Malteser anschaffen?

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Hawk

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Hallo.
Ich bin am überlegen, ob ich mir im Sommer einen Malteser anschaffen werde.
Leider habe ich mich bisher nicht so mit dem Thema Malteser und allgemein Hund befasst.
Erstmal wollte ich wissen, ob ein Malteser überhaupt für mich in Frage käme.
Meine Wohnung ist 75 qm² groß und dazu gehört ein riesiger Garten (also wir können den mit benutzen [Wohnung]). Ich könnte mit
den Hund morgens einmal raus und bis ich bis mittags (manchmal nachmittags) nach Hause komme, könnte sich meine Familie um den Hund kümmern. Dann wenn ich wieder zu Hause bin, könnte der Hund eigentlich die ganze Zeit meine Aufmerksamkeit haben (ja, auch für die viele Fellpflege).
Jetzt stellen sich ein paar Fragen. Erstmal, wies aussieht, ist der Malteser ein ruhiger Hund? Und sollte man sich einen Welpen oder einen schon erzogenen, erwachsenen Hund zu legen? Weil für Hundeschule bliebe halt nicht so viel Zeit übrig. Oder wäre eine Hundeschule bei einem Malteser Welpen nicht nötig? Ich habe gelesen, dass Malteser leicht zu erziehen wären? Was müsste ich noch bei der Anschaffung eines Maltesers bedenken? Also wenn würde ich sowieso nur einen Malteser aus einem Tierheim übernehmen, doch da würde sich dann natürlich wieder nur ein junger Malteser anbieten, weil bei den älteren weiß man ja nie die Vergangenheit (eventuell geschlagen? Menschenscheu? Schlechte Erfahrungen mit Menschen?)? Wobei wir wieder bei dem Thema Erziehung wären.

Also ich wäre froh, wenn mich hier ein paar Malteser Kenner (und evtl. Besitzer) aufklären und helfen könnten. *g*

lg
 
24.05.2011
#1
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Kasary

Kasary

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Huhu,
ich habe zwar keinen Malteser, aber die grundlegenden Fragen kann ich dir auch beantworten. ;)

75qm Wohnfläche mit großem Garten ist sicherlich für einen Hund ausreichend.
Ob du dich nun für einen Welpen oder einen ausgewachsenen Vierbeiner entscheidest bleibt dir überlassen. Der Welpe hat den Vorteil, dass du persönlich dafür Sorge tragen kannst, dass der Hund an alle möglichen Situationen gewöhnt wird und eine Erziehung in deinem Sinne genießt. Wenn es irgendwo schief geht, kannst dir dir selber den Hintern versohlen und die Verantwortung dafür übernehmen.
Der erwachsene Hunde hat den Vorteil, dass er normalerweise einen vernünftigen Grundgehorsam mitbringt. Er ist stubenrein, kennt seinen Namen, weiß was sitz bedeutet und darüber hinaus vielleicht sogar, dass er auf "Komm" zu dir zurückkehren soll.

Im Tierheim wird sich diese Frage vorraussichtlich nicht stellen. I.d.R sitzen dort keine reinrassigen Malteser (Erklärung: ein seriöser Züchter nimmt seine Welpen zurück, wenn der Besitzer sie nichtmehr halten kann- diese Hunden landen normalerweise also nicht im Tierheim) und wenn doch, dann wirst du altersmäßig nehmen müssen, was dort ist. Das ist aber auch absolut nicht schlimm, denn du solltest sowieso die Hunde zunächst kennen lernen und überprüfen, ob ihr zueinander passt. Mit zuvielen Vorstellungen über Alter und Rasse wird das aber im Tierheim schwierig.

Für mich stellt sich daher die Frage, wieso es unbedingt ein Malteser sein soll? Du schreibst ja selbst, dass du noch nicht allzuviel über die Rasse weißt und daher würde ich persönlich sagen, dass es vielleicht sogar noch andere Rassen gäbe, die für dich in Frage kämen?!

