Diese ewige Anspringerei....

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deutzia

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Hallo,

wie bekomme die ewige Anspringerei aus meinem Hund nur raus? Sie wird jetzt 11 Monate, ist also nicht mehr so klein und springt und springt und springt! Nur bei der Begrüßung unterläßt sie es jetzt endlich bei mir. Aber wenn ich z.B mit ihr spazieren
gehen will, jedes Mal das Gleiche. Wir gehen aus der Haustür - Hund brav, wir gehen aus der Gartentür - Hund brav, sie läuft drei Meter auf der Straße, kommt zurück, springt mich übermütig vor Freude(???) an. Wir gehen spazieren, ich lobe sie - sie springt mich an! Wir spielen im Garten, sie springt mich an. Gestern waren wir mit ihr am See. Sie war wieder voller Freude und übermütig, rein ins Wasser, raus aus dem Wasser, eine Runde rennen und Frauchen anspringen! Ich sah aus wie eine S..!

An fremden Leuten geht sie vorbei, sprechen diese uns an, freut sich der Hund und versucht sie anzuspringen!

Ich habe alles schon versucht, ignorieren, Rücken zudrehen (na und, springe ich eben da), schimpfen, nein, aus, runter, Knie hoch - sie springt! Was kann ich nur tun?

LG
 
29.05.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
silbermond

silbermond

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durchhalten!

bei einem jungen und wilden hund geht das eben nicht von heute auf morgen ;)

mein dicker hat das früher auch gemacht. ich hab ihn dann einfach ignoriert, also das spiel etc sofort abgebrochen und bin gegangen.
 
nane9583

nane9583

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Muß ich silbermond zustimmen.

Das dauert seine Zeit bis er das kapiert hat.

Einfach weitermachen... wegdrehen , Knide hoch , Spiel unterbrechen
 
deutzia

deutzia

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Ist also doch noch nicht alles zu spät...
 
Serayla

Serayla

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Du kannst vielleicht auch versuchen ein Kommando fürs Springen einzuüben und es dann eben nur dann gemacht wird wenn du es auch willst. Wenn du es natürlich gar nicht willst dann einfach tapfer bleiben und Geduld haben

Lg
 
nane9583

nane9583

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Es ist niemals zu spät ....:mrgreen:
 
deutzia

deutzia

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Eigentlich will ich, daß sie überhaupt nicht mehr springt. Über das Gartentor ist sie nämlich auch schon einmal "aus Versehen" drüber. Sie schien darüber am meisten erschrocken gewesen sein, denn bisher hat sie das noch nicht wieder getan.
 
Schattenseele

Schattenseele

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Wir haben in der Hundeschule gelernt uns einfach wortlos umzudrehen.
Das müssten möglichst alle Menschen machen, dann sollte sie auch begreifen das es falsches Verhalten ist..

Lg
 
vani*

vani*

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Schattenseele: Da ist ja auch das Problem :D Wenn sich wirklich JEDER Besuch und JEDER andere Spaziergänger wortlos umdrehen würden, dann würde es im Kopf des Hundes viel schneller Klick machen :D Aber neeeee...der Besuch findet es ja so süß, wie sich der Hund freut und andere Spaziergänger (bevorzugt mit Hunden) haben eh alte Klamotten an :roll:
 
KIO-Taunus

KIO-Taunus

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Es werden sich immer wieder Menschen freuen wenn ein Hund Sie zum spielen anspringt.
Ergo positives Erlebnis: Das mach ich beim nächsten doch gleich wieder!

