Sinnvolle Ausbildung mit Tieren? Was haltet ihr von der Idee?

Diskutiere Sinnvolle Ausbildung mit Tieren? Was haltet ihr von der Idee? im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; Huhu! Habe mich soeben hier im Tierforum angemeldet, weil ich gerne einen Beruf mit Tieren machen möchte und denke ihr könnt mir da vielleicht...
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savannah

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Huhu!

Habe mich soeben hier im Tierforum angemeldet, weil ich gerne einen Beruf mit Tieren machen möchte und denke ihr könnt mir da vielleicht ein bisschen weiterhelfen.

Es gibt viele Möglichkeiten mit Tieren zu arbeiten. Die meisten bringen nur wenig Geld ein (siehe TFA, etc.).

Ich lebe seit ich denken kann mit Tieren zusammen (angefangen mit Meerschweinchen, über Kaninchen, Katzen, Pferde, Hund bis hin zu Ratten), besonders interessieren mich jedoch die Nager, auch medizinisch gesehen.

Ich hatte ein Ausbildungsangebot zur TFA bekommen, habe es aber abgelehnt.

Nun überlege ich - eigentlich schon seit Jahren - wie man Tieren gutes
tun kann, helfen kann und damit auch noch genug Geld zum leben verdient.

Es gibt ja viele Tierphysiotherapeuten für Hunde, Pferde und Katzen.

Ich würde gerne von euch wissen, ob es denn auch welche für Kleintiere (Nager) gibt (ich hab im Internet nicht wirklich viel rausfinden können) und ob ihr euch vorstellen könnt, dass man damit was erreichen kann?

Ich kenne es von meinen Kaninchen damals, sie waren gut tierärztlich versorgt, waren sicher glücklich in ihrem großen Freigehege und dann .... Schiefkopf.
Da konnte kein Arzt mehr helfen.
Aber ich bin sicher (es hilft ja auch bei Mensch und Hund und Pferd), dass man diesem Kaninchen hätte helfen können.
Durch professionelle Massagen, Akkupunktur, und was es nicht alles gibt!
Man hätte das Kaninchen bestimmt nicht heilen können, aber ihm das Leben sicher viel erträglicher machen können!

Und ich glaube viele kennen solche Gedanken.

Kennt sich irgendjemand damit aus? Kleintierphysiotherapie? Richtung Homöopathie gehend? Akkupunktur?

Gibt es gute Fachliteratur?

Ich finde den Gedanken schön besonders den kleinen Tieren, den Ratten und Degus und Meeris, zu helfen.

Ich habe im Moment auch eine (von 4) Ratte mit Schiefkopf. Gern würde ich ihr helfen.

Eine richtige Ausbildung gibt es in diese Richtung ja leider nicht.
Aber vielleicht gibt es ja doch einige, die tatsächlich in dieser Art und Weise mit den kleinen Nagern arbeiten!?

Hat jemand einen Rat für mich? Wo fange ich an? Oder vergeude ich damit meine Zeit?

Mein Traum ist Tieren zu helfen. Besonders denen, die leicht mal "übersehen" werden.
Man muss sicher viiiiiel lernen (aber das finde ich gut!) und man muss eben auch irgendwie Geld verdienen, sonst bringt es ja alles nichts!


Ich hoffe hier hat vielleicht jemand einen Rat oder Tipp, vielleicht sogar Erfahrung.
(Hoffentlich war der text jetzt nicht zu lang .....)

Viele liebe Grüße, Savannah
 
27.04.2011
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Kasary

Kasary

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Huhu Savannah,

Tierphysiotherapeutin ist leider kein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf.
Du kannst dich zwar über Fernschulen und Co ausbilden lassen, bist aber letztlich zur zertifiziert. Jeder hier im Forum könnte sich rein theoretisch Tierphysiotherapeut schimpfen und es gibt keine Stelle, die das überprüft.
Ich wollte selbst immer einen Beruf mit Tieren erlernen. Mein Ziel war immer Veterinärmedizin zu studieren, was ich mir selbst durch mein Abi vergeigt habe.
Ich fange jetzt eine Ausbildung zur Humanphysiotherapeutin an und freue mich schon sehr darauf, weil der medizinische Bereich (egal ob Tier oder Mensch) einfach total mein Ding ist.
Im Anschluss könnte ich mir eine Zusatzqualifikation zur Tierphysiotherapeutin vorstellen, allerdings ist eine fundierte und anerkannte Ausbildung zuvor in meinen Augen unabkömmlich.

Ein weiteres Problem das ich in der Branche der Tierphysiotherapeuten sehe ist, dass es zwar unglaublich viele Haustiere gibt, die wenigsten aber bereit sind, auch die Hilfen durch einen Ostepathen, Heilpraktiker oder Physiotherapeuten anzunehmen, bzw. zu bezahlen. Es bleibt also immer ein Risiko, ob du den Sprung in die Selbstständigkeit schaffst und zumindest so lukrativ arbeiten kannst, dass du dein monatliches Einkommen sichern kannst.
Und gerade bei Nagetieren wird sicherlich die Hilfe eines Physiotherapeuten noch weniger in Anspruch genommen. Ob das moralisch eine andere Liga ist, bleibt sicherlich offen, aber ich denke nicht, dass ein Ratten- oder Mäusehalter mit seinem Liebling irgendwo in die Massage- oder Akkupunkturpraxis kommt.

