Welche Hunderasse passt zu mir und meiner Lebenssituation?

Diskutiere Welche Hunderasse passt zu mir und meiner Lebenssituation? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, wir haben uns schon vor ungefähr zwei Jahren entschieden, einen Hund anzuschaffen und suchen nun (oder auch schon länger) nach...
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curli

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Hallo zusammen,
wir haben uns schon vor ungefähr zwei Jahren entschieden, einen Hund anzuschaffen und suchen nun (oder auch schon länger) nach der passenden Rasse, was sich sehr schwierig gestaltet, da immer irgendetwas nicht so gut passt (mal ein Aspekt vom Wesen, mal das Aussehen, mal die Größe, mal die Aktivität usw.) und wir möchten dem Hund schon für seine Bedürfnisse ein möglichst perfektes Zuhause bieten. Vielleicht habt ihr für mich ja einen Tipp für eine bestimmte Rasse bzw. außerdem interessiert mich auch eure Sicht, ob angesichts unserer Lebensumstände ein Hund glücklich bei uns wäre oder nicht. Darum schildere ich euch kurz unsere Lebensumstände.
Also wir wohnen zu Zweit auf 100 m² in einem kleinen Haus, sehr ländlich und haben einen kleinen (allerdings nicht eingezäunten Garten). Wir haben beide Erfahrung mit Hunden. Ich habe zwei Schäferhund, die meinem Onkel gehörten, miterzogen, war mit ihnen
regelmäßig auf dem Hundeplatz und jeden Tag 1-2mal raus. Ich habe mich um sie mitgekümmert, bis vor einem halben Jahr der letzte Hund gestorben ist. Mein Freund ist in seiner Familie mit einem Airdale Terrier groß geworden. Momentan betreue ich nachmittags eher unregelmäßig einen Collie. Wir möchten beide wieder einen großen-mittelgroßen Hund, allerdings nicht so aktiv wie die Schäferhunde waren, da mein Onkel und ich einen von ihnen mit regelmäßigem Training kaum auslasten konnten und so viel Zeit wie zu dieser Zeit (meine Studienzeit) habe ich jetzt im Berufsleben nicht mehr, womit ich zu dem ersten Problem komme.
Unser Hund wäre jeden Tag vier-fünf Stunden alleine, danach arbeite ich von zu Hause aus weiter bzw. kann mir meine Zeit frei einteilen und habe Zeit für einen langen Mittags- und Abendsspaziergang sowie 2x pro Woche Hundeplatz. Vorausgesetzt er versteht sich mit dem Hund, der im Büro von meinem Freund ist, wäre er diese STunden auch nicht alleine, denn dann dürfte er (von der Firma genehmigt) mit zur Arbeit fahren. Das Problem ist eben das WENN und dieser Hund, der dort Vorrechte hat, ist nicht einfach (älterer nicht so gut erzogener Schäferhundrüde).
Ich liebe sehr aktive Hunde (z. B. Collies, Australian Shepherds), aber ich habe nicht genug Zeit zur Verfügung und werde mir so eine Rasse daher auch nicht holen. Diese ERkenntnis hat ein Jahr gebraucht und ich bedauere das immer noch...
Richtig beschäftigen könnte ich einen Hund 1,5-2 Stunden (Spaziergang mit Training) in der Woche und am Wochenende auch mehr. Er kann den ganzen Nachmittag immer bei mir sein und ich habe auch zusätzlich Zeit kleine 10 Minuten Trainingseinheiten in der Wohnung zwischendurch zu machen sowie 2x pro Woche auf den Hundeplatz zu fahren. Alleine ist der Hund 4-5 Stunden.
Wir haben zudem zwei Stellen, die den Hund im Notfall aufnehmen würden (meine Eltern und meine Schwester). Meine Schwester reagiert aber auf manche Tiere allergisch, auf andere nicht. Sie hat jetzt einen Entleburger Sennenhund in Pflege, der ihr keine Probleme bereitet. Bei einem Eurasier sah das schon einmal in der Zeit des Fellwechsels anders aus.
Ach ja, ich möchte einen Hund, der sich gut und leicht erziehen lässt und das auch unbedingt will, da mir Erziehungsarbeit und Arbeit mit dem Tier richtig Spaß macht. Auch Agility, Obdience oder Fly Ball mache ich bzw. habe ich mit den Schäferhunden sehr gerne gemacht. Gleichzeit soll es aber kein Arbeitshund sein, da ich dafür dann doch zu wenig Zeit habe.
Findet ihr, dass zu meiner Lebenssituation ein Hund passt? Und wenn ja, welche Rasse? Wenn ihr noch zusätzlichen Fragen habt, stellt sie mir gerne!
Vielen Dank für eure Antworten!
 
