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Jenny1084

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Hallo,
ich weiß langsam nicht mehr weiter und bin total verzweifelt und am boden zerstört.
Ich bitte um eure hilfe und erfahrung.

Ich habe vor knapp 6 Jahren meine kleine Jacky geschenkt bekommen. (ein jackrussell-spitz mischl.) ich wohnte damals noch bei meinen eltern, die selbst 2 hunde hatten (westi und goldi) anfangs war alles ok, doch nach und nach attakierte mein hund immer mehr den westi. auch Katzen waren nie ein problem, nur wenn diese im garten oder hof anfingen zu rennen, kam natürlich der jagttrieb raus.

jetzt habe ich zwei kinder ( 3 jahre und 1 jahr), wir haben nie die kinder weg gehalten, oder ähnliches. mein mann hat mützchen und söckchen aus dem krankenhaus dem hund zum schnuffeln mitgebracht. jetzt bei schwangerschaft des zweiten kindes ging es mir in der endzeit sehr schlecht, und meine eltern nahmen mir meinen hund so lange bis ich mit dem baby
eine weile zuhause war. ich muss dazu sagen, ich habe meine eltern seit meinem auszug fast täglich mit meinem hund besucht.
eines abends rief mich meine mutter ganz aufgeregt an und sagte das sich mein hund fast täglich so schlimm mit dem hund meiner eltern beißt. (ihn aus dem nichts angreift ) mein vater konnte die beiden kaum auseinander bringen.
ich fuhr direkt los um meinen hund wieder nachhause zuholen.

jetzt sind wir über die pizzeria meines schwiegervaters gezogen und es läuft alles schief.
ich muss morgens natürlich früh raus um mit dem hund zu gehen bevor die kinder aufwachen. mittags wenn sie schlafen und abends wenn meine mann da ist geht er oder ich noch mal eine runde.
was auch mit fürchterlich viel streß verbunden ist da hier viel ihre hunde nicht an der leine führen und diese nicht hören. meine jacky geht leider auch gegen andere hunde, und so kann ich ständigst wenn ich einen anderen hund sehe schnell umdrehen oder meinen hund auf den arm nehmen.

aber seit meine tochter versehntlich über den hund gefallen ist und er ihr ins gesicht gebissen hat , lebe ich in ständiger angst mit dem hund und den kindern,. ich kann ihn nicht mal für eine stunde allein lassen ohne das er alles zusammen bellt oder heult. das ist natürlich richtig schlecht wegen der pizzeria, also bleibt mir nichts anderes übrig als den hund und beide kinder überall mit hinzuschleppen. nur im äußersten notfall oder wenn ich die kleine ins nächste dorf zum spielkreis fahre lasse ich ihn allein.
und wenn ich zu meinen eltern fahre müssen die ihren hund wegsperren für die zeit wo ich da bin, bzw sie werden nach einander raus in den garten gelassen. es ist aber auch schon vorgekommen, das der ein oder andere vergessen hat das der hund drinne bleiben sollte und hat ihn versehentlich rausgelassen, und wir hatten wieder die "schönste" beiserei.........
wegen dem ganzen bellen dachte ich mir ich hole zu dem hund eine kleine katze dazu das ich wirlich mal entspand einkaufen gehen kann und er nicht mehr so allein ist.
und jetzt habe ich den salat. wenn er könnte würde er die katze kaputt machen.
ich bin echt am ende und kann nicht merh ich liebe meinen hund so aber ich denke immer mehr das er es besser wäre ihn abzugeben, bevor er noch mal eins der kinder beisst. ich will ja nur das besste für meinen hund, und ich denke es wäre das beste ihn an jemanden zu geben, der sich mehr mit dem hund befassen kann, mehr zeit für ihn hat, wo der hund wieder im mittelpunkt sein kann. oder was meint ihr dazu?
 
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*Mischling*

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Hallo und Willkommen,

ich traue mich kaum, dir meine Meinung zu sagen, weil sie bestimmt ziehmlich fies klingt, also bitte nicht falsch verstehen, wenn ich sage, gib den Hund ab. Ich bin eigentlich nicht dafür, einfach aufzugeben, aber dein Hund ist eine Großbaustelle. Wenn ich das richtig verstehe hat er Probleme mit Menschen, Hunden, anderen Tieren und dem Alleine bleiben. Das ist eine ganze Menge und daran zu arbeiten dauert viele Monate, konsequent und stetig, die Zeit wirst du mit zwei kleinen Kindern kaum haben. Was ich dabei am problematischsten sehe, ist, dass er schon eines deiner Kinder gebissen hat und auch noch ins Gesicht.

Er scheint allgemein nicht ausgeglichen und souverän zu sein und ich denke, er wäre bei einer kleinen Familie ohne Kinder und mit viel Zeit glücklicher und bestimmt auch weniger gestresst. Ich sehe auch eine gewisse Gefahr für den Hund selbst, der ja wohl häufig Beißereien bei deinen Eltern hat und mit der ganzen Situation überfordert ist.

