Thema Rudelgröße

Diskutiere Thema Rudelgröße im Ratten Haltung Forum im Bereich Ratten Forum; Huhu ihr Lieben, ich möchte mich gerne mit euch über eure Erfahrungen zum Thema Gruppengröße austauschen. Mit der Dreiergruppe, die ich jetzt...
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freake

freake

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Huhu ihr Lieben,

ich möchte mich gerne mit euch über eure Erfahrungen zum Thema Gruppengröße austauschen.

Mit der Dreiergruppe, die ich jetzt halte, habe ich von zwei bis sieben alles gehabt, und meine Erfahrung ist bisher, je größer, desto besser. Zwei ist ja sowieso völlig indiskutabel, aber die Dreiergruppe, die ich grad halte, ist auch nicht sonderlich stabil. Ab vier aufwärts wird es
zwar friedlicher, aber je größer die Gruppe ist, desto ausgeglichener scheinen mir die Ratten. Meine Opis sind als fünfergespann zwar auch echt ruhig und harmonisch, aber zu siebt war es doch noch eine Ecke schöner. Natürlich lassen sich daras schwer allgemeine Schlüsse ziehen, weil es sich zum Großteil um die selben Tiere handelt, und der Charakter spielt ja auch mit ein.

Daher wüsste ich gern von euch, mit welchen Gruppengrößen ihr die besten Erfahrungen gemacht habt. Wo würdet ihr die Grenze setzen, ab wo ist es so richtig verhaltensgerecht, und ab wo ist es wieder zu viel?

In diesem Bezug sind die allgemeinen Maßstäbe für die Rattenhaltung ja auch noch im Wandel, als ich angefangen habe, mich mit dem Thema zu beschäftigen, war es noch weitgehend akzeptiert, Ratten einzeln zu halten, und wenn du zwei hattest, war es artgerecht. Inzwischen wird ja meist ab drei Tiere aufwärts empfohlen, aber auch da frage ich mich, ob das wirklich schon das gelbe vom Ei ist. Die nächsten Verwandten in freier Wildbahn leben ja nun doch nochmal in weit größeren Gruppen.
Mich würde interessieren, was ihr dazu denkt. =)

Lieben Gruß,
freake
 
08.05.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Escaflown

Escaflown

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Meine Größte Gruppe bestand aus 18Tieren. Kein Gezanke, kein unterbuttern, nix ausser totale Harmonie.^^
 
Miinnii

Miinnii

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hallo, ich bekomme demnächst auch ratten.
eigendlich wollte ich auch 4 haben, doch meine eltern wollten nur eine, ich habe sehr lange dafür gebrauch sie um zu stimmen.
jetzt haben wir uns auch 2 ,,geeinigt'' womit ich nicht wirklihc zufrieden bin.
meine elktern nehmen als argument dass sie nicht wollen dass so viele ratten in unserem haus heumlaufen und dass ich ja den überblick verlieren würde (is klar).
wir haben abgemacht, das wenn es nicht funktioniert, wir noch welche (mein papa sagt eine, aber das werden wir ja sehn ;) ) dazuholen werden.

ich würde mich wirklich sehr über überzeugungsvorschläge freuen.
ich habe schon gesagt dass das ,,rudel'' dann instabiel is und sie sich mehr streiten
und das ratten keine paar sondern rudeltiere sind. aber er bleibt bei seinem ,,argument''

(tut mir leid wegen der vielen anführungszeichen:uups: )

zum thema rudelgröße, ich hätte am liebsten 6 ratten.
 
Nienor

Nienor

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Wenn ich so darueber nachdenke, hatte ich bisher von 2 bis 6 alles durch Oo
Da ich immer 2 Tiere aufs Mal aufgenommen habe, hatte ich grundsaetzlich ja immer 2er Gruppen ..

Honey und Sunny waren alles, aber nicht stabil. Sie waren charakterlich so unterschiedlich, dass es staendig Streit zwischen ihnen gab.
Sowohl Whiskey und Crazy als auch Milo und Hope kamen sehr jung zu mir und blieben nicht lang nur zu zweit. Dass sie sich in dem Alter streiten und langsam Rudelverhalten lernen und die Rangordnung auskabbeln, ist klar .. Aber ob sie stabil geworden waeren oder instabil, kann ich nur vermuten. Milo und Hope sicher nicht, Whiskey und Crazy vllt.
Juno und Yuki waren alles, aber nicht stabil. Juno litt extrem unter den Attaken von Yuki, die nach der Inte zum Rudel verschwanden .. nun sind die zwei eigentlich friedlich im Umgang miteinander .. es war also kein blosses "Nicht-Riechen-Koennen", es war wirklich der Einfluss der Rudelgroesse.