Du könntest es mit etwas "extrem" negativen verknüpfen. Mir hat mal eine Hundetrainerin gesagt wenn man Ihn einmal richtig auf die hinteren Pfoten tritt (beim anspringen) merkt er sich dies sofort und das Thema hat sich erledigt. Ich kenne auch jemande wo genau dies der Fall war.
Für mich persönlich ist es schwierig meinem eigenen Hund auf die Pfote zu treten. Aber vielleicht findet sich ja jemand :)
 
Morastbiene

Morastbiene

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Mir hat mal eine Hundetrainerin gesagt wenn man Ihn einmal richtig auf die hinteren Pfoten tritt (beim anspringen) merkt er sich dies sofort und das Thema hat sich erledigt. ...
Für mich persönlich ist es schwierig meinem eigenen Hund auf die Pfote zu treten. Aber vielleicht findet sich ja jemand :)
Ich hoffe doch schwer, dass sich für derart aversive Methoden niemand findet. :shock:

Bin entsetzt. Wieder einmal ein trauriges Beispiel dafür, dass jeder Primat sich "Trainer" schimpfen darf...
Wer würde es sich nicht merken, bei einer vermeintlich spaßigen Aktion eine geschossen zu bekommen? Tolle Methode. Graus.
 
KIO-Taunus

KIO-Taunus

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Man soll dem Hund nichts brechen, sondern eher damit erschrecken!
Wenn ich mir diverse techniken auf den Hundeplätzen anschaue, finde ich diese Methode nicht wirklich schlimm.
Wurfketten zum erschrecken werden auch eingesetzt! Die Aussage mit dem "Primat" ist eine Frechheit!

Und ja, der Sinn besteht genau darin eine vermeindlich spaßige Aktion als nicht mehr spaßig anzusehen!

Wenn man eine solche Lehmethode einmal richtig anwendet, hat der Hund es gelernt (für immer) und wird nicht immer wieder leicht sanktioniert, was sicherlich viel schlimmer für den Hund ist. Ein "Rudelführer" muss seinem Hund auch mal die Grenzen aufweisen, natürlich ohne Ihn zu quälen oder andere seltsame Dinge zu machen... Im Rudel läuft dies nicht anders.
 
Morastbiene

Morastbiene

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Wir sind alle Primaten, lieber KIO-Taunus. Ich sehe darin keine Beleidigung, sondern eine wissenschaftliche Tatsache. ;)

Von Wurfketten halte ich wenig bis gar nichts, weil man damit bei unsachgemäßer Anwendung (was bei den meisten Laien der Fall sein wird) mehr zerstören kann als man korrigiert. Ich verstehe an deiner Argumentation nach wie vor nicht, dass der Erfolg den Schmerz rechtfertigt, wenn man das Problem ebenso sanfter angehen kann. Das dauert vielleicht etwas länger, aber wenigstens muss man dafür niemandem wehtun. Für mich ist es immer wieder ernüchternd, welche Rechte der Mensch sich im Umgang mit seinem besten Freund herausnimmt. Mal richtig zutreten, mal den Alphawurf anwenden, Spray und Würgehalsbänder - Das ist für manche Menschen anscheinend kein Problem. Ich würde die Reaktionen gerne einmal sehen, wenn man ähnlich grob mit Menschen umgehen und das als gute Erziehungsmethode preisen würde.
 
Pewee

Pewee

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Kann da Mina nur zustimmen. Bei der Hundeerziehung erzielt man mit gewaltfreier Erziehung einfach die besten Ergebnisse, zumal es das Vertrauen stark einschränken kann, wenn man "Gewalt" einsetzt. Jeder, der seinem Hund tatsächlich ausversehen schonmal Schmerzen zugefügt hat, sollte eigentlich wissen, wie unangenehm es für beide Seiten ist :)

Bei den Wurfketten muss man auch einfach dazu sagen, dass sie bei bestimmten Charakteren mehr Schaden anrichten, als das sie helfen. Das ist einfach so. Wird von guten Hundetrainern auch vorweg gesagt. Bei extrem schreckhaften und geräuschempfindlichen Hunden sollte so etwas nie angewendet werden. Daher mag ich auch diese Verallgemeinerungen nicht so gerne, denn wir kennen die Hunde der anderen User nicht.

