Futter zu groß für Frosch

Diskutiere Futter zu groß für Frosch im Amphibien Forum Forum im Bereich Terraristik & Aquaristik; Hey Leute, ich hab seit kurzem zwei kleine Grasfrösche (hab sie als Kaulquappen aufgezogen. hatte die genehmigung vom förster, da ihr weier...
inga.incredible

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Hey Leute,
ich hab seit kurzem zwei kleine Grasfrösche (hab sie als Kaulquappen aufgezogen. hatte die genehmigung vom förster, da ihr weier sowieso "abgerissen" wird.)
und die muss ich nu ernähren,
bloß brauchen sie ja Lebendfutter und ich war beim Zooladen um die Ecke, die haben mir da halt kleine Heimchen gegeben, das Problem ist nur, die sind fast größer als die Frösche! o_O klar gibts große und kleine heimchen, jedoch ist keines klein genug für meine frösche, und dauernd fruchtfliegen fangen ist 1. zu mühsam, 2. sind das nicht viele genug. wollte fragen, ob ihr eine alternative habt. zum beispiel gibts für schlangen ja immer so ne art blumentopf, wo erde mit insekten drinne ist oder so..

grüßli
 
18.05.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Dieter zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Padfoot

Padfoot

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Hallo,

es gibt genügend Futtertiere die klein genug sind, aber die sollte man schon selbst züchten damit immer Nachschub da ist.
z.B. tropische Springschwänze: das sind sehr kleine, weiße Insekten die sich auf Gemüse/Salat/Obst züchten lassen, bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit und einer Wasserschale wo sie ihre Eier ablegen. Man braucht nur einmal einen Zuchtansatz, den bekommt man auf Reptilienbörsen oder im Internet.
Oder Fruchtfliegen selbst züchten, die Sorte die nicht fliegen kann sind ganz praktisch, im Internet findest du dazu genügend Anleitungen (Drosophila züchten).
Noch ein Tipp: Bohnenkäfer

Allerdings möchte ich anzweifeln, ob es so sinnvoll ist Kaulquappen aus der Natur zu entnehmen und im Terrarium zu halten. Wenn der Weiher zerstört wird ist das traurig, aber sind nicht alle wild lebenden Amphibien und Reptilien artgeschützt? Darf das der Förster genemigen?
Nun, jetzt sind sie ja schon entnommen, also kannst du sie auch nirgends mehr aussetzen.

VG
Rica
 
inga.incredible

inga.incredible

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Danke erstmal für die Antwort!
Ja also ich finde das mit den Springschwänzen hört sich ganz gut an..
Zurzeit füttere ich nämlich nur mühsam gefangene Fruchtfliegen :p
Das hört sich jetzt wohl doof an, aber was genau ist eine Reptilienbörse?
Auf jedem Fall werde ich anfangen eine Sorte von den genannten zu züchten..
 
Padfoot

Padfoot

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Reptilienbörsen oder Messen sind einfach Veranstaltungen wo Tiere/Terrarien/Zubehör angeboten wird.
Möcht nicht sagen, dass ich diese gerne besuche weil die Tiere dort zur Schau gestellt werden (oft in viel zu kleinen Behältern) und von unseriösen Züchtern an jeden verkauft werden... aber dort bekommt man solche Futtertieransätze.
 
tanja_79

tanja_79

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also Tipps zur Fütterung usw. geb ich keine, da die Haltung illegal ist. Der Förster hat das überhaupt nicht zu entscheiden. Fakt ist, dass die Haltung heimischer Amphibien meldepflichtig ist und die Entnahme aus der Natur ohne Genehmigung der Behörde vor Ort verboten und strafbar ist
 
Padfoot

Padfoot

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Sterben lassen kann sie die Tiere jetzt aber auch nicht.
Und aussetzen wäre sowieso komplett falsch.