Sunny, Whiskey und Crazy lebten auch mal als 3er Gruppe zusammen. Die ersten Tage war es noch harmonisch (vllt ein Ueberbleibsel der 4er Gruppe ?), danach wurde Sunny die Naehe der Jungs aber zu nervig und sie wollte ihre Ruhe .. stabil war das Ganze aber nicht, weil Sunny einfach eine Eigenbroedlerin war und die Jungs extreme Schmuser, die Kontakt suchten.
Mit derart unterschiedlichen Charakteren ist eine 3er Gruppe genau wie eine 2er Gruppe recht instabil und nicht zu empfehlen. Es kann aber - wie auch wenige 2er Teams - sehr gut gehen.

Meine 4er Gruppe war bisher das Harmonischste, das ich hatte. Sunny hatte ihre Ruhe vor allen, ab und zu gab es mal etwas Streit, aber das passiert in der besten Familie .. die meiste Zeit herrschte Friede, Freude, Eierkuchen :003: Honey diente als ideales Kuschelobjekt fuer die Jungs und sie suchte auch extrem die Naehe, was damals bei Sunny immer zu Streit fuehrte, als sie nur zu zweit sind. Diese Vierergruppe war einfach ein Traum =)

Aber ich hatte auch eine absolut instabile 4er Gruppe .. Hope zu ihren "Bestzeiten" mit meinen 3 Jungs .. die Jungs wurden fast taeglich verpruegelt und sollten sie sich in den Auslauf getraut haben, wurden sie zurueck in den Dom getrieben. Meine Schwarzen trauten sich zum Teil gar nicht mehr raus .. Zu tritt waeren sie ein tolles Team, aber da niemand Hope Paroli bieten konnte, litten sie gemeinschaftlich unter ihr. Es ist also bei 4er Team rein eine Frage der Tierkombination, die ueber die Stabilitaet etwas aussagt. Waere ein aktives, dominantes aber nicht tyrannisches Tier dabei gewesen, dass Hope unterwerfen koennte, waere es vllt harmonisch gewesen .. Unter Sunny war Hope auch recht angenehm, als Milo jetzt kurz Chef war ebenfalls .. sie braucht jemanden ueber sich, dann geht es ..

Zur Dreiergruppe oben kamen dann Milo und Hope .. Am Anfang war alles sehr harmonisch, ja ich dachte, es koennte wieder so toll werden wie damals mit meinen 5 .. aber ich hatte nicht mit Hope gerechnet, die kleine Tyrannin ;) als Sunny aelter und schwaecher wurde, musste sie ihre Chefposition abtreten und Hope zeigte ihr wahres streitlustiges Gesicht. Haette sie einen anderen Charakter, waere es vllt ein harmonisches Rudel geworden .. die Jungs, welche zwar durchaus staerker gewesen waeren als sie, waren schlicht zu faul, sie zu unterwerfen und liessen sich ebenfalls aergern .. Grundsaetzlich wuerde ich sagen, dass mein 5er Rudel nur durch Hope recht instabil geworden ist .. Waere sie nicht, waere es ebenfalls ein sehr harmonisches 4er Rudel gewesen, wuerde ich schaetzen.

Und im Moment habe ich zum instabilen Viererrudel noch Yuki und Juno, also sind wir bei 6 ..
Es gibt Tage und Wochen, da ist es recht harmonisch. Vor allem zu Milos Herrschaft war es toll .. aber es gibt auch Tage, da muss Hope wieder den Macker raushaengen und verpruegelt mit Vorliebe Juno oder einen der Opis im Auslauf .. Im Dom ist meist Ruhe, es sei denn, sie monopolisiert etwas oder wird von Yuki geaergert .. Yuki staenkert gern mal, schafft es dann aber auch gelegentlich, Hope zu unterwerfen .. an anderen Tagen ist Hope staerker .. ich vermute, ihre 2 Positionen sind im Wandel und Hope koennte in Zukunft ihren Posten an Yuki verlieren .. Was sehr positiv fuer das Rudel waere ..
Alles in Allem kann ich nicht sagen, dass mein 6er Rudel mit Hope immer stabil gewesen waere, aber es ist deutlich stabiler als das 4er oder 5er Rudel mit ihr .. Es kommt aber auch hier stark auf die Charaktere an. Ohne Hope haette ich hier sicher ein stabiles 5er Rudel. Mit nur, wenn jemand ueber ihr steht.

Grundsaetzlich wuerde ich nicht DIE ideale Gruppengroesse definieren wollen, denn es haengt IMMER von den Charakteren ab. Sowohl ein 2er Team kann sehr harmonisch sein und durch ein drittes Tier (à la Hope :roll:) richtig instabil werden. Aber es kann auch total instabil sein und ein drittes Tier bringt Harmonie ins Rudel ..
Grundsaetzlich wuerde ich aber sagen, dass Rudel ab 4 Tieren generell eher dazu neigen, stabil zu sein und man auch nicht sofort in Zugzwang kommt, sofort neue Tiere zu suchen, damit niemand allein ist. Auch kann man da so langsam eine gewisse Alterstruktur bilden, bei mehreren Tieren geht das sehr gut.
Rudel ab 10 Tieren finde ich persoenlich aber schlecht zu betreuen als Mensch. Vllt geht es aber nur mir so. Aber ich bezweifle, dass ich jedem Tier dann noch taeglich so gerecht werden kann, wie es es braucht und verdient. Meine derzeitige Grenze liegt aufgrund des Domes aber eh darunter, mehr also 7 Tiere kann ich beim besten Willen nicht in den Dom ziehen lassen, wobei 6 eher die ideale Besetzung ist .. und auch wenn Hope da immer mal staenkert, wir kommen damit klar und viel Beschaeftigung hilft auch, das Rudel im Auslauf nicht instabil werden zu lassen ;)
 
