Futterwechsel

Diskutiere Futterwechsel im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Es heißt überall, man soll Futterwechsel vorsichtig angehen, immer nur bei einer Sorte bleiben, Trocken- und Naßfutter nicht zusammen...
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deutzia

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Hallo

Es heißt überall, man soll Futterwechsel vorsichtig angehen, immer nur bei einer Sorte bleiben, Trocken- und Naßfutter nicht zusammen füttern!

W A R U M???

Wir haben schon beim letzten Hund "Querbeet gefüttert", also wie es kam. Mal die Sorte, mal die andere, mal von der einen Firma, mal von der anderen, mal selbst zubereitet, mal gemischt, mal
teuer, mal billig. Und er hat es wunderbar vertragen. Und vorallem, er war gesund!
Jetzt machen wir es auch wieder so - keine Probleme! Klar, bis zu einem halben Jahr war man da vorsichtiger, aber danach?

Ich denke einfach, wenn man so füttert, hat man weniger Probleme! Der Hund bekommt dann auf jeden Fall das was er braucht. Jedes Futter hat ja irgendwie eine andere Zusammensetztung. Bleibt man bei einer Sorte, fehlt immer das eine oder andere und von der anderen Sache ist zu viel drin (mal so ganz allgemein). Mischt man, ist alles dabei! Und man muß bei Reisen nicht alles mitschleppen, weil er ja alles vertägt!

Und in freier Natur bleiben Tiere ja auch nicht nur bei einer "Sorte", also ist der Organismus meiner Meinung nach von vornherein auf Wechsel eingestellt!

Ich habe da ja so die vorsichtige Theorie, das jede Firma in "ihr Futter" irgendwas untermischt, um die Tiere nur an diese Sorte zu binden und zu gewöhnen! Wechselt man wie gesagt regelmäßig, kann sich diese Gewöhnung gar nicht erst einstellen!

LG
 
13.05.2011
#1
A

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Guest

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Winchester

Winchester

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Find ich super, was du geschrieben hast. So handhabe ich das auch.

Da bei mir das Trockenfutter den ganzen Tag steht und mein Hund meist abends frisst, mische ich meistens zwei TroFu Sorten zeitgleich. Mal kriegt er auch nur komplett von einer, mal von einer anderen. Früher hat mein Hund sehr empfindlich auf Futterumstellungen reagiert, seit ich aber regelmäßig alles durcheinanderschmeiße, was ich so finde, geht es ihm super. Er hat auch keinen Durchfall mehr.

Ich bin mit ihm einfach auch zu viel unterwegs. Es gibt Tage, da kommen wir erst so spät abends nach Hause, dass er irgendwo am Tag Pizza oder geschmeirte Brote gekriegt hat, weil ich kein Futter mitgenommen habe. Bin ich bei einem Freund, kommt es mal vor, dass er völlig fremdes TroFu kriegt.

Ich kann mir vorstellen, dass viele Hunde(besitzer?) auch einfach zu sensibel sind und Angst haben, dass ihr Vierbeiner so etwas nicht verträgt. Doch ich denke es ist eine Sache der Gewohnheit. Nachdem ich fastein halbes Jahr einen Hund mit ständigem Durchfall hatte, ist jetzt, seit dem ich alles irgendwie fütter die Welt in Ordnung
 
*Chi_Jolly*

*Chi_Jolly*

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Hallo ;) ich bin da auch der gleichen Meinung wie ihr beide ;) und ich mache das bei meinem Hund auch so. ;)

Ich finde das wichtig, dass die Hunde nicht immer das gleiche bekommen, auch wenn viele Leute meinen der ständige Futterwechsel sei nicht gut...

Also bei den Hunden die wir bisher hatten, hat es nie es geschadet und ihnen ging es immer gut...

Ich glaube da hast du recht Winchester, manche Hundebesitzer sind einfach zu sensibel oder schwören nur auf eine Hundefuttersorte, die ihrer Meinung nach die Beste ist...

Viele liebe Grüße :) :039:
 
Hundkatz

Hundkatz

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Nun mit sensibel hat das nichts zu tun.
Man ist einfach froh wenn der Hund ein Futter verträgt und
wenn er es frisst.
Ein Futter sollte genau die Inhaltsstoffe drin haben die ein Hund zur Ernährung braucht.
Das wurde auch schon an Hund und Katz untersucht mit dem Ergebniss das es den Tieren Wurst ist ob Rind oder Huhn ect.
Die Angst habe ich nicht das mein Hund Mangelerscheinungen bekommt weil er nur ein Futter frisst.
 
