Wie steht ihr zum Schutzhundedienst?

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Engelchen09

Engelchen09

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Hallo,

mich würde mal interessieren, wie ihr so zum Schutzhundedienst steht? Ich meine damit hauptsächlich Privatpersonen, die z.b. einen Schäferhund haben und mit dem dann aktiven Schutzdienst betreiben?

Empfindet ihr den Schutzdienst generell als eine sinnvolle Auslastung für den Hund oder seht ihr
ihn auch etwas kritisch?

Ich persönlich, und damit schildere ich rein aus meinen Beobachtungen, empfinde den Schutzdienst als etwas sonderlich, weil ich das Gefühl habe, dass die Hunde für ein normales Leben ein Stück untauglich gemacht werden.

Auf unseren SV-Plätzen laufen normale Leute herum und bilden ihre Hunde aus.

Da frage ich mich, ob das Not tut? Denn diese Hunde sind nicht verträglich. Zu Artgenossen nicht und dem Menschen gegenüber in vielen Fällen auch nicht.

Warum also macht man das? Warum sucht man sich für seinen Schäferhund nicht eine geeignete Auslastung, die es ihm trotzdem ermöglicht, mit anderen Hunden zu toben und bei der Tochter im Schlafzimmer zu schlafen?

Wie seht ihr das? Habt ihr auch positive Fälle in eurem Umkreis? Gibt es den freundlichen, verträglichen Schutzhund?
 
16.05.2011
#1
A

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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Yvi179

Yvi179

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Ich halte vom Schutzdienst für den Privatbereich rein gar nichts! Ich empfinde das die bei den Hunden die Hemmschwelle einfach runtergesetzt wird. Ich kenne viele Hunde die im Schutzdienst laufen und nicht mehr verträglich sind, voher waren sie aber noch.
Leider ist es so das Schäferhunde aus der Arbeitsline(welche ja nur hauptsächlich gezüchtet werden) die Scher3 brauchen um überhaupt zur Zucht zugelassen zu werden. Ich finde es auch extrem wie schnell die Hunde dort durchgezogen werden.
Wenn man im Sicherheitsdienst arbeitet und seinen Hund darum ausbilden will ist es eine Sache, aber nicht zur Auslastung des Hundes.
Es gibt inzwischen soviele Auslastungsmöglichkeiten, muß es da denn wirklich immer Schutzdienst sein?? Dann wäre da noch die härte die dort oftmals herrscht, damit der Hund auch ja nicht losläßt:(.


Lg Yvi

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und sag das mal jemanden der seinen Hund im Schutzdienst laufen läßt, das deshalb ihr Hund nicht mehr verträglich ist, sie werden dir nicht gauben.
 
Tierliebe

Tierliebe

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Naja nicht jeder Schutzhund ist dann gleich aggressiv. Ich kenn auch ein paar SChutzhunde und da kann man direkt neben dem Trainer stehen ohne das der Hund beim "Angriff" auch nur dran denkt die Menschen rundherum zu attackieren, und nachher kann man mit denen super kuscheln. :D
Ich glaub 2 von den Schäfer gehen auch noch Agility. :)

LG
 
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Ich habe mit meinem Max ein gutes Jahr regelmäßig Schutzhundesport gemacht, dann haben wir plötzlich aufgehört (nennen wir es künstlerische Differenzen mit dem Trainer) und es war absolut kein Problem. Er war weder aggressiv, noch hatte er ein Problem mit Menschen, ganz im Gegenteil ;) Allerdings haben wir den Sport nicht "prüfungsreif" betrieben, da ich nicht will, dass mein Hund geschlagen wird. Wir hatten damals einen netten Helfer, der das alles sehr langsam mit ihm gelernt hat und rein über den Spieltrieb aufgebaut hat. Klar, dafür hatte er keinen ganz so festen Biss wie ein DSH, aber gereicht hat der alle Male^^

Allerdings beobachte ich hier auch zwei Dinge: Zum einen ist die Gewaltbereitschaft in der Ausbildung hier um einiges höher, zum andern sind wirklich weniger Hunde verträglich als in anderen Sportarten, unter anderem, weil es keine Gruppenübungen gibt, denke ich. Allerdings bestimme immer noch ich, wie mein Hund ausgebildet wird, und besonders im Schutzhundesport finde ich es wichtig, einen guten Ausbilder zu haben, der sich da voll und ganz nach mir richtet.

