Erfahrungsberichte - Wie lange brauchten euere Katzen um sich "einzugewöhnen"?

Diskutiere Erfahrungsberichte - Wie lange brauchten euere Katzen um sich "einzugewöhnen"? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo ihr Lieben, nun sind unsere 3 Mauzis endlich da und wir sind überglücklich. Da haben wir echt den zu 100% perfekten Griff gemacht, denn wir...
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Loscampesinos

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Hallo ihr Lieben,

nun sind unsere 3 Mauzis endlich da und wir sind überglücklich. Da haben wir echt den zu 100% perfekten Griff gemacht, denn wir haben 3 tolle, tolle Tiere erwischt! :)

Nichtsdestotrotz haben zumindest die zwei älteren schon einiges erlebt und sind sehr schreckhaft. Janosch, der wohl noch ein flotter Jungkater ist und seine etwas ältere Freundin Carla, die nur zusammen vermittelt werden durften, sind noch ein wenig ängstlich.

Janosch ist schon aufgetaut, man kann ihn anfassen, nur manchmal, wenn man unbedacht agiert oder zu schnell aufsteht, rennt er weg. Bei Carla hingegen ist das noch total
schlimm. Ich habe das Gefühl in ihrem Köpfchen rattert es unentwegt und sobald sich jemand (in der Hauptsache männliche Personen) bewegt, steht sie immer kurz vor der Flucht.
Carla lässt sich nur durch Futter locken. Da kommt sie dann angeschlichen. Ist man zu schnell, war's das, dann ist sie weg. Bewegt man sich leise und langsam, kann es sein, dass man sie beim essen berühren darf.

Nunja, das soll kein Thread in die Richtung: "Meine Katzen sind 5 Tage bei mir und lassen sich nicht schmusen" sein. Mir ist durchaus bewusst, dass eine Annährung nicht von heute auf morgen geht. Eine Katze, die vor einem Monat noch fauchte wie eine Wilde, wird in 5 Tagen nicht zur Kuschelkatze. Und natürlich kommt es auf jedes Tier individuell an.
Es geht mir mehr darum ein paar Erfahrungen auszutauschen. Wie lang haben eure Katzen gebraucht bis sie sich eingewöhnt hatten? Hattet ihr auch Katzen die sich nicht anfassen ließen? Wie habt ihr es geschafft, dass ihr sie doch anfassen konntet? Wie viel Zeit ist bis dahin vergangen? Konntet ihr sie überhaupt jemals anfassen?
Wann wussten eure Katzen, dass sie bei euch zuhause sind? Also, wann hattet ihr das Gefühl, dass sie sich komplett eingelebt haben?

Puuh, das sind jetzt Fragen über Fragen. Seit Carla und Janosch hier sind arbeiten wir jeden Tag an ihrem Vertrauen und wir freuen uns über jede kleine Annäherung!
Carla orientiert sich sehr an Janosch und macht hauptsächlich das was er aucht macht.

Ich würde mich über Erfahrungsberichte sehr freuen. Ach... und vllt könnte jeder noch schreiben, warum es gerade DIESE Katzen waren, die zu euch gezogen sind. Warum habt ihr euch für genau DIESE Katzen entschieden? Egal ob vom Tierheim, vom Züchter oder einfach weil ihr sie als Notfellchen bekamt. :)
 
26.05.2011
#1
A

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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
Hamster-Luisa

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Hallöchen!

