Ein Hund - Zwei Zuhause?

Diskutiere Ein Hund - Zwei Zuhause? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Hundefreunde, ich wende mich mal mit einem Problem an euch,dass mich schon länger beschäftigt und jetzt aber "ernst" geworden ist...
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Krümel1991

Krümel1991

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Hallo liebe Hundefreunde,

ich wende mich mal mit einem Problem an euch,dass mich schon länger beschäftigt und jetzt aber "ernst" geworden ist.

Also...seit knapp 2 Jahren passe ich zweimal wöchentlich auf einen mittlerweile 7-jährigen Jungen auf, der eine Yorkshire-Shi Tzu-Malteser-Hündin hat (knapp 2 Jahre alt, als ich das erste Mal dort war, war sie grad 6-7 Wochen alt).
Dadurch dass die Eltern eine Pizzeria haben und dementsprechend viel arbeiten und auch sonst nicht viel
von artgerechter Tierhaltung verstehen (sind Italiener und in Italien ist das ja leider noch alles anders), ist der Hund zum einen NULL erzogen und zum anderen kommt sie wenig raus und macht bis heute in die Wohnung (sie ist eig stubenrein, aber kann es ja nunmal auch nicht 12 stunden einhalten). Sie wurde laut Vater für den Sohn angeschafft.

Nun liebe ich diesen Hund und sie mich ebenso. Ich hatte sie neulich für eine knappe Woche bei mir und es war total schön mit ihr.
Die Eltern meinten nun zu mir "Du kannst sie übrigens jederzeit abholen, auch für mehrere Tage und so" und bieten mir also an, die Kleine regelmäßig längere Zeit zu nehmen bzw wollen das sogar.
Problem: Erstens hat es mir letztes Mal schon so Leid getan, sie zurückzubringen, weil sie sich gar nicht gefreut hat. Sie will immer mit mir mitkommen und ich weiß deshalb nicht, ob das gut für sie wäre. wenn sie das öfter mitmachen muss. Andrerseits hat sie dafür immer ein paar schöne Tage.
Da ich jetzt mit der Schule fertig bin, bin ich jetzt die nächsten Monate erstmal zuhause und hab unmengen zeit, im herbst werde ich aber voraussichtlich studieren und wegziehen. Dann wäre der Abschied für mich und den Hund wahrscheinlich ziemlich schlimm :(

Danke schonmal für eure Meinungen, lg
Krümel
 
22.05.2011
#1
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nane9583

nane9583

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Warum redest du nicht mit der Familie ???

Der Hund scheint dort eh nur ein lästiges Angängsel zu sein so wie ich das gelesen habe. (sie haben den Hund nur fürs Kind gekauft ) ......
Für mich hört sich das so an als denken sie " du wolltets den Hund , kümmer dich alleine drum "....

Ich persönlich würde mal nachacken und fragen ob sie den Hund evtl. abgeben wollen oder würden. Fragen kostet nichts
 
Krümel1991

Krümel1991

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Geredet hab ich natürlich schon mit der Familie, bin ja zweimal die Woche da.
Sie wollen den Hund nicht abgeben und besonders die Frau liebt den Hund auch sehr, nur leider werden sie einem Hund schon alleine wegen ihrer Arbeitszeiten nicht gerecht.
Habe die Kurze gestern Abend abgeholt und sie wird wohl bis Freitag hierbleiben. Was anderes kann ich für die Kleine wohl leider nicht tun.
 
nane9583

nane9583

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Na aber mal ehrlich...
Das muß doch die Frau auch einsehen das dies auf Dauer kein Zustand ist das die kleine tagelang nicht in ihrem zuhause ist oder nicht ?Oder das sie so gut wie keine Zeit hat für den Hund wenn sie nur am arbeiten ist. Sie verliert doch vollkommen den Bezug zu dem Tier wenn sie dauernd außer Haus ist.
Das ist doch nicht im Sinne des Tieres oder ?
Sie gewöhnt sich nachher so sehr an dich weil du sie tagelang bei dir hast und von einem Tag auf den anderen biste dann weg . Was meisnt wie der Hund sich dann fühlt ?
Ich würd ihr nochmal ins Gewissen reden und sagen das es so nicht geht .
 
