Hündin nicht belastbar

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deutzia

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Hallo,

habe das Gefühl meine 11monatige Hündin ist nicht belastbar! Und ich denke doch mit 11 Monaten muß so ein Hund voller Power sein! Gut wenn es sehr heiß ist, ist jeder
Hund ruhiger, da will sie auch nur einen Spaziergang von ca 1/4 Stunde. Aber selbst wenn es nicht so heiß ist reicht ihr der große Spaziergang von einer 3/4 Stunde. Mit toben, schnüffeln, etwas Ball spielen, aber dann ist sie nachher völlig groggy! Am Wasser dreht sie etwas mehr auf und ist aktiver. Als ich das Problem schon vor 3 Monaten der Tierärztin schilderte, hat sie nur das Herz abgehört und da war alles normal. Aber ist das wirklich noch normal und sie ist einfach körperlich noch nicht erwachsen?
Sie ist ein Schäferhundmix-Labrador/BernerSenn-Mix

LG deutzia
 
06.06.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
*Collie*

*Collie*

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Vielleicht hast du einfach einen ruhigeren Hund, sowas soll es auch geben ;)
Aber körperlich ist alles in Ordnung oder?
 
Braunini

Braunini

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Ich würde sie auch noch mal durchchecken lassen vom Tierarzt. Vllt hat sie ja Schmerzen.
 
*Mischling*

*Mischling*

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Labbis und Berner leben ja sowieso mit dem Klischee, etwas ruhiger zu sein ;) War sie denn schon immer so oder kam das erst jetzt?

Wenn sie im Welpenalter schon ruhiger als andere war, würde ich mir keine Sorgen machen. Dann ist sie eben etwas verschlafener ;) Da wird sie auch mit dem Alter nicht mehr aufgedrehter (oder nur selten). Klar, aus Prinzip könnte was am Herzen oder der Schilddrüse sein, aber man muss ja nicht bei jedem Furz ne Krankheit sehen :D

Entspann dich einfach :D
 
deutzia

deutzia

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Hallo,

naja, sie war schon von Anfang an recht "entspannt". Im Gegensatz zu unserem Hovawarthmischling vorher ist sie schon sehr "faul". Das "Ruhige" ist es auch nicht wirklich was mich irretiert. Das ist schon okay. Ich bin auch nicht gerade die Sportskanone, die mit ihrem Hund jetzt Leistungssport treiben will. Und sie eben nicht der Hektiker, der bestrebt ist jeden potentiellen Einbrecher vom Grundstück zu verjagen. Lieber liegt sie irgendwo rum und zerknabbert alles was ihr unters Schnäutzchen kommt ... und dann kann man ja mal gucken, wer da vor einer halben Stunde kam... Was mich beunruhigt ist aber, daß sie nach jeder Aktivität, die sie auch gerne mitmacht, nach jedem Toben mit anderen Hunden hinterher stundenlang pumpt wie ein Maikäfer und sich scheinbar ewig nicht erholt!

Naja, und da ich manschmal leider auch dazu neige "in jedem Furz eine Krankheit" bin ich eben jetzt ein wenig unsicher ob sie krank ist oder eher ein Faulpelz:015:! Ich werde es wohl erst mal noch eine Weile beobachten und beim nächsten anstehenden Tierarztbesuch mal untersuchen lassen!

LG
 
*Mischling*

*Mischling*

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Naja, und da ich manschmal leider auch dazu neige "in jedem Furz eine Krankheit" bin ich eben jetzt ein wenig unsicher ob sie krank ist oder eher ein Faulpelz:015:! Ich werde es wohl erst mal noch eine Weile beobachten und beim nächsten anstehenden Tierarztbesuch mal untersuchen lassen!
Das war nicht böse gemeint ;) Ich bin bei meinem eigenen keinen Deut besser. Mir muss man manchmal auch sagen, dass gewisse Dinge i.O. sind. Wie sehr schnauft sie denn? Schläft sie nur und der Brustkorb hebt sich oder hechelt sie wirklich mit offenem Fang? Wie sehen denn ihre Schleimhäute dabei aus? Wie viel machst du denn mit ihr und könnte es sein, dass du sie überforderst? Woher hast du sie denn/wie lange schon und wie wurde sie dort ausgelastet (zwecks Kondition)?