Also unser Eddi hat ca 1 Monat gebraucht, bis er sich hochnehmen ließ und auch auf den Schoß kam. Der Kleine hat echt viel mitgemacht.. hatte wohl einen Unfall.. dann wurde er 2mal am Hinterlauf operiert, kam zu meiner Freundin in Pflege... musste sich da 2 Katzen "unterordnen", hatte den totalen Futterneid.. und dann kam er auch shcon zu uns. Nunja. Also auch ziemlich stressig über einen kurzen Zeitraum gesehen.
Er hat sich noch wochenlang immer nur unter den Couchtisch gelegt, wenn wir abends fern schauten. So richtig getraut hat er dem Braten wohl nicht. Auch zum füttern kam er nur drunter weg, wenn wir wieeder auf edm Sofa saßen...
Warum Eddi? Nunja, er suchte halt ein neues Heim, hätte aber auch bei meiner FReundin bleiben können. Ich fand ihn damals einfach nur zum knutschen (heute auch noch;)) und ich wollte unbedingt auch wieder Haustiere haben. :)
 
Morastbiene

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Es ist sooo herzallerliebst, welche Gedanken ihr euch um eure Schützlinge macht. :D

Dann versuche ich mich mal zu erinnern... :eusa_think:

Es sind alles nur Schätzwerte und gefühlte Eindrücke, weil ich mir das über die Zeit gar nicht so genau eingeprägt habe, aber Rieke hat länger gebraucht, um bei uns heimisch zu werden, als es bei Fernanda der Fall war. Sie war 17 Wochen alt, als wir sie bekommen haben, hatte bei der Züchterin bereits ihren Tagesablauf und die Umstellung zu uns, die fiel ihr sichtlich schwer. Das hat man vor allem an den Zeiten gemerkt, zu denen sie munter wurde. Die Dame lebt sehr ländlich, dort wird morgens gegen sechs aufgestanden und zeitig ins Bett gegangen. Da haben wir uns natürlich bedankt, in aller Herrgottsfrühe wachgebrüllt zu werden und abends nicht (endlich) ins Bett zu dürfen. ;) Ich müsste jetzt lügen, wenn ich genaue Angaben machen sollte, aber zwei bis drei Monate werden es sicher gewesen sein, bis man das Gefühl hatte, sie findet sich nicht mehr "zwangsweise" mit ihrem neuen Heim ab. Davor hat sie immer den Eindruck gemacht (das ist natürlich total subjektiv), als wäre sie bei uns zu Besuch. Erschwerend hinzu kam ja, dass sie die erste Zeit allein war und später als gewollt Gesellschaft bekam, so dass unser Mausi an uns klebte wie eine Klette.

Eine Katze, die sich nicht anfassen lässt, hatte ich noch nie, was wohl daran liegt, dass ich mir nie bewusst einen "Problemfall" zugelegt habe bzw. mangels Erfahrung damit auch nicht zulegen konnte oder wollte. Bereits die Suche nach der Erstkatze war nicht einfach, uns hätte vermutlich keiner ein Angstfellchen anvertraut. Den Leuten fiel immer irgendwas ein, warum es nicht gepasst hat. So kamen wir schließlich zu Rieke. Wir hatten die Nase voll von irgendwelchen privaten Vereinen, die einem einen vom Pferd erzählen und uns auf die Sucherposition begeben. Schluss mit dem Hinterherlaufen, sollen sich die Leute halt melden, die uns für "würdig" halten, dachten wir. Wir bekamen Rückmeldung von einer etwas merkwürdigen Pflegestelle, die Frau schien sehr darauf aus, die Tiere schnell an den Mann zu bringen, einer (wenn ich mich richtig erinnere) Maine Coon Züchterin irgendwo in Süddeutschland, eine Meldung von einer Dame, die den Kater ihrer Tochter vermitteln wollte, das löste sich aber in Wohlgefallen auf und einer Pflegestelle, die uns zwar spontan sympathisch war, aber irgendwie nicht "unsere" Katze hatte. Dann meldete sich Riekes Züchterin, dass sie ein Kätzchen übrig hätte. Wir haben gemailt und telefoniert und es hat einfach "gestimmt"... Dazu muss ich sagen, dass ich Rieke eigentlich nicht genommen hätte, weil ich keine Rasse ohne normale Nase wollte, aber mein Freund erwies sich als treibende Kraft und ich gab sozusagen klein bei. Nach einiger Bedenkzeit habe ich Rieke dann aus Meck-Pomm abgeholt. Ich hab' sie natürlich trotzdem lieb und ihr Näschen ist nicht so verkümmert, wie es bei der amerikanischen Variante der Rasse der Fall ist, sie kann gut atmen, schnarcht unter Garantie nicht häufiger als Fernanda und tränt nur ab und zu ein bisschen.. Nichtsdestotrotz würde ich mich in diesem Sinne nicht mehr "breitschlagen" lassen, wenn es um die Anschaffung geht, weil ich jeden Tag daran denke, dass sie "mit Nase" noch viel schöner wäre.

