Hund kommt nicht zu mir, wenn ich rufe

Diskutiere Hund kommt nicht zu mir, wenn ich rufe im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, mein Malteser (2 J.) kommt, wenn wir auf der Wiese sind und ich ihn frei laufen lassse, nicht zu mir, wenn ich rufe. ALLES andere ist...
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Malteserbaby

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Hallo,
mein Malteser (2 J.) kommt, wenn wir auf der Wiese sind und ich ihn frei laufen lassse, nicht zu mir, wenn ich rufe. ALLES andere ist wichtiger. Wenn er dann
ca. 100 m weg ist, ich inzwischen 1000 Tode sterbe und er mich eh nicht mehr hören kann, kommt er dann von alleine wieder. Allerdings wenn unterwegs dann eine besonders leckere Marke zu erschnüffeln ist - macht er erstmal ein Päuschen und kommt dann eben später.

Wie bringe ich ihm bei, dass er zu kommen hat, wenn ich rufe?

Auch beim Gassi gehen zerrt er wie bekloppt an der Leine. Ist eeetwas besser geworden, aber er zieht immernoch zuviel. Ich habe es schon mit stehenbleiben, rückwärts gehen etc. versucht. Leider nicht mit dem gewünschten Erfolg.

Danke!
 
27.04.2011
#1
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Guest

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blackmagic82

blackmagic82

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Was passiert denn wenn du einfach weggehst?

Momentan hat er gelernt:

Wieso sollte ich kommen wenn sie ruft, sie ruft ja eh ewig und wartet bis ich komme

Das nächste Mal einfach rufen, kommt er nicht, drehst du dich weg und gehst in die andere Richtung kannst du bsp noch mit einem Tschüss oder ähnlichem verbinden :)

Er wird schnell merken, dass du nicht mehr wartest bis er sich bequemt zu dir zu kommen ;)
 
*Collie*

*Collie*

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Ich würde zu allererst den Hund nicht mehr ableinen, der kann dir ja sonst wo hin abhaun, das ist sehr gefährlich. Am besten du kaufst dir eine Schleppleine und übst das Kommando nochmal neu.

Das Problem mit dem Ziehen kannst du durch Richtungswechseln in den Griff bekommen. Sobald dein Hund zieht gehst du sofort in die andere Richtung.
 
Escaflown

Escaflown

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Ich finds immer wieder Erstaunlich das das Wichtigste Komando mit 2 Jahren überhaubt nicht sitzt. Es sollte das erste sein was man mit einem Welpen übt. (neben dem Stubenrein)

Also so dolle wird ein Malteser ja wohl net ziehen.^^
Richtungswechsel und loben bei nicht Ziehen und des sitzt ruckzuck.

Ebenso Schleppleine kaufen und üben üben üben.
 
Kasary

Kasary

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Ich frage mal anders herum: Wie hast du deinem Hund ursprünglich beigebracht zu kommen?
Von selber weiß der Hund nicht, was er auf dein Rufen hin zu tun hat. Er versteht dich ja nicht und es bedarf recht vielen korrekten Widerholungen, ehe du Gehorsam von deinem Hund erwarten kannst. Besonders dann wenn er eine interessante Fährte oder einen Artgenossen in der Nase hat.
Brüllst du jetzt wie eine Furie hinter ihm her, dann lernt er maximal, dass er dich überhören darf. Ist ja auch nichts dabei, du kommst ihn im Notfall ja sogar holen... ;)

Liebe Grüße
 
vani*

vani*

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Zur Leinenführigkeit: Ich würde nicht einfach nur kommentarlos die Richtung wechseln, wenn der Hund zieht, sondern ihm wenigstens vorher die Chance geben, zu reagieren.
Sprich: Immer wenn du siehst, dass die Leine straff wird, sagst du kurz vorher ein Kommando (Stopp,Halt,Ende oder soetwas) und erst wenn er dann trotzdem in die Leine rennt, umdrehen und wirklich mal ein paar METER zurück gehen..Dein Hund wird schnell begreifen, dass sobald das Kommando kommt, er entweder langsamer werden muss oder auf dich warten muss (je nachdem, was du einforderst)..Clickern hilft dabei, finde ich, auch enorm :)
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Ich finde es sehr mutig von dir ihn überhaupt von der Leine zu lassen. Er muss ja nur zu einem Hund hingehen, der eben nicht so nett ist und schon ist es passiert... Das kann an der Leine nicht so leicht passieren.