LG
 
deutzia

deutzia

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@ Mischling
Ich fand das nicht böse, eher passend!:D

Nee, wenn sie nur schlafen würde, würde ich mir keine Sorgen weiter machen. Sie hechelt (scheinbar???) ewig wie wild! Ansonsten sieht sie okay aus! Ich habe sie mit zwölf Wochen bekommen. Sie stammt von einem Pferdehof, wo sie aus Versehen entstanden ist, aber wo sich extrem gut um die Hunde gekümmert wurde, obwohl sie nur draußen war. Sie ist schon aufs Rufen gekommen, hat Sitz gemacht, wurde sanft an Rasenmäher und anderen Lärm gewöhnt - war also gelassen und überhaupt nicht schreckhaft.

Überfordern? Mit elf Monaten eine halbe bis dreiviertel Stunde gehen mit ab und zu Bällchen werfen und ein paar Übungen wie Fuß gehen usw? Mit anderen Hunden toben lasssen? Also, wenn sie vor dem Gassi gehen mit anderen Hunden tobt, brauche ich erst mal nicht mehr los zu gehen! Oder ist es zuviel Streß für sie, wenn sie halt nicht zu jedem hindarf, obwohl sie doch alles und jeden liebt! Streß ist für sie auf jeden Fall, den Schweinekot liegen zu lassen, der überall, wirklich überall hier rumliegt! Ständig muß ich "Pfui" "Spuk aus" rufen.
 
deutzia

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So nun war ich doch mit dem Hund beim Tierarzt, weil sie wieder so extrem hechelte! Hat wohl einen Herzklappenfehler! Die Tierärztin sagte mir ich könne jetzt noch spezielle Untersuchungen beim "Hundekardiologen" machen lassen, wie EKG, Röntgen, Ultraschall - unmengen Geld ausgeben, dann könnte man uns Tabletten verschreiben, die in diesem Fall erfahrungsgemäß auch nicht wirklich helfen! Dann würden nur wir uns besser fühlen, was für den Hund gemacht zu haben! Und eine höhere Lebenserwartung hätte er mit Tabletten denn auch nicht. Oder wir könnten danach leben und den Hund nicht körperlich überfordern mit Radfahren und Marathon und ihr die für sie notwendige Ruhe unterwegs gönnen. Ich müsse mich wohl oder übel darauf einstellen, daß sie nicht sehr alt wird!

Jedenfalls bin ich gerade nur am heulen!
 
K

Kikyou

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Auf so eine Tierärztin würde ich NICHT hören. Ein Ultraschall kostet keine Unmengen an Geld, und wenn es dem Hund so dermaßen schlecht geht, dass er kaum belastbar ist, braucht er Medikamente.
Und wie genau hat sie denn den Herzklappenfehler festgestellt? Nur durch das abhören? Das geht so nicht, kann doch auch ein vergrößertes Herz oder sonstwas sein. Von daher gehe bitte in eine Tierklinik oder zu einem anderen Tierarzt, einen nur 11 Monate alten Hund unversorgt weiterleben zu lassen, ist meiner Ansicht nach nicht vertretbar.
 
Schattenseele

Schattenseele

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Ich kann verstehen das dich das mitnimmt.
So eine Diagnose ist nicht leicht zu verarbeiten.
Aber hast du denn mal über eine evtl. 2. Meinung nachgedacht ?
Fühl dich gedrückt wenn du magst.

Lg
 
hasenhoernchen

hasenhoernchen

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erstmal: durchatmen.
und lieber lass ihn richtig untersuchen,mit 11 monaten einfach dahinvegetieren lassen ist nicht vertretbar.
und tierärzte sind keine götter.
unsere hatte mal ein riesen groß vergrößertes herz diagnostiziert bekommen.in der tierklinik wurden wir freunlich belächelt und heimgeschickt,weil sie einfach nix hat ;)
 
deutzia

deutzia

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Ich war in den letzten Tagen bei mehreren Tierärzten mit ihr und habe die abenteuerlichsten Erst-Diagnosen gehört, mir wurden die abenteuerlichsten Untersuchungsmethoden mit den jeweiligen abenteuerlichen Preisen angeboten. Habe ich dann zuhause im Internet recherchiert, waren die Symptome bei den vermuteten Krankheiten ganz anders, als bei meinem Schnuffel. Z.B. wollte einer die ganzen Blutuntersuchungen zur "Zeckendiagnostik" machen. Als ich dann nachgelesen habe stand bei allen dieser Krankheiten was von Fieber, Brechen, Durchfall, Abnahme - alles bei meiner Null. Kann ich mir also diese Untersuchungen sparen. Dieser Tierarzt hat sich nicht mal die Schleimhäute angesehen!