Bei Fernanda waren es vielleicht vier Wochen, bis man das Gefühl hatte, dass sie tatsächlich "angekommen" ist. Sie hat zwar von Anfang an alles in Beschlag genommen, aber sie war auf eine ganz süße Art total schüchtern und nervös. Ist einem ständig vor den Füßen gelaufen, war allerdings sofort weg, wenn es eine schnelle Bewegung gab. Hat tagelang immer mit den Füßen auf der Stelle getrippelt, es hätte nur noch gefehlt, dass sie die Vorderpfötchen ineinanderlegt, mit großen Äuglein nach oben guckt und fragt: "Ist das okay, dass ich hier bin? Ich geh' auch wieder, wenn du das willst..." Nandi war der Silberstreif am Horizont unserer Suche nach Gesellschaft für Rieke. Ist nachzulesen im Thread "Warten auf Fernanda"... Es hat lange gedauert und sich gelohnt. Ich bin froh, dass wir sie haben, unseren kleinen Rüpel. ;)
 
seven

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Oh - puuuuh.... wie lange hat es gedauert? ;)
Audrey und John-Boy waren ja noch quietschjung, als sie zu uns gezogen sind - Audrey mit Katzenschnupfen, beide nicht entwurmt.... da wurde es höchste Zeit, bevor sie völlig verwildert und noch kränker geworden wären.... (Mama war Streunerin, geboren wurden sie in einer Art Scheune, die zu einer Schreinerei gehört....)
Die zwei waren von Anfang an ziemlich scheu uns Menschen gegenüber, haben die Wohnung aber recht schnell erobert.... Stubenrein waren sie sofort, ihr Körbchen und ihren Kratzbaum fanden sie auch ganz schnell ganz toll.... Schritt für Schritt haben sie in den ersten Tagen die Wohnung erobert - meist zusammen, wobei Audrey die Mutigere war, die sich immer weiter vorgewagt hat, bis sie dann kläglich miaute und ihren Bruder rief, der dann auch sofort angetapert kam. Das war sooooo süß....
Anfassen mochten beide nicht so sehr - aber da die Audrey 3-5x täglich ihre Augentropfen wegen des Katzenschnupfens brauchte, war sie das dann doch irgendwann zwangsläufig gewohnt. Sie hat sich auch nie dagegen gewehrt und alles klaglos über sich ergehen lassen.... John-Boy hingegen rennt heute noch weg, wenn er das Gefühl hat, dass man auf ihn zukommt (und das sind über anderthalb Jahre, die die beiden jetzt hier wohnen ;) ) - lediglich nachts hüpft er zu uns ins Bett, dann darf man ihn auch kraulen.... Bis dahin hat es aber lange gebraucht, das hat er sich vom Poldi abgeschaut.
Apropos Poldi - er zog mit Dinah vor knapp einem Jahr hier ein, aus dem Tierheim.... Die beiden haben die erste Zeit nur auf ihren Schränken gewohnt - Dinah auf dem Kleiderschrank im Gästezimmer, Poldi auf dem Kleiderschrank im Schlafzimmer. Ich weiß nicht genau, wie lange, aber sie haben zum Auftauen und sicheren Bewegen in der Wohnung auf jeden Fall länger gebraucht als die beiden "Kleinen". Im Gegensatz zu den "Kleinen" ließen sie sich aber anfassen - v. a. der Pold war und ist ein echtes Kuschelmonster, den konnte man (wenn er denn mal vom Schrank runterkam) so durchknuddeln ;) Dinah ließ sich anfangs nur am Köpfchen kraulen und kratzte fauchend, wenn man sie woanders anfassen wollte - das hat ca. 1/2 Jahr gedauert, bevor man sie auch am Rücken mal streicheln durfte...