seven

seven

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Ich gebe zu, dass ich Nienors Sermon jetzt nicht komplett durchgelesen habe ;)

Wir hatten ja anfangs nur zwei Ratten. Das lag aber daran, dass man uns im TH unsere Chiqui als absolut rattenunverträglich "verkauft" hat - was wir aber nicht einsehen wollten, weswegen wir aus einem anderen TH (bzw. einer Pflegestelle) eine weitere Einzelratte, die kleine Nezumi dazugeholt haben.
Die zwei waren nie dicke Freundinnen, aber sie haben sich arrangiert...
Als Nezumi ja leider ihre Tumor-OP nicht überlebt hat und wir Chiqui nicht nochmal umtopfen wollten, zogen zwei kleine Pflegeratzen ein - wir hatten dann also ein Trio... Ich möchte mal behaupten, dass Chiqui mit den beiden Kleinen sogar besser zurechtgekommen ist als mit Nezumi...

Ich komme ja aus der Mäusefraktion, und da empfehle ich inzwischen jedem Mäuseneuling, mindestens einen Vierertrupp aufzunehmen. Für Ratten gilt meiner Meinung nach dasselbe.... Zwei Ratten sind eine Zwangsgemeinschaft, die müssen miteinander auskommen, wenn sie nicht vereinsamen wollen.... Und auch drei Ratten sind noch kein Rudel - da kann auch leicht noch eine ausgestoßen werden und steht dann dumm da....
Wäre mir nicht meine bescheuerte Allergie in die Quere gekommen, hätten wir sicher nicht nur diese Kleingruppen gehabt, sondern sicher ein Rudel von 6-8 Tieren - das finde ich für Ratten optimal, denn da können sie eine Rudelstruktur entwickeln und Mensch kann es auch noch schaffen, allen Ratten gerecht zu werden und keine aus den Augen zu verlieren....

Bei unseren Mäusen hatten wir ja einmal gleich 24 auf einen Haufen (weil ein 12-köpfiger TH-Notfall überraschend spontan einzog) - das war schon unübersichtlich, zumal da 8 Binchen bei waren ;)
Ich finde, alles, was über 12 Mäuse/Ratten hinausgeht, wird einfach unübersichtlich und man kann den einzelnen Tieren nicht mehr so wirklich gerecht werden....

LG, seven
 
ChilliBaby

ChilliBaby

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Huhu,

als ich mit der Rattenhaltung angefangen habe, habe ichmit 3 Ratten gestartet. Das war damals echt stressig meiner Meinung nach. Es gab ständig nur Streitereien so das man abends nich mal in ruhe fernsehen konnte weil es ein Gequietsche war. Es ist dann die vierte Ratte eingezogen. Es hatte sich etwas beruhigt. Die Gruppe teilte sich in 2 Gruppen auf und wenn die mal aufeinandertrafen gab es auch Gerangel.
Wobei meine 4er Gruppe Jungs momentan kein Streit oder sonstiges hat. Sie leben friedlich zusammen aba auch jeder sehr für sich. Was meiner Meinung nach auch nich so das wahre ist.
Meine 9er Gruppe Mädels war sehr ruhig gewesen. Jeder konnte das tun was er wollte. Entweder alleine liegen oder in großer Gruppe oda zu zweit. Es waren alle glücklich.
Ich hab eigentlich auch ein gutes Gefühl dabei bald die 11 Ratten zusammen zu haben. Ich denke das wird auch schön friedlich.

Generell hab ich eigentlich festgestellt das alles ab 6 Ratten aufwärts wirklich ein ruhiges ausgeglichenes Rudel gibt. Kommt aba denk ich auch viel auf die Charaktere drauf an.
Ich persönlich würde nie über die 12 Ratten gehen. Einfach weil es einfach ein wenig den Überblick über alle Nasen nimmt und bestimmt auch die Stabilität eines Rudels in die Brüche gehen könnte je nach Charakter der Tiere.
 
freake

freake

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Huhu,

oha, 18 ist tatsächlich ein ordentlicher Haufen. :shock: Lässt sich da überhaupt noch irgendwie der Überblick wahren? (Vor allem die Inti stelle ich mir grausig vor, mir bangt schon vor meinem 5 + 3 demnächst ^^) Wie waren die denn untergebracht? *neugierig* Mein K 9,5 ist theoretisch auch für 18-20 Tiere geeignet, aber irgendwie finde ich ihn schon mit fünf echt voll, wenn es demnächst acht sind, wirds schon richtig kuschelig, mehr kann ich mir darin kaum vorstellen.
Hast du denn insgesamt schon einen qualitativen Unterschied zu kleineren Gruppen gemerkt, oder meinst du, ab einer bestimmten Zahl bleibt es gleich?
So ein richtiges Riesenrudel ist natürlich schon ein echter Traum, wenn sie dann eine richtige Käfigwand und ein eigenes (Dauer)Auslaufzimmer haben...hach...*träum* Aber natürlich macht es auch nochmal ne Menge Arbeit und Kosten.

