OP mit 16 ???

Diskutiere OP mit 16 ??? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Leute, brauche mal eure Meinung oder Rat. Hatte vor kurzem schonmal gepostet. Meine alte Hündin hatte ein Abzess.Damals dachten wir die...
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sternschnuppe67

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Hallo Leute,

brauche mal eure Meinung oder Rat. Hatte vor kurzem schonmal gepostet. Meine alte Hündin hatte ein Abzess.Damals dachten wir die Wunde würde nicht heilen, aber es verlief besser wie wir dachten. Nun aber kommt er immer wieder. Der TA ist
am überlegen , meine Jessy zu operrieren.Er macht auch keine Hammernarkose. Ich habe panische Angst davor, dass sie die OP wegen ihres Alters nicht übersteht. Der TA ist optimistisch was ihr Herz angeht, es schlägt wie ein junges Reh ;)...Sie bekommt Karsivan und seit 3 wochen Crataegus.Sie ist für Alter noch gut drauf.
Wenn er operriert, würde er ihr gleich noch 2 Tumore mit entfernen. Vor 2 Jahren hat sie solche OP auch gut überstanden.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Wacht sie nicht mehr auf, würde ich mir bestimmt Vorwürfe machen...ach hätte ich man doch nicht ...

Wie würdet ihr euch entscheiden??? Medizinisch gesehen, ist es auf dauer nicht gesund, laufend eine Wunde zuhaben oder?

lg und danke für eure Antworten
 
26.04.2011
#1
A

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Knopfstern

Knopfstern

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huhu!

Das Problem ist, das keiner von uns, deinen Hund hier kennt!
Ich denke, jeder, der seinen Hund zuhause sitzen hat, kann am besten entscheiden, ob oder ob nicht!
Was für ne Rasse issen dein Hund?
klar, 16 is nen Hohes Alter, ich glaube, ich würde das nicht unbedingt machen lassen, wenn der Tierarzt sagt, der Hund kann auch damit so leben!
 
Naschkätzchen

Naschkätzchen

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ja ich denke auch das wenn er mit dem Abzess leben kann ich ihn nicht operrieren würde. Vorallem wenn der Hund noch fit ist. Aber trotzdem könnte ich nicht sagen das ich ihn NICHT operrieren könnte
 
S

sternschnuppe67

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Meine Jessy ist ein Mischling...soll Terrier und Schäferhund in 2. Generation sein...aber ob das stimmt, wissen nur die Eltern ;)....

Der TA ist der Meinung, dass es gemacht werden soll. Denn wenn es immer wieder auftritt, ist das für den Hund auch nicht gut, laufend ne Entzündung mit Eiterabfluss zuhaben. Gerade wenn es wärmer wird.

Ich weis, dass keiner mir diese Entscheidung abnehmen kann! Ich wollte nur mal eure Meinung dazu wissen.
 
Dogma

Dogma

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Wenn du dem einen Arzt nicht ganz traus, dann hol dir eine zweite, fachkundige Meinung ein. Ein Abszess ist immer ein Risiko. Er kann ganz normal nach außen aufplatzen, dann ist erstmal Ruhe, der Eiter kann aber auch in den Körper gehen und das ist dann richtig übel. Aber wir kennen hier weder deinen Hund noch sein weiteres Krankheitsbild (Art der Tumore, Größe, Wachstumsgeschwindigkeit) und somit kann man dir hier keinen wirklichen Rat geben.
 
Knopfstern

Knopfstern

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Ich denke da wie Dogma, wir kennen deinen Hund eben nicht!
Ich würde mir notfalls auch von einer Tierklinik oder einem Spezialisten eine Meinung einholen!
Oft ist es ja so, das die Tumore im alter kommen!
nur wenn diese weg sind, wie lange wird es dauern, bis der nächste kommt?!

Zweite meinung wäre wirklich gut!
 
*Mischling*

*Mischling*

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Wenn ich das richtig sehe, hat der Hund einen Abszess und zwei weitere Tumore?? Das hört sich heftig an und wir wissen ja auch nicht, welche Art von Krebs das ist, wo er liegt usw, wie Dogma schon sagte.

Wenn ich jetzt mal von mir ausgehe, und das bitte nicht als richtige Empfehlung verstehen, würde ich einen 16 Jahre alten Hund, der laut TA topfit ist, aber anscheinend ja mehrere gesundheitliche Probleme auf einmal hat, nicht operieren. Ich würde eine andere Lösung suchen, um den Abszess in den Griff zu bekommen, denn anscheinend war die letzte OP auch keine entgültige Lösung.