Daraufhin bin ich etwas weiter mit ihr gefahren zu einer Tierärztin, die einen absoluten guten Ruf hat und bei der ich schon früher mit meinem anderen Hund war und sehr zufrieden war. Die hat auch den Ruf nichts Unnötiges zu machen um Preise zu schinden. Sie hat mich wie gesagt auch an einen Spezialisten verwiesen, nachdem sie sie äußerlich eingiebig untersucht hat. Beim Herztöne abhören, klang aber im Ruhezustand alles normal! Sie selber kennt diese Symptome aber auch von zwei ihren Patienten, wo das genau so war. Sie hat mich auch sehr genau befragt.
Fakt ist ja, daß meine Zicke nicht dahin vegitiert. Sie fühlt sich ja eigentlich zufrieden und wohl, wenn die körperliche Belastung nicht zu groß ist. Ist sie aber zu groß, dann hechelt sie fast wie beim hyperventilieren und der ganze Bauch geht mit. Wenn wir aber ganz gemütlich mit ihr umgehen ist ja alles okay!
Nun müssen wir also wirklich aufpassen, daß sie z.B. bei Wärme nicht unbedingt mit anderen Hunden tobt und ihre geliebten Ballspiele nicht mehr so heftig mitmachen! Sie sagte, wir müssen uns halt mit ihrer Krankheit arrangieren!
 
hasenhoernchen

hasenhoernchen

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kann ich nun absolut nicht nachvollziehen...sorry.
der hund ist 11 monate alt,klingt als obs nur ums geld geht..da du in jedem post das geld betonst
 
K

Kikyou

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Verstehe ich auch nicht. Geh doch zu einem Herzspezialisten oder zu einer Tierklinik und lass zumindest einen Ultraschall machen - dass da momentan etwas bei deinem Hund nicht stimmt, ist doch klar und deutlich herauszulesen.
Und der Hund ist 11 Monate alt - soll er sich wirklich in seinem weiteren Leben so schwer tun und nie richtig spielen dürfen?
Ein Ultraschall ist nicht teuer, die Herzmedikamente auch nicht.
Wieso denkst du, dass dir die Tierärzte nur das Geld aus deiner Tasche ziehen wollen? Lass eine Herzuntersuchung machen und fertig, dann hast du Gewissheit.
 
deutzia

deutzia

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Den Ultraschall lasse ich auf jeden Fall nach Pfingsten noch machen...

Und ja, es geht ums Geld! Ich kann es nämlich absolut nicht leiden (und leisten), wenn es beim TA nur ums Geld und nicht meinem Hund geht. Wenn man schon die Dollarzeichen im Auge des TA bemerkt, der einem nach dem Motto behandelt: "Ah unklarer Fall, nervöses übervorsorgliches Frauchen, da geht ne Menge!" Und unsinnige teure Untersuchungen muß man da nicht machen! Ultraschall z.B finde ich in dem Fall naheliegend - also ein Muß, Blutuntersuchungen auf Zeckenbißkrankheiten, wo nicht mal die Symtome übereinstimmen - Geldschneiderei! Und eine Aussage vom Tierarzt, auf meine Frage, ob z.B die Nieren geschädigt sein könnten , weil wahrscheinlich mal Vergiftungserscheinungen vorlagen (Weintrauben) "Das Gift ist längst ausgeschieden, da kann nichts sein" ist - ich weiß nicht. Da komme ich nur auf die Idee, daß diese Untersuchung, die ich wollte, nicht soviel Geld bringt....
 
Tayet

Tayet

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Sollte es um Herz gehen so kann man mit Tabletten die kleine zumindest unterstützen.
Und wenn nicht so muss man bereit sein Geld ausgeben um zu erfahren was mit der kleine los ist. Ärzte sind ja auch schliesslich keine Hellseher, aber Anhand bestimmte Blutwerte usw kann man die grobe Richtung erkennen.
Wurde denn Myasthenia Gravis angesprochen? Ich kenne eine Aussie Hündin die ähnliche Symptome hat..5 Min. Ball gespielt und sie war platt, im Sommer noch mehr Probleme. Sie hatte dann diese Muskelschwäche und lebt nun seit 5 Jahren mit Tabletten fast beschwerdenfrei (bis auf ganz Heiße Sommertage) Zusätzlich bekommt sie Herzmedikamente da der Herzmuskel ausgeleirt war.