Die Hundeschule würde ich persönlich dabei für jeden Hund empfehlen. Ganz egal ob leicht oder schwer erziehbar, groß, klein, jung oder alt- Rückhalt bei Erziehungs- und Umgangsfragen schadet sicherlich niemandem. Ganz davon abgesehen bedeutet Hundeschule ja nicht nur lernen und Erziehung, sondern auch Sozialkontakt und Beschäftigung. Wenn du jetzt schon sagen kannst, dass dir dafür die Zeit fehlen würde, dann solltest du dir nochmals gut überlegen, ob ein Hund das richtige Haustier ist. Hundeschule ist in den meisten Fällen 1x wöchentlich für rund 1-2 Std.
Diese Zeit musst du für deinen Hund so oder so aufbringen und ob du nun einen großen Spaziergang mit Spielereien machst oder eben die Hundeschule besuchst, bleibt doch im Prinzip egal, oder? ;)

Der letzte Punkt ist das leidige Thema Zeit:
Was bedeutet, deine Familie kümmert sich um den Hund?
Kannst du gewährleisten, dass dein zukünftiger Wegbegleiter max. 6 Std am Tag alleine ist?
Hunde können sich wunderbar an den Rythmus ihres Besitzers anpassen, allerdings heißt das nicht, dass man so einen Fiffi einfach mal Stundenlang alleine lässt. Allerspätestens nach 5-6 Std muss der Hund die Möglichkeit haben sich zu lösen, bespaßt zu werden und familiären Anschluss zu bekommen.
Es reicht nicht, wenn du mittags kurz nach Hause fährst, den Hund in den Garten lässt und wieder verschwindest.

So, ich glaube das war alles, was ich loswerden wollte. ;)

Liebe Grüße
Sabrina

PS: Verabschiede dich von dem Gedanken, dass im Tierheim nur verhaltensgestörte Hunde mit böser Vergangenheit sitzen. Da sitzt vom Welpe bis zum Senior und vom ausgesetzten, bis zum tränenreich abgelieferten Hund so ziemlich alles.
 
H

Hawk

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@ Kasary:
Im Tierheim wird sich diese Frage vorraussichtlich nicht stellen. I.d.R sitzen dort keine reinrassigen Malteser (Erklärung: ein seriöser Züchter nimmt seine Welpen zurück, wenn der Besitzer sie nichtmehr halten kann- diese Hunden landen normalerweise also nicht im Tierheim) und wenn doch, dann wirst du altersmäßig nehmen müssen, was dort ist. Das ist aber auch absolut nicht schlimm, denn du solltest sowieso die Hunde zunächst kennen lernen und überprüfen, ob ihr zueinander passt. Mit zuvielen Vorstellungen über Alter und Rasse wird das aber im Tierheim schwierig.
Ich werde mich dann mal im Tierheim umschauen. Vielleicht sogar einem älteren Hund ein Zuhause bieten. Mal sehen. :)

Für mich stellt sich daher die Frage, wieso es unbedingt ein Malteser sein soll? Du schreibst ja selbst, dass du noch nicht allzuviel über die Rasse weißt und daher würde ich persönlich sagen, dass es vielleicht sogar noch andere Rassen gäbe, die für dich in Frage kämen?!
Weil Malteser (so habe ich es gelesen) "sanft, Menschen- und Familienfreundlich, leicht zu erziehen, treu und trotzdem mutig" sind. Dabei noch ihr ehrenbürtiger Anblick. Außerdem finden wir ihn einfach gotthaft schön. Natürlich könnte ein anderer in Frage kommen, aber wieso einen anderen, wenn der jetzige passt?

ie Hundeschule würde ich persönlich dabei für jeden Hund empfehlen. Ganz egal ob leicht oder schwer erziehbar, groß, klein, jung oder alt- Rückhalt bei Erziehungs- und Umgangsfragen schadet sicherlich niemandem. Ganz davon abgesehen bedeutet Hundeschule ja nicht nur lernen und Erziehung, sondern auch Sozialkontakt und Beschäftigung. Wenn du jetzt schon sagen kannst, dass dir dafür die Zeit fehlen würde, dann solltest du dir nochmals gut überlegen, ob ein Hund das richtige Haustier ist. Hundeschule ist in den meisten Fällen 1x wöchentlich für rund 1-2 Std.
Diese Zeit musst du für deinen Hund so oder so aufbringen und ob du nun einen großen Spaziergang mit Spielereien machst oder eben die Hundeschule besuchst, bleibt doch im Prinzip egal, oder? ;)
Ja, ich hatte verpeilt dass die Hundeschule ja nur 1x in der Woche und dann 1 - 2 std ist. Natürlich ist es dann egal und natürlich werde ich sie dann auch mit dem eventuellen Hund besuchen!