25.04.2011
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Dogma

Dogma

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Uff, im Prinzip passt da nahezu jeder Hund, der nicht gerade von vorneherein als hyperaktiv eingestuft wird. Was wäre dir denn vom Aussehen her am liebsten? Klein, mittelgroß, groß, lang- oder kurzhaarig, lockig oder glatt, bullig oder drahtig, lange oder kurze Nase?

Im Moment kann man echt viele Rassen aufzählen, die zu euch passen könnten.

Was mich allerdings noch interessiert: Soll es ein Welpe sein? Den müsstet ihr natürlich in den ersten Wochen permanent beaufsichtigen können, da man Welpen nicht mal eben vier Stunden alleine lassen kann. Wenn ihr ihn mit zur Arbeit nehmen wollt, braucht ihr einen toleranten Chef, denn ein Welpe muss alle zwei Stunden raus und will natürlich zwischendurch auch beschäftigt/erzogen werden. Das kann schon stressig sein, wenn man "nebenher" noch seinen Job machen soll.
 
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curli

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Also vom Aussehen: mittelgroß-groß, eher lange Nase (auf gar keinen Fall platt), Fell ist mir egal. Wichtig ist mir, dass er zwar Hundesportgeeignet ist, es aber nicht vom Wesen her unbedingt braucht und wenn das nicht jeden Tag geht, unglücklich wird. Wir möchten schon gerne einen Welpen und ich glaube, dass das auch ein Problem wird, denn der Chef ist nicht so tolerant, dass man alle zwei Stunden mit dem heraus könnte und von der Arbeit abgelenkt wäre. Welche Alternativen gäbe es denn? Urlaub oder Hundesitterin für die vier Stunden am morgen?
 
Dogma

Dogma

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Es wäre natürlich toll, wenn ihr einen Großteil eures Jahresurlaubs für den Hund einplanen könntet. Wenn du drei Wochen nimmst und dein Freund drei Wochen, habt ihr ja schon mal die erste Zeit gut abgedeckt und könnt immerhin das Alleinsein auch ein kleines bisschen üben (natürlich erst nach der Eingewöhnung des Hundes). Wenn danach Mutter und/oder Schwester weiter aufpassen können, bis das Alleinsein richtig sitzt, ist das natürlich optimal, doch sollten sie sich bewusst sein, dass das eine ganze Zeit dauern kann und sie den Hund tatsächlich so lange zwingend "an der Backe haben".

Ganz spontan fallen mir nun natürlich Golden und Labrador Retriever ein, die insofern recht leicht zu erziehen sind, da sie einen enormen will to please haben. Auch Dalmatiner würden sich super eignen. Selbst einen Rhodesian Ridgeback würde ich euch empfehlen, denn ich kenne genügend Ridgebacks, die ohne großartigen Hundesport absolut glücklich sind.

Vielleicht könntet ihr euch sogar mit einigen Windhundarten anfreunden, allerdings müsstet ihr dann euer Grundstück einzäunen und Reizangeltraining anbieten, damit sie sich auspowern können. Windhunde brauchen zwar durchaus etwas Auslastung, sind aber im Haus absolut pflegeleichte Kuschelhunde, wobei sie allerdings auch eine optische Geschmackssache sind. Ebenso fallen mir die Sennenhundrassen ein (es gibt ja noch ein paar mehr als die Entlebucher). Wenn es wirklich große Hunde sein sollen, wären vielleicht Neufundländer noch etwas für euch, wobei wir hier allerdings schon in die Kathegorie der Riesen kommen. Ebenso der irische Wolfshund (auch ein Windhund, aber ein untypischer) wäre denkbar. Er zählt zwar zu den größten Hunden, ist aber auch ein wirkliches Schaf unter seinem Wolfspelz und absolut pflegeleicht.

Wenn es richtig wuschelig werden soll, kommt von den Pudelarten über Lagotto Romagnolo bis zu Tibet Terriern auch vieles ür euch in Frage, wobei man natürlich dabei auch wirklich die Fellpflege mit im Arbeitsaufwand berücksichtigen muss (incl. regelmäßiger Friseurbesuche).

