Offene Gebärmutterentzündung - Behandlung ohne Operation sinnvoll und möglich?

Diskutiere Offene Gebärmutterentzündung - Behandlung ohne Operation sinnvoll und möglich? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, mein 6,5 Jahre altes Mädchen (Grosser Schäferhundmix) hat sich leider nach der Läufigkeit eine offene Gebärmutterentzündung...
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Guido2011

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Hallo zusammen,

mein 6,5 Jahre altes Mädchen (Grosser Schäferhundmix) hat sich leider nach der Läufigkeit eine offene Gebärmutterentzündung zugezogen. Ich kann mich mit einer Operation einfach noch nicht anfreunden, weil ich eigentlich geben solch einen Eingriff
bin, es sei denn es ist unbedingt notwendig. Bis auf einen starken Ausfluss ist meine Süsse ganz normal und hat keine weiteren Symtome.

Nun meine Frage: Hat jemand die Erfahrung gemacht, dass eine Behandlung mit Medikamenten den erhofften Erfolg gebracht hat. Falls ja, war der Erfolg nur kurzfristig und das Problem ist bei der nächsten Läufigkeit wieder aufgetreten oder hatte jemand langfristig keine Probleme mehr?

Ich hofffe ja immer noch, dass ich meinem Mädchen die Operation ersparen kann. Falls sie unumgänglich sein sollte, was habt ihr für den Eingriff bezahlt und könnt ihr einen guten Tierarzt im südlichen Berliner Raum empfehlen?

Vielen Dank im Voraus für eure tatkräftige Unterstützung.
Guido
 
02.06.2011
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Guest

Hast du schon mal im Ratgeber nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
Escaflown

Escaflown

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Soweit ich weis... ist ne Kastra Sinnvoller da selbst wenn sie mit Medikamente wech gehen sollte bei der nächsten Läufigkeit oft wieder kommt. Zumal umsomehr Zeit verstreicht um so lebensbedrohlicher wird es für sie.
 
Tayet

Tayet

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Soweit ich weis... ist ne Kastra Sinnvoller da selbst wenn sie mit Medikamente wech gehen sollte bei der nächsten Läufigkeit oft wieder kommt. Zumal umsomehr Zeit verstreicht um so lebensbedrohlicher wird es für sie.
Stimme ich Esca 100% zu. Je länger man wartet desto höher ist die Chance dass sie danach nach einem Sepsis (Blutvergifutng) stirbt.
 
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Adam-und-Eva

Guest
Willkommen im Forum,




ich bin generell auch gegen unnötige OP, aber das hört sich ja nicht gerade gut an mit dem Ausfluss, ich würde mir an deiner Stelle eine zweite Meinung einholen und mich dann schnellstens entscheiden.


Musste in den letzten Tagen auch eine Entscheidung treffen, habe einen zweiten TA besucht, habe zwei gleiche Aussagen bekommen und nicht das Gefühl es geht jetzt darum Geld zu verdienen.


Die Gesundheit vom Tier ist manchmal teuer, würde mich aber immer wieder so entscheiden, kann auch nur jedem Tierhalter raten legt euch Geld für solche Fälle zurück dann tut es nicht ganz so weh.
 
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Amalia

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Hallo du,

Unsere Hündin Bella bekam mit 11 Jahren auch eine Pyometra. Leider waren wir zu dem Zeitpunkt gerade auf Urlaub und der Tierarzt bei meiner Oma bezeichnete den übel riechenden Ausfluss als Durchfall und schickte sie wieder heim - was er sich dabei gedacht hat weiß ich nicht. Als wir dann heimgekommen sind konnte unser Liebling nicht mal mehr aufstehen, schlief schlecht, fraß kaum...
Unser Tierarzt konnte uns nur noch entscheiden lassen ob Einschläferung oder Notoperation. Wir wollten es versuchen, und siehe da - Bella war danach lebenslustiger als vor der Vereiterung.

Für die Operation bezahlten wir um die 600€, wenn ich mich nicht täusche. Ich weiß nicht, wie akut es in eurem Fall jetzt ist, aber passt gut auf, dass ihr den Moment nicht überseht und es danach möglicherweise zu spät ist. Generell würde ich es aber auf jeden Fall alternativ probieren mit Medikamenten. Eine solche Operation birgt ja für den Hund auch große Risiken und sollte gut durchdacht sein (ist eure Hündin fit genug?!).

Bei der Operation wird übrigens die gesamte Gebärmutter rausgenommen, welche in unserem Fall so dick war, dass sie einen Behälter in der Größe einer Backrührschüssel füllte.:eusa_eh:

Erkundigt euch aber am besten nochmal bei einem anderen Tierarzt und meidet wenn möglich Tierkliniken - zwecks Preis und Besucherunfreundlichkeit (in unserer ländlochen Gegend ist man bei den kleineren Tierärzten meist besser aufgehoben).

Viel Glück und eurem Mädchen gute Besserung. Toi toi toi!
 
Nienor

Nienor

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Nun meine Frage: Hat jemand die Erfahrung gemacht, dass eine Behandlung mit Medikamenten den erhofften Erfolg gebracht hat. Falls ja, war der Erfolg nur kurzfristig und das Problem ist bei der nächsten Läufigkeit wieder aufgetreten oder hatte jemand langfristig keine Probleme mehr?
Die Huendin meiner Grosseltern wurde damals medikamentoes behandelt. Kurze Zeit spaeter musste sie wegen Krebs eingeschlaefert werden. Nicht nur der Erfolg, sondern auch die Nebenwirkungen sollten beachtet werden. Sprich das genau mit deinem Tierarzt ab, bevor du dich fuer die eine oder andere Therapie entscheidest.
 
simone

simone

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Wir hatten ein ähnliches Problem bei der letzten Läufigkeit unserer etwa 11 jährigen Hündin. Allerdings war es nicht so schlimm, das sie Ausfluss hatte. Sie wurde mit Medikamenten behandelt und alles verlief gut. Der TA meinte aber auch, das wir den Verlauf abwarten sollten und das es bei der nächsten Läufigkeit wieder kommen könnte.
Wir haben gemeinsam abgewogen ob eine Kastration zu diesem Zeitpunkt angebracht wäre. Wir warten jetzt die nächste Läufigkeit ab und entscheiden dann.
Zumindest sind wir vorbereitet und können schnell reagieren.
 
Yvi179

Yvi179

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Man sollte vor allem mal bedenken, das bei einer offenen Gebärmutter schnell sich Baktieren einnisten können, eventuell durch den Stuhl wenn er mal Flüsiger ist, durch einen anderen Hund der malö schleckt und un und. Ich würde also sehen das was getan wird, eher deine Hündin noch krank wird.
Ob es immer die Chemiekeule sein muß, ich weiss nicht, vor allem wenn nicht sicher ist ob es wirklich dauerhaft hilft.
Sicher birkt eine Op auch risiken und Chemie ist es auch, aber dennoch ist es denk ich die sicherste alternatvie. Deine Hüdnin ist noch jung.
Was spricht für dich gegen eine Op??

Lg
 
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