Keine Beziehung zum eigenen Hund....

Diskutiere Keine Beziehung zum eigenen Hund.... im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Seit mein Sohn (16 Wochen alt) da ist, merke ich, dass meine Hündin mich mehr und mehr nervt. Alles, was sie tut, stört mich ... wenn sie sich...
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Lilly Leindy

Lilly Leindy

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Seit mein Sohn (16 Wochen alt) da ist, merke ich, dass meine Hündin mich mehr und mehr nervt. Alles, was sie tut, stört mich ... wenn sie sich ständig grundlos kratzt, Katzenfutter klaut, beim Spazierengehen rumbellt, haart, den Kleinen anlecken will ... das sind teilweise Sachen, für die sie gar nichts kann und die mir auch wirklich Leid tun, denn ich bin ein großer Tierfreund, hatte immer Tiere und habe meine Hündin früher sehr gemocht.
Sie läuft mir den ganzen Tag hinterher, nonstop ... sobald ich einen Schritt tue, ohne mich umzugucken, steh ich ihr auf
der Pfote! Sie fiept und schreit die ganze Wohnung zusammen, wenn ich mal kurz auf Toilette gehe oder Post an der Tür annehme....diese Verlassensängste hatte sie schon früher, da sie es nicht gut hatte und immer totale Panik hat, dass ich sie wie ihre Exbesitzer abschiebe. Aber es hat mich nie gestört, weil ich mit verhaltensgestörten Hunden eigentlich ganz gut umgehen kann.
Ich habe schon überlegt, sie wegzugeben, damit sie wieder geliebt und verwöhnt wird, aber ich will mir gar nicht vorstellen, was dann mit ihrer Psyche passiert, wo sie eh schon so verstört ist. Woanders würde sie wahrscheinlich nichtmal fressen...sie lässt sich auch von niemandem anfassen, klebt nur an mir und winselt und knurrt, wenn Besuch da ist, obwohl ich sie in ihrem ängstlichen Verhalten gar nicht bestärke.
Es ist wirklich ganz extrem ... manchmal nervt sie mich schon, wenn sie gestreichelt werden will oder ihren leer gefressenen Futternapf durch die Gegend schiebt. Der arme Hund. Also ich versuche, es ihr nicht zu zeigen, aber natürlich merkt sie das irgendwie ...
Mein Baby ist sehr anspruchsvoll, aktiv und anstrengend und er fordert zurzeit einfach meine gesamte Aufmerksamkeit und Kraft. Das scheint meine Hündin nichtmal zu stören, sie legt sich beim Stillen dazu, läuft brav ihre drei bis vier Stunden pro Tag am Kinderwagen und legt sich sogar mit auf die Spieldecke. Aber ich hab einfach das Gefühl, dass die Zuneigung ein bisschen auf der Strecke bleibt, weil ich einfach alles, was ich habe, an meinen Sohn gebe...
Na ja, ich weiß jetzt auch gar nicht, warum ich das hier poste, denn im Grunde könnt ihr mich nicht helfen ... aber vielleicht hat jemand einen Rat, wie man an der Beziehung arbeiten kann oder kennt jemand dieses Gefühl sogar?
 
13.05.2011
#1
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Ninchen'Isona

Ninchen'Isona

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Dass sie dich nervt ist ganz normal. gerade vor ein paar tagen hat mir meine mum auch erzählt wie sehr ihre katzen sie genervt haben als ich zur welt kam.
ich denke das gibt sich wenn dein sohn nicht mehr im säuglingsalter ist.
 
*Chi_Jolly*

*Chi_Jolly*

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An der Art und Weise wie du geschrieben hast merkt man schon, dass dir dein Hund nicht egal ist... Das merkt man ja alleine schon daran, dass du dich mit dem Thema beschäftigst und du deine Probleme auch hier schriebst und um Rat bittest... Ich denke auch, dass es momentan wahrscheinlich normal ist... Geht dir da nicht das Herz auf wenn dein Hund und dein Baby auf einer Decke nebeneinander liegen? Könntest du sie denn einfach abgeben? Also ich glaube ich würde das echt nicht übers Herz bringen und auch schon garnicht, wenn du weißt, dass sie eigentlich nur dir vertraut... Wie lange hast du denn deinen Hund schon? Ich glaube wenn du sie abgeben würdest, würdest du dich später auf jeden Fall Gedanken/Vorwürfe machen... Außerdem ist es ja auch das schönste für ein Kind mit Tieren aufzuwachsen.. Das war bei mir zumindest immer so ;) Versuch dir doch vielleicht abends mal, wenn dein Baby schläft wenigstens 10 Minuten zeit für deinen Hund zu nehmen zum kuscheln oder spielen oder ähnliches... Ich wünsche dir auf jeden Fall viel viel viel Kraft, dass schaffst du schon, da bin ich mir sicher... Fühl dich gedrückt, liebe Grüße :039:
 