Joar....
Und warum ausgerechnet diese Katzen?
Eigentlich wollten wir zwei schwarze Katzenschwestern aus dem Tierheim zu uns holen, als eine Arbeitskollegin meiner Frau erzählte, dass bei ihrem Freund auf der Arbeit die Streunerbabies geboren worden wären.... Streunermama extrem scheu, ließ sich nicht anfassen..... Die Babies wären bei der Tiernothilfe gelandet - und außerdem wurde sich kaum bis gar nicht um ihren Gesundheitszustand gekümmert, solange sie da als Kitten herumliefen. Also haben wir zwei von den vieren genommen - das einzige Mädel war sowieso klar, und dann den schüchternsten der 3 Jungs.... (Hätten wir gewusst, dass wir später mal vier Katzen halten würden, hätten wir gleich alle vier Babies mitgenommen. Aber da fühlten wir uns noch damit überfordert..... *seufz*)
Nuja, und Dinah und Poldi waren eben die einzigen beiden Katzen, die uns das TH als reine Wohnungs- bzw. Balkonkatzen vermitteln wollte.... Sie waren schon älter (ca. 5 bzw. ca. 5-10 Jahre), keiner wollte sie, sie waren ausgesetzt worden - und der Pold kam direkt im TH auf mich zugelaufen, obwohl er sich laut TH-Mitarbeiterinnen sonst nie hinter der Heizung hervortraute - joar, das war ein Zeichen ;) Und so kamen sie mit :D

LG, seven
 
Fuexle

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Ich kann mal wieder nur bedingt mitreden. Wir haben ja alle unsere Katzen nicht aus dem Tierheim. Unsere Hauskatzen waren auch nie irgendwie schreckhaft oder so.
Unsere Streuner, die wir aufgenommen haben, gehen nicht ins Haus, d.h. wir haben nur draußen Kontakt zu ihnen - ich denke deswegen ist es auch normal, dass es da etwas länger dauert. Unsere erste Streuner-Miez hat gute 4 Monate gebraucht, bis wir sie ohne Futter streicheln durften bzw. bis sie das sogar eingefordert hat. Die war am Anfang auch total scheu und ist gleich weggerannt, sobald man in ihre Nähe kam. Mit Fressen konnte man sie dann relativ schnell locken und beim Fressen hat sie das Anfassen auch geduldet. Mittlerweile kommt sie auch einfach mal so, um ihre Streicheleinheiten abzuholen und schreckhaft ist sie auch nicht mehr übermäßig.
Die zweite, die jetzt dazu gekommen ist, hat bis jetzt schon 1-2 Wochen gebraucht, bis sie sich überhaupt mal mit Futter überhaupt in unsere Nähe getraut hat. Nach guten 2 Wochen durfte ich sie jetzt auch mal während dem Fressen am Köpfchen berühren. Von Streicheln kann aber noch keine Rede sein, ich denke das wird auch noch einige Monate dauern.....vor allem weil wir ja zwischendrin noch böse zu ihr sein werden und sie zum TA zum Kastrieren kommt.
 