Ich habe hier täglich einen Malteser-Mix (6 Jahre) bei mir, der hört draußen auch nicht wirklich (stammt aus dem TH, die Besi hat ihn seit 2 Jahren und ist die 3. Besi) und genau deswegen wird er nicht abgeleint. Meiner Meinung nach könnte man daran zwar noch arbeiten, da ich ihm, seit er täglich zu mir kommt, schon "Sitz" (konnte er zwar, aber nicht so richtig) und "Ins Körbchen" beigebracht habe. Aber gut, ist ein anderes Thema und durch die 3 Besitzer sicher auch eine andere Situation.

Wie oft und lange gehst du denn mit ihm raus? Also jetzt wegen dem Ziehen (kenne das eig. nur von Hunden, die zu wenig bewegung haben...).
 
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Malteserbaby

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Was passiert denn wenn du einfach weggehst?
Er kommt dann schon angehoppelt und scheint ganz froh zu sein, mich wieder in seiner Nähe zu wissen ;-) Aber da ist er schon manchman 100 m weg und kriegt wahrscheinlich nicht wirklich mit, wenn ich ihn rufe und mich dann umdrehe.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Am besten du kaufst dir eine Schleppleine und übst das Kommando nochmal neu.

Das Problem mit dem Ziehen kannst du durch Richtungswechseln in den Griff bekommen. Sobald dein Hund zieht gehst du sofort in die andere Richtung.
Schleppleine habe ich. Aber zugegebenermaßen nur selten verwendet. Weil er mir da immer so leid tut und sie mir schwer für ihn erscheint.
Richtungswechsel hab ich auch gemacht. Aber an seinen besten Tagen komme ich kaum von der Stelle und ich finde, er wird dadurch gestresset
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Es gibt auch leichte Schleppleinen, man muss für einen kleinen Hund ja keine mit einem breiten Band nehmen.
 
Escaflown

Escaflown

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Es gibt auch ganz Dünne Schleppleinen für kleine Hunde.
 
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Malteserbaby

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Ich finde es sehr mutig von dir ihn überhaupt von der Leine zu lassen. Er muss ja nur zu einem Hund hingehen, der eben nicht so nett ist und schon ist es passiert...
Angst hab ich auch jedes mal. Aber ich mache es nur auf riesigen Wiesen und nur, wenn kein Hund in der Nähe ist.


Wie oft und lange gehst du denn mit ihm raus? Also jetzt wegen dem Ziehen (kenne das eig. nur von Hunden, die zu wenig bewegung haben...).
Wir gehen 2-3 mal mit ihm raus. Manchmal mehr. Aber selbst wenn er eben draußen war und 5 min. später wedelt jemand mit der Leine, tut er so, als wäre er 2 Wochen nicht aus dem Haus gekommen...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Es gibt auch ganz Dünne Schleppleinen für kleine Hunde.
Ja, hab ich.
 
*Collie*

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Naja, wenn dein Hund schon durch leichtes Schleppleinentraining gestresst ist, sollte man sich fragen ob man dann mit dem Hund nur zu eingezäunten Auslauffächen geht und den Hund ansonsten an der kurzen Leine lässt. Das alles hört sich bei dir irgendwie eher an wie eine Ausrede, damit du nicht ernsthaft mit der Schlepp trainieren musst.