Der letzte Punkt ist das leidige Thema Zeit:
Was bedeutet, deine Familie kümmert sich um den Hund?
Kannst du gewährleisten, dass dein zukünftiger Wegbegleiter max. 6 Std am Tag alleine ist?
Hunde können sich wunderbar an den Rythmus ihres Besitzers anpassen, allerdings heißt das nicht, dass man so einen Fiffi einfach mal Stundenlang alleine lässt. Allerspätestens nach 5-6 Std muss der Hund die Möglichkeit haben sich zu lösen, bespaßt zu werden und familiären Anschluss zu bekommen.
Es reicht nicht, wenn du mittags kurz nach Hause fährst, den Hund in den Garten lässt und wieder verschwindest.
Njein. Also ich bin noch Schüler und habe meistens dann so Schluss dass der Hund maximal 5 - 6 Stunden alleine Zuhause ist. Danach kann ich mich vollkommen dem Hund widmen bis in die Nacht. *g* Selbst wenn ich ein paar mal lange Schule habe, ist einer aus meiner Familie da, denn dann wäre der Hund auch nur 5 - 6 Stunden alleine. Es wären auf jeden Fall nur diese 5 - 6 Stunden. Danach wäre er wieder mit uns und wäre gar nicht mehr alleine. Also halt nur diese eine Zeitspanne wäre er alleine (unter der Woche, an Wochenenden wären wir quasi die ganze Zeit da).

lg
 
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Amazing

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Alle Malteser die ich kenne sind eigentlich den ganzen Tag nur am Kläffen und ständig in Bewegung und richtig hibbelig.

Wenn keine Zeit für Hundeschule da ist würde ich zu einem Senioren raten. Jeder Welpe braucht eine Hundeschule.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Mein Tageshund ist ein Malteser - Shitzu Mix und seine Besitzerin hat ihn vor 2 Jahren, mit etwa 4, aus dem Tierheim geholt.

Mit ihm wurde als Junghund wenig gemacht, man kann ihn nicht ableinen, die sozialisierung lässt auch zu wünschen übrig und die Grundkommandos sind solala... ABER er bellt nicht viel und ist sonst auch recht ruhig. Wenn er bei mir ist gehe ich meist 2x je 30 min und sein Frauchen geht morgens und abends nochmal mit ihm.
Wenn er aber in unserem Garten oder dem Hof meiner Oma abgeleint ist, legt er richtig los. Da wird gerannt und gerannt...

Seine Besitzerin hat es laut ihrer Aussage in einer Hundeschule versucht, aber entweder nur halbherzig oder war in einer schlechten... Ich zumindest habe ihm seit er hier ist Sitz und "Ins Körbchen" beigebracht, Platz hatte ich auch schon mal, aber da seine Besitzerin nichts bzw. wenig mit ihm macht...

Wäre er mein Hund würde ich mit ihm in die Hundeschule, auch jetzt noch mit 6 Jahren. Hundeschule ist ja nicht nur für Welpen da.
 
Kersi78

Kersi78

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Also ich hab nen Shih Tzu! Meine war super leicht zu erziehen. Hab sie mit 13 Wochen geholt, hat am ersten Tag schon begriffen, dass sie auf "hier" zu mir kommen soll! War innerhalb von einer Woche stubenrein. Wirklich ein super Hund.
Ist von der Rasse her denke ich ähnlich wie ein malteser.
Ich denke, es kommt ganz auf den Hund an. Der eine lernt alles super schnell, so wie meine oder er braucht etwas länger!
Ich war nicht in der Hundeschule, da sie wirklich alles super schnell begriffen hat.
Ich würde dir aber dennoch raten, mit ihm in eine Welpenspielgruppe zu gehen, damit er Kontakt zu anderen Hunden hat!
Außerdem macht es den kleinen super viel Spass mit anderen rum zu toben!!!
Meine bellt fast überhaupt nicht und ist auch sonst ein total anpassungsfähiger kleiner, lustiger Hund!
 
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