Zittern, erweiterte Pupillen kennt jemand diese Symptome?

Diskutiere Zittern, erweiterte Pupillen kennt jemand diese Symptome? im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo alle zusammen, Für meine Frage muss ich jetzt ein bissl ausholen, ich hoffe ihr verzeiht mir das. Einem eigentlich sehr unglücklichen Zufall...
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Mia009

Mia009

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Hallo alle zusammen,
Für meine Frage muss ich jetzt ein bissl ausholen, ich hoffe ihr verzeiht mir das.
Einem eigentlich sehr unglücklichen Zufall haben wir unseren Maine Coon Kater zu verdanken. Eigentlich war Romeo (der Name steht jetzt fix :)) schon reserviert und wie uns von den Züchtern gesagt wurde der schönste des Wurfes. Seine Mutter hat 7 weitere Kitten geworfen. In den ersten 3 Monaten verlief alles eigentlich normal, dann stand die erste Impfung an und schon
bei der Fahrt zum TA hat Romeo stark gesabbert. 2 Tage später dann sprang er vom Stand ohne jeglichen Grund einen Meter in die Luft und war völlig daneben. Hatte grosse erweiterte Pupillen und starkes zucken. Die Züchter haben ihn sofort zum TA gebracht. Romeo wurde dort behalten und es wurden zahlreiche Bluttests gemacht, alle ohne Ergebnis. Die TA meinte dass es so aussah als wäre er vergiftet worden. (war aber immer im Haus). Anfangs war es wohl sehr sehr schlimm und es sah so aus als müssten sie den kleinen einschläfern. Anfangs, so die Beiden, war Romeo ein paar Tage lang blind und bewegte sich kaum. Nach Intensiver Betreuung und den Lieben Menschen an seiner Seite wurde es besser mit jedem Tag. Jetzt bekommt Romeo noch Antibiotika und ein Barbiturat (wegen den Ängsten die er verständlicherweise hatte). Die Medis haben angeschlagen und die beiden Züchter wollten ihn nicht mehr i-jemanden mitgeben (schon vorher hatte sich der Typ der ihn reserviert hatte daneben benommen). Jetzt ist er seit gestern unser kleiner Maini :)..nun zu meiner Frage: Kennt jemand von euch solche Symptome? Impfung? I-ein Blumenstrauss den der kleine angenagt hat und sich damit vergiftet haben könnte?! Ich finde es soo schrecklich dass ein Kitten Barbiturate nehmen muss und meine Angst ist, wenn er sie nicht mehr bekommt (also abgesetzt werden) dass die Symptome wieder kommen :(..Was sagt ihr dazu?
 
29.05.2011
#1
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CoffeeCup

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Kannst Du in Erfahrung bringen, was da an Blumen und Planzen in der Wohnung stand? Blumen sind häufig mit hochgiftigen Pestiziden behaftet - das ist keine Seltenheit und daher ist höchte Vorsicht geboten, weil man (bio-Ware ausgenommen) keine Ahnung haben kann, was da in Südamerika oder Afrika an Mittelchen verwendet werden.

Ähnlich gestaltet es sich mit Grünpflanzen, die man aber grundsätzlich besser einschätzen kann als Schnittblumen.

Ansonsten ist das eher alles Glaskugel-Lesen...

LG, Coffee

[edit]
Dass da jemand einen Trip liegengelassen ist, ist ja wohl hoffentlich ausgeschlossen... ;)
[/edit]
 
Snoopy683

Snoopy683

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Ich könnte mir vorstellen das es eventuell ein Epileptischer Anfall war. Das ist mir eingefallen als Du von den vergrößerten Pupillen, sabbern und zucken schriebst. Eine vergiftung wäre doch beim Bluttest rausgekommen. :eusa_think:
 
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CoffeeCup

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Eine vergiftung wäre doch beim Bluttest rausgekommen. :eusa_think:
Nicht zwingend. Da muss man schon wissen, wonach man sucht.

Hab noch ein bisschen herumgefragt und -geforscht. Hört sich nach Teebaumöl oder einem Teebaumöl-haltigen Flohmittel an. Die Symptome passen zumindest. Teebaumöl wird nur sehr langsam abgebaut, was die reversible Erblindung erklären könnte. Ich würde da auf jeden Fall nachfragen, ob das sowas verwendet wird! Ansonsten ist mir die Kombination der erweiterten Pupillen mit der reversiblen Erblindung ein Rätsel...