Audrey

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Eine Nacht hat's gebraucht ;) Ich hab sie abends zu mir geholt, Ferdl hab ich den ganzen Abend nicht gesehen, der hat sich unter mein Bett verkrochen. Lilly lag aber schon am 1. Abend mitten am Boden im Wohnzimmer! In dieser Nacht hab ich dann kaum geschlafen, kaum war ich im Bett ging nämlich die wilde Hetzjagd ab - auch gern über mich drüber... ja, und als ich dann endlich eingeschlafen bin wachte ich morgens davon auf, daß mir etwas ins Ohr schnurrte - meine Lilly-Maus! Wenn ich mich richtig erinnere war es dann gleich am selben Abend, als Ferdl zum ersten Mal auf meinen Schoß kam. Ich hab aber auch allein gewohnt (tu ich immer noch), da gab's keinen Mann der sie erschrecken konnte (vor Männern haben sie nämlich tatsächlich noch mehr oder weniger Angst). Also echt eine "Traum-Vergesellschaftung" Katze-Mensch :mrgreen:

Und warum die beiden - ich hatte gerade den Gedanken, mir Katzen zuzulegen, fest ins Auge gefaßt, als mir Bekannte erzählten, daß sie seit einem halben Jahr 2 Katzen auf "Urlaubspflege" hätten und den Besitzer nimmer erreichen können, und das auch gar nimmer wollten. Wer sowas macht - da ist's wohl nur ne Frage der Zeit, bis sie im Tierheim landen würden, wenn er sie denn tatsächlich wieder nehmen würde. Also suchten sie ein gutes neues zu Hause für sie. War eindeutig Schicksal :mrgreen:
 
Loscampesinos

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Danke für eure Antworten! Schön und interessant zu lesen. :)

Bei Janosch klappt's immer besser! Er schmust, spielt, krabbelt auf der Küchenzeile rum wenn's Essjen gibt :mrgreen: und wandert von Fensterbank zu Fensterbank je nach dem in welchem Raum wir uns aufhalten.
Ich hab das Gefühl bei Carla wird's auch langsam besser, mittlerweile traut sie sich sogar mit uns zu spielen und eben konnte ich sie leicht am Köpfchen streicheln! Das geht leider höchstens 3 Sekunden gut und dann war's das. Wir locken sie mit Futter, das ist das Einzige was funktioniert. :mrgreen: Ach und neuerdings beobachtet sie viel.. folgt uns in die Räume, schaut wenn wir die Klos sauber machen und meinen Laptop hat sie auch schon inspiziert. (Richie schläft immer auf der warmen Stelle. :D) Dann muss man sich eben ganz langsam bewegen und dann bleibt sie auch ein bisschen sitzen.
Richie ist natürlich aufgrund seines Alters und seiner liebevollen Pflege - inklusive Katzenfamilie sehr locker und noch recht tapsig. Der probiert einfach alles aus und hat vor gar nix Angst (außer vor Loulou ein bisschen ;))... ist aber wesentlich, wesentlich pflegeleichter als Janosch, der kleine Rüpelrocker *hust*.

Ich find's nur so unglaublich wie sehr ich die 3 schon in mein Herzchen geschlossen hab. Es ist als wären sie schon immer da gewesen und sie passen perfekt!! :)
Carla, die liebe, kleine Prinzessin, Janosch ihr draufgängerischer, schützender Machofreund und Richie, das tollpatschige Hausküken. :049:
Und es ist so schön zu sehen, wie die beiden großen sich entwickeln. Sie machen zwar kleine Schritte, aber zumindest gehen sie... und das jeden Tag. :)
 
Die 7 M´s

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Ui, was für ein spannendes Thema!:D
Wie für mich gemacht, da ich ja öfters irgendwelche "scheue Problemkatzen" aufnehme..

Aber am Ende stellt sich dann raus, dass es gar keine Problemkatzen sind, sondern einfach nur ein bisschen länger brauchen, um wieder Vertrauen zu Menschen zu fassen.;)

Mein Möhrchen Nr. 1 hockte 8 Wochen lang in einer Kratzbaumhöhle, hat nur gefaucht und hatte eigentlich mit der Welt abgeschlossen hatte ich das Gefühl.:? Als sie das erste mal ein Pfötchen einen Meter neben ihr Versteck setzte, war ich überglücklich!:D Möhrchen entwickelte sich zur wunderbarsten Schmusemiez!