Miinii, probiere doch mal, deinen Eltern zu erklären, dass es wirklich keine artgerechte Haltung ist, Ratten zu zweit zu halten. Klar, es ist tausendmal besser als alleine, aber dein Wunsch nach vier Tieren ist schon eher artgerecht. Wenn sie könnten, wie sie wollten, würden sie in richtig großen Gruppen leben. Dazu kommt, dass die Tiere nicht nur glücklicher sind, wenn sie in großen Gruppen sind, sie machen meist auch weniger Lärm, Dreck, Unsinn und Arbeit. Denn wenn sie zu zweit sind, gibt es meist viel mehr Streit zwischen dein Beiden. Das ist laut, der Dreck fliegt durch den ganzen Raum, und ständig muss man sich Sorgen machen, dass es doch mal richtig ernst wird. Dazu kommt, dass die Tiere permanent unter Stress stehen, und sich nicht wirklich wohlfühlen, dadurch steigt auch die Anfälligkeit für Krankheiten. In einem großen, artgerecht gehaltenen Rudel werden die Tiere in der Regel weniger schnell krank - klar, das kennst du sicher auch von dir: Wenn du jede Menge Stress hast und dich insgesamt nicht so gut fühlst, holst du dir gleich doppelt so schnell einen Schnupfen, als wenn es dir ansonsten total prima geht.
In einer großen Gruppe können die Tiere auch ihre Sympathien und Antipathien ausleben, ohne dass es ein Problem ist. In meinem großen Rudel gab es auch zwei, die sich einfach überhaupt nicht leiden konnten. Hätten sie zu zweit gelebt, ich will es mir nicht vorstellen, aber bei sechs Tieren, da kann man sich eben aus dem Weg gehen, und sich jemand anderes zu spielen suchen. Umgekehrt schließen die Tiere viel festere Freundschaften, wenn sie nicht gezwungen sind, sich miteinander abzugeben, sondern die Wahl haben. In einer Zweiergruppe gibt es schnell eine feste Rollenverteilung, einer ist Boss, der andere hat die A-Karte, und weil es niemanden dazwischen gibt, keine richtige Rangordnung, ist das für beide eine komische und unnatürliche Situation, die in der Regel dazu führt, dass sie sich gleich viel weniger gern haben, als sie es eigentlich könnten. In einem großen Rudel kann jedes Tier seinen eigenen Charakter ausleben, und manchmal ist man regelrecht überrascht, wie vielseitig so eine Ratte ist, wenn sie auf einmal einen festen Platz in ihrem Rudel hat. Das ist ganz auffällig für zweiergruppen, dass es da ganz typische Verhaltensmuster gibt, Ratten, die zu zweit leben, verhalten sich meist auffällig ähnlich. Kommen sie in eine Gruppe, blühen sie erst so richtig auf, und jeder ist ganz eigen und individuell.
Und zuguterletzt langweilen sich die Kleinen natürlich gehörig, wenn sie nur einen einzigen Spielpartner haben (und den dann möglicherweise auchnoch nicht so gut leiden können), und stellen jede Menge Unsinn an. Meine große Gruppe machte zu sechs nicht halb so viel Mist, wie meine Albions gemacht haben, als sie zu zweit waren, oder meine Pimpfe jetzt, die zu dritt sind. Insgesamt haben also nicht nur die Ratten etwas davon, denen es so einfach besser geht, sondern auch du und deine Eltern würden davon profitieren. =)

Nienor, Hope ist aber auch generell ein Sonderfall, oder? Wobei es natürlich schon interessant wäre, zu wissen, ob sie in einem richtig großen Rudel ncohmal weniger problematisch wäre. :eusa_think: Also ich kann mir schon vorstellen, dass die Tyrannei einfach weniger schlimm wäre, wenn sie sich auf zehn Opfer verteilt, abgesehen davon, dass dann vielleicht noch eher jemand dabei wäre, der ihr die Stirn bieten kann. Generell glaube ich halt, dass Tiere in größeren Gruppen den individuellen Charakter eher ausleben können.
Daher halte ich auch ein funktionierendes Zweier- oder Dreierteam für nicht wirklcih artgerecht, weil die Tiere einfach ihr natürliches Verhalten nur begrenzt ausleben können. So richtig unbegrenzt denke ich, tritt es wirklich erst so ab etwa sechs ein, frühestens, aber natürlich ist das lang nicht für jeden möglich.
Nur finde ich es einfach insgesamt immer total schade, wenn ein eigentlich echt charaterstarkes Tier in irgendeine stereotype Rolle verfällt, weil es in einer Gruppe leben muss, die zu klein ist, wirkliches Rudelverhalten auszuleben. Daher würde ich mich generell gegen Kleingruppen unter vier Tieren aussprechen, auch wenn sie stabil bleiben.
Naja, ich bin mal gespannt, was ich in ein paar Wochen von Knuti berichten kann, ob die größere Gruppe ihm vielleicht gut tut.