LG, Coffee
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Aber ein ZÜCHTER sollte eigentlich wissen, dass man keine teebaumhaltigen Mittel verwenden sollte!:shock:

Mein allererster Kater hatte übrigens ähnliche Erscheinungen, als er damals nachts ein paar Blätter von einer Birkenfeige ankabberte. Ich wusste damals nicht, dass es giftige Pflanzen für Katzen gibt!:uups: Micky hatte Durchfall, Zittern, Sabbern, Erbrechen...und der TA meinte damals, es wäre ein Wunder gewesen, dass der Zwerg es überhaupt überlebt hat.:eusa_eh: Leider weiss ich nicht mehr, welchen Medikamentencocktail Micky damals bekam. Ist 26 Jahre her...Aber es war so einiges und wir haben 3 Tage lang gekämpft...
 
Mia009

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Hallo alle zusammen,
heute waren wir beim Tierarzt. Er hat ein grosses Blutbild gemacht, dabei kam heraus, dass seine Leucos immer noch stark erhöht sind. Er meinte dann aber sofort, dass er schon vorhin beim abhören etwas an der Lunge gehört habe. Also hat er in den Rachen geschaut und meinte dann, dass er einen Infekt hat. Ausserdem sagte er, dass die Marke der Impfungen nicht gut wäre und immer wieder Nebenwirkungen bei jener auftreten, er selbst nutzt eine Andere.
Zu den Symptomen: Der TA meinte, dass es sehr schwer ist jetzt zu Mutmassen, die beschriebenen Anzeichen sich aber anhören als wäre es eine Hirnhautentzüngung, jene kann er aber ausschliessen da das Blutbild nichts dergleichen anzeigt. Beim Blick in die Augen von Romeo meinte er, dass alles in bester Ordnung sei und er nichts ungewöhnliches feststellen kann. Vergiftung durch Pflanzen könnte sein. Die Impfung war es nicht, er hat mir erklärt, dass es allergische Reaktionen gibt (wie eben bei allen Medis) aber diese starken Symptome nicht auftreten.
Die Sedativa hat er abgesetzt (war erstaunt darüber, dass er eine so hohe Dosis bekommen hat). Die Medis für die Leber hat er auch abgesetzt, meinte dass da alles ok sei und dass es das net braucht.
Ich will keimen einen Vorwurf machen, besonders net den Züchtern, das sind liebe und ehrliche Menschen aber ihre Tierärztin ist zum kotzen. Ein Tierarzt muss doch erkennen dass ne Infektion vorliegt und vor allem wo sie vorliegt. (aus der Erzählung weiss ich dass diese TÄ den Grund gesucht hat aber ihn net gefunden hat..komisch mein TA hat 5 Minuten gebraucht ums zu sehen)..Schade find ich auch die Sedativa die komplett umsonst waren. Wäre er bei einem kompetenten TA gewesen wüsste man heute viell. was es war und wäre beruhigt. Dieses Rätselraten und die Angst dass es wiederkommt ist schrecklich.
Noch in eigener Sache etwas: Mir geht es immer sehr schlecht, wenn wir zum TA fahren, ich fühle immer so sehr mit. Heute war mein Bruder auch mit dabei und er meinte, dass ist doch Tierquälerei dieses arme Kätzchen so rumzudoktorn bla. Nach dem Besuch meinte er so: Ja, is ja kein wunder, dass die Leucos hoch sind, wenn se so gestresst wird (ich weiss dass dasn Blödsinn is). Danach ging es mir noch beschi**** ..ich will ja nur das Beste für ihn :(

Ps: Fast vergessen vor Aufregung :) DANKE euch allen für die Antworten und für die Nachforschungen..DANKE

PPS: Den Trip schliess ich Mal aus hoff ich für sie und ihre Zucht loooooooooool
 
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Mia009

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Den Trip schliess ich nicht aus, weil ich es lustig finde sondern weil se sicher keine Pillenschmeisser sind, dann wohl eher andere Medis die rumlagen (kann ja sein, dass man etwas i-wie liegen lässt :eusa_think:)..In der Zwischnzeit bin ich ein grosses Stück weiter gekommen. Die Barbiturate sind Anfallhemmer (Epilepsie), nach einem einmaligen Anfall ist das schon sehr riskant zu Verabreichen. Nun wird die Dosis ausgeschlichen und ich hoffe, dass es durch die Entzündung zum Anfall kam und nicht durch ein Eptileptisches Leiden. Die nächsten Tage werden da sicher Aufschluss geben..Was ich nicht verstehe ist, dass die früheren Antibiotika ohne Wirkung blieben ka
 