*Chi_Jolly*

*Chi_Jolly*

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Ja, aber woher will man wissen, ob der Hund nicht vielleicht auch andere Sorten/Marken verträgt wenn man es nicht ausprobiert...
Mit den Inhaltsstoffen geben ich dir vollkommen Recht, aber es gibt ja nicht nur eine Firma oder Marke die dies gewährleistet.
Es gibt inzwischen soooo viel gutes Hundefutter, und ich denke mir immer, dass ich auch nicht jeden Tag dasselbe essen wollte...
deshalb finde ich es wirklich nicht verkehrt, wenn man das futter immer mal wechselt... ich mein jetzt mit wechseln nicht, dass ich jeden tag eine andere sorte/marke nehme, aber so ab und zu mal finde ich das schon gut und wichtig... Aber das muss natürlich jeder hundebesitzer für sich selbst entscheiden ;) liebe grüße :039:
 
Pewee

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Ich denke, es liegt zum einen an der Bequemlichkeit mancher Hundebesitzer (ist ja nichts neues, dass man einmal in den Laden geht und nach DEM Hundefutter fragt) und eben auch die "Angst", dass der Hund es nicht verträgt. Zweiteres wird oft überbewertet, weil man erwartet, dass der Hund die Futterumstellung direkt am nächsten Tag "verkraftet" hat. Oft sieht man erst nach einigen Wochen, ob der Hund es verträgt (sofern man keine Inhaltsstoffe verfüttert, bei denen man weiß, dass der Hund sie auf keinen Fall verträgt).

Zuuu viele Sorten würde ich auch nicht ausprobieren. Ich denke, wenn der Hund 2-3 Marken hat, die er gut verträgt, ist das schonmal Gold wert. Dann kann man immer noch innerhalb der Sorten wechseln (bis auf die Fleischsorte unterscheiden sie sich ja meist nicht großartig). Ich finde es recht wichtig, dass auch hin und wieder wirklich die Marken gewechselt werden. Jahre lang nur zwischen den verschiedenen Sorten von Real Nature zu wechseln, behebt das evtl. Risiko von Mangelerscheinungen nicht, da sich die Sorten, wie gesagt, an sich kaum unterscheiden.

Wenn jemand nicht ständig wechseln will (was ich verstehen kann, denn manche Hunde sind auch einfach schwierig) hat man immer noch die tolle Möglichkeit, das Futter aufzupeppen, mit diversen Produkten wie Gemüse, Quark/Joghurt, Öl, Ei, Fleisch etc.

Zu meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich schon recht vorsichtig sein muss bei der Futterumstellung, zumindest was Hanna angeht. Sie reagiert recht schnell mit Durchfall und Bauchgrummeln, Jerry steckt das recht gut weg. Dem könnte ich jeden Tag was anderes geben ;) Muss man einfach individuell von seinem Hund abhängig machen. Ich rate erstmal dazu langsam umzustellen, dann ist man zumindest auf der sicheren Seite.
 
deutzia

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Ja, aber wenn man "Querbeet" füttert, gibt es erst gar keine Futterumstellung, die zu verkraften ist! Weil der Hund und sein Magen gar nicht erst an eine Sorte gewöhnt wurde!

Sicherlich gibt es auch sensiblere Hundemägen, die das eine oder andere nicht vertragen, wie halt bei den Menschen auch! Aber das sind ja wohl eher die Ausnahmen.

Wie gesagt, ich muß nicht zuu viele Sorten ausprobieren, sondern bei uns wird gefressen und vertragen was in den Napf kommt. Und da geht es halt sehr abwechslungsreich zu! Und wie gesagt, es ist entspannender als letztlich in Panik zu verfallen, wenn man halt gerade nicht "die ultimative, nur einzigst vertragene" Futtersorte im Haus hat! Also für mich auch wesentlich bequemer als bei einer Sorte zu bleiben!