Ich an deine Stelle würde dass noch zumindest ansprechen bei den TA. Im Internet steht natürlich was von Erbrechen usw..es ist aber nicht immer wie im Lehrbuch. Außnahmen gibt es in jeder Erkrankung je nach dem wie "fit" der Körper ist.

Mal ne andere Frage: wie schwer ist sie?
 
*Mischling*

*Mischling*

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Deutzia, ich kann dich verstehen. Unser TA hier im Ort würde den Hund wegen einer eingerissenen Kralle am liebsten Röntgen, am besten jeden Weplen kastrieren usw. Dass man von so einem TA fachlich nicht viel zu halten hat, liegt dann auch nahe.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen (Herzkranke Katze, ich weiß, das ist nicht genau das gleiche), dass ein Röntgenbild und eine Sonographie Klarheit bringen können. Das Röntgenbild zeigt, ob sich irgendwo Wasser einlagert (bei Herzkrankheiten oft der Fall) und die Sono zeigt das Ausmaß der Herzerkrankung. Dass aber Tabletten nichts bringen sollen, kann ich nicht verstehen. Klar, eine Herz-OP beim Hund, mit Transplantation, macht keiner, aber man sollte es wenigstens mit Medikamenten versuchen und in regelmäßigen Kontrollen den Zustand überwachen. Das ist dann auch keine Geldmacherei vom TA mehr, sondern schlicht und weg nötig. Wurde denn schon irgendeine Untersuchung in der Richtung gemacht? Oder war es nur das Abhören mit "ich habe noch andere Patienten mit den gleichen Symptomen"? Darauf würde ich mich nicht verlassen.

Ich spritze meine Katze täglich wegen des Herzens und ja, das Medikament ist teuer, auch teurer als die Tabletten, aber die frisst er einfach nicht. Ja, er ist 16 und hatte ein erfülltes Leben und der TA hier hätte mir gesagt, das ist es nicht wert, die Katze ist alt und wenn sie Stress vermeiden, hat er noch ein paar Monate. Aber warum ein paar Monate, wenn ich durch die Spritzen wieder den Normalzustand erreichen kann? Und gerade bei einem 11 Monate alten Hund würde ich alles versuchen, auch wenn die Tabletten nicht zu 100% helfen. Wie lange hat der TA deinem Hund denn gegeben ohne Medis?

Und ich möchte dir nicht unterstellen, du würdest deinen Hund nicht lieben, nur damit das klar ist ;) Es tut mir sehr Leid, dass du mit deiner Vermutung Recht hattest, niemand hört so eine Diagnose gerne und ich kann euch beiden nur das Beste wünschen!!
 
DyingDream

DyingDream

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So nun war ich doch mit dem Hund beim Tierarzt, weil sie wieder so extrem hechelte! Hat wohl einen Herzklappenfehler! Die Tierärztin sagte mir ich könne jetzt noch spezielle Untersuchungen beim "Hundekardiologen" machen lassen, wie EKG, Röntgen, Ultraschall - unmengen Geld ausgeben, dann könnte man uns Tabletten verschreiben, die in diesem Fall erfahrungsgemäß auch nicht wirklich helfen! Dann würden nur wir uns besser fühlen, was für den Hund gemacht zu haben! Und eine höhere Lebenserwartung hätte er mit Tabletten denn auch nicht. Oder wir könnten danach leben und den Hund nicht körperlich überfordern mit Radfahren und Marathon und ihr die für sie notwendige Ruhe unterwegs gönnen. Ich müsse mich wohl oder übel darauf einstellen, daß sie nicht sehr alt wird!

Jedenfalls bin ich gerade nur am heulen!
o_O
So eine Information lese ich (zum Glück) grade das erste Mal.

Bin grade total schockiert über die Ansicht von dieser Tierärztin. :shock:

Ich glaube, wenn man mir das damals gesagt hätte, hätte ich mir und dem Hund gleich die Kugel gegeben. ><

Mein Tierärzt ist auch so einer, der einem nicht das Geld aus der Tasche zieht und nur das macht, was nötig ist.