Mia009

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Hallo alle zusammen,
Nun habe ich mich dazu entschlossen, hier den weiteren Verlauf von Romeo auszuschreiben (vielleicht sucht i-wann Mal jemand nach ähnlichen Symptomen und kann meinen Beitrag lesen).
2 Tage nachdem Luminal (Antiepteleptika) abgesetzt wurde, kam es zu Anfällen. Romeo sass in der Küche plötzlich fing er an zu fauchen und mit den Augen zu zucken. Er hatte schreckliche Panik. Hab ihn erstmal beruhigt und dann hat er auch geschlafen. In der Zeit habe ich den Tierarzt der im Dienst war angerufen und er meinte: " Luminal wieder auf 3 hoch". Wir haben dann auch die TÄ der Züchter angerufen und sie meinte, dass es zu schnell abgesetzt wurde. Also haben wir ihm eine der Tabletten gegeben. 3 Stunden später ein erneuter Anfall. Daraufhin war für uns klar, dass es Epilepsie ist (rede nicht von ungefähr habe schon sehr viele Epi anfälle gesehen, zwar nur beim Menschen aber die Symptome sind gleich). Wir haben darüber disskutiert wie es jetzt weiter gehen soll. Meine beiden Anderen Tiger sind Freigänger und wenn wir nicht da sind bleibt immer die Balkontüre offen damit sie reinkommen können und gehen wie sie eben wollen. Katzen mit Epilepsie dürfen nicht nach draussen, das risiko eines Anfalls im Freien ist zu hoch. Wir arbeiten auch beide und wie sollen wir intervenieren, sollte ein status epilepticus auftreten während keiner da ist. Also haben wir uns entschlossen den kleinen Romeo in die Hände der Züchter zurückzugeben. Ein Entschluss, der für sein wohl gefallen ist. Jeder der ein Tier abgeben muss, weiss wie schmerzhaft das ist. Ich wünsche es keinem. Das zu unserer Geschichte..
 
Snoopy683

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Hatte ich mit meiner Vermutung doch recht. Wir hatten diesen Fall nämlich schonmal im Forum bei einer Katze. Die hatte genau solche Symptome wie Deiner.
Das Ihr den kleinen wieder abgeben mußtet tut mir für alle beteiligten Leid. Aber wenn ihr euch das wirklich nicht zu traut, ist ja auch mehr verantwortung als ein Tier schon so mitbringt, kann ich eure Entscheidung nachvollziehen. Wird wohl das beste sein.
 
Davi79

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Ab Tierklinik spezailsten als tierarzt.
 
Mia009

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@ Davi79: Ist das ein Satz oder ne Anspielung auf i-was?

@Snoopy683: Romeo geht es zur Zeit relativ gut, stehe noch im Kontakt mit den Züchtern. Leider wollen sie net einsehen, dass es wirklich Epi-Anfälle waren.:eusa_doh:(Entzugserscheinungen von Luminal ist ihre Theorie)
 
Snoopy683

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Das ist traurig das die so uneinsichtig sind. Ich kann mir aber vorstellen, dass es viele gibt die Epilepsi beim Tier nicht als Krankheit anerkennen. Da es bei Tieren so wie ich gelesen habe nicht allzu häufig vorkommt. Vielleicht kommt die Einsicht doch noch, früher oder später.
 
Mia009

Mia009

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Sie haben doch auch einen Anfall miterlebt und werden warscheinlich noch weitere miterleben. (was ich ihnen und dem Kleinen ja net wünsche)
Ich denk mir auch, dass sie die kleinen Anfälle vielleicht oftmals gar nicht bemerket haben. Leider gibt es wenige TÄ die sich damit auskennen und das erschwert die Diagnose
um einiges. Ausserdem habe ich gelesen, dass die Tiere sehr schwer auf die Medis einzustellen sind ist ja schon bei Menschen eine Gradwanderung.
 
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