Möhrchen Nr. 2 und Minki haben mich ein halbes Jahr! ebenfalls nur angefaucht. Anfassen ging in der Zeit überhaupt nicht... Selbst die liebe Pflegemami von der Pflegestelle sagte damals: wahrscheinlich lassen sich die beiden im ganzen Leben nicht anfassen...Na von wegen!
Ich war ja hartnäckig und habe mit meinen Annäherungsversuchen nicht aufgegeben. Dann haben sie endlich gemerkt, dass Mensch gar nicht so schrecklich und Kuscheln toll ist. ;) Heutzutage sind die beiden Damen schon manchmal richtig "lästig" (NEIN! natürlich nicht!) , weil sie immer und überall beschmust werden wollen;)

Ach ja, mein letztes Beispiel ist Murmel von ANAA...Angeblich total scheu. Er war von Giardien befallen und ich hatte ihn ja aus der Tierklinik abgeholt und hier übernommen.. Selbst die Frau Doktor dort sagte mir, ich bräuchte jede Menge Geduld mit dem Kerlchen. So mindestens ein halbes Jahr...Er wäre soooowas von scheu und ängstlich...
Und was war? Schon nach ein paar Tagen liess er sich kraulen!:D

Tja, so können sie sein unsere kleinen Lieblinge;)

Und ich möchte jedem Mut machen, es auch mit einer "scheuen" Katze zu versuchen! Am Ende werden das meistens die besten und dankbarsten Schmusekatzen, die ganz viel Liebe zurückgeben!:D
 
Fina_5

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Huhu,
Also Die Geschichte meiner Fina ;) :
Eine Freundin von mir hatte Bilder reingestellt - die mich aufwachen ließen! Drei Süsse kleine Baby Kätzlein!
Ich hatte mir schon davor immer eine Katze gewünscht! Die Freundinn - wohnt in der selben Stadt und das gar nicht mal so weit entfernt.
Natürlich habe ichs sie gleich gefragt ob sie die kleine verschenken/ hergeben. Und so nahm alles seinen Lauf.
Ich überredete meine Eltern --> Wir besuchten sie häufig --> Und bald zog unsere kleine Fina auch schon ein.
Ich glaube wir haben uns für sie entschieden weil sie so treuherzig geschaut hat, und sich als erste so richtig mit mir gespielt und sich dann eben auch angefreundet hatt.

Und nun zu deinen Fragen :
--> Wir haben sie ca. 1 Monat drinnen gelassen und sie dann langsam an die "Außen-Welt" gewöhnt.
--> Richtig knuddeln lässt sie sich nicht. Sie will auch nie so richtig Schmusen - also von alleine - also sie streift schon um meine Beine usw. aber auf dem Schoß war sie noch nie freiwilig :D
Kraulen hatte sie sich aber schon von anfang an, schließlich kannte sie unseren Duft schon als sie bei uns einzog - weil wir sie öfters besucht hatten!

So das war meine Geschichte ;)
Viel Spaß und Erfolg noch wünsche ich dir und deine 3 neuen Fellknäulen ;)

LG, Anna
 
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fjordi

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Mir steht die Eingewöhnungsphase noch bevor - habt ihr ein paar Tipps was ich beachten könnte ?

Habe schon gelesen , dass man das Kätzchen bei Ankunft in dem neuen Zuhause erstmal ins Katzenklo setzen soll - falls ihr die Fahrt nicht gut getan hat und dann einfach mal machen lassen - bzw so hart es klingt die Katze ignorieren und warten bis sie auf einen zukommt. stimmt das ?
 