Ich würde mir auf jeden Fall eine zweite unabhängige Meinung eines TAs holen, bevor ich was unternehme, egal wie du dich entscheidest.

Alles Gute dem Hund!!
 
Malti

Malti

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Wir können dir in deiner endgültigen Entscheidung nicht reinreden, dich nur in deiner Meinung oder in deiner Entscheidung beraten. Ich finde das Alter schon bedenklich! Ist dein hund denn noch "agil" und ist alles mit dem Herzen in Ordnug? Ich möchte auch nochmal ins Licht Rücken das man aus menschlicher Sicht schon seeehr alt wär (wenn man das Alter von dem hund umrechnet in Menschenalter) und ich mich als (?) 88 Jährige Oma mich nicht operieren lassen würde , da ich einfach nicht mehr die Kraf besitze die ich viellciht früher hatte und mir das nicht mehr zumuten würde. In Tiere kann man nicht hineinschauen aber von meiner Seite her würde ich die tortur nicht über deinen Hund ergehen lassen, einfach wegen der alterlichen Gefahr das etwas schief geht. Liefer dir von andere Seite eine weitere Meinung ;) Ich wünsche deinem Hund ganz, ganz viele Schutzengel und drücke hier alles Daumen und Pfoten ! LG
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Die verstorbene Hündin meiner Großeltern hatte Tumore und der TA, der sie erlöst hat bzw. musste, war der Meinung, dass man noch was hätte tun können, wenn man es vorher bemerkt hätte bzw. direkt zum TA wäre, als man den Knubbel an der einen Seite entdeckt hat.
Der TA hat auch gesagt, dass sie trotzdem ein sehr gutes Herz hatte (war 15 1/2).

Ich weiß nicht, wie meine Großeltern entschieden hätten, aber ich hätte sie operieren lassen, wenn man rechtzeitig zum TA wäre. Ich hatte den Knubbel ja schon im Sommer 07 entdeckt und durfte (!) nicht zum TA gehen. Im Dez. 07 musste sie dann erlöst werden, weil der Tumor gestreut hatte. Wäre es nicht Sommer gewesen, wäre ich mit ihr zum TA gelaufen (im Winter war sie immer fit wie ein Turnschuh, sogar in dem Winter als sie erlöst wurde, nur 1 Woche vorher hat sie abgebaut und es ging ihr schlechter).

Würde aber auch noch mal eine zweite Meinung dazu holen, wenn du deinem TA nicht vertraust.
 
simone

simone

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Ich würde die OP weniger vom Alter, als vom Zustand des Hundes abhängig machen. Wenn mein TA der Meinung ist, die OP ist nötig und machbar, würde ich mir vielleicht noch eine zweite Meinung holen. Aber nur weil ich Angst habe, würde ich meinem Tier die OP nicht verwehren, wenn es danach mehr Lebensqualität hat.
 
Hundkatz

Hundkatz

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Wie groß sind die beiden Tumore ?
Wurde das Blut untersucht ob evtl. Krebs im fortgeschrittenem Stadium ( Metastasen ) möglich ist ?
Wenn ja dann würde ich den Hund nicht mehr operieren lassen.
Wenn das nicht der Fall ist und das Herz und Nieren ok sind, dann würde ich den Hund operieren lassen.
Wurde Dein Hund schon mal wegen eines Abzesses operiert ? Oder wäre das zum ersten mal ?
 
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sternschnuppe67

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Hallo an alle, danke erstmal für´s daumen und pfotendrücken ;)...war vorhin nochmal beim TA. also die OP würde er machen, wenn der Abzess immer wieder auftreten sollte. werde mit schüssler salzen versuchen, es im griff zubekommen.im moment läuft alles bestens. Aber der abzess kann jeder zeit sich weider füllen. sie hat zum ersten mal solchen abzess. er kommt von innen her.

Falls doch operriert werden sollte, wegen dem abzess, wird vorher geröngt wegen den tumoren, ob sie schon gestreut haben.
Herz usw. ist alles okay. die tumoren sind an der gesäugeleiste. sie hatte schon mal welche, waren gutartig. nur sind eben wieder welche nachgewachsen, aber an ander stelle.größe von den beiden sind ca.2,5 cm durchmesser.

sonst ist sie agil, läuft ihre runden, stromert durch den garten und schläft ausgiebig ;).

ich weis, dass mir keine die entscheidung abnehmen kann oder soll, wollte nur mal eure meinung hören....wenn sie keinen abzess bekommen hätte, wäre eine erneute OP wegen den tumoren nicht in frage gekommen für mich. wie malti schon schrieb, ist es eine tortur. vor 3 jahren hat sie zwar alles gut verkraftet, aber schliesslich ist sie ja noch älter geworden.

hab dank für eure antworten und gl an alle
 
Kasary

Kasary

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Die Schäferhündin meines Opas wurde mit 15 Jahren auch nochmal in Narkose gelegt, wegen eines Tumors direkt am Maul.
Wir waren uns alle bewusst, dass sie die Operation ggf nichtmehr überlebt und auch der TA war mehr als skeptisch.
Wie durch ein Wunder hat sie die OP nicht nur gut überstanden, sondern ist danach regelrecht aufgeblüht. Der als bösartig datierte Tumor ging auf unerklärliche Art und Weise zurück und sie wurde immerhin stolze 18 Jahre alt.

