meinung, dass er mich beschützen wollte, was keine Entschuldigung für das Verhalten ist.

Ich habe ihn natürlich geschimpft und einen Maulgriff (ich glaub so nett man das) angewand. Danach war er ganz untertänig und hat die Ohren zurück gelegt und wollte weg von mir.
Jetzt frag ich mich aber, wie reagiere ich darauf und wie beuge ich das vor? Ich kann ja nicht jedes Mal warten biss er schnappt und es am Ende schief geht.
Soll ich es herausfordern? also auf meinen Schoß legen und jemand anderer soll ihn ärgern um ihn dann zu schimpfen?
Es scheint mir nciht die richtige Methode zu sein.

Bitte helft mir, bevor da mehr ist.

Ich muss dazu sagen, dass Chester ein kleiner Angsthase ist und alles anknurrt und abbellt vorallem ältere Menschen. Jedoch würde er nie auf jemanden los gehen, außer er liegt auf meinem Schoß, vielleicht weil er sich da sicher und groß fühlt?
Er weicht älteren Menschen aus und lässt sich von ihnen nicht abfangen oder streicheln.
Jedoch mag er sehr junge Leute und Kinder, was sein Verhalten noch eigenartiger macht. Sonst ist er immer total verschmusst und lieb.

LieGrü
SeKat
 
23.04.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
hasenhoernchen

hasenhoernchen

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also ganz ehrlich...
wenn mein hund auf meinem schoß liegt hat den niemand gar anzugrapschen.
erst recht nicht,wenn er schläft und seine ruhe will und auch erschrickt.
gut,zuschnappen ohne zu knurren geht echt net,aber du hast die aufgabe,dafür zu sorgen das niemand an deinem hund herumtatscht,wenn er seine ruhe will.
das er das jetzt selber regeln will,zeigt nur das er gelernt hat,das du ihn quasi auslieferst,ihm nicht hilft.
und um gottes willen,lass den quatsch mit dem schnauzgriff..
du solltest mal in eine hundeschule gehn,oder einen hundetrainer zur rate ziehn. wirklich ahnung scheinst du von hunden nicht zu haben sorry...
 
simone

simone

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Ich frage mich gerade, wie man auf die Idee kommt, solche Situationen auch noch provozieren zu wollen? Besonders in so einer Situation wie einer Feier mit vielen Leuten sind viele Hunde eh schon gestresst. Wenn Du merkst und weisst, das Dein Hund so reagiert, wenn Du ihn auf dem Schoss hast, würde ich es erst gar nicht soweit kommen lassen. Zumal er in der Situation auch müde war und geschlafen hat. Dann lass ihn halt unten. Dann braucht er Dich auch nicht beschützen.
 
*Mischling*

*Mischling*

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Das ist wie beim Welpen auch: Wenn der Hund schläft, dann schläft der und gut ist, dann fasse nicht mal ich meinen Hund an, der hat auch seine Ruhe verdient (außer er schläft mit dem Kopf auf meinem Schoss ein, dann streichel ich ihn, biss er wegpennt). Aber so eine Feier ist einfach nur Stress, dann ist er auch noch viel herumgetollt und war müde. Dass er da etwas "missgelaunt" ist, wenn er schlafen will, wundert mich gar nicht. Vll hätte er es auch gemacht, hätte er nicht auf deinem Schoss geschlafen. Würde er das jetzt auch im wachen Zustand zeigen, würde ich es üben, aber auch ein Hund darf sagen, wann er nicht angefasst werden möchte ;)

Ich kann mich also den Vorrednern nur anschließen: Beschütz ihn vor solchen Situationen, damit er erst gar nicht so reagieren muss.