Mit Leo werde ich es vielleicht auch einmal versuchen, mal schnuppern, ob es ihm gefällt, als Hobbysport. Immerhin ist bei ihm ja Schäferhund mit drin :D Nur bin ich mir nicht sicher, ob das für den Hirtenhund in ihm das richtige ist^^ Die beiden Seiten von ihm müssen sich nicht unbedingt begegnen.....

LG
 
Yvi179

Yvi179

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Kann man sie auch mit anderen Hunde zusammen spielen lassen?? Auch mt dem selben geschlecht? ich kenn absolut keinen sozial verträglichen Hund der im Schutzdienst läuft.
Ist meine Meinung únd wird sich auch nicht mehr ändern. Es heißt dann meistens: meiner ist manchmal zu anderen Hunden etwas komisch.


Lg yvi
 
*Mischling*

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Das liegt nicht nur am Sport, sondern hauptsächlich an den Hundeführern, die ihn betreiben. Der Sport selbst macht den Hund nicht unverträglich, sondern der Führer der meint, der muss das nicht können, das ist ein Arbeitshund (bei uns oft so gesagt worden :roll:). Wie gesagt, es geht auch anders, wenn man will ;)
 
Ramosh

Ramosh

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Wir haben mit Avaro auch Schutzdienst gemacht aber nicht regelmäßig. Manchmal nur alle zwei Wochen und nicht jede Woche.
Er war danach immer richtig platt. Richtig ausgebildet war er nicht. Er war noch am Anfang.
Seine Schwester ist schon ausgebildet. Sie ist lieb und freundlich wenn sie die Leute kennt. Wenn sie fremde Leute nicht kennt, schlägt sie an aber sobald Herrchen sagt das gut oder Schluss ist dann hört sie auf und geht. Mit Hunden ist sie bedingt verträglich. Das entscheidet die Symphatie.

Avaro war ein richtiges Schaf. Den hat man nie bellen oder knurren gehört. Einmal als ich allein Zuhause war und nachts 3 Typen vor der Türe standen hat er geknurrt aber mehr auch nicht. Er kam mit allen fremden Leuten, Kindern und so sehr gut aus. Er hat alle mit einem schwanzwedeln empfangen und wollte nur gestreichelt werden. Andere Hunde mochte er auch, Rüden nur bedingt. Wenn er von einem anderen Rüden angeknurrt wurden, hat er zurück geknurrt, ansonsten war er verträglich.

Also schlecht find ich Schutzdienst als Auslastung nicht aber auch nicht der Hit.
Es ist auch nicht jeder Hund dafür geeignet. Avaros Mama zum Beispiel ist total die liebe verträumte und konnte damit nichts anfangen. Sie hat auf das ganze garnicht reagiert und sich nicht dafür intressiert als die Besitzer damit anfangen wollten. Avaros Schwester hingegen blüht darin richtig auf.
Avaro war so das mittelmaß. Er war danach zwar richtig platt aber man hatte nicht das Gefühl das er dort richtig aufblüht wie seine Schwester.
Wenn er im Schnee gespielt hat, hatte er glaube ich mehr Spaß :)
 
Schattenseele

Schattenseele

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Puh das ist eine gute Frage.
Wir haben hier im Ort ein Ehepaar, welches mit 3 Schäferhunden aktiv Schutzdienst betreibt.
Diese Hunde sind in der Tat..Schwierig.
Sie verbellen Menschen, sind nicht hundeverträglich.
Die Menschen betreiben das richtig mit abgelegter Prüfung usw.
Dann haben wir noch einen Mali der auch im Schutzdienst läuft. Dieser Hund ist ein richtiges Lamm. Egal zu wem, bekannt oder unbekannt.
Der Hund ist einfach toll, eine Seele von Hund.
Von daher glaube ich nicht das es am Schutzdienst liegt, sondern in der Tat an den Hunden oder besser an den Haltern.
Es kann sein, das Schutzdienst "platt" macht, aber ich persönlich mag es nicht.
Ich sehe Hunde lieber über den Agilityplatz "fliegen" oder mit ihrem Menschen "tanzen". Ich liebe Hunde die Dummy- oder Fährtentraining betreiben, die "schön" mit ihrem Menschen arbeiten.
Aus diesem Grund würde Schutzdienst auch für mich persönlich nicht in Frage kommen.