Bei meiner Frettchendame hatte ich ebenfalls die Wahl sie wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs operieren zu lassen und habe es nicht getan.
Vielleicht hätte ich ihr damit noch ein paar Monate mehr schenken, vielleicht wäre sie mir aber auch auf dem OP-Tisch geblieben. Ich habe mich dann für eine medikamentöse Behandlung entschieden, solange wie es möglich war. Nach 1,5 Jahren musste ich sie erlösen und ich stehe bis heute hinter meiner Entscheidung.

Es ist immer schwer die richtige Entscheidung für ein geliebtes Tier zu treffen und eine Patentlösung gibt es leider auch nicht.
Ich kann dir daher nur raten dich auf dein Gefühl zu verlassen. Was sagt dein Bauch, bzw. dein Herz? Und wie sind die Aussichten auf Besserung?
Willst du das Risiko wirklich eingehen, dass sie die Narkose nicht übersteht oder kann sie ggf auch ohne OP noch einen schönen Lebensabend verbringen?
Tiere haben das große Glück, dass wir über Mittel und Wege verfügen ihr Leiden zu mindern. Sei das durch eine OP, ein Medikament oder irgendwann durch die endgültige Spritze. Wenn dein Hund momentan fit und weitestgehend gesund ist, dann würde ich mich vermutlich ebenfalls gegen eine OP entscheiden.
Ich schließe mich aber meinen Vorrednern an... Das ist eine subjetive Beurteilung und du allein kennst deinen Hund und weißt, was das Richtige ist.

Liebe Grüße
 
*Mischling*

*Mischling*

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Es freut mich zu hören, dass deine Hündin soweit noch fit ist :D
Versuchst du es jetzt nur mit Schüsslersalzen???

Wir haben uns damals bei unserer Hündin auch gegen eine OP entschieden, allerdings nicht wegen des Alters, sondern der Schwere der OP. Ich kann mich da Kasary nur anschließen, egal wie du dich entscheidest, solange du später immer noch dazu stehst, war es die richtige Wahl. Wir stehen auch heute noch hinter der Entscheidung, denn unsere Hündin hatte einen schönen Lebensabend, und den hatte sie auch verdient.

Ich würde mich freuen zu hören, wie es jetzt weitergeht und ich glaube wir drücken dir hier alle die Daumen und wünschen dir und deinem Hund das Beste, egal, wie du dich entscheidest.
 
S

sternschnuppe67

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Hallo Mischling,

ich versuche es erstmal mit den schüsslersalzen, TA findet es auch okay. Einer seiner Patienten wurde auch mit den Salzen geholfen, war aber ne andere Geschichte. Ich bin ja gespannt, wie das alles verläuft. Werde dich auf den Laufenden halten. Das Thema Salze und Homöopathie ist schon sehr interessant, wenn man sich damit auseinander setzt. Natürlich ist es nur eine Alternative.
Mein TA wendet das in manchen Fällen auch an. Besonders bei Nierenerkrankungen. Meiner alten Maus hat er im letzten Dez. auf homöopatischen Wege ihre "Scheinschwangerschaft mit Milchfluss" auch in den Griff bekommen. Die Medis vorher schlugen nicht an...nach der Spritzkur war alles bestens.

Natürlich will ich für meine alte Maus auch noch lange einen schönen Lebensabend. Ich denke nicht, dass sie sich beklagen kann ;). Seit 3 Jahren kann sie sogar das Autofahren über längere Strecken vertragen und geht ins Wasser. Da wir ein neues Hobby haben...Urlaub mit Wohnwagen.. kommt sie natürlich mit. Sie war dadurch an der Ostsee und sogar 2 mal in Kroatien. Dort habe ich meine Jessy nicht wieder erkannt. Durch Luftveränderung und Wärme blühte sie regelrecht auf. Jetzt keine Panik, fahren nicht in der Sommerhitze in den Urlaub...Kroatien im September und Ostsee im Juni.

Danke für die Wünsche.....ganz liebe Grüße
 
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OP mit 16 ???