LG
 
Kasary

Kasary

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Huhu Sekat,

wir hatten letztlich eine ähnliche Situation mit den Hunden meines Schwagers. Es war eine Geburtstagsfeier und neben den Hunden sprang auch ein junges Mädchen mit auf dem Grundstück herum. Irgendwann legte sich der Hund etwas fernab zum schlafen hin und in einem unbewachten Moment begrabbelte das Kind den Hund im Gesicht. Er schnappte nach ihr und erwischte sie an der Hand. Sie hat zum Glück "nur" eine kleine Schramme an der Hand gehabt, aber dem Hund kann man ganz ehrlich keinen Vorwurf machen. Man provoziert solche Situationen übrigens, wenn man den Hund fürs "knurren" bestraft.
Knurren ist ein klares Zeichen von Missmut. Verbietest oder bestrafst du das, dann wird dein Hund in einer anderen Situation vielleicht gleich zum Angriff über gehen, weil er gelernt hat, dass er für eine Warnung Ärger bekommt.

Ich denke auch, wenn der Hund irgendwo liegt und schläft, dann hat niemand an ihm herum zufusseln. Mit Beschützen hat das sicherlich nichts zu tun, ich denke eher das er sich erschreckt hat und den Fremden mit seiner Reaktion zeigen wollte, dass er die Berührung jetzt nicht möchte.
Gerade dieses "Luftschnappen" ist in seiner Sprache ein deutliches Zeichen von "lass mich in Ruhe!". Und ich denke es war auch beabsichtig, das er nicht getroffen hat, denn Hunde können das eigentlich recht gut abpassen.

Vermeide solche Situation zukünftig. Hier lag ein klares Fehlverhalten deinerseits vor. Der Hund hat normal reagiert, wenngleich ich auch verstehen kann, dass du es nicht sonderlich toll findest, dass er fremde Leute so angeht. Bedenke aber, du würdest es dir auchnicht gefallen lassen, wenn ein wildfremder Mensch plötzlich zu dir auf die Sonnenliege maschiert und dir über den Körper streicht, oder? ;) Der Unterschied ist lediglich, dass du ihn wörtlich bitten kannst aufzuhören. Der Hund tut es eben auf seine Art und das ist mehr als legitim.

Liebe Grüße
 
sekat

sekat

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Also erstmal will ich sagen, dass ich es echt mies finde, dass man wenn man ein Problem hat und eine Frage stellt hier gleich bloß gestellt wird, dass man keine Ahnung hat und blöd angepampt wird, find ich ehrlich nicht in Ordnung.

1. Habe ich bevor ich mir nen Hund zugelegt habe, mich informiert ich habe einen Hunderatgeber gekauft (nachdem schon Hunde von Bekannten erzogen wurden) und ein guter Bekannter hat selbst sehr lange Hunde gezüchtet und auch trainiert und seine Ansichten deckten sich mit denem im Buch. Weshalb ich logischerweise dachte, dass dies das Richtige ist. (Dort stand auch das mit dem Schnautzengriff).

2. War es keine riesen Feier sondern der enge Familienkreis um die 10 Leute von denen er ALLE schon gut kannte, also keine einzige Person war für ihn fremd und er war auch nicht gestresst, sondern tollte auf der Wiese herum.
Die Kinder haben zwar mit ihm gespielt, im Stöcke zugeworden oder Spielzeug ihn aber in keinster Weise beträngt ich hatte IMMER ein Auge darauf. Und mich jetzt hier hinzustellen als würde ich mich nicht um meinen Hund kümmern finde ich eine bodenlose Frechheit, denn dieses Forum sollte doch zur Hilfestellung hier sein und nicht um andere anzuprangern oder irre ich mich da?

3. Habe ich schon sehr häufig Hunde gehabt aber diese noch nie von Welpen an groß gezogen. Ich hatte noch NIE einen Hund der aus irgendeinen Grund zugeschnappt hat, auch nicht wenn man ihn beim Schlafen, Essen usw störte.
Ich will auch keinen Hund der Kinder beißt und der Grund dafür ist mir eigentlich egal. Er kann gerne vorwaren, knurren aber niemals zubeißen. Jedoch hatte auch noch nie einen Hund der genurrt hat (außer anderen Hunden gegenüber).
Ich habe zwei kleine Nichten (5 und 7 Jahre) und ich will nicht, dass wenn sie mal sich dem Hund im schlafenden Zustand nähern gleich gebissen werden.