Lieben Gruß,
freake

Edit: Huch, da haben wir uns gleich doppelt überschnitten. :lol:

Die Sorge, dass man es in einer großen Gruppe nicht mehr schafft, allen Tieren gerecht zu werden, hab ich auch, aber umgekehrt brauchen die Tiere ja auch weniger, wenn sie einander haben. Also wenn ich jetzt meine Großen als Beispiel nehme, da kommt jeder zwei - drei mal pro Auslauf zu mir, holt sich eine Portion Liebe ab, und beschäftigt sich ansonsten mit seinen Kumpels. Meine Pimpfe (und bei den Binis war es nicht anders) jetzt sind da ganz anders, wenn ich bei denen im Auslauf bin, dann bin ich wirklich von der ersten bis zur letzten Minute voll eingebunden, weil sie sich einfach untereinander nicht viel bieten können und sich langweilen.
Ich denke halt, irgendwo ist die Grenze erreicht, ab der es schwierig wird, den Gesundheitszustand, Nahrungsaufnahme, Kotabsatz usw. jedes einzelnen Tieres im Auge zu halten, aber was die Beschäftigung betrifft, halte ich das für weniger Problematisch, also so zehn- zwölf kann ich mir doch ganz gut vorstellen. :eusa_think:
 
Nienor

Nienor

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Hope ist aber auch generell ein Sonderfall, oder?
Ich glaube, sie ist einfach zu gestresst in der Alpharolle und baut ihren Stress dann ab, indem sie die anderen fuer winzige Kleinigkeiten (vllt gruessen die sie ja im Vorbegehen nicht oder schauen sie schief an oder weiss der Kuckuck, warum sie ploetzlich auf wen losgeht, obwohl sie vorher nicht direkt Streit suchte) verpruegelt .. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr Hormonhaushalt am oberen Ende pfeift und sie deshalb so ist .. aber sie ist kein Kerl, daher kommt eine Kastra definitiv nicht in Frage, sofern keine medizinische Notwendigkeit auftritt ..

Generell glaube ich halt, dass Tiere in größeren Gruppen den individuellen Charakter eher ausleben können.
Also Hope wuerde auch im 2er Team ihren Charakter voll ausleben, daverwette ich meinen Hintern ;) aber der Unterdrueckte eben nicht, da hast du recht. Aber sollte es den unwahrscheinlichen Fall geben, dass sie nicht unterdrueckt werden, koennen sie auch ihre Charaktere zeigen. In meiner Viergruppe damals waren Honey und Sunny weiterhin komplett anders und die Jungs unterschieden sich ebenfalls. Aber die Jungs waren immer sehr sehr aehnlich. Mit dem Unterschied, das Crazy ein wenig scheuer und ruhiger war. Egal ob zu zweit, zu dritt, zu viert, zu fuenft oder zu sechst, ich konnte nie einen Unterschied feststellen (ausser dass sie aelter wurden und mit der Zeit langsam Vertrauen zu Menschen aufbauten, aber nie wirklich viel) ..
Ich kann von meinen Beobachtungen bisher nur feststellen, dass nur der Unterdrueckte seinen Charakter nicht ausleben unbedingt konnte. Honey veraenderte sich im Viererrudel nur dahingehend, dass sie weniger Kontakt zu Sunny suchte und endlich kuscheln konnte, wie sie wollte. Im Auslauf (wo generell viel Distanz zwischen den beiden sein konnte) veraenderte sich ihr Verhalten nicht. Aber sie war eben die Unterdrueckte und bluehte auf, keine Frage. Ich kann mir aber vorstellen, dass auch in einem Zweierteam die Tiere individuell sein koennen, dennoch halte ich ein Zweierteam wegen der Einzelhaltungsproblematik nach einem ploetzlichen Tod - und sei das Team noch so harmonisch - fuer suboptimal. Aber warum nicht drei oder vier Tiere, die absolut harmonieren ? Klar, wuerde ich immer groessere Rudel bevorzugen, insbesondere, wenn die Tiere dies auch gewoehnt sind. Ein Tier aus einem 10er Rudel wuerde ich niemals mit weniger als 4 Artgenossen halten wollen, aber die Tiere sind individuell, nicht jeder muss einer Regel entsprechen und sich im Dreierrudel unwohl fuehlen ;) Die Chance ist klein, aber Ausnahmen gibt es sicher, warum diese nicht zulassen ;) Viele 3er Rudel sind sicher weniger harmonisch, bei denen ueberlegt man erst gar nicht, ob man das so lassen kann, da sucht man nach Zuwachs, aber wenns klappt, warum nicht ? Gerade wenn ein Terrorkruemel diese Harmonie vllt zerstoeren koennte, haetten die Tiere weniger vom groesseren Rudel als von der Dreisamkeit, die ja eh nur eine Frage der Zeit ist, denn irgendwann kommen immer neue Tiere dazu, wenn Tiere versterben und das Rudel wieder waechst. Aber eine Zeit lang 3 Tiere muss nicht verkehrt sein, kann natuerlich. Ich rede ja nicht vom Dauerzustand ;) die Wahrscheinlichkeit, IMMER harmonische Dreierteams zu haben, ist dann doch zu gering ;)
 