Wahrscheinlich kommen hier noch einige Rassevorschläge mehr, denn man empfielt ja selbst eigentlich nur Hunde, die einem auch persönlich sehr gut gefallen.
 
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curli

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Die Sennenhundrassen sowie Labrador und Golden Retriever gefallen uns gut. Allerdings habe ich von Labradorbesitzern gehört, dass sie mit ihren Hunden überfordert sind und die sehr aufgedreht seien. Das kann natürlich an der falschen Erziehung bzw. Beschäftigung liegen, wohin gegen der Golden Retriever manchmal sehr schwer zu motivieren sei, mit rauszukommen und zu trainieren. Das kann ich aus eigener Erfahrung mit einem Goldie, den ich in Urlaubspflege hatte bestätigen. Das wäre uns schon zu lahm. Ich kenne natürlich nur sehr wenige Besitzer dieser Rassen und habe erst einen Goldie kennen gelernt, deswegen müssen die Erfahrungen und die Berichte nicht repräsentativ sein. Was hörst du denn so über diese Rassen? Bei den Sennenhundrassen (für uns käme der Entleburger und Appenzeller in Frage) habe ich noch keinerlei Erfahrungswerte, außer natürlich den Angaben des Vereins zum Wesen. Neufundländer, Rhodosian Ridgeback, Dalmatiner und Windhunde kämen nicht in Frage.
Von den "Wuschels" finde ich den Spanischen Wasserhund sehr schön, aber die sollen auch sehr aktiv sein, eben richtige Arbeitshunde.
Meinem Freund gefallen Münsterländer sehr gut. Da wir aber beide nicht jagen gehen und das auch nicht ändern wollen, könnten wir die ja kaum artgerecht auslasten, oder?
 
Dogma

Dogma

Foren-Engel
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Es kommt bei Hunden natürlich sehr stark auf die Erziehung, sowie Förderung und Forderung an. Man kann aus ziemlich jedem Hund sowohl eine Schlaftablette als auch einen hyperaktiven Flummi machen (wenn es nicht ohnehin schon einer ist). Labradore kenne ich nur aus dem Bekanntenkreis und sie waren weder in die eine noch in die andere Richtung extrem. Einen Golden Retriever hatte ich selbst und kann nur sagen, dass er vom Temperament her genau die richtige Mischung war. Seiner Natur gemäß machte er natürlich nichts lieber, als Bällchen zu apportieren, man braucht also schon einen guten Wurfarm. ;) Und ein Retriever findet jedes Wasserloch. Auch das liegt in seiner Natur, er ist eine Mischung aus Schwein und Fisch (entweder nass oder dreckig und nass). Das sollte man ebenso berücksichtigen. Zuhause aber hatte ich einen wunderhübschen Flokati zu meinen Füßen liegen, der nicht permanente Animation eingefordert hat.

Spanische Wasserhunde habe ich noch nicht persönlich kennengelernt, aber mir ist auch nichts bekannt, dass sie nun besonders arbeitswütig wären. Man kennt sie da im Allgemeinen eher als prima Familienhunde. Dasselbe gilt für Münsterländer. Schon lange werden sie nicht mehr ausschließlich zur Jagd gezüchtet (wie im Gegenzug beispielsweise der Weimaraner) und sind dementsprechend vorzugsweise in Familien zu finden, in denen sie sich auch sehr wohl zu fühlen scheinen. Wenn man zudem einem Münsterländer etwas Nasenarbeit gönnt, indem man Spuren legt - das kann auch mal im heimischen Garten sein - wird man ihn damit schon hervorragend auslasten können.

So langsam wird es eh schwierig mit weiteren Rasseempfehlungen, denn auf der einen Seite scheinen euch Hunde schnell zu phlegmatisch, auf der anderen Seite dagegen auch schnell zu anspruchsvoll. Den goldenen Mittelweg zu finden, wird euch wohl niemand abnehmen können, denn das ist schon absolutes Finetuning, das man hier von außen kaum beurteilen kann.

Grundsätzlich kann man aber sagen: Jeder Hund wird das, was der Mensch aus ihm macht. Und jeder Hund hat auch in gewissen Bahnen die Fähigkeit, sich seinen Besitzern und deren "Tempo" anzupassen. Wenn man also eine Rasse findet, die Pi mal Daumen in das eigene Leben passen könnte, so geschieht das eben angesprochene Finetuning oft ganz von alleine. Da gleichen sich Hund und Halter dann doch recht schnell an.
 