Das Problem bei diesen Methoden ist doch auch einfach der Lerneffekt. Der Hund "lernt" durch Vermeidung, hat er es dann aber auch wirklich begriffen? Vergleich Hund- Kind sind natürlich immer schwierig, aber auch bei Kindern ist es ratsam, ihnen zu erklären, wieso sie etwas unterlassen sollen oder ihnen Alternativen geben. Das sehe ich beim Hund ähnlich. Bei meinen Hunden hat es immer am besten mit der Erziehung geklappt, wenn ich ihnen Alternativen gab. Ich kann da gut mitreden, denn bei meinem Rüden wurde vor ein paar Jahren auch die berüchtigte Wasserfalsche von meiner Mutter eingesetzt ;) Lernen durch Meideverhalten? Fehlanzeige. Nach dem dritten Mal hat es Jerry nichtmal gejuckt, er hat fröhlich weiter gebellt UND genau gewusst, dass das Wasser von meiner Mutter kommt und ist lange einen Bogen um sie gegangen.

Also ich kann meinen Hunden gut die Grenzen aufweisen, dazu hat es nie körperliche Sanktionen gebraucht :) Bei Jerry sehe ich ähnliches, wenn er Hanna seine Grenzen aufzeigt. Da wird lediglich angetäuscht meistens aber konsequent ignoriert bis sie aufgibt.

Bei dem Hund meiner Tante hat konsequentes Umdrehen und Ignorieren am besten geholfen. Gleichzeitig wurde sie aber auch gelobt, wenn der Hund unten blieb. Hast du mal überlegt, es mit dem Hund zu clickern? Vielleicht weiß die Maus dann schneller, was du eigentlich von ihr möchtest.
 
KIO-Taunus

KIO-Taunus

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Auch wenn es wissenschatflich keine Beleidigung ist, brauchen wir uns nicht darüber unterhalten wie es gemeint ist!

Wie bei allen Erziehungsnaßnahmen, positiv oder negativ, kann man sie bei falscher Anwendung vergessen. Sicherlich sind negative Maßnahmen immer das größere Übel!
Ich bin in vielen Dingen ja Deiner Meinung (Alphawurf, Elektrohalsband usw.) aber man darf bei Hunden nie vergessen das sie eigentlich nicht der "beste Freund" des Menschen ist sonder in der Rangordnung drunter stehen muss! Hunde die "richtig" im Rudel eingegliedert werden, sind sicherlich glücklicher als Hunde die in Ihrer Ordnung hin und her springen.

Nicht falsch verstehen, auch ich liebe meinen Hund über alles! Auch auf die Couch darf mein Hund (wenn er mal will :)), aber ein Hund vermenschlichen ist sicherlich nicht der beste Ansatz. Hund und Halter geht es deutlich wenn die Rangordnung geklärt ist.
Je nach Hund geht dies mal einfacher und mal schwerer.
Wenn z.B. ein Hund an einem hochspringt und die Pfoten sind nach hinten gerichtet, würde ich garnichts mehr machen, bester Beweis für den Respekt :)
 
Pewee

Pewee

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Also ich kann da sicherlich für Mina sprechen und versichern, dass es von ihr nicht böse gemeint ist ;) Wir legen hier Wert auf einen höflichen Umgangston und nehmen uns da sicher nicht aus der Regel raus *lach*

