Vogelküken - was ist das für eine Art?

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Krümel1991

Krümel1991

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Hallo,

ich musste heute leider ein Vogelküken aufgabeln. Es saß bei uns im Garten und wurde schon von den Katzen belauert. Wenn man es auf der Hand hat, fliegt es zwar manchmal los,aber
es fliegt dann nur ein paar Meter und nach unten halt, also es kann noch keine Höhe erreichen oder halten. Wir haben im Garten nur Kohlmeisen in unseren Brutkästen,deshalb weiß ich nicht, wo es herkommt und kann es nicht ins Nest zurücksetzen :(

Hab dem Kleinen dann etwas Wasser gegeben und Fliegen geklatscht und ihm vier Stück gegeben. Leider frisst es nicht von alleine,sondern ich muss es dazu zwingen.

Kann mir jmd sagen, um was für einen Vogel es sich handelt? Ich dachte zuerst an einen Spatz,dann an eine Grauammer, aber beides passt nicht wirklich.

Danke schon, lg
Krümel


 
19.05.2011
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Wildvögel am Futterplatz geworfen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
Amber

Amber

Moderator
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Hallo Krümel,

ich habe dich mal ins Wildvogel-Ufo verschoben.;)

Der hübsche Kerl sieht mir stark nach einem Baumpieper aus, was sich wohl noch im Ästling alter befindet.
Konntest du denn irgendwelche Verletzungen an ihm finden?

Ästlinge werden noch von ihren Eltern versorgt, auch wenn du sie nirgends sehen kannst, wird der kleine schon noch nach ihnen rufen.
Am besten setzt du ihn wieder ins sichere Gebüsch und beobachtest ihn aus größerer Entfernung (je weiter desto besser), versteckt für ein paar Stunden und schaust ob der kleine irgendwann nach seinen Eltern ruft.



Liebe Grüße
Susan
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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Hallöchen

Meiner Meinung nach, könnte es sich bei dem kleinen auch um einen Grauschnäpper handeln.

Ansonsten kann ich Amber nur zustimmen: der kleine ist sicher zu alt um im Nest zu sitzen, das ist ein tyischer Aestling, der will raus, der will die Welt kennenlernen. Und das Beste ist, wenn er das kann, umsorgt von seinen Eltern. Also kannst ihn gerne die Nacht mal drinnen behalten, morgen aber zeitig raus mit ihm. Und auf keinen Fall Hackfleisch oder Katzenfutter geben!

Gruss
kF
 
Krümel1991

Krümel1991

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Hallo,
danke für die Antworten.

Ja,ich würde ihn gerne wieder raustun, aber ich weiß wirklich nicht wo er herkommt. Und hier gibt es leider viele Katzen und Waschbären. Solange der kleine nicht wenigstens fliegen kann, ist das irgendwie sehr schwierig, ihn rauszusetzen. Aber ich werde morgen früh mal Ausschau halten, vllt sind seine Eltern ja doch irgendwo in der Nähe.

Verletzungen hat er zum Glück keine. Ich hab natürlich schon Angst,dass er doch irgendwo eine kleine Verletzung hat und wg dem Katzenspeichel stirbt, aber ich konnte absolut nichts entdecken und er war so gestresst heute, dass ich auch Bedenken hatte, ihn zum Tierarzt zu karren. Ich hoffe jetzt,dass er alles gut übersteht.

Im Nest sitzen mag er tatsächlich nicht mehr, aber fliegen und alleine fressen kann er eben auch nicht. Ich will ihn ja auch nicht krampfhaft behalten, bei seinen Eltern wäre er sicherlich am besten aufgehoben, aber das erweist sich hier irgendwie als doch sehr schwierig.Hier gibt es auch kein einzelnes Gebüsch. Die einzige Ecke, wo ich ihn einigermaßen geschützt hinsetzen könnte, ist ein großer Haufen von Ästen usw und direkt daran schließt sich jede Menge Gestrüpp und Wald an. Wenn ich ihn dahin setze, ist er weg, da find ich ihn nie wieder und kann dementsprechend auch erstens gar nicht verfolgen, ob seine Eltern ihn finden, und auch nicht handeln,falls sie es nicht tun.