Ich schützen meinen Hund durchaus und er hat bei mir auch noch keine Situation kennen gelernt in der ich ihn nicht geschützt habe.
Einmal wurde er von einem Freund geärgert, wo ich ihn dann weggegeben habe und es diesem Freund gesagt habe er solle es unterlassen, was dann auch der Fall war.

Ich hatte solche Situationen nie provoziert und dies war auch nicht das was ich je tun wollte, es war nur eine Frage ob man dies tun muss (was ich nicht will, weil mir der Hund leid tun würde). Es war eine Frage und KEINE Feststellung.
Ich habe den Hund auf den Schoß genommen, damit er Ruhe hat und schlafen kann, da er diese sonst nicht gehabt hätte!

²Kasary:
Danke für deine Erfahrungen und deine Tipps wenigstens eine Person die versucht mir hier weiter zu helfen.
Jedoch kann mein Hund noch nicht gelernt haben, dass er beißen muss um sich zu verteigen, da er solche Situationen zuvor noch nie hatte.

Falls es doch wieder zu solche ein Situation kommen sollte, wie wäre es am besten zu reagieren? Steichen kann ich ihn ja schlecht, würde ja heißen das das Verhalten in Ordnung ist. Bestrafen soll ich ihn laut der Vorredner auch nicht.
Ich würde von meinem Impuls her sagen, dass ich ihn mit der Stimme zurecht weise? Mit einem strengen 'nein' vielleicht, darauf reagiert er eigentlich schon gut. Jedoch haben ich mich auch sehr erschreckt als er plötzlich in die Luft gebissen hat, was ja auch ganz klar ist.

Danke Kasary für deinen konstuktiven Beitrag.
 
simone

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Also erstmal will ich sagen, dass ich es echt mies finde, dass man wenn man ein Problem hat und eine Frage stellt hier gleich bloß gestellt wird, dass man keine Ahnung hat und blöd angepampt wird, find ich ehrlich nicht in Ordnung.
Scheinbar bekommt manchen Leuten das Osterfest nicht, das sie sich gleich angegriffen fühlen. Wer hat Dich denn bloß gestellt oder blöd angepampt?
Ich hatte mich/dich lediglich gefragt, wie man auf die IDEE kommt, so eine Situation bewusst provozieren zu wollen. Auch das war nur eine Frage, keine Feststellung.
Schön das Du Dich bei Kasary bedankst. Aber auch die anderen haben nur ihre Meinungen geschrieben.
 
*Mischling*

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Keiner hat dich hier anmachen wollen, wenn ich mal von mir ausgehe. Wir haben dir hier alle das gleiche gesagt: Sorge dafür, dass er in solchen Situationen Ruhe hat und sich gar nicht erst diese selbst verschaffen musst.

Dass du den Hund auf den Schoss genommen hast, damit er seine Ruhe hat, ist gut, doch dann frage ich mich (und das ist keine Feststellung) wieso du dann erlaubst, dass zwei Leute ihn anfassen?
 
Dogma

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Ich kann ja verstehen, dass du dich angegriffen fühlst, allerdings haben die anderen gar nicht mal Unrecht mit dem, was sie hier sagen, auch wenn dir das "Wie" gerade ein wenig sauer aufstößt.