Mystica

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Also ich habe es so gemacht wie du es schreibst... da es auch gleichzeitig eine Zusammenführung war und erstmal die beiden Katzen sich einigen sollten ;)

Als Luzie (Erst-Katze) damals zu mir kam hat sie sich den ersten Tag versteckt hinter einem CD-Regal. Fand ich doof, weil es eine hübsche Katze ist und ich so ihren Anblick gar nicht genießen konnte abeeeer was will man machen. Als ich gemerkt hab das sie da echt nicht raus kommt... bin ich einfach mit Freunden für 2 Stunden in ein Restaurant und haben was leckeres gegessen und siehe da...als ich nach hause kam...saß sie im Bad und begrüßte mich miauend und wich mir dann nicht mehr von der Seite ;)

Ein Jahr später kam dann Naja dazu.... die beiden hab ich machen lassen und versucht Naja zu ignorieren... und Luzie mehr aufmerksamkeit zu schenken.... ziemlich schwer,.. wenn man ein Notkätzchen aufnimmt welches mit der Flasche groß gezogen wurde und mich als "Mama" sieht...die hing den ganzen Tag auf mir... so leid es mir getan hat... ich hab sie sehr oft auch wieder sofort auf den Boden gesetzt....

Natürlich wollte ich damit nicht erreichen das sie denkt ich will sie nicht bei mir haben...aber das ist auch nicht passiert...sie ist nun 4 Jahre und verhält sich immer noch so wie mit 8 Wochen.... ich liege keine sekunde auf dem Sofa da hängt die schon bei mir ^^
 
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fjordi

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das klingt gut, ich denke so werde ich es machen. ich denk ich werd mir auch schwer tun sie zu ignorieren aber was sein muss muss sein !

Ich hab sie schon öfters bei der Züchterin besucht, hab mir auch zeit gelassen welche ich nun auswähle - sie war auch sehr eifersüchtig auf ihre Geschwister wenn diese sich bei mir auf den Schoß gesetzt haben usw . man sagt ja auch katzen suchen sich ihr herrchen selbst
 
Mystica

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Generel habe ich von vielen gehört, dass sie das Tier nehmen welches sie aussucht ;)

Also so wie du es schreibst... Erfahrungen habe ich da nicht...meine beiden sind Nottierchen. Bei Nr.1 wusste ich nichtmal wie sie aussah als sie zu mir kam ;) Ich wollte eh zwei Katzen und die wäre eben im Tierheim gelandet... also hab ich sie ohne zu zögern genommen =) Bereuen tu ich das nie :mrgreen:Beides Glückskatzen, wenn das nicht was zu heissen hat hehe
 
Die 7 M´s

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Ich hab sie schon öfters bei der Züchterin besucht, hab mir auch zeit gelassen welche ich nun auswähle - sie war auch sehr eifersüchtig auf ihre Geschwister wenn diese sich bei mir auf den Schoß gesetzt haben usw . man sagt ja auch katzen suchen sich ihr herrchen selbst
Hast Du denn noch andere Katzen? Ansonsten würde ja kein seriöser Züchter Kitten in Einzelhaltung abgeben. Das macht ja noch nicht mal eine seriöse Tierschutzorga, denen was an den Katzen liegt.... Bin etwas verwirrt ehrlichgesagt.:?

Und Kitten sind nicht "eifersüchtig". Die sind halt immer da, wo es gerade spannend ist und wollen spielen, jagen, Action. Klar hauen die demjenigen eine, der gerade auf dem Schoss hockt!:eusa_shhh::mrgreen:

Bitte schau genau hin, ob das wirklich ein guter Züchter ist! Sind die kleinen entwurmt und mindestens das erste mal geimpft? (Impfpass!) Die Zwerge sollten mit frühestens 12 Wochen abgegeben werden! Hast Du die Mama-Katze zu Gesicht bekommen? Und den Papa zumindest auf einem Foto? Gibt es Gesundheitstests von den Elterntieren? Wenn es alles so ist, wähle bitte 2 Kitten!;)

Falls nicht, lass die Finger weg...
 