Hm also Grauschnäpper würde ganz gut passen,finde ich. Zwar ist der Kleine an der Brust nicht so hell, dafür passt aber die Schnabelform gut.
Aber auch Baumpieper passt sehr gut, besonders wenn ich mir diese Fotostrecke hier anschaue: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.wildvogelhilfe.org/aufzucht/arten/a-d/baumpieper-jung05.jpg&imgrefurl=http://www.wildvogelhilfe.org/aufzucht/arten/html/baumpieper-jung.html&usg=___fJdaRBbFf9hqJJ1Hj4ReCcL8uc=&h=477&w=554&sz=88&hl=de&start=45&zoom=0&tbnid=bBCjiS7V4kYCCM:&tbnh=115&tbnw=133&ei=e4vVTdeNF4LatAbp9tTZBw&prev=/search?q=baumpieper&um=1&hl=de&client=firefox-a&rls=org.mozilla:de:official&biw=1152&bih=707&tbm=isch0,1368&um=1&itbs=1&iact=rc&dur=314&sqi=2&page=3&ndsp=24&ved=1t:429,r:22,s:45&tx=107&ty=52&biw=1152&bih=707

Je nachdem wie es dem Kleinen morgen geht,werde ich also weitersehen. eventuell behalten wir ihn dann noch einige Tage bis er vernünftig fliegen und selbstständig fressen und trinken kann. Das werde ich morgen sehen.


Katzenfutter und Hackfleisch gebe ich nicht. Ich hab wie gesagt Fliegen und Mücken und so Zeug gefangen. Heut Abend hab ich dann aber leider nichts mehr gefunden, so dass er morgen früh vllt erstmal mit eingeweichten Haferflocken vorlieb nehmen muss bis ich dann was gefangen hab - für eine Mahlzeit müsste das ja eigentlich gehen.

lg krümel
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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Guten Morgen

Und, gibts News?

Ist halt schon doof, wenn es keine gute Möglichkeit gibt , den Kleinen rauszusetzen.

Dennoch denke ich, den einfach so zu behalten, das ist sehr heikel. Du brauchst entsprechendes Futter und gerade wenn dies ein Baumpieper oder auch ein Grauschnäpper ist, die brauchen Insekten und mit Haferflocken kannst Du sicher was improvisieren, sicher aber nicht über mehrere Tage.
Und das ganze "alleine fressen lernen" und auch fliegen lernen, das kann er nicht lernen, wenn Du ihn zu Hause in einer Schachtel hast (Käfig ist nicht so geschickt wegen der Gitterstäbe).

Wenn Du wirklich keine Idee hast, wie und wo Du ihn wieder zu den Eltern bringst, dann erkundige Dich doch schnellestens nach einer Vogelpflegestation, die den kleinen nehmen könnte. Dann wächst er wenigstens mit anderen Vögeln auf und ist nicht ganz alleine.
Auch das selber Fressen lernen sie am besten und schnellsten, wenn andere Vögel es ihnen zeigen.

Wärst Du jetzt in der Region Basel, hättest Du ihn mir bringen können... ;)
 
Krümel1991

Krümel1991

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Guten Morgen,

also der Kleine ist soweit noch fit.
Hab für 10.45 einen Termin beim Tierarzt gemacht, vorsichtshalber. Die Katze muss ihn nämlich doch ein ganzes Stück getragen haben, weil das Nest weiter weg sein muss und mit ihm gespielt hat sie laut Aussage meines Vaters auch (der hat der Katze den Vogel weggenommen).