Ich habe mir jetzt mal ein paar Zitate von dir rausgesucht, die ich gerne kommentieren möchte:

Ich will auch keinen Hund der Kinder beißt und der Grund dafür ist mir eigentlich egal.
Es gibt nicht nur unter den Menschen verschiedene Temperamentstypen. Auch unter den Hunden haben wir Phlegmatiker aber ebenso kleine Choleriker. Während wahrscheinlich die Hunde, die du bisher kanntest, die Ruge weg hatten, so hast du nun einen, der halt schneller an die Decke geht. Wenn du also nicht willst, dass dein Hund beißt, musst du dafür sorgen, dass er keinen Grund dazu hat, sich aufzuregen. Dein Hund beansprucht deinen Schoß als Ruhezone (andere Hunde nutzen dazu ihr Köbchen o.ä.). Dein Hund hat ein Recht auf einen Rückzugsort und jeder (auch Außenstehende) sollten sich daran halten, dass er dort nicht gestört wird. Wenn du nicht willst, dass dein Hund seine Ruhezone verteidigt, dann verteidige du deinen Hund vor potentiellen "Angriffen".

Ich finde es ein bisschen kurzsichtig zu sagen, dass es dir egal ist, warum ein Hund beißt, denn dann ist es dir quasi egal, wie dein Hund denkt, was er fühlt und wieso er so reagiert, wie er reagiert. Man sollte aber immer bestrebt sein, seinen Hund zu verstehen, dann klären sich viele Probleme von alleine.

Er kann gerne vorwaren, knurren aber niemals zubeißen.
Dein Hund hat nicht zugebissen. Er hat absichtlich daneben gebissen. Und genau dasgehört mit zur hündischen Kommunikation. Stufe eins der Warnung ist knurren, Stufe zwei ist knurren mit Zähnefletschen (vergleichbar mit der gelben Karte), Stufe drei ist Luftbeißen, also ein Scheinangriff, der blitzschnell geschieht, aber sein Ziel nicht trifft. Das wäre die rote Karte und ultimativ letzte Warnung. Wer dann noch nicht hört, kann sich auf eine Klopperei gefasst machen.

Bitte lerne, die Kommunikationsmöglichkeiten, die ein Hund hat, zu beachten. Er kann schließlich nicht sagen: "Hey, ich will meine Ruhe und nicht gestört werden." Er sagt es halt in seiner Sprache. Es ist dein Job, diese Sprache zu verstehen.

Ich habe zwei kleine Nichten (5 und 7 Jahre) und ich will nicht, dass wenn sie mal sich dem Hund im schlafenden Zustand nähern gleich gebissen werden.
Man kann auch Kindern den Respekt vor anderen Lebewesen beibringen. Deine Nichten können lernen, dass sie einen schlafenden Hund nicht anfassen dürfen (egal, ob es sich dabei um deinen Hund oder aber einen anderen handelt). Ein Hund kann auch mal tief schlafen und heftige Sachen träumen. Wenn er dann gestört wird, ist er noch so tief in seiner Traumwelt, dass auch viel schlimmere Dinge passieren können, als ein kleiner Biss in die Luft. Wenn du also verhindern willst, dass deine Nichten gebissen werden, dann bring deinen Nichten bei, wie sich sich deinem Hund gegenüber verhalten sollen und verlange nicht vom Hund, dass er sich jederzeit und überall alles gefallen lassen muss. Es ist halt nicht jeder Hund so gestrickt, dass er permanent angefasst werden möchte.

Nebenher kannst du aber auch mit deinem Hund arbeiten. Zeig ihm, dass er sich bei dir in jedem Moment sicher fühlen kann. Mit fünf Monaten wird er nämlich noch sehr unsicher und manchmal auch ängstlich sein, was der Grund seiner Reaktion sein dürfte. Sei selbst gelassen (auch in solchen Situationen), dann wird dein Hund von dir lernen und auch selbst mehr Gelassenheit erlangen. Aber verlange nie von einem Hund, was er nicht geben kann. Mit einem halben Jahr hat man noch keinen souveränen, coolen und in sich ruhenden Hund, der sich auch im Schlaf alles gefallen lässt. Vielleicht wirst du auch in ihm nie ein solches Exemlar haben, aber damit musst du halt leben. Ein Hund ist schließlich keine Maschine, die auf Knopfdruck funktioniert und ansonsten zur Reparatur geht, sondern ein Wesen mit Stärken und Schwächen wie wir auch. Das gilt es zu akzeptieren und danach zu handeln, dann klappts auch mit dem (schlafenden) besten Freund des Menschen.
 