LG
 
*Chi_Jolly*

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Und ich denke für die Tiere ist es auch wesentlich angenehmer, wenn sie nicht ständig das selbe bekommen ;) ;) ;)
 
Pewee

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Seltenheit würde ich es nicht nennen. Bei keinem meiner Hunde konnte ich im Welpenalter, Junghundalter und innerhalb der ersten 3 Lebensjahre "Querbeet" füttern. Von daher würde ich das aufpassen und nicht zu sehr verallgemeinern.
 
*Collie*

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Also ich fütter ja auch mehr oder weniger Querbeet. Ich kann aber eben nur bestimmte Sorten wählen, wegen der Getreideunverträglichkeit, aber normalerweise verträgt mein Hund das super.
 
*Chi_Jolly*

*Chi_Jolly*

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Ja, das stimmt wiederum, dass kann man nicht verallgemeinern... Wenn man überlegt wie viele Allergien und ähnliches es bei den Menschen gibt, da ist das bei den Tieren auch nicht viel anders mit der Verträglichkeit ;) Aber es gibt ja auch viele "gesunde" Hunde und deren Besitzer halten sich auch nur an einer Futtersorte fest und das finde ich eigentlich nicht ganz so gut... viele liebe Grüße :039:
 
Hundkatz

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Warum den wenn das Futter gut ist und dem Hund geht es gut, wechsle ich nicht.
Jeder Hundehalter merkt ja wie sein Hund die Wechselei verträgt wenn ja, spricht ja nichts dagegen zu wechseln.
 
*Chi_Jolly*

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Ich sehe das genauso wie Pewee:

Ich finde es recht wichtig, dass auch hin und wieder wirklich die Marken gewechselt werden. Jahre lang nur zwischen den verschiedenen Sorten von Real Nature zu wechseln, behebt das evtl. Risiko von Mangelerscheinungen nicht, da sich die Sorten, wie gesagt, an sich kaum unterscheiden.
Ich habe ja vorher schon einmal gesagt, dass das jeder Hundebesitzer für sich selbst entscheiden muss :) Also ich habe mit Futterwechsel keine schlechten Erfahrungen gemacht ;) Liebe Grüße ;) :039:
 
Pewee

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Möchte damit natürlich nicht sagen, dass unsere Hunde Weicheier sind und nix abkönnen :mrgreen:
Man sieht es ja auch an diversen Straßenhunde, die im wahrsten Sinne täglich (wenn sie Glück haben) etwas anderes fressen (müssen). Denen bekommt das auch verhäötnismäßig gut, wenn man bedenkt, was die alles fressen.
 
deutzia

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Sicherlich muß jeder selber entscheiden, was er füttert.

Aber viele Leute, die denken nicht "Querbeet" füttern zu können, haben vieleicht auch nur zu große Angst, was falsch zu machen. Z.B. wenn beim ersten Mal vieleicht dünner Stuhl aufgetreten ist, sofort wieder zurück zur alten Sorte Hundefutter, denn "die hat sich ja bewährt" Beim zweiten und dritten Mal füttern wäre dann alles normal gewesen, aber das weiß man ja nicht, weil da mal Durchfall war...Qkay, das kann am Anfang mal auftreten, aber wenn gewechselt wurde (also nicht wieder einseitig an eine andere Sorte), ist man damit durch. Dann sind die Hunde irgendwie robuster, was das Fressen angeht.
Wirkliche Ausnahmen gibt es natürlich auch.

Noch kurz was im Nachtrag. Der Hund meiner Mutter war auch ständig krank und hatte Durchfall und war ihrer Meinung nach sehr empfindlich. Sie füttert ihn auch speziell. War er bei uns mal in Pflege, bekam er das gleiche wie mein Hund. Ich konnte da nichts dergleichen von Empfindlichkeit erkennen!

LG
 
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Hundkatz

Hundkatz

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Früher gab es vielleicht 3-4 verschiedene Hundefutter das war in der Hauptsache Frolic, Pal, Matzinger, Chappi. Da hatte man nicht so die Möglichkeit zu wechseln.
Zumal das erste Futter auch damals keinen guten Ruf hatte.
Ich gehöre auch nicht zu der Generation die gerne wechselt. Ich verstehe Deine Mutter;)
 
deutzia

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:pFrüher Frolic, Pal, Matzinger, Chappi?
Bei uns hieß das "Goldi", aber ob es das immer gab, weiß ich jetzt auch nicht mehr wirklich!

LG
 
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