Hat mein Hund schmerzen ?

Diskutiere Hat mein Hund schmerzen ? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Tag zusammen, bin neu hier im Forum und komme mit einer (für mich) wichtigen Frage. Mein Hund (Dackel-Westhighland-Mischling) ist bereits...
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Saphira_01

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Guten Tag zusammen, bin neu hier im Forum und komme mit einer (für mich) wichtigen Frage.

Mein Hund (Dackel-Westhighland-Mischling) ist bereits 17 Jahre alt. Vor etwa einem halben Jahr bildete sich ein Tumor, direkt unter dem After. Erst sehr sehr klein, mittlerweile hat er jedoch etwa dreiviertel der Größe einer Walnuss (wobei der Tumor nun nicht mehr zu wachsen scheint, da er in den letzten 2-3 Monaten seine größe beibehalten hat, und sich nicht veränderte). Natürlich haben wir schon einen Tierarzt aufgesucht und nach der Situation befragt, doch der Tierarzt sagte uns, dass unser Hund für eine Operation zu alt sei, da er die Narkose vermutlich nicht überleben würde.
Eigentlich hat man das Gefühl, dass mein Hund seinen Tumor nicht wirklich bemerkt. Er weiß, dass dort etwas ist was normalerweise nicht zu seinem Körper gehört, und ich weiß, dass Hunde oft Schwächen verbergen, wegen ihrem Urinstinkt, doch wenn ich oder meine Eltern ihn an die frische Luft tragen, sodass er seine Blase entleeren kann (er kann keine Treppen
mehr steigen), und man dabei das Geschwür aus Versehen berührt, so scheint er dies überhaupt nicht zu bemerken.
Seit ca. 2 Wochen jedoch fiept er oft, anschließend folgt oft ein Bellen. Streichelt man ihn oder gibt ihm einen Schuss Milch in sein Wasser (das liebt er), dann gibt er wieder Ruhe, zumindest für 5 Minuten (anfangs dachte ich, er hat vielleicht Durst und habe ihm darum die Wasserschüssel gebracht wenn er fiepte). Merkwürdig ist, dass er davor ca. 3 Jahre lang nicht mehr gebellt hat, weil er einfach schon sehr alt ist. Und jetzt fängt er eben plötzlich an zu bellen und zu fiepen. Auch verliert er viel Fell an einem Stück (eine Salbe gegen Milben haben wir schon benutzt, auch wenn wir ihn sehr genau angeschaut haben und darum nicht glauben, dass er sie hat), kahle Stellen sind die Folge.
Den TA haben wir danach noch einmal befragt. Der meinte, dass es durchaus vorkommen kann das Hunde im Alter plötzlich wieder bellen, dass wir jedoch die Situation im Auge behalten sollen, und ihn notfalls einschläfern lassen müssen falls er Schmerzen bekommt.. Das wäre ein Riesenschock für mich, aber ich weiß, dass man im äußersten Notfall diese Entscheidung treffen muss.

Ich weiß, dass eine Ferndiagnose fast unmöglich ist, doch vielleicht könnt ihr mir trotzdem einen Tipp geben, wie ich herausfinde, ob mein Hund nun wegen Schmerzen fiept oder ob er etwas anderes hat. Man kann ihn durchmassieren und abtasten, er gibt keinen Mucks von sich. Doch dann fängt er plötzlich wieder an zu fiepen, was sich dann wieder zu einem Bellen steigert. Auch noch zu erwähnen ist, dass er, nachdem er fiept und bellt, sich innerhalb von Sekunden wieder hinlegen kann und einschlafen kann. Er schläft dann tief und fest und ruhig, als wäre vorher nichts gewesen. Auch sein Fress- und Trinkverhalten ist normal. Da ich wirklich oft mit ihm schmuse oder mit ihm spielen, kann es auch am "Aufmerksamkeit wollen" eigentlich nicht liegen.
Daher lautet meine Frage, ob jemand einschätzen kann, ob mein Hund Schmerzen hat, oder ihn vielleicht auch nur das Geschwür juckt oder Sonstiges. Wir haben ihn jetzt eben schon 17 Jahre, er ist mit mir aufgewachsen (bin ja selber auch erst 18) und ich kann eigentlich schon von mir behaupten sein Verhalten sehr genau zu kennen. Nur diese Sache macht mich eben stutzig. Auf der einen Seite frage ich mich, ob er vielleicht Schmerzen hat, wegen dem permanenten Fiepen.
Doch auf der anderen Seite reagiert er nicht negativ auf Berührungen jeglicher Art und verhält sich eben eigentlich wie ein Hund ohne Schmerzen..

Für Antworten bin ich sehr sehr dankbar.

Edit : Und bitte sagt mir nicht einfach nur "Ach komm, irgendwann kriegt er vielleicht Schmerzen. Lass ihn einfach einschläfern". Wir haben ihn jetzt seit 17 Jahren und für mich ist er nicht nur wie nen Familienmitglied, sondern fast wie ein Bruder, da ich mit ihm aufgewachsen bin und ihn um mich habe seit ich 1 bin.. Hätte er deutlich erkennbare Schmerzen, dann würde ich dem Einschläfern natürlich zustimmen, aber mir fällt das Ganze einfach wahnsinnig schwer :(
 
Zuletzt bearbeitet:
18.05.2011
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jamie<3

jamie<3

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Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum :)

Du hast recht,eine Ferndiagnose ist unmöglich.Aber wir können natürlich Vermutungen aufstellen.