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fjordi

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Ja, sie werden bei der Züchterin geimpft, entwurmt und gechipt ;-)
Mutter sowie Vater und andere Geschwister habe ich auch schon gesehen - der Vater von meinem zukünftigen Kätzchen aht auch schon verschiedene Preise gewonnen - Urkunden sowie Zertifikate hat man mir auch gezeigt.

Kaufvertrag sowie Impfpass oder ähnliches bekomm ich auch bei der Abgabe
 
Breathe

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das ist wirklich schade, bei unserer ersten miez war das ähnlich. alles topp, außer dass die katze zur einzelhaltung abgegeben wurde und das auch noch als gut dargestellt wurde, die katze sei dann schließlich menschenbezogener.

__

luna brauchte nicht lang zur eingewögung, vielleicht zwei tage. juno auch nicht, wenn da die große schwarze zicke nicht gewesen wäre, die einen immer anfaucht und zurecht weist. ^^ nach ca....10 tagen wurde dann aber langsam angefangen zu schmusen und zu spielen. heut ist alles supi und wir bereuen unsere entscheidung die kleine dame zu uns zu holen kein stück, auch wenn die kleine sich dicker im bett macht als luna. :)

aber ob sie so richtig angekommen ist? mh...luna ist eher die gemütliche, legt sich hin, wenn sie gerade nichts besseres zu tun hat. juno sitzt dann ganz aufrecht und guckt, was gerade passiert. so wie....beschäftigt mich, oder was passiert hier? als wäre sie noch so ein bisschen als gast, der sich wohl fühlt, aber noch nicht so richtig glaubt, dass sie hier bleibt.
 
Hamster-Luisa

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Ja, sie werden bei der Züchterin geimpft, entwurmt und gechipt ;-)
Mutter sowie Vater und andere Geschwister habe ich auch schon gesehen - der Vater von meinem zukünftigen Kätzchen aht auch schon verschiedene Preise gewonnen - Urkunden sowie Zertifikate hat man mir auch gezeigt.

Kaufvertrag sowie Impfpass oder ähnliches bekomm ich auch bei der Abgabe
Nimmst du denn nun ein Kitten oder hast du schon eine Katze zu Hause?
 
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fjordi

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Momentan habe ich nur sie, aber ich werde noch eine dazu holen.

Zur eingewöhnung : Am ersten Tag hat sie überhaupt nicht geschüchtert, ist mir gleich hinterher gelaufen, hat sich streicheln lassen usw
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Momentan habe ich nur sie, aber ich werde noch eine dazu holen.
Eine sehr weise Entscheidung!:D Und bitte nicht allzulange warten damit! ;)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

das ist wirklich schade, bei unserer ersten miez war das ähnlich. alles topp, außer dass die katze zur einzelhaltung abgegeben wurde und das auch noch als gut dargestellt wurde, die katze sei dann schließlich menschenbezogener.
Das ist leider immer wieder ein gern genommenes (und absolut falsches!) Argument, wenn irgendwelche unseriösen Züchter oder Vermehrer ihre Katzen nicht "loskriegen":( Traurig, dass solche "Weisheiten" immer noch kursieren und vor allen Dingen gutgläubigen Interessenten aufgeschwatzt werden.

Heutzutage vermitteln ja selbst viele Tierheime oder seriöse Tierschutzorgas Kitten gar nicht mehr in Einzelhaltung. Und das ist auch gut so finde ich.
 
Breathe

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natürlich wars dann auch ein akt, meinen freund zu überzeugen, dass wir eine zweite miez bräuchten. immerhin hat er ja von der züchterin selbst gehört, dass eine katze vollkommen i.o wäre.

als das sofa dann immer mehr in mitleidenschaft gezogen wurde, wurde dann aber ganz schnell nach ner zweiten miez geguckt. :D
 
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