Pearless

Pearless

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Ich habe beim Lesen des Textes auch als Erstes an den Appenzeller und den EntlebuCHer Sennenhund gedacht. Meine Cousine hat einen Appenzeller und mein Nachbar einen Entlebucher. Ich denke, beide Rassen würden zu deinen Vorstellungen passen.

Ansonsten kann ich mich Dogma nur anschliessen, obwohl ich auch zwei Münsterländer kenne, die absolut unterfordert sind, weil sie nicht jagdlich geführt werden.
 
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curli

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Danke für eure Antworten. Es ist echt so schwierig. Ich weiß, dass es oft auch nur Feinabstimmung ist, aber ich möchte auch alles richtig machen und keinen Hund haben, der unglücklich ist, weil ich ihm nicht das bieten kann, was er benötige. Die Sennenhunde finde ich auch toll und glaube auch, dass sie gut zu uns passen.
Ebenfalls in die nähere Auswahl kamen auch schon mal Großspitze. Allerdings habe ich noch nie nen Spitzhalter kennen gelernt. Würdet ihr Spitzhalter denken, dass das passt oder sind sie auch eher hyperaktiv.
 
Cosy

Cosy

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Also mein nachbar hat einen Spitz, ich weiß grad net genau was für ein Spitz, aber der von meinem Nachbar ist jeden Tag 5 stunden alleine, und der Hund ist sehr sehr zufrieden. Ich habe ihn in der Zeit in der er alleine ist auch nie bellen gehört.
Er darf, sobald das Herrchen wieder da ist, sofort raus in den Garten. Bevor das Herrchen geht, geht er noch mit ihm Gassi, sodass er in den Stunden nicht aufs "Klo" muss.
Also Spitz wären denke ich auch gut.
Allgemein auch Sennenhunde würden zu dir passen. Aber ich würde deinen Garten auf jeden Fall einzäunen. Das kann sonst sehr schief gehen, und du kannst deinen Hund unbesorgt im Garten laufen lassen.
Unser Hund ist ausm Hof rausgerannt weil er ne Katze gesehen hat, und wurde prompt überfahren. Ich würde ne komplettumzäunung, sofern das möglich ist, unbedingt empfehlen ;)
 
Pewee

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Hast du denn mal überlegt, bei den jeweiligen Rassen auch Züchter anzuschreiben/anzurufen? Klar, dass der Verein "nur" einen Text schreibt, der vielleicht nicht so viel hilft, ist klar. Aber einen Züchter anrufen und vielleicht sogar mal vorbei fahren, um die Hunde in Action zu erleben, wäre doch bestimmt eine Option. Bei den Sennenhunden (egal welche der 4) kann ich dir zum Beispiel den SSV (schweizer Sennenhund Verein) empfehlen. Im Übrigen kannst du auch deine Situation und Sorgen schildern, sie werden die (wenn sie gut sind) offen sagen, ob die Rasse für euch geschaffen ist, sie wollen ja auch nur das Beste für ihre Hunde.
Ich durfte schon die großen schweizer Sennenhunde erleben. Ganz liebe, gutherzige, kuschelige "Kumpel". Sport wird schwierig, dafür sind sie zu massig, die haben aber trotzdem ordentlich Pfeffer im Hintern. Leider sind die Erbkrankheiten nicht ohne (Epilepsie, Krebs im frühen Alter etc.), aber zumindest arbeitet man dagegen an, ist aber auch bei einer guten Zucht nicht auszuschließen.
 
Tompina

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Wenn es nicht umbedingt ein Rassehund mit Papieren sein muss, könntet ihr doch auch einfach mal im Tierschutz schauen? Vielleicht gibt es ja irgendwo einen Mischling der optisch und charakterlich passt? :D

Und wenn er schon erwachsen sein darf und man sich das TH/den Verein gut aussucht, dann kann man sich auch auf die Charakterbeschreibung verlassen!