Escaflown

Escaflown

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Ich hatte nen Großenschlafzimmerschrankumbau. Reichte für sie vollkommen. Es war so das ich 3Weibchen hatte und nen Bock. Somit waren fast immer um die 18 Tiere dort. Die Jungen gingen an Meine bzw Schlangen in meinem Bekanntenkreis.
 
freake

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Naja, aber die Tiere bilden ja immer eine Rangfolge, und wenn du nur zwei Tiere hast, hast du eben ein Alpha und ein Omega, da muss ja einer unterdrückt werden. Wenn du aber noch fünf andere zwischen Alpha und Omega hast, kann auch das Omega-Tier weit entspannter und harmonischer leben. Selbst wenn es harmonisch und ruhig ist, bleibt ja einfach das Problem, dass du keine Rangfolge hast, sondern nur einen Boss und einen Tölpel. Bei drei Tieren kann ich mir eher vorstellen, dass es verhaltensgerecht sein könnte, wenn das Alphatier sehr ruhig und nett ist, aber ob du nur Alpha und Omega hast, oder noch ein Beta dazwischen, macht glaube ich einfach noch keinen großen Unterschied. Auch bei vier Tieren bin ich ehrlich gesagt noch im Zweifel, ob dort dauerhaft das gesamte instinktive Programm ausgelebt werden kann. Klar können solche Gruppen funktionieren und die Tiere können sich wohlfühlen, aber ihre Instinkte können eben besser ausgelebt werden, je größer die Gruppe wird, desshalb blühen Tiere ja auch meist total auf, wenn sie in große Gruppen integriert werden. Und gerade z.B. ein ängstliches Tier kann sich im Schutze eines großen, harmonischen Rudels viel sicherer fühlen, als im Schutze von zwei Tieren, die es zu allem überfluss auchnoch ständig verhauen und damit auch wieder verunsichern. Und umgekehrt so ein Knuti z.B., und vielleicht würde es auch für Hope gelten, ist einafch von seinen zwei Kumpels unterfordert, und macht - würde ich behaupten - hauptsächlich aus Langeweile Ärger, wenn der aber zehn hätte, die er verhauen könnte, bin ich mir sicher, dass er einfach insgesamt ausgelasteter und weniger gelangweilt und dadurch auch umgänglicher wäre. Die Prozesse und Rollen und Rangordnungen sind auch einfach dynamischer und wandelbarer, wenn du eine große Gruppe hast, unter zwei-drei-vier Tieren ist es, wie ich finde, meist doch eher recht starr.
Ich glaube auch, dass kleine Gruppen je nach Tier wunderbar funktionieren können, aber ich glaube eben, dass die selben Tiere sich in einer großen Gruppe einfach noch wohler fühlen würden.

Edit: @Escaflown: Ok, das halte ich persönlich jetzt wiederum für nicht gerade tiergerecht, weil es einfach Vermehrung ist, und dass der Bock da permanent mit bei saß hat sicher nicht grad zum allgemeinen Wohlbefinden beigetragen oO (Abgesehen davon, dass du dann doch sicher auch ne Menge Inzucht produziert hast, wenn aus vier "immer um die 18 Tiere" geworden sind.) Ich kann nicht sagen, dass ich sowas gutheißen würde.
Ich finde, auch Futtertiere sollten anständig gezüchtet und gehalten werden.
 
Schnitzi

Schnitzi

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Also ich, die ja mal wieder in einer Inte ist ;), sagt, 6-11 Tiere sind meine Idealvorstellung. Ich träume davon wenn meine Inte mit den 4en durch ist noch 2-7 Tiere dazu zu nehmen. Natürlich erst mindestens 3 Monate nach dieser. Wir müssen uns dann auch erstmal alle erholen ;)

Was ich an größeren Gruppen toll finde, ist, dass man sie auch altersmäßig schön durchmischen kann. Ich möchte es gerne so handhaben, dass noch 3 junge Tiere dazukommen und noch 2-3 mittelalte, wenn es nach meinen Traumvorstellungen geht. So stirbt mein Rudel hoffentlich nicht plötzlich komplett weg und ich kann auch wenn mal 3 recht kurz hintereinander sterben, die Gruppengröße noch als vertretvbar ansehen und warten, bis eine oder mehrere sehr alte Tiere auch noch über die RBB gegangen sind, ohne ihnen im hohen Alter noch eine Inte zumuten zu müssen...