Wer von uns hat denn gesagt, dass wir den Hunden keine klare Einteilung geben? Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber meine Hunde wissen genau, was sie dürfen und was nicht und vorallem, wissen sie, wo sie stehen und zwar so gut, wie es ein Hund innerhalb eines "gemischten" Rudels wissen kann. Hunde sind nicht blöd, die wissen, dass wir nicht deren "Spezies" sind. Aber sie wissen dennoch genau, wann sie aufs Bett dürfen, wem das ganze Spielzeug eigentlich gehört und das ich allein entscheide, wann es Fressen gibt. Dinge die sie nicht tun dürfen, haben sie bei mir dadurch kennengelernt, dass ich ihnen Alternativen gab. Das geht also auch und das finde ich viel besser, als Methoden über Meideverhalten, denn dort weiß ich nie 100%, ob der Hund es wirklich für immer weiß. Das sieht man spätestens bei z.B. Jagdhunden, wenn dann der Trieb auf einmal größer ist, als die "Furcht" vor Sanktionen. Lieber mache ich mit meiner Hündin Antijagd- bzw. Reizangeltraining und habe die komplette Landschaft in Sicht, wenn ich spazieren gehe. So habe ich einen Hund der nicht jagd und vor allem keinen Ärger mit Mama Reh und dem Jäger ;) Ich traue dem Hund mehr, wenn ich weiß, dass er mich für viel interessanter hält als das Häschen, als einem Hund, der nur nicht jagd weil er Angst vor den Konsequenzen hat, denn manchmal wird dann doch nochmal die ein oder andere Grenze ausgetestet. Bei den Alternativen hat er, solange es interessant bleibt, gar nicht das Verlangen dochmal jagen zu gehen.
 
S

SusanneC

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Hallo!

Die Sache mit dem Rudelführer - hm, hat der Leithund es denn nötig, einen anderen zurechtzuweisen weil er angesprungen wird? Nein. Der Jungspund würde sich das gar nicht trauen, weil das eben der Boss ist und man dem Boss nicht so respeltos über den haufen rennt. den begrüßt man zwar auch, aber deutlich weniger stürmisch.

Also sieht es eher so aus, als würde einen der hund ganz insgesamt nicht sonderlich ernst nehmen.

Das sind so viele kleine punkte. etwa wenn der Hund auf meinem Platz am Sofa liegt, setze ich mich dann daneben und störe ihn nicht oder jage ich ihn runter, weil das eben mein Platz ist? Gebe ich ihm was von meinem Essen ab wenn er bettelt? Oder bekommt er nen Rest Kartoffeln und Soße, wenn ich satt bin, aber eben NACH mir und nicht weil er vorher aufs aufdringlichste gebettelt hat.
Wer geht zuerst durch die Tür? Muss ja nicht immer zuerst gehen, aber es geht nicht, dass der Hund sich an mir vorbei drängelt oder mich halb die treppe runter wirft, weil er unbedingt vorbei muss.
Gehe ich drauf ein, wenn mein Hund ein Spielzeug anschleppt - oder mache ich nur ab und zu mit, wenn ich auch gerade mag? Breche ich ab, bevor er aufhören will? Oder beginnt immer der Hund das Spiel und beendet es dann auch? Oder wenn er mir dasQuietschie bringt, greife ich dann mal zum Seil?


das sind hunderte kleiner Respektlosigkeiten, die die meisten halter sich auch gefallen lassen und insgeheim sogar mögen. Wenn mein Hund nicht bettelt beim essen ist die Frage dann oft "ist der krank?". Nein, er hat zu viel Respekt um uns zu bedrängen. auch wenn ich es manchmal sogar selber schade finde, dass ich nicht wirklich begrüßt werde - er kommt her, wedelt, schnuppert, aber das wars auch schon. angesprungen und abgeschlabbert werde ich seit jahren nicht mehr. Ein bissi schade ist das manchmal schon.
 
KIO-Taunus

KIO-Taunus

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Hallo!
Nein, er hat zu viel Respekt um uns zu bedrängen. auch wenn ich es manchmal sogar selber schade finde, dass ich nicht wirklich begrüßt werde - er kommt her, wedelt, schnuppert, aber das wars auch schon. angesprungen und abgeschlabbert werde ich seit jahren nicht mehr. Ein bissi schade ist das manchmal schon.
Hehe, das kann ich bestätigen...
Die Freunde über meine Frau ist immer deutlich größer als über mich :) Sie gibt halt auch mal nach wenn er mit dem Bällchen kommt oder so...
Ich persönlich finde es auch oftmals schade, genau diese Dinge die Du beschrieben hast!
 