Was macht man also in diesem Fall?
Hoffen, dass man nicht verhaftet wird und sowas nie nie wieder machen. Wildtiere bleiben in der Natur, wenn sie nicht offensichtlich schwer verletzt sind. Selbst dann sollte man gut überlegen ob man eingreift.

(ich würde das allerdings nicht in einem öffentlichen Forum posten)
 
tanja_79

tanja_79

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sterben werden sie wohl so oder so, denn die kann man nicht eben mal im Aquaterrarium so einfach halten. Und da es verboten ist die Tiere der Natur zu entnehmen und sie ohne Genehmigung zu halten bleibt nur der Anruf bei der zuständigen Behörde, die so und so informiert sind, wenn das von Amphibien bewohnte Gewässer zugeschüttet wird. Die sagen einem dann, wohin die Tiere umgesiedelt werden
 
Padfoot

Padfoot

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Aha, na das ist ein guter Tipp :)
 
Nienor

Nienor

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Und aussetzen wäre sowieso komplett falsch.
Wieso waere das falsch ? Sie muessten theoretisch an den Ursprungsweiher bzw einen in der Naehe zurueck.
Unsere Quappen - bzw dann Jungkroeten - gehen auch nach der Bd-Behandlung zurueck an ihren Weiher, ohne wuerden sie die Metamorphose zu einem hohen Prozentsatz nicht ueberleben.
Aber halten kann man sie wirklich nicht, sobald sie fertig sind, gehoeren sie zurueck in die Natur.

Sind sie denn schon durch die Metamorphose komplett durch oder sind es noch Metamoerphli ?
 
tanja_79

tanja_79

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ich versuchs mal so zu erklären: das Aussetzen fällt streng genommen (also laut Gesetz) unter "Faunenverfälschung" und ist genauso wie die Entnahme aus der Natur verboten. Das lässt sich wiederum damit erklären, dass z.B. irgend eine Art (die z.B. aus einem anderen Gewässer ursprünglich stammte) dort, also wenn man jetzt ein anderes als das Ursprungsgewässer wählt, gar nicht angesiedelt sein könnte, was dann in der Regel schon irgend einen Grund hat. So könnten andere dort lebende Arten gefährdet, verdrängt oder sonst was werden. Auch könnte man irgend welche Krankheiten einschleppen (Pilz oder anderes) und die ganze dort lebende Population gefährden. Daher, wenn dann überhaupt immer zurück ans ursprüngliche Gewässer ... noch besser aber: gar nicht erst entnehmen. Dass das so streng geregelt ist, hat den Grund, weil unsere heimische Amphibienwelt eben geschützt ist. Also mal so grob zusammengefasst
 
Padfoot

Padfoot

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Ja und weil der Weiher eben zerstört wurde, wo sie entnommen wurden. Sonst hätte ich auch gesagt: zurück genau dahin wo sie gefunden wurden. Aber das geht in diesem Falle nicht und mit Faunaverfälschung wenn sie in einen anderen Teich ausgesetzt werden macht man es nur noch schlimmer.
 
Nienor

Nienor

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Wenn der Teich in einem Umkreis zum alten Teich liegt, den sie normalerweise ueberschreiten koennen (wenige 100 Meter auf jeden Fall), waere es nur eine indirekte Faunaverfaelschung, denn einige Tiere wandern meist eh von den Populationen ab. Natuerlich sollten sie jetzt nicht ploetzlich Kilometer entfernt ausgesetzt werden, aber zB in einem Weiher im/am gleichen Wald ist es ok. Und gerade wenn der Weiher wegkommt, werden sich die adulten in der Region eine neue Brutstaette suchen, welche es eigentlich geben muesste, sonst haette der Natuerschutz sicher massiv gegen die Trockenlegung protestiert.
 
Schref

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http://www.terrarientechnik.de/ auf dieser seite kannst du dir auch zuchtansätze bestellen. Habe bisher eine sehr gute Erfahrung mit gemacht, vllt hilfts dir ja?
 
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