Eine Möglichkeit, an der ganzen Sache zu arbeiten, wäre zunächst ein Hundetrainer, der alles über Monate mit euch abarbeitet. Dazu muss daheim geübt und der Hund richtig ausgelastet werden. Könntet ihr das schaffen? Auch ein Maulkorb sollte her, damit mit den Kindern nicht noch einmal was passiert. Das muss man ein paar Mal in Ruhe mit dem Hund üben, sollte aber kein Problem sein. Nur der Maulkorb behebt das Problem eben nicht.

Die Idee der Katze finde ich zwar lobenswert, ist aber für Hund und Katze nur noch mehr Stress.

Ich weiß, es ist schwer, sich von einem geliebten Tier zu trennen, aber ich halte es in deinem Fall für das Beste für alle Beteiligten, euch und den Hund, auch wenn es hart klingt. Meine Eltern mussten selbst ihren Hund hergeben, als ich geboren wurde, weil er mich gebissen hat. Ich weiß noch, wie schwer es meinem Vater gefallen ist und im Nachhinein weiß ich auch, dass ich Schuld war, weil ich ihn ohne Vorwarnung von hinten angefasst habe, aber ich weiß nicht, was passiert wäre, wäre der Hund geblieben. Hund und Kind sind eh immer eine Sache für sich, aber bei euch hört es sich nach sehr viel Chaos an, in das erst einmal wieder Ruhe kommen muss.

Ist nur meine Meinung, vielleicht meldet sich ja noch jemand, der das Ganze anders sieht ;)
Ich wünsch euch auf jeden Fall alles Gute, egal wie ihr euch entscheidet!!
 
suno

suno

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Hallo Jenny,

zuerst mußt du dir die Frage stellen : wie viel Kraft und Willen kannst du aufbringen an den Problemen zu arbeiten?
Mischling hat dir schon eine, wie ich finde sehr solide und sehr gut formulierte Antwort gegeben. Dein Jacky ist eine Großbaustelle - da ist Liebe zwar gefordert aber Arbeit sehr sehr notwendig.

Wenn du ganz ehrlich bist - bereits als du noch zu Hause wohntest haben die Probleme angefangen und hätten sofort in Angriff genommen werden müssen. Nun ist das Kind gründlich in den Brunnen gefallen....neben all der Arbeit und dem Alltagsstress (den auch dein Jacky hat) kommt die ständige Angst um die Kinder dazu.
Also ich kenne dich nicht - aber du hörst dich extrem überfordert an und brauchst dringend nachhaltige Entlastung.

Mit ein paar Übungen und Tips wirst du leider nicht weiter kommen. Dir bleiben - meiner Meinung nach - nur zwei Möglichkeiten:

1. entweder du holst dir lieber heute als morgen professionelle Hilfe für die Hunde und Mensch - (um) Erziehung oder
2.du gestehst dir ein Überfordert zu sein und suchst dir mit sehr viel Sorgfalt und ebenfalls von aussen Unterstützt einen schönen überprüfbaren Platz für Jacky - wo er als "Einzelkind" in aller Ruhe alt werden kann.

zu 1.
Ein Hundetrainer wird dir einige Aufgaben geben - vieles an deinem und dem Verhalten deines Mannes ändern wollen - räumliche Strukturen aufbrechen und dich dazu anhalten mit deinem Hund unter anderem ordentlich zu arbeiten (nicht nur spazieren gehen).
Du wirst neben täglichem (Kopf) Training auch auspowern mussen .... also wirklich viel arbeiten MIT dem Hund. Du kannst mit mindestens 2 konzentrierten Stunden Training nur mit Jacky und dein Mann nochmal abneds mindestens eine Stunde joggen oder Fahrrad fahren rechnen.
Dazu kommen noch kleine Aufgaben im Haus (Gehorsamkeit und Routine Übungen)...ein paar Veränderungen was die Schlaf - Fress und Schmusegewohnheiten betreffen....

Ja - dann ist es durchaus möglich Jacky und Euch selbst um zu erziehen und gemeinsam mit den Kindern alt zu werden...

zu 2.
Ich erinnere mich hier im Forum war ein ähnlicher Fall- die junge Frau hat schließlich eingesehen, daß sie einfach keinen gemeinsamen Weg mit Ihren Kindern UND dem Hund gehen kann. Sie hat unter Tränen aber mit viel Sorfalt eine nette Familie irgendwo in der Nähe gefunden - eine Art Traum zu Hause - bei einem agilen aktiven älteren Ehepaar - und sah mit einem weinenden und einem lachenden Auge ihren Hund dort regelrecht auf blühen.

Dein Hund ist nicht böse - sondern ähnlich wie du überfordert mit der Situation die ihn UNTERFORDERT, er scheint total gestreßt und sehr verunsichert.....deinen Kindern, deiner Ehe und deinem Hund zuliebe musst du sofort etwas unternehmen bevor ein Unglück geschieht...bald hast du zwei sehr flinke Kinder (krabbeln und rennen und spielen und schreien und und und) und einen Hund dem du leider nicht mehr über den Weg trauen kannst.

Tu dir und allen anderen das nicht an...sondern überlege dir einen der beiden Wege.Sei ehrlich zu dir selbst - wie weit deine Kraft und dein Wille reicht. Beide Wege werden nicht leicht sein - eine Entscheidung ist aber dringend.
 
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