Meo

Meo

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Erst einmal ruhig bleiben. Dein Kleiner ist grad mal 16 Wochen alt. Das ist eh eine anstrengende Zeit und wenn dann deine Hündin überall dabei sein will und dass es nervt kann ich mir sehr gut vorstellen. Noch kann ich es nicht nachvollziehen, bei mir dauert es noch bis meine kleine Maus das Licht der Welt erblickt.
Allerdings kenne ich das mit den Hund. Meiner möchte immer und überall dabei sein, Wenn man gerade eh viel um die Ohren hat, kann das doch ab und an sehr stressen.
Ich habe immer die Möglichkeit, dass ich ihn auch mal für ein paar Stunden oder Tage zu meiner Cousine geben kann (Kurzurlaub, über Nacht nicht da ect.).
Und was ist dann im Enteffekt, ich vermisse ihn schon nach einigen Stunden.
Ich glaube das man es früher oder später extrem bereuen würde, wenn man den Hund weggeben würde.

Lg
 
Yvi179

Yvi179

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Ganz klare Sache du bist gestresst. Es ist denk im moment normal! Der Kleine holt dich alle 3 Std aus dem Schlaf nachts, das geht an die Substanz! Du kannst kaum durchschlafen stimmts??
Versuche einen ruhepol zu finden wenn Junior schläft, kuschel dann mit deiner Maus! Wenn es dich stört das sie dir hinterher läuft dann mach einfach mal zwischendurch die Tür zu und komm nach ein bis zwei min wieder raus, zeig ihr das es nicht schlimm ist!
Du hättest es ihr früher zeigen müssen, das sie vor nichts Angst haben muß!
Einen unsicheren Hund muß man sicherheit bieten, und zeigen das allein sein und Besuch zu bekommen völlig normal ist! Aber ich denke dazu fehlen dir zur Zeit völlig die nerven! Also ruhig mal versuchen abzuschalten!
Wenn dein Mann oder verwante zur Hand sind, frage sie ob sie 30 min auf den Kleinen aufpasen können, dann kannst du mal in aller ruhe mit dem Hund an ein ruhiges Plätzchen drauen gehen zum entspannen! ode geniese Abends mal ein warmes Bad, das bewirkt auch manchmal wunder!
Laß den kopf nicht hängen, sowie du dich an das Mutter sein richtig gewöhnt hast, und du alle abläufe auch im Schlaf kannst, wird der stress vorbei gehen!


An alle noch werden Mütter kann nur den Tip geben, fangt an jetzt an den Problemen des Hundes zu arbeiten, dann habt ihr es nicht ganz so schwer, wenn das Baby auf der Welt ist, dann fehlt euch dazu die Zeit!

Lg Yvi
 
Lilly Leindy

Lilly Leindy

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Danke für eure Antworten

Leider ist es nicht so leicht, mal abzuschalten oder mir Zeit für den Hund zu nehmen, ich bin von Anfang an alleinerziehend und mein Sohn ist ein Schreibaby...er ist immer bei mir, schläft auch nur auf meinem Arm...und von alle 3 Stunden geweckt werden, träum ich noch :lol:
 
Lilly Leindy

Lilly Leindy

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Ach ja, noch was...

Vorher erziehen konnte ich sie nicht wirklich, ich habe sie erst bekommen, als ich hochschwanger war, sie war sozusagen ein Geschenk, ich konnte nicht nein sagen und sie hat sich sofort an mich gehängt.
Und sie ist erst 7 Monate alt...
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

gibt es denn niemanden, der vielleicht regelmäßig vorbeikommen könnte, sodass sich dein Hund an die Person gewöhnt und vielleicht auf längere Sicht den Hund abnehmen könnte? Also nicht in Form von Besitzerwechsel, sondern dich einfach mal entlasten? Vielleicht findet sich ja jemand, der ab und zu mit dem Hund rausgeht und ein wenig Kopfarbeit mit ihm macht.
 
Lilly Leindy

Lilly Leindy

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Hmm, nein

Leider nicht...
Aber es wird schon besser zurzeit :)
Sie hat ein neues Spielzeug und das werf ich ihr den ganzen Tag und hab ihr auch "Such" beigebracht.:D
 
Pewee

Pewee

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Oh schön, das freut mich :)

Spielzeugsuchen ist echt eine gute Beschäftigung. Werfen antäuschen und dann schnell irgendwo ablegen, wo der Hund etwas länger braucht. Da hab ich manchmal auch meine Ruhe, wenn ich mal etwas mehr zu tun hab ;)
 
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