deutzia

deutzia

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Aber es kann auch funktionieren, wenn ein Hund zwei Zuhause hat. Wie z.B. bei meinen Nachbarn. Da arbeitet die Tochter auch in der Gastronomie und hat einen Hund. In ihrer Freizeit und vor der Arbeit kümmert sie sich um ihren Hund, am Nachmittag und am Wochenende ist er bei ihrer Mutter! Wird immer hin und her gefahren. Und ist ein Klasse-Hund und völlig gelasssen und wunderbar erzogen!
 
ida22

ida22

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Hallo,

hmm, das ist eine schwierige Situation ...

Eigentlich sehe ich persönlich kein Problem damit, wenn ein Hund zwei "Zuhause" hat. Sei es, dass er bestimmte Zeiten bei anderen Leuten ist oder aber, dass er sein Zuhause zusammen mit Frauchen wechselt (z. B. bei Wochenendbeziehungen oder sowas).

Aber ich sehe in Deiner Situation ein Problem dabei, weil der Hund bei den Leuten ja wohl die meiste Zeit alleine ist, sich nicht mit ihm beschäftigt wird, er nicht ausgelastet wird (oder habe ich das falsch verstanden?). Wenn der Hund nun bei Dir ist, wirst Du sicherlich viel Zeit mit ihr verbringen, Gassi gehen, ein wenig Erziehung, Spielen, Kuscheln etc. Naja, ich denke einfach, es ist für einen schwer bis unmöglich, das zu begreifen ... Ein paar Tage Action und Zuneigung, dann wieder Langeweile und Alleinsein ohne Ende :(

Hast Du denn die Möglichkeit auch in der Zeit, wenn der Hund nicht ganz bei Dir ist, Dich täglich ein paar Stunden zu kümmern (zum Gassigehen abholen z. B.)? So als eine Art "Hundesitter" meine ich. Wenn Du sie dann noch ab und an für ein paar Tage ganz übernimmst wäre dass ähnlich wie bei Leuten, die z. B. berufstätig sind. Zumindest bei uns ist es so, dass die Hunde am Wochenende oder an freien Tagen schon deutlich mehr Zeit bekommen als an einem normalen Arbeitstag ...

Was wäre, wenn Du in ein paar Jahren wegziehst? Müßtest Du Dich dann ganz von der Kleinen "trennen"?. Das wäre natürlich auch blöd; wenn sie dann wieder in komplett in das schnöde Alleinsein zurückgeworfen würde ...

Jedenfalls drücke ich Dir und der Kleinen feste die Daumen, dass ihr eine Lösung fndet ...

Lg Ida
 
Krümel1991

Krümel1991

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Huhu... ich hatte damals gar nicht mehr geantwortet,danke für eure Antworten.
Ich wollte nur mal das Ende der Geschichte erzählen: Seit ich die Kleine wie im letzten Post vom Mai geschrieben abgeholt habe, habe ich sie nie wieder zurückgebracht ;) Die Familie hat sie mir geschenkt, ich hab kurze Zeit später all ihre Sachen dort abgeholt, sie kastrieren und impfen lassen und bin gemeinsam mit ihr nach München zum Studieren gezogen. An ihren vielen Macken haben wir gut gearbeitet und sie ein wunderbarer,lieber und absolut gehorsamer Hund geworden. Zur Zeit sind wir wegen Semesterferien in der Heimat bei meinen Eltern und besuchen ihre ehemaligen Besis öfter mal, so dass auch das Kind den Hund noch sehen kann. :smile:
 

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Finou

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Na das ist ja super, dass die Geschichte so gut ausgegangen ist! Freut mich für dich und die Kleine :).
 
Suppenschüssel

Suppenschüssel

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Das ist ja ein schönes Ende! Auch wenn es mir für das Kind gerade Leid tut...

aber wenn er die kleine sehen kann und weiß das es ihr gut geht wird er es vermutlich auch nicht soooo tragisch sehen :)
 
ida22

ida22

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Huhu,

ein Happy-End für eine wunderschöne Hundedame, das ist so schön! :D

LG Ida
 
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