Und wenn dein Hund bei einer Entfernung von 100m schon nicht mehr hört, dann würde ich mal zum TA und nachschauen, ob er schlecht hört... Aber wenn er auf die Entfernung nicht mehr hört, dann ruf ihn halt schon nach 20m zu dir, wenn das dann klappt.
 
*Collie*

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Wie darf ich das jetzt bitte verstehen? Wenn du doch die Vermutung hast, dass nicht hört im Sinne von hören (also Geräusche auf Entfernung), dann geh ich doch zum Tierarzt?!
 
vani*

vani*

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Man kann als Schleppleine auch einfach so ne Art Wäscheleine nehmen..muss ja keine richtige Schleppleine sein
 
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Malteserbaby

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Wie darf ich das jetzt bitte verstehen? Wenn du doch die Vermutung hast, dass nicht hört im Sinne von hören (also Geräusche auf Entfernung), dann geh ich doch zum Tierarzt?!
War etwas blöd formuliert (von mir). Nein, er hört ganz sicher nicht schlecht. Das ist es nicht. Er TUT nur so, als höre er mich nicht. Er ist eben beschäftigt und wenn Frauchen dann "brüllt", was solls ;-)

Also nochmals zu meiner Ausgangsfrage - gibt es (noch) ein paar wirksame Tipps, wie ich ihn dazu bringen, auf mein Kommando hin zu kommen und nicht erst zu Ende zu schnuppern?

Danke!°!
 
Fleckihund

Fleckihund

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Ich sag nur eins wie alle auch: Schleppleinentraining :wink:
 
*Collie*

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Schleppleine und gute Leckerchen, da gibts nichts anderes ;)
 
Herzblatt

Herzblatt

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Hallo
erst mal finde ich sind 2-3 x täglich raus gehen zu wenig (ich persönlich gehe ja auch öfter mal zur Toilette) außer dem möchte der Hund ja auch mal was erleben und nicht nur zu hause ab gammeln.

Dann würde ich ihn auch nicht ableinen sondern an der Schleppleine packen. Wenn er spielt und du willst gehen rufst du ihn ein mal. Kommt er nicht gehst du einfach und glaub mir er kommt dann sicher mit.Ich habe ja nicht selbst erlebt wie es bei euch ausschaut aber bei dem was ich so lese kommt es mir so vor als wenn die Bindung zu dir nur sehr gering ist. Wenn ich mit meiner 7 Monate alten Hündin weg gehe dann brauch ich nur einmal "hier" zu rufen und mein Mädchen kommt ohne das ich es mit Schleppleinen Training probiert habe.
Und wenn du das FUß Trainierst oder wie hier gesagt wurde das Schleppleinentraining dann brabbel dein Hund nicht zu. Mach dich aufmerksam hört er aber nicht einmal Fuß und richtung wechseln denn sonst hört dir dein Hund irgendwann einfach nicht mehr zu.
 
jamie<3

jamie<3

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Wie die anderen schon gesagt haben,würde ich dir Schleppleinen-Training empfehlen.Und das vor allem am
Anfang an für den Hund langweiligen bzw. sehr bekannten Orten,wo du oft bist,und es nicht so viel neues
zu entdecken gibt.Dann ist er nicht soo abgelenkt und hört dann wahrscheinlich auch besser auf dich.

2-3 mal täglich rausgehen finde ich allerdings auch zu wenig.3 mal tgl. sollte er auf jeden Fall immer rauskommen,wenns geht sogar mal.
Ich gehe mit meinem Hund meistens auch morgens,mittags,nachmittags und abends.

Und wie lastest du deinen Hund aus und wie lange gehst du immer mit ihm?Mein Pflegehund z.B. kommt bei sich zu Hause 2-3 mal tgl. 5 Minuten raus und hört auch nicht gut.
Wenn ich dann aber mal 3 Tage hintereinander mit ihm sehr lange rausgehe und ihn auch geistlich auslaste,hört er dann meistens am 3. Tag gut genug,um ihn frei laufen lassen zu können.
 
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