Als bei Pepsi das erste Mal ein leichtes Herzgeräusch festgestellt wurde, sie aber keinerlei Anzeichen in ihrem Verhalten zeigte, hat er auch gemeint, dass ein Herzschall, etc. noch unnötig sind. ...da aber eine kleine Operation anstand, wurde Pepsi auf ein mildes Herzmittel eingestellt. Einfach um das Herz zu stärken.

Als die Herzgeräusche dann irgendwann schlimmer klangen und es auch unsicher war, ob ein Husten vom Herzen oder von anderen Gründen kam, hat mir mein Tierarzt innerhalb kurzer Zeit einen Termin für nen Herzschall in einer Tierklinik besorgt.

Nach der dortigen Untersuchung konnte man mich ein Stück beruhigen. Die eine Herzklappe würde zwar wild rumflattern aber ansicht sieht noch alles gut aus und unser mildes Herzmedikament würde vollkommen ausreichen.
Zu einer regelmäßigen Untersuchung per Herzschall hatte man mir dann aber auch geraten, so dass ich ein Jahr später dort war.
Es hatte sich etwas verschlimmert - aber war alles noch im Rahmen. ...eine leichte Entwässerungstablette empfohl man uns dennoch.

Was die Kosten betrifft, empfinde ich die Medikamente nicht mal so schrecklich teuer...
Mit den Wassertabletten komme ich für 20 Euro 200 Tage aus, die Herztabletten reichen 4 Wochen für 15 Euro.
Einmal im Jahr dann der Herzschall für knapp 100 Euro.

Aber auch wenn das Herz von meiner 13jährigen nicht mehr komplett in Ordnung ist, so zeigt sie nicht so deutliche Anzeichen von einer Überbelastung.
Klar rennt sie nicht mehr so viel, wie meine 2jährige und auch Wetterwechsel machen ihr zu schaffen - aber ansonsten merkt man ihr den Herzfehler nicht an.

Was die Lebenserwartung betrifft, kenne ich auch 3 Hunde die trotz Herzerkrankung (mit Medikamenten) über 15 Jahre wurden.
Hier wurde der Herzfehler aber immer rechtzeitig entdeckt und der Hund frühzeitig auf ein Medikament eingestellt und auf Überanstrengung geachtet.
Die Fälle, wo der Hund aufgrund seines Herzfehlers früh stirbt, sind meinstens die Fälle, wo man das Problem einfach zu spät bemerkt hat und die Erkrankung schon zu weit fortgeschritten war.
Ist das Wasser erst mal in größeren Mengen in der Lunge und der Hund erstickt, ist das alles andere als ein angenehmer Tod. *seufz*
~§~
 
deutzia

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Hallo,

meine Tierärztin hat diese Aussage eher resigniert gemeint, nicht grundsätzlich! Weil sie da eine bestimmte seltene angeborene Herzkrankheit vermutet. Im Ruhezustand, oder sogar bei Aufregung beim Tierarzt schlägt das Herz völlig normal - überhaupt keine Abweichungen! Auch die Lunge hört sich ganz normal an! Sie selber kann die Untersuchungen aber nicht durchführen, deshalb hat sie mir ja eine Adresse gegeben!

Und ich weiß ja selber noch nicht was wird. Erst mal will ich Sicherheit, was das überhaupt ist! Das geht nun leider erst übernächste Woche, weil wir nach Pfingsten erst mal zu einer Beerdigung weiter weg müssen.
Und einen Termin zur Untersuchung brauche ich da auch erst noch! Leiden tut der Hund aber offensichtlich nicht - sie kennt es ja nicht anders!
 
deutzia

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Man das ist jar gar nicht so einfach einen Termin beim Hunde-Kardiologen zu bekommen! Noch dazu wo jetzt die Urlaubszeit beginnt! Habe aber Glück gehabt und am nächsten Dienstag "mitten in der Nacht" (7 Uhr, muß aber eine Weile fahren) einen ergattert! Ich hoffe ja immer noch, daß es was ist, was man schnell beheben kann, auch wenn ich es im tiefsten Inneren nicht glaube. Unsere Spaziergänge werden erschreckend schnell immer kürzer!
Irgendwie habe ich panische Angst die Zicke zu verlieren!:(
 
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