Wir haben heute morgen noch Blattläuse, eine Motte und Mücken gefangen. Werde dann noch Fliegen fangen. Habe im Internet was von "beoperlen" gelesen,die man einweichen und geben kann, ist das sinnvoll oder kann ich auch einfach mit den Insekten weitermachen?
Wenn er die nächste Nacht überlebt, werden wir weitersehen. Grad wissen wir nicht so wirklich, was das beste wäre.
In einem Karton lebt er nicht. Im Moment hab ich ihn frei im Zimmer (Haben Äste aufgestellt,wo er auch gerne drauf sitzt. Schlafen tut er aber lieber auf dem Fußboden). Allerdings dachte ich,er könnte evtl zu den Kaninchen ins Gehege. Das Gehege ist eig eine Art Voliere (1,80m hoch und hat ca 8qm). Da könnte er sich zumindest frei bewegen und auch fliegen und ist draußen, so dass er das Wetter sowie andere Vögel mitbekommt.
 
kleiner Falke

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na, das klingt doch alles mal ganz gut.

Beoperlen werden als Futter angegeben, ich finde aber, für Insektenfresser ist es nicht ideal. Dann noch eher Beo Weichfutter.
Meine Viecherleins mögen die Beoperlen so oder so nicht so gerne. Aber kannst es ja mal probieren.
Blattläuse ist sicher sehr gut, die habe ich gestern auch gesucht wie blöd, hab aber keine gefunden. :(

Das mit dem Kaninchengehege klingt verlockend, meine Sorge ist nur, dass er dann mal, da er noch nicht gut fliegen kann, mal abstürzt und die Kaninchen dann über ihn drüberhoppeln. Dann ist er wohl tot... :(

Ich bin jetzt mal gespannt, was der TA sagt....
 
Krümel1991

Krümel1991

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Soo...also der TA hat kein AB gegeben. Er hat den Vogel untersucht und konnte keinerlei äußere Verletzungen feststellen und meinte, dass das AB den Organismus jetzt nur noch mehr durcheinander bringen würde. Bei sichtbaren Verletzungen wäre ein AB aber schon nötig, sagte er.
Ein viel größeres Problem stellt irgendwie der Luftsack des Kleinen da. Der TA hat mir die Atmung erklärt und die Funktion des Luftsackes. Beim Abtasten fiel ihm auf, dass der Luftsack sehr groß ist und er meinte irgendwie, dass er beschädigt sein könnte und der Vogel sich dadurch immer mehr aufplustert. Er hat mit einer Nadel reingestochen,damit die Luft rausgeht (sah furchtbar aus) und sagte,man kann nur hoffen, dass das wieder wird - große Hoffnungen konnte er mir aber nicht machen. Ich hoffe, das stimmt alles so und er hat Ahnung davon, höre sich aber so an.
Als Nahrung hat er uns Heimchen empfohlen (und von Mehlwürmer abgeraten) und die hab ich dann eben auch gleich besorgt. Nach Beofutter hab ich geschaut, aber das gabs nur in so rießigen Packungen und da die Überlebenschance ja nicht allzu groß sind, füttern wir jetzt erstmal weiter mit Fliegen,Heimchen,usw.
Im Moment schläft das Kleine und will leider immernoch nicht fressen. Vorhin ist er aber munter umhergelaufen.

Ich hoffe das Beste für den Knirps
 
kleiner Falke

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ok, das scheint, als habest du einen Vogel-kompetenten TA gefunden. Gut.

Luftsackverletzungen sind sehr häufig. Ja, das passt schon. Mal abwarten.

Ich hatte vor einigen Tagen eine junge Amsel, ebenfalls durch eine Katze erwischt, erhalten. Gab ihr nicht viele Chancen. Habe sie dann aber mit Vitambin B und Amynin vollgepumpt und nun, nach weinigen Tagen bei mir, wo sie mir sehr fit erschien, habe ich sie an meine Pflegestelle weitergegeben. Dort gedeiht sie nun wunderbar. Eines der wenigen Katzenopfer seit vielen Jahren, welches eine Chance hat.....

Mehlwürmer sind als Futter für kleine Singvögel so oder so ungeeignet, da sie sehr hart und fast nicht verdaulich sind. Daher kann es auch vorkommen, wenn man sie lebend füttert, dass die im Magen der Vögel weiterleben und diese dann von innen her auffressen.... Kein Witz!
 
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