Ich habe auch mit einer 2er-Gruppe angefangen, die so mittelharmonisch war. Dazu habe ich dann eine 3er-Gruppe integrieren wollen. Diese war harmonischer als meine anderen beiden. 1 starb leider währenddessen, also hatte ich nachher eine 4er-Gruppe auch mittelharmonisch. Da starb leider noch eine und es war weiterhin mittelharmonisch.
Im Moment mache ich eine 2-zu-2-Inte, die ebenfalls mittelharmonisch ist... Ich hege die Vermutung es liegt an Ping und Pong. Die sind einfach nicht zu 100% harmonisch, aber auch nicht unverträglich.

Ich bin gespannt, wie es mit mehr Ratten wird. Wir haben einen Käfig so umgestaltet, dass er laut CageCalc für 15 Ratten geeignet ist (Furet Tower + obendrauf XL mit 3 Etagen 80x50cm zusätzlich).
Ich denke, dass das dann schon passen wird und freue mioch schon auf meine große Wuselei :mrgreen:

LieGrü Schnitzi
 
blackdobermann

blackdobermann

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Das ist wirklich interressant zu lesen. Ich möchte gerne später, wenn meine Degus (+ zukünftigen Degus) nicht mehr sind, Ratten halten.
Ich würde dann sicherlich schon mit meinem Freund leben, und habe ihn schon von Anfang an damit konfrontiert.
Sieben würde ich ja gerne haben... ein Kastrierter Bock und sechs Büchsen. Oder nur Böckchen.

Tja, leider ist ihm DIES doch etwas zu viel (aber später mind. 4 Chinchillas haben wollen ;) tz tz)
Da sie ihm zu sehr stinken -.-
Hatte letztens erst die Weibchen meiner besten Freunden zur Urlaubspflege, das war ihm Geruchstechnisch schon an der Grenze...
Und die Gute will ja auch gerne nur Kerle haben, dachte er sich da bestimmt *lach*

Währe nur zu schön, es überall wuseln zu sehen *freu*

Mal sehen wies weitergeht, bis dahin, sind es ja noch Jahre...
Hoffe es darf dann eine kleine Kollonie sein ^^
 
Escaflown

Escaflown

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Wo Steht das mein August Permanent dadrin lebte?

Der lebte wenn die Weibchen belegt waren mit seinen Söhnen zusammen, bis diese nach und nach Wech gingen.
 
ChilliBaby

ChilliBaby

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Das er mit seinen Söhnen zusammenlebte ist aber dann so gesehen auch nicht artgerecht gewesen. Oda hast du jedes mal gewartet bis diese 10 wochen alt waren um sie dann zu richtig zu vergesellschaften?
Ich finde es absolut nicht schlimm wenn sich jemand die futtertiere selbst züchtet, aber trotzdem sollte man dann genug Wissen über die Tiere haben wie sie gehalten werden sollen auch wenn sie verfüttert werden.
 
Escaflown

Escaflown

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Nein Die Buben wurden Gruppenmässig aufgeteilt. Bis die Kleinen Böcke getrennt wurden kam der Papa zu den Älteren wenn die kleinen von der Gruppe wech kamen wurd August zu den kleinen gesetzt. Es gab nie Streitigkeiten oder Zank unter ihnen. Papa zeigte den kleinen die Welt und Sozialverhalten es gab nie Probleme.

Inzucht gabs nie da der Vater nur Kurz zu meinen Zuchtweibchen separiert wurde wenn diese Rattig waren.

Ich fand und finde es immer noch bei Weitem besser als Makrolonboxen Vermehrer wo der Bock wirklich die ganze zeit bei 2-3Weibchen hockt und diese Dauer belegt. Meine hatten Platz hatten ruhe Phasen, Spielzeug und Menschenkontakt sowie gesundes Futter. August konnte sogar Kunststücke und ich denke kaum das er diese gelernt hätte wenn er total gestresst oder zu wenig kontakt zu mir gehabt hätte. ;)
 
Ivy-maire1

Ivy-maire1

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Hey,

ich hab ja mit 4 halbstarken angefangen- es war mühsam. die kleinen kröten haben sich regelmäßig verkloppt. kurz darauf kamen noch Tom und Jerry dazu, und es geht.

ich habe also momentan eine 6er und eine 3er-gruppe. und hoffentlich bald eine 9er ^^

größer würde ich nicht gehen- auch wenn bei mir nur 3 halbwegs zahm sind.

meiner meinung nach sollte eine gruppe aus einer geraden anzahl von tieren bestehen-die wahrscheinlichkeit dass einer das 5te rad am wagen miemt sinkt damit. für jemanden der kleine große gruppe haben will würde ich 4-6 nasen empfehlen, nach oben hin so weit offen wie man es sich zutraut.
 