Kasary

Kasary

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Ich will auch keinen Hund der Kinder beißt und der Grund dafür ist mir eigentlich egal. Er kann gerne vorwaren, knurren aber niemals zubeißen
Ich muss gestehen, diese Aussage finde ich jetzt auch ein bisschen sehr blauäugig.
Niemand möchte einen Hund der Kinder beisst... ;)

Ein Hund hat eine andere Kommunikationspalette wie wir Menschen und wir als Halter sollten daher in der Lage sein, zwischen Hund und Mensch zu vermitteln. Du kennst deinen Hund, du weißt in welchen Situationen er wunderbar mit Kindern spielen und toben kann und wann er seine Ruhe haben möchte. Erkläre das den Kindern und es wird zu keinem Unfall mehr kommen. Legt sich der Hund zum schlafen in die Ecke, dann ist er tabu für alle Anderen. Dieses Recht hat dein Hund und wenn es nicht respektiert wird, dann ist es legitim, dass er darauf reagiert. Wieso möchtest du ihn denn unbedingt dafür tadeln?
Egal ob mit der Stimme oder mit der Hand, du bestrafst ihn für etwas, was er nicht falsch gemacht hat. Findest du das fair?

Mein Diego ist Kindern gegenüber leider auch ein wenig unsicher.
Natürlich wäre es mir auch lieber, wenn er freudig auf alle 3-Käsehoch's zugehen würde, aber ändern kann ich es auch nicht. So ist er und es ist sein Charakter... ich bin jetzt eben in der Pflicht dafür zu sorgen, dass Begegnungen mit Kindern eben nur unter strenger Beobachtung und in direktem Beisein meinerseits stattfinden. Ein wenig anstrengend ist es, aber kein Ding der Unmöglichkeit. ;)

Du hast den Vorteil, dass dein Hund scheinbar sehr verträglich und zugänglich ist. Lediglich wenn er müde und schläfrig ist, dann braucht er seine Ruhe.
Und das wiederum ist doch bei uns Menschen auch nicht anders, oder? :p

Liebe Grüße
 
Hundkatz

Hundkatz

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Man muß Kindern beibringen das auch der Hund seine Ruhe braucht und nicht einfach im Schlaf angefasst werden will.
Wenn ein Hund ängstlich ist, ist eh Vorsicht geboten wenn Kinder auf den Hund losstürmen. Das ist dann ein schnappen aus reiner Angst.
Ein Schnautzgriff verängstigt einen Hund noch mehr, manche bekommen davon Todesangst. Bitte nicht mehr machen.
 
S

SusanneC

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Ein Hund, der NEBEN eine Hand schnappt, warnt damit. Meistens hat er vorher schon sehr deutlich gezeigt, dass er das nicht will. Achte mal drauf, wie er sich verhält wenn ihn jemand streichelt: ein Hund der das gut findet schaut immer den Menschen an der ihn streichelt. Wenn er das nicht will sieht der Hund in eine andere Richtung und hat eine deutliche Körperspannung.

Nur sehen eben viele Menschen dieses ganz deutliche Warnzeichen nicht, gerade weg schauen, und dann heißt es, der Hund hätte ohne Warnung geschnappt - nein, er hat deutlich gewarnt, aber die Menschen haben nicht aufgepasst.
 
sekat

sekat

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Okay super danke für die ganzen Tipps, ich verstehe das Verhalten jetzt auch besser und weiß wie ich in solchen Situationen reagieren kann bzw ihnen aus den Weg gehen kann.

Vielen lieben Dank an euch :)
 
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