Ich persönlich denke nämlich, dass man einen quirligen Arbeitshund und einen ebenso "lahmarschigen" Couchpotato durchaus aus dem gleichen Wurf der gleichen Rasse bekommen kann...und bei einem Welpen (egal woher) sich nicht zwingend darauf verlassen kann, dass er "ruhig" ist (außer er hängt den ganzen Tag pennend im Körbchen...wie der Labbirüde einer Bekannten...der lag schon im Alter von zwei Tagen am liebsten auf dem Rücken und hat geschnarcht...:lol: Wohingegen seine Schwester, ebenfalls bei einer anderen Bekannten eingezogen, ein wahres Energiebündel ist, was man ihr allerdings als Welpe auch noch nicht wirklich anmerkte...;))

Ansonsten tendiere ich mit einer Empfehlung auch irgendwie zu den kurzhaarigen Sennenhunden...die sind irgendwie als nicht ganz aufgedreht, aber dennoch nicht nur schläfrig bekannt...(wir haben auch im Agility einen Appenzeller, der ist richtig mit Spaß dabei und trotzdem nicht ganz so "verrückt" wie die Aussies, Retriever und Terrier in der Gruppe...:roll:)

Und wie schon von meinen Vorrednern gesagt, ein Hund ist auch immer das was man als Halter aus ihm macht! (ich sehe es an meinem Podenco...Vorurteil: Oh mein Gott mit dem läufst du sicherlich Stunden am Tag und gehst auf die Rennbahn um ihn auszulasten oder? Und ich kann nur sagen NEIN! Mein Hund kann von 0 auf 100, kann aber ebenso schnell von 100 auf 0...(in diesem Moment schläft der Herr noch friedlich schnarchend, da man vor 9 eigentlich nicht aufsteht...:lol:))
 
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curli

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Vereine anzuschreiben hatte ich noch nicht überlegt, aber das ist ein guter Tipp. Wir werden das sofort in Angriff nehmen. Ich habe gesagt, dass die einem sowieso nur sagen, was in ihrem Text steht und die habe ich mittlerweile für die für mich interessanten Hunderassen fast studiert, ohne jedoch sagen zu können, ob das wirklich richtig passt :D. Anders herum hast du auch recht, Tompina, ich kenne auch zwei sehr unterschiedliche Labbis von daher kann man oft kaum sicher sein, ob man einen eher ruhigen Hund bekommt oder nicht.
Was haltet ihr denn davon, Hundetrainer oder Psychologen mitzunehmen, wenn man sich für eine Zucht entschieden hat. Können die das früher feststellen?
Und wenn wir uns einen Welpen holen, finde ich das, was Dogma angesprochen hat, sehr schwierig. Wir wissen nicht, wie wir das lösen sollen, dass ein Welpe nach unseren sechs Wochen Urlaub nicht ein paar Stunden alleine bleiben muss. Wir haben zwar Stellen, die im Urlaub, bei Krankheit usw. einspringen und auch mal so, aber die würden den nicht für uns jeden Morgen in einer so intensiven Betreuung übernehmen. Wie habt ihr das gelöst mit euren Hunden?
 
Pewee

Pewee

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Wenn sie gut sind, können sowohl Hundetrainer als auch Psychologen feststellen, wie der Hund in etwa geschaffen ist. So ab der 4.-5. Woche, wo die kleinen auch mal erkunden, sieht man das schon. Allerdings fänd ich das gar nicht so wichtig. Der Züchter selbst kann einem das sagen und er hilft einem auch bei der Auswahl. Die Züchter, die ich kenne, haben zum Beispiel gar keine HP. Aus dem einfachen Grund, dass sie ihre Tiere nicht anpreisen. Sie laden die Leute an, damit sie sich die Hunde mal anschauen können, das hilft meist mehr, als einfach nur einen Text zu lesen.

Bei meinen Hunden hatte ich das Glück, dass meine Mutter Hausfrau ist und entsprechend da war. Bei Hanna war ich oft Zuhause, da ich nicht oft in der Uni sein und das meiste in Eigenregie daheim machen muss. Viele haben aber Nachbarn, Freunde, Familie, die sich dann die Zeit kümmern könnnen, wo die Halter nicht da sind. Einen Tiersitter könnte man auch bezahlen, oder man nimmt den Hund mit zur Arbeit. Das sind so die gängigen Methoden. Vielleicht kennt ihr ja auch schon nette Hundehalter, denen ein weiterer Hund nichts ausmacht? Wäre da etwas für dich dabei?
 
ST0FFEL

ST0FFEL

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Nach 6 Wochen könnte es durchaus schon möglich sein, den Hund die 4-5 Stunden allein zu Hause zu lassen. Wenn ihr den Welpen eher mit 12 statt mit 8 Wochen übernehmt, ist er ja dann auch in seiner Reife schon weiter.