ValerieS.

ValerieS.

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Also ich bin derzeit in der Inte 4+2 notfall ratz , selbst wenn die schon zu 6 im Auslauf sind (wo natürlich noch immer etwas aufregung dabei ist, finde ich es schon fast zu unübersichtlich.) Die perfekte Rudelgröße kann man nur dann haben meiner Meinung nach, wenn die Räumlichkeiten/Zeitaufwand der Gruppengröße entsprechen, nicht nur Käfig sondern auch Auslauf, in einem zu kleinem Käfig sind wieder 8 Ratten zu viel, in einem zu kleinem Auslauf sowieso... denn wenn ich bedenke 12 Ratten zu haben und mit jeder einzeln noch irgendwie mal "körperkontakt" zu pflegen dann kriege ich das grausen, bei den 6 ist es ja auch schon nicht mehr so wie bei den 4 :D

Ich denke aber zur Haustierhaltung sind 6 Ratten ganz gut geeignet (wie gesagt wenn die räumlichkeiten, Käfig etc der Größe entsprechen)
In der freien Wildbahn sollte dann natürlich die Rudelgröße größer sein :)

Lg
 
Inne

Inne

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ich stelle mir das eigentlich garnet so problematisch vor 4 od. 10 tiere zu bespaßen oO der auslauf ist bei mir generell dazu da, sich auszutoben! wenn eine/einer meine aufmerksam einfordert und bespaßt werden will, dann wird er das...max. nach 10min wird mir dann meist eh wieder der rücken gekehrt, weil das was die anderen gerade machen nun doch interessanter scheint und wech sind se... wenn dann der nächste kommt, wird der halt bedient. ansonsten gibt es da ja noch diverse gruppenaktivitäten oder beschäftigungen wo alle od. mehrere mitmachen können, sofern sie dazu lust haben. und wenn einzelne halt nur allein unter sich spielen, toben, jagen, raufen, etc. wollen, können sie das auch gerne tun. von daher, stell ich mir jetzt nicht unbedingt wie ein fulltime job vor ;)

ich habe mit dreien angefangen. muss sagen, zu anfang war alles super. gucci war schon immer der chef, gleich alt mit püppels. sia hing den beiden etwas hinterher, vom alter & interesse an einer höheren position. das entwickelte sich bei ihr dann nach ein paar monaten friedlichen zusammen lebens, aus dem nichts heraus! ab da fing der stress an, gucci und sia gerieten öfter aneinander. das hat sich teilweise nach mord und totschlag angehört. dachte teilweise manchmal nachts, die killen sich gegenseitig! sia wolle gucci ablösen, gucci lies das natülich nicht auf sich sitzen. sia war gucci in keinsterweise gewachsen, hatte also ständig das nachsehen. zuwachs musste her, damit sich die gesamtsituation etwas entspannt, wie ich dachte.

gesagt, getan! 2 neue aus dem TH. sie sind allen unterlegen, machen optisch nun auch nicht wirklich den eindruck als könnten sie wem paroli bieten. shani schreit wie ein mädchen, wenn ihn auch nur einer schief anguckt. ist nie auf krawall aus und will immer allen alles recht machen. "Du willst hier liegen?Gut ich mach dir etwas Platz. So, ist es dir recht?" "Achso, allein!Nagut, dann geh ich woanders hin!" Klein Kaya ist da ganz anders, sie muckt schon ordentlich auf, hat aber eigentlich auch keine schnitte gegen Gucci. sie gerät nun auch etwas öfter mit Gucci aneinander. Nun habe ich also 3 "weichflöten", unter einer chefratz, die keinem die butter auf dem brot gönnt. aber immerhin sind die "tritte" die sie verschenkt, nun besser auf das rudel verteilt. so muss nicht immer nur einer, oder immer derselbe unter dem feldwebel leiden.

ich würde nun gerne noch 2 nasen dazu nehmen. nun denke ich mir, das es optimal wäre diesmal schon ein etwas "größeres"(zumindest eins), dominanteres weibchen zu nehmen. damit gucci ab und an auch mal von ihrem thron getreten wird, um zu merken wie es unten ist. wenn es wieder 2 ruhigere, zarte, charaktere werden, würde sie das wenig beeindrucken. nur leider steckt man da nie drin.jedes tier ist ein überraschungspaket, aber wenn man könnte ...würde man sich sicher das optimum zusammen basteln. ob 2,5 od. 10 tiere ;)
 
Schnitzi

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@ Inne: Ich empfehele wärmstens: 2 kastrierte Böcke. Der eine Angsthase und Fiestreter und der andere ein Nervenbündel mit extrem dominantem Verhalten... Da kommt Leben in die Bude ;)
 
Inne

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super schnitzi, einpacken! die nehm ich! wo kann ich die abholen?! :D
 
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