Ich persönlich hab keine Erfahrung mit alten Hunden und ich kenne deinen Hund nicht,also kann ich nicht beurteilen,ob er Schmerzen hat oder nicht.

Aber kann es sein,dass dein Hund schwerhörig oder schon fast taub ist/wird?
Meine Oma hatte nämlich mal eine Katze (ok,doofer Vergleich),und die hat nur sehr selten miaut.Als sie dann alt wurde (sie ist 17 geworden),hat sie in ihrem letzen Jahr auch angefangen,andauernt und auch sehr laut zu miauen.
Wir waren dann mit der Katze in einer Tierklinik und die haben festgestellt,dass die Katze extrem schwerhörig geworden ist,und so viel miaut,um sich selber zu hören.

Ob da was dran ist,oder nicht weiß ich natürlich nicht,aber so wurde es uns gesagt.Und da die Katze komplett untersucht wurde,wurde auch festgestellt dass sie keine Schmerzen hatte,also konnte sie nicht deswegen miaut haben.

Aber wie schon gesagt,dass ist nur eine Vermutung...

Naja,ich wünsche dir,dass ihr die Ursache für das Benehmen deines Hundes bald herausfindest udn das ihr noch eine schöne lange Zeit gemeinsam verbringen könnt.

Liebe Grüße,Jamie :)
 
S

Saphira_01

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Vielen Dank für deine Antwort :)

Ja, in der tat, unser Hund hört sehr sehr schlecht. Unseren Hund kann man sehr gut mit einem alten Mann vergleichen; er hört nicht gut, kann keine Treppen mehr steigen, und vergisst des öfteren, zu trinken (wo ich aber sehr genau darauf achte, damit er auch genug Wasser zu sich nimmt). Und er hat auch schon länger Probleme mit den Ohren, er reagiert nur auf sehr sehr laute Geräusche, und selbst dann wirft er irritiert den Kopf hin und her weil er nicht deuten kann, aus welcher Richtung das Geräusch kam.
Noch eine Frage zu der Katze deiner Oma : Hat diese Katze andauernd richtig laut miaut, oder hat sie auch erst leise angefangen und sich dann gesteigert, bis daraus ein lautes Miauen wurde ? Denn mein Hund fiept erst sehr lange, bevor er dann anfängt zu bellen, darum würde es mich sehr interessieren, wie es bei der Katze war.
 
jamie<3

jamie<3

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Die Katze hat auch erst leise miaut.Halt ihr normales Miauen,wenn sie gebettelt hat oder so.
Irgendwann wurde es halt immer lauter,und auch ohne Grund,also betteln oder so,bis sie dann total oft und auch lange sehr laut miaut hat.

Naja,aber wie gesagt,ich weiß natürlich nicht,ob das bei deinem Hund auch so ist :)
 
S

Saphira_01

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Vielen Dank für deine Erfahrungen, das hat mir schonmal sehr geholfen !
Es könnte gut sein, dass es bei meinem Hund genauso ist, denn bei ihm läuft es genauso ab wie bei der Katze. Ist natürlich nicht sicher ob es bei ihm daran liegt, aber es könnte gut möglich sein.
 
S

Saphira_01

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Sorry für den Doppelpost.
An der Pfote meines Hundes hat sich nun ein zweiter Tumor gebildet.. Wir werden noch einmal den Tierarzt zu Rate ziehen, eventuell muss er eingeschläfert werden.. Das ist alles so schlimm, ich weiß gar nicht, wie es weitergehen soll...
 
jamie<3

jamie<3

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Oh man,das tut mir leid für euch :(
Ich hoffe,dass der neue Tumor für deinen Hund nicht soo schlimm ist und ihr noch eine tolle Zeit gemeinsam verbringen könnt.
Viel Glück beim Tierarzt.
 
Racy

Racy

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Sollte der TA entscheiden das er noch einige Zeit hat, lass dir in jedem Fall Schmerzmittel mitgeben. Das als dauertherapie oder bei Bedarf einsetzen, das macht ihm die letzte Zeit nochmal so angenehm wie möglich.
 
S

Saphira_01

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Vielen Dank für eure tröstenden Worte im Bezug auf die Krankheit meines Hundes.
Unser Purli musste heute vormittag eingeschläfert werden...
Der zweite Tumor hat sich über Nacht dramatisch vergrößert und seine ganze Pfote anschwellen lassen. Er hat nicht mehr gefressen, nur noch gebellt und konnte nicht mehr stehen. Daraufhin sind meine Mutter und meine Schwester sofort mit ihm zum Tierarzt gefahren, der nach einer kurzen Untersuchung gesagt hat: "In Ordnung, wir ziehen jetzt die Spritze auf".
Es ist so schrecklich, aber ich weiß, dass es besser für meinen süßen Purzel ist.

Leb wohl mein kleiner Purli, ich hoffe du hast weiterhin eine schöne Zeit, und irgendwann sehen wir uns wieder, da bin ich mir ganz sicher
 
jamie<3

jamie<3

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Ich hätte nicht damit gerechnet,dass das so schnell geht :(
Aber ihr habt euch richtig entschieden,euer Hund hat nun keine Schmerzen mehr und muss nicht mehr leiden.

Purli,komm gut über die Regenbogenbrücke...
 
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