Lg
 
Fleckihund

Fleckihund

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Selbst wenn ich nen DSH hätte, würde Schutzdienst für mich auch auf keinen Fall in Frage kommen. Ich finde das etwas zu extrem (in anderen Ländern ist es sogar noch extremer...)

Ich mag es nicht, wenn mein Hund auf einen losgeht. Das geht für mich gar nicht. Okay, vielleicht Polizeihunde, aber so extrem muss das ja nicht sein...
 
Bummelhummel

Bummelhummel

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NNormal geht der Hund nicht auf den Menschen sondern auf das Ding auf dem Arm, wenn man sich mal verschiedene Videos anschaut, sieht man bei vielen, so wie das Schutzhandding ab gemacht wird, geht der hund auch nich weiter auf den Menschen. Der Hund wird doch nich auf den Menschen getrimmt, zumindest nicht, wenn man es rein aus Sport macht, sondern lediglich auf dieses Ding am Arm.
 
*Mischling*

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Bei meinem Max ging das noch weiter: Ist der Helfer neben dem Platz, in voller Montur, auf ihn zugelaufen konnte er ihn streicheln und Max hat sich gefreut und gequiekt^^ Er hat wirklich erst auf dem Platz reagiert, aber auch nur auf den Arm....
 
Anna-Lena

Anna-Lena

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Da ich in 6 Wochen meinen kleinen schäfi abhole, habe ich mir auch den SV Platz bei uns im Dorf angesehen. Und was soll ich sagen, alles alte Leute, bei denen der Hund nur nur aus dem Zwinger, ins Auto und auf den Platz kommt, mehr Beschäftigung ist nicht. Die Hunde müssen alle an verschiedenen Bäumen angebunden werden, da die Hunde sich sonst wohl zerfleischen würden. Wenn ein Hund "arbeitet" ist immer ein heiden Lärm, da es bei den Tieren kein halten mehr gibt, sobald der Mensch "mit der Armbinde" den Platz betritt.
Ich fand alles sehr befremdlich, die Tiere wurden nur als Statussymbole gehandelt und wenn einer mal nicht so spurrte, gabs gleich einen Schlag unter lautem Geschrei. Natürlich kann ich nur sagen wie es da war, aber von solchen Vereinen bin ich erstmal abgeschreckt, ich erziehe meinen Hund lieber mit viel Liebe (aber auch konsequenz) lieber selbst.

Was ich übrigens auch schon auf dem Platz gefragt habe, mir aber niemand beantwortet hat: Was ist denn, wenn mal ein Kind einen Gipsarm hat? Geht mein Hund dann auch darauf? Oder wenn Kinder zu besuch sind und diese Schreiend auf mich zulaufen?
Nee, nee darauf kann ich verzichten
 
Ivy-maire1

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Hey,

ich finde allgemein dass diese art von ausbildung bei privatpersonen UNNÖTIG ist (spaßhalber ist es ok, aber einen professionell ausgebildeten schutzhund der prüfungen abgelegt hat braucht "otto-normal-deutscher/österreicher" doch nicht).

Spaßhalber ist es allerdings eine möglichkeit von vielen seinen hund auszulasten. WENN es dem hund spaß macht ist es genausogut wie fährte oder agility. allerdings darf es nur freiwillig vom hund gemacht werden- und der besitzer darf das nicht ausnutzen seine umgebung in angst und schrecken zu versetzen. denn auch ich kenne einige schutzhunde (sowohl spaßhalber als auch professionell ausgebildet) und diese sind durch die bank verträglich und ruhig (ok, etwas dominant vielleicht, allerdings keineswegs unverträglich oder gar gefährlich)
 