Liebe Grüße
 
S

savannah

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Huhu Kasary,

du sprichst genau die Probleme an, die mir auch Sorgen bereiten!
Ich denke wäre Tierphysiotherapeut (Heilpraktiker und wie sie nicht alle heißen) ein staatl. anerkannter Beruf, dann könnte man eine ordentliche Ausbildung machen und die Tierärzte könnten ihre Patienten beruhigt zum Physiotherapeuten schicken.
Dann wären sicher auch ein paar Leute mehr gewillt Geld zu zahlen.

Man kann sich nur irgendwie viel selbst beibringen oder vielleicht anderen Physiotherapeuten über die Schultern schauen. Aber so richtig fundiert ist das ja alles nicht ...

Ich finde es auch wichtig eine staatlich anerkannte Ausbildung zu machen!
Nur was gibt es da mit Tieren?
Die meisten Jobs sind mies bezahlt und die tollen gehen unter der Hand weg.

Nur ich würde wirklich gerne mit Tieren arbeiten, schon um meinen Plan Physiotherapeutin für Kleintiere zu werden irgendwann mal umsetzen zu können.
Da wäre eine Ausbildung im Bereich Tier doch nicht schlecht. ;)

Vielleicht hat jemand eine Idee? Puh, langsam verzweifel ich schon irgendwie ... :(

Liebe Grüße Savannah
 
90Jenny06

90Jenny06

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Hallo savannah,
ich kann dir leider keinen Beruf sagen, wo man mit Tieren arbeiten kann und noch halbwegs vernünftig verdient.
Aber ich sehe es so: Ich möchte selbst gerne in einem Beruf arbeiten, wo ich mit Tieren zu tun habe, ich war 2005 (kurz bevor ich vor meinen Schulabschluss nach 10 stand) überzeugt gewesen, dass ich zum BGS gehe dort eine Ausbildung mache und ich mich dann fortbilde um mit Spürhunden abreiten zu dürfen. Beim BGS hätte ich auch eine ziemliche menge verdient (im ersten Ausbildungsjahr war es damals über 700 €, wo verdienst du schon so viel Geld in einer Ausbildung?). In den anderen Ausbildungsjahren stieg der verdienst natürlich, nach der Ausbildung sollte man bei über 1000 € Netto sein und da ist man noch nicht auf Spürhunden spezialisiert gewesen.
Was mich hinterher davon abhielt war zum einen, das der BGS mich bei meiner Bewerbung ablehnte, aus dem Grund, da ich noch in Kieferorthopädischerbehandlung war (wäre bei mir was mit den Zähnen passiert, hätte der BGS alles Zahlen müssen, klar wer nimmt das in Kauf, wo man sich körperlich tätigen muss?), zum anderen war mir ein Tier zu wenig.

Nun bin ich der Ansicht, dass ich jetzt erst mal mein Abi nach mache (2012 werde ich vorraussichtlich fertig sein) und danach sehe, wie mein Abi ausfällt.
Nach dem Abi habe ich mir 3 Wege offen gelassen, um später mit Tieren arbeiten zu können.
1. Entweder ich mache eine Ausbildung als TFA (ich weiß soll nicht die Welt von Geld geben, aber ich arbeite dann mit Tieren zusammen, was mir ausreichen würde)
2. Ich mache eine Ausbildung als TFA und danach studiere ich vet.med (so mache ich es, fals mir beim NC nur wenige Punkte fehlen, die während meiner Ausbildung fallen, sofern ich dann auf die Warteliste des Studiums komme)
3. Joar das wäre dann meine Notlösung, dann aber leider ohne Tiere, da werde ich Digitale Mediengestaltung studieren (dafür sollte ich den NC schon hinbekommen *pfeif* daher auch als Notlösung)

Aber eigentlich, habe ich mich schon damit abgefunden, eine Ausbildung als TFA zu machen um so den Tieren helfen zu können und auch mit ihnen arbeiten zu können.
Zumal, als TA soll man auch nicht wirklich viel verdienen sollen (schon gar nicht am Anfang). In einer Tierklinik soll man nach Tarif bezahlt werden (und nach Tarif ist nie wirklich viel) und wenn du gleich zu Anfang eine eigene Praxis auf machen kannst (hut ab, wenn du es schaffen solltest direkt nach dem Studium dir das leisten zu können!) musst du dich auch erst bei den Tierhaltern "beweisen" dass du dein Fachwissen beherscht, ansonsten ist es ganz schnell mit deiner eigenen Praxis gelaufen und wie gesagt, so lange du in der Branche noch ein unbeschriebenes Blatt bist, wirst du dort auch nicht viel verdienen.

Und ganz ehrlich, ich glaube, in allen Bereichen, wo du eigentlich NUR mit Tieren zusammen arbeitest (dazu zähle ich nicht den BGS) wirst du nicht viel verdienen, da diese Berufe nicht so hinterfragt werden und auch von außenstehenden nicht so "aufgesucht" werden.
Das sind Punkte, warum man in solch schönen Berufen, wo man noch spaß haben kann, nicht viel verdient.
So zumindest meine Ansichten ;)
Aber ich lasse mich gerne was besserem belehren, fals ich da wo falsch liegen sollte ;)


Lieben Gruß, Jenny
 
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