Mein Aufregendes Wochenende mit Paul oder "Mein erster richtiger Wildvogel seit ewigkeiten"

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Flumina

Flumina

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Mein Aufregendes Wochenende mit Paul oder "Mein erster richtiger Wildvogel seit ewigkeiten"

Dieses Wochenende war mit abstand das aufregenste seit langem.

Aber mal von anfang an. Die Tochter unsere Halbvermieterin (Sabine) hat uns für 5 Tage den Paul hier gelassen (bleibt noch bis Freitag) also waren erst mal alle soo happy wie lange nimmer, Wir haben wieder mal gegrillt und da kam dann auch viel Besuch unter anderem Connie die meiner Mutter ein Fahradkörbchen gestell brachte. wegen dem Ding kam es überhaupt zu dem vorfall (danke Connie). Meine Mutter hat beschlossen ihr für das ding
etwas Geld zu geben daher bin ich mit Mogli und Pauli zum Bankomaten los gezogen und auf dem Hinweg fanden wir unter dem Altpapiercontainer einen kleinen Spatzen (Nestflüchtling) er hatt gerade versucht zu fliegen. Ich hab Ihn dann eingesammelt weil in der gegend viele Katzen sind und auch Hunde, Kinder und natürlich autos. leider war weit und breit kein Nest zu sehen also zog der kleine zu mir. Doch da kann er nicht bleiben (das war mir gleich klar) Ich arbeite (noch) 40 Stunden die Woche und wenn er alle 2 Stunden zu fressen gebraucht hätte ging das nicht. Also zog er zu Sabine und lebte da auch Glücklich, fing an zu fressen und lernte anscheinend Fliegen. Als sie den kleinen Käfig (notunterkunft bis was besseres aus dem Keller kommen sollte) öffnete flog ehr fröhlich durch die Wohnung und sie hat dann absichtlich die Fenster aufgemacht (wenn er fliegen kann soll er frei sein) und wir dachten alle er sei nun weg geflogen als wir nichts mehr hörten und sahen.

Gestern war ich bei Ihr auf besuch und wollte eben fragen wie es dem kleinen geht und da meinte sie er sei ausgeflogen wir glaubten also bis Dato wirklich er lebt nun in Freiheit. Bis Belli (Isabelle) (Ihre Tochter) den kleinen Spatzen in der Wasserschüssel der Hunde gefunden hat. Er wahr anscheinend ertrunken.

Traurig aber leider hat es der kleine nicht geschafft. ich hab Ihn dann gestern zu seiner Letzten Ruhe gebettet in unserem Garten. leb wohl kleiner Kämpfer
 
25.05.2011
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heidi zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
kleiner Falke

kleiner Falke

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eine traurige Geschichte....

Leider gehen sehr viele genau so aus, wenn man den kleinen, vermeintlich allein gelassenen und sich in akuter Gefahr befindenden Tierchen helfen will und sie einsammelt.
Oftmals wäre es wirklich besser, man würde sie einfach dort lassen, wo sie sind. Natürlich gibt es immer Gefahren für so kleine Vögelchen. Es gibt Menschen, Hunde, Katzen, andere Vögel, Marder, Fensterscheiben, Autos....
Und wiederum beobachtete ich letztens aus einem Restaurant eine Spatzenmannschaft, welche doch wirklich dort an der Hausecke, dem Restaurant entlang an der Hauptstrasse, ganz gelassen, neben durchrasenden Autos, ihr Futter suchten, die kleinen bei den Müttern bettelten... Und ich fahre dort täglich 2x durch und habe (erstaunlicherweise?!) noch nie einen Toten gesehen....

Ja, als Leiterin einer Auffangstation kann ich nur sagen: lasst die Tiere, wo sie sind. Man will helfen, ja. Verständlich. Aber oft bewirkt man leider genau das Gegenteil, auch wenn es noch so gut gemeint ist... :(

Ist nicht gegen Dich gemeint, Flumina. Es geht vielen Leuten genau wie Dir und alle meinen es ja nur gut.... Hach ja... :?
 
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anna.leitner5

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Ich stimme kleiner Falke zu aber Vögelchen die verletzt sind soll man schon auf päppln die haben sonst keine chance.
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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ja, Anna, das ist natürlich absolut klar! Ich sage ja, wenn sie sich wirklich in akuter Lebensgefahr befinden (junge Elster auf der Schnellstrasse und so Geschichten). Aber dann nimmt man sie am besten und setzt sie einiges neben der Strasse in einem Wäldchen oder so wieder ab.

Und verletzte Vögel, das ist klar. Das ist dann ein anderes Thema. Egal ob Jung oder Altvogel! Wenn da einer verletzt ist, sollte man nicht einfach selbst was doktern und dem Vögelchen mal Würmer suchen sondern wirklich direkt und auf dem schnellsten Weg zu einem vogelkundigen Tierarzt und/oder sich bei einer Auffangstation melden.
 
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