annaschnecke

annaschnecke

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Hey ,
ich finde den Schutzdienst generell als eine gute Möglichkeit den Hund auszulasten .
Allerdings muss man auch auf seinen Hund eingehen . Sowie nicht jeder Hund für Agility oder sonstwas geeignet ist , ist auch nicht jeder für Schutzdienst geeignet.
Es kann einfach nicht jeder Hund alles .
Für mich war auch ein ganz wichtiger weiterer Punkt , die Ausbildung .
Ich war auf vielen SV-Plätzen gucken , und habe leider zu viele negativ Beispiele gesehen . Wie oben schon geschrieben wurde , oft sind die SV-Plätze noch recht altmodisch . Man muss halt suchen .
Wir haben "unseren" Platz gefunden , wo der Hund noch Hund ist und kein Arbeitsgerät .
Und jeder Hundehalter kann selber bestimmen wie er seinen Hund ausbildet .
Wenn ich keinen Schutzdienst , zudem übrigens auch Unterordnung und Fährte gehört , laufen möchte dann lass ich es halt sein ;)
Ich laufe selbst auch Prüfungen im Schutzdienst , und mein Hund ist weder aggressiv noch sonst was . Das ganze sollte über den Beutetrieb laufen , und das einzige was der Hund möchte ist der Ärmel .
Heiko spielt regelmäßig nach den Übungen mit dem Helfer , lässt sich von ihm streicheln und alles .
Liegt halt sehr sehr viel an der Ausbildung .

Liebe Grüße
Anna
 
Sofia-Lusia

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Naja ich finde das eigentlich nicht so dramatisch wie hier das einige sehen. Auch wenn ich dadurch vielleicht einige kritik bekomme aber egal.
Also Blacky und ich haben selbst gut 1 1/2 Jahre die Ausbildung gemacht und er ist mit jedem hund verträglich. Es geht ja in der Ausbildung auch nicht drum das der Hund jeden anderen Hund oder Mensch anfällt und beißt. Schließlich sollte das der Besitzer regeln und steuern können. Sonst läuft was gewaltig schief.
Und Blacky hat nie den ansatz von beißen gezeigt außer in der Ausbildung. Also da auf dem Platz. Aber sonst nie, weil ichs ihm eben auch nicht beauftragt hab.

Auch die Schutzhunde die ich sonst bei uns im Ort kenne sind nicht aggressiv sondern ganz normale Hunde. Der Schäfi ( Apollo ) meiner Cousine ist auch schon länger dabei und auch er hat mir niemandem ein Problem. Auch nicht mit dem der sich da immer unbeliebt macht und der sogenannte Täter da ist.

Dann müssten ja sonst auch Polizeihunde aggressiv sein andereng gegenüber und in der Nachbarstadt gibt es eine Person ( die ich auch kenne ) der auch Polizist ist und Hundeführer und der Hund von dem spielt auch immer mit Blacky und anderen Hunden. Und der ist auch ein normaler Hund der grad nicht im Dienst ist wenn er mit Hunden spielt oder gassi geht
 
silbermond

silbermond

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ich finde den schutzdienst eine tolle sache wenn er richtig ausgeführt wird und der hund spaß daran hat :)
 
Gina95

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Hallo,
Ich gehe 3 mal die Woche mit einer DSH spazieren. So wie ich es verstanden habe sollte sich auch zu mSchutzhund ausgebildet werden aber dem züchter (oder wie auch immer) war sie zu lieb. Sie ist mit 2 Jahren zu ihrer Familie gekommen. Heute kommt sie nicht mit allen Hunden klar. Sie ist aber sehr verschmust und menschen bezogen. Ich finde Schutzhunde ausbildung tut nicht not wenn der Hund jetzt nicht Polizeilich oder so geführt wird.
 
Tompina

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Hallo,

ich denke, das ist wie mit was allen Dingen...es gibt die eine Seite und es gibt die andere Seite...:roll: Und jede Seite hat irgendwie ihre Berechtigung...

Leider liegt wie so vieles beim Thema Hund, das Problem, meiner Meinung nach bei den Privathaltern, die diesen Sport betreiben, weil sie es gut finden einen Hund zu haben, der "richtig zupacken" kann...diese Hunde werden oft absichtlich nicht mit Artgenossen in Kontakt gebracht etc. um bestimmte Reaktionen zu verstärken...leider. Zudem kommt es auch strak auf die Wahl des Hundes an, einen hyperaktiven, sehr stressanfälligen Malinois (wie ich einen kennenlernen durfte...das ist nur ein Beispiel und soll nicht rassebezogen sein!) halte ich nicht gerade für die optimale Besetzung für so einen Sport, schon gar nicht wenn das Ganze hobbymäßig und nebenbei läuft, ein solcher Hund wird mit dieser Ausbildung denke ich wirklich gefährlich, weil er "sich nicht im Griff hat"...