Und vielleicht klappt es ja sogar, dass dein Freund ihn mit auf die Arbeit nehmen kann. Mit 18 Wochen kann ein Hund durchaus schon 4 Stunden aushalten oder anzeigen, falls es doch gaaaanz dringend sein sollte.
 
Hundkatz

Hundkatz

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Da dürfte die Betonung auf dürfte liegen , den es gibt sehr wohl Hunde die mit einem halben Jahr immer noch nicht sauber sind, geschweige 4 Stunden dicht halten.
 
Saphi09

Saphi09

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Also von verschiedenen Labradorbesitzern die ich kenne haben 4 mir erzählt wie überzüchtet die Labis wären. Man kriegt sie einfach nicht ausgelastet, irgendwo ist immernoch massive Power und in der Erziehung seien sie auch nicht so ohne (das schwierigste sei wohl das "an der Leine zerren" abzugewöhnen). Aber das sind nur Erfahrungswerte anderer Leute, nicht meine eigenen. Ich hatte eigentlich schon immer Berner Sennenhunde, vielleicht wären die was für dich? Die einzig negativen Erfahrungen, die ich mit Bernern gemacht habe ist das massive haaren (Leute mit ausgeprägtem Putzfimmel würden einen Anfall kriegen :D) und dass sie anfällig für gewisse Krankheiten sind. Meine erste Hündin starb im zarten Alter von 2 an Nierenversagen (sei angeblich laut Tierklinik Rassetypisch) und unsere zweite im Alter von 7, an Lungenkrebs (auch wieder typisch laut TA). Mein Maxi wird bald 2, ist sehr dratig und sportlich. Mit ihm könnte man auch super Hundesport betreiben, also nicht alle Berner Sennenhunde sind fett und faul ;)
Ansonsten wäre doch eine Mischung aus dem TH oder einer Notstation nicht schlecht, oder? Zum Teil gibt es dort auch Welpen.
 
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curli

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Ich habe gestern zwei Zuchtvereine angeschrieben, ihnen unsere Lebenssituation geschildert und gefragt, ob diese Rasse zu uns passen würde. Ich bin schon sehr gespannt auf die Antworten. Einen Mischling, obwohl die auch super süß sind, möchte ich nicht so gerne nehmen, sondern wirklich einen gut sozialisierten Welpen, den ich erziehen kann, bei dem ich die Vorgeschichte genau kenne und ungefähr einschätzen kann, was aus ihnen wird.
Von dem Problem mit den Labbis habe ich auch gehört. Deswegen denke ich auch nicht, dass es ein Labbi wird. Von euren Vorschlägen gefallen mit die Sennenhunde (und zwar alle bis auf der Schweizer, der wäre zu groß) sehr gut sowie Großspitze.
Bei deinen Vorschlägen, Peewee, ist schon etwas dabei. Unsere drei Nachbarn haben alle Hunde (Neufundläder, Eurasier, Labrador) und sind sehr tierlieb. Allerdings weiß ich nie, wie gut man sich dann letztenendes auf die verlassen kann und auf einmal sitzt die Süße dann alleine dar. Wir werden jetzt erstmal mit ihnen sprechen. Tiersitter gibt es natürlich hier auch viele und bezahlen könnten wir das auch.
Habt ihr alle auch eine Krankenversicherung für eure Hundis abgeschlossen?
 
Schattenseele

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Ich habe (noch) keine, überlege aber, weil mein Hund ja im schlimmsten Fall etwas mit dem Rücken kriegen könnte.
Andere haben welche.

Lg
 
vani*

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Also wenn du einen Hund mit Will to please haben möchtest, würde ich dir vom Spitz abraten. Sie sind zwar sehr gelehrig, aber haben eben nicht diesen unbedingten Willen zu Gefallen/Gehorchen.
Ich kann mir, wie bereits alle anderen, auch einen der Sennenhunde ganz gut bei euch zuhause vorstellen :) Ich kenne diese Rasse zwar nicht inn- und auswendig und ich sehe auch nur einen Sennenhund regelmäßig live (den meines Freundes) aber ich denke, dass es irgendwie passen würde :)
 
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curli

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Danke für den Tipp. Ich habe beim Schweizer Sennenhund Verein eine Anfrage gesendet und werde einmal abwarten, welche Antwort ich bekomme. Dann berichte ich sofort. Den Verein für Spitze habe ich auch angeschrieben, aber der will to please ist mir schon sehr wichtig...
 
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