Morastbiene

Morastbiene

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@ KIO
Ich hätte statt "Primat" auch Mensch schreiben können. Wenn dir das besser behagt, einigen wir uns darauf. ;) Ich sehe ein, dass das missverständlich ankommen kann. Ich hab's mir ein bisschen angewöhnt, seit ich Patricia McConnel lese. Ändert aber nichts daran, dass ich von "Trainern", die solche Methoden leichtfertig empfehlen, im Hinblick auf ihre Qualifikation nicht viel halte, weil das für mich die Lücke in ihrem Verständnis demonstriert.

Was die Eingliederung betrifft, stimme ich dir zu. Ein Hund muss seinen Platz kennen, folglich auch seine Grenzen. Die abzustecken ist unsere Aufgabe für ein funktionierendes Miteinander. Wenn das nicht geschehen ist, sollte ich mir an die eigene Nase fassen, statt den Hund für etwas zu bestrafen, für das er bis dato immer Bestätigung erfahren hat.

Der Vergleich mit Kindern bzw. anderen Menschen ist heikel, das gebe ich zu. Ich meine damit primär die Vertrauensebene, auf der man sich befindet, weil Hunde so eng wie kaum eine andere Tierart mit uns zusammenleben. Die meisten Hunde könnten uns mit ihrem Gebiss problemlos Knochen brechen oder uns zumindest verletzen, aber sie tun es nicht ohne Grund. Darum würde ich mich quasi verpflichtet fühlen, meine Position einem Hund gegenüber nicht auszunutzen. Mag sein, dass die Hemmschwelle diesbezüglich bei manchen Menschen tiefer liegt. Ich hätte immer ein Problem damit. Wir sprechen hier ja nicht von einem harmlosen Schubser vom Sofa.

Jedem Menschen würde man verständlich machen, wenn einem ein bestimmtes Verhalten missfällt. Ich denke, dass Hunde ein Anrecht auf ähnliche Behandlung haben. Wenn mein Freund mich jeden Tag zur Begrüßung ins Ohr kneift, weil er das für super hält, kann ich ihm keine knallen, solange er nicht weiß, dass ich seine Kneiferei doof finde. Darin sehe ich das Problem mit dem Tritt. Woher soll der Hund wissen, was jetzt anders ist, wenn er plötzlich für sein Oh-Freu-Ritual einen Schmerzreiz kassiert? Schlimmstenfalls, wenn ich mich doof anstelle oder einen Fehler begehe, verknüpft er falsch und betrachtet mich als unberechenbare Gefahr. Wenn das nicht der Fall ist, lernt er eben, dass Frauchen wehtut, wenn er springt. Ob ich das toll finden soll, wenn mein Hund mich so betrachtet, weiß ich nicht...

Um einen Senf zu einem Ende zu bringen, bevor noch mehr Beiträge eintrudeln - Ich sehe keinen Sinn in aversiven Methoden, wenn es Alternativen gibt. Holzhammermethoden und mögen sie noch so vermeintlich schnell wirken, bedeuten für mich eigentlich nur mangelnde Souveränität oder -schlimmer noch- eine gewisse Faulheit, weil man nicht gewillt, zu rat- oder ideenlos ist, das Problem auf andere Weise anzugehen. Solange ich die Grenze nicht zu etablieren versucht habe, bin ich Schuld an dem Fehlverhalten, sonst niemand. Also würde ich mir lieber selbst auf den Fuß treten, weil ich so lange zugelassen habe, dass der Hund mir auf der Nase herumtanzt. ;)
 
KIO-Taunus

KIO-Taunus

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Alles klar MoBi :)
Problem könnte sein das man halt nicht alle Menschen (z.B. beim spazieren gehen) vorab informieren kann, wegdrehen usw :)
 
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