Desweiteren laufen meiner Meinung nach da noch mehr "schwarze Schafe" rum, als in anderen Hundebereichen...es gibt auch heute noch genug Schäferhundevereine, da kriegt man schon beim über den Zaun schauen Gänsehaut...(und auch die "nicht private" Ausbildung bei der Polizei ist ja nicht gerade für positive Schlagzeilen bekannt...*hust*)

Andererseits kenne ich auch Menschen (mit Rottweilern, Dobermännern, Schäferhunden), die sehr nervenstarke, gut kontrollierte Hunde haben und bei denen der Hund ebenso mit Artgenossen spielt, die Kinder der Familie akzeptiert und ein ganz normaler Hund ist, obwohl (oder vielleicht gerade weil?) sie Schutzhundesport betreiben...aber diese Hunde sind sorgfältig ausgewählt worden und der eine Rotti-Halter besitzt drei Hündinnen, von denen er aber nur mit einer Schutzdienst macht, da er von den anderen beiden sagt, die seien zu nervös und er würde sie damit nur potenziell gefährlicher machen, da er Grenzen überschreiten müsste, die bei diesen beiden dann nicht mehr zu kontrollieren wären! (bei einer so vernünftigen Einstellung kann ich auch mal über meine allgemeine Ablehnung gegenüber diesem Sport hinwegsehen...)

Ich persönlich würde das mit meinem Hund/meinen Hunden nie machen, zumal ich sowieso nie eine Schutzhunderasse als mein Eigen anstrebe...(außer dem Rotti, kann ich denen eh nichts abgewinnen...:roll:).
 
nane9583

nane9583

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Mein Mann selber war jahrelang selbst im Schutzdiesnt tätig. Als Schutzdiensthelfer aufm Platz .

Er findet das einen guten Ausgleich für viele Hunde . Schutzdiesnt ist ja nicht da um Hunde abzurichten so wie es viele sehen.
 
Engelchen09

Engelchen09

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also ich bin natürlich heilfroh, dass es offenbar auch hunde gibt, die dadurch nicht verkorkst werden.

dennoch frage ich mich, warum man so wenige sv-ler auf gängigen spazierrouten trifft. ich meine, wir haben bei uns im umkreis 4 sv-vereine und einen verein für quasi alle hunde, wo dann agility, fährten etc. angeboten bin. da bin ich z.b. auch mitglied. die hunde aus meinem verein treffe ich tagtäglich beim spaziergehen, die unzähligen schäferhunde hingegen sieht man gar nicht, höchstens in ihren autoboxen wenn es auf den platz geht. und das wundert mich einfach. irgendwo müssen diese hunde doch mal spazierengehen, oder gehen die leute jeden tag auf den platz und müssen daher nicht spazierengehen?

was genau bedeutet schutzdienst eigentlich? was wird denn da auf dem platz im detail so alles gemacht? ich habe nur einmal zugeguckt, da wurde normale unterordnung auf dem platz gemacht, danach wurde dann dieses ärmel-beisstraining gemacht. der hund wurde bedroht mit einem stock, der mann hat dem hund angeschrien und dann wurde der hund losgelassen und er hat in den ärmel gebissen. ich fand die szenerie schrecklich. erstmal das geschreie bei der normalen unterordnung und dann das bedrohen des hundes. man sagt ja immer, dass das alles über spieltrieb geht, aber ich finde, dass die körpersprache des hundes was ganz anderes aussagt.

ausgleich hin oder her, warum muss ein hund, der in einem familienverband lebt, so eine wehrhaftigkeit überhaupt beigebracht bekommen? was passiert denn, wenn das 3jährige kind aus spaß mal mit einem stock vor dem hund steht? warum reicht es denn nicht, wenn man mit dem hund obedience macht und fährtentraining oder mantrailing? kann man den schäferhund denn nicht anders auslasten? haben manche hunde wirklich eine art grundschärfe, die sie ausleben sollten? sind sie dann überhaupt geeignet für ein normales familienleben?
 
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