Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen?

Diskutiere Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; Nach unserer bitteren Erfahrung gestern mache ich mir natürlich Gedanken darüber, inwiefern Hunde und speziell Terrier eine Gefahr für Katzen...
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f-r-a-n-k

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Nach unserer bitteren Erfahrung gestern mache ich mir natürlich Gedanken darüber, inwiefern Hunde und speziell Terrier eine Gefahr für Katzen sind.

Ich muss dazu sagen, dass die Halterin des
Terriers, der Josie umgebracht hat, "nur" nachlässig war, allerdings mit den beschrieben tödlichen Folgen für unsere Katze.

Googelt man allerdings nach "katzen terriern", stößt man auf Links eines Forums, deren Inhalt einem kalte Schauer verursachen. Wie kann das sein, dass in einem solchen "Terrierforum", das ja eigentlich auch Tierforum ist, solche Posts gemacht werden? Und vor allem: Wie kann es sein, dass da niemand einschreitet?

Edit: Links entfernt, da sie vorwiegend der Anpragerung dienen

Katzenhassprediger unter sich. Widerlich. Kein Anspruch auf Vollständigkeit...

Die allgemeine Jack-Russell-Welle gibt einem da zu denken...

Traurige Grüße
Frank
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
08.06.2011
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
Snoopy683

Snoopy683

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Nicht jeder ist so und auch nicht jeder Jack-Russel Terrier. Ich habe in meiner Familie zwei Terrier Beispiele die sich völlig unterschiedlich zu Katzen verhalten. Die eine ist ein Westfalen Terrier, abgerichtete Jagdhündin. Wenn die Dame eine Katze sieht dreht sie durch und wenn sie die Katze kriegen würde dann wäre es aus mit der Mietz. Da ist es aber vorallem der Jagdtrieb und das sie keine Katzen kennt das Problem. Die Besitzer sind aber verantwortungsbewußt und die Hündin ist sehr gut abrufbar.
Dann die Jacki Dame meiner Schwester. Sie hat absolut keinen Jagdinstinkt und hält jede Katze für einen Freund den man Schwanzwedelnd begrüßen muß. Wenn meine Schwester zu besuch ist, dann verstehen sich meine beiden Tiger wunderbar mit ihr. Die liegen nebeneinander, geben sich Nasenstupser und sind total friedlich alle zusammen. Es ist wirklich eine Pracht die 3 zu beobachten.

Also es hat sehr viel damit zu tun wie der Hund ist. Auch ein Golden mit Jagdinstinkt kann einer Katze gefährlich werden. Es liegt aber viel mehr dadran wie der Besitzer seinen Hund in Griff hat und wie er erzogen wurde. Hier scheint die Nachbarin überfordert zu sein und es hilft da nur noch ein Hundetrainer oder eine Hundeschule. Katzenhasser wird man immer haben, ob nun mit Hund, mit Giftköder oder mit Schrottgewehren. Leider gibt es viele solche Spinner.
 
simone

simone

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Puh, diese Terrierseiten sind teilweise deftig :eusa_doh:. Wir haben hier einen Terriermix. Sie lebt friedlich mit vier Katzen zusammen. Draussen war sie früher sehr interessiert an Katzen. Aber das hat sich gelegt. Man kann etwas dagegen tun, wenn man es auch will. In diesen Foren scheinen die Besitzer teilweise stolz zu sein, wenn ihr Hund eine Katze "erlegt" hat.

Die Erfahrung, die ihr mit eurer Josie gemacht habt, wünsche ich niemandem. Nur die Idee mit dem Maulkorb für den Hund, reicht einfach nicht aus. Die Besitzerin muss mehr tun, als dem Hund einen Maulkorb umzulegen. Zumal er den eh nicht tragen wird, wenn er mal wieder ausbüchst. Schon dagegen muss sie was tun.
 
f-r-a-n-k

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Ja, ich wollte hier auch nicht den Hass auf Terrier schüren. Es sind halt zum größten Teil die Halter, die die Schuld tragen. Entweder diese Spezies wie in diesen Terrierforen, Katzenhasser. Oder eben die überforderten Halter wie in unserem Fall. Da spielt es dann schon eine Rolle, dass speziell Jack Russels schwer in Mode sind. Das war zwar in diesem Fall keiner, es war irgendein größerer, weißer Terrier, aber auch unsere Halterin sagte mir gestern sinngemäß, sie wollte eigentlich einen "auf schönes Aussehen gezüchteten Hund" und sei jetzt offenbar von seiner Aggressivität überrascht.

Ich denke auch, die gute Frau muss ganz dringend zur Hundeschule, doch wie soll man ihr das beibringen? Meint Ihr, rechtliche Schritte hätten irgendeine Aussicht auf Erfolg? Ich glaub's ja nicht, aber meine Mutter und ein Freund haben mir das geraten...

Frank
 
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Zoopflegerin

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Hallo,

es ist echt schlimm was mit eurer Josie passiert ist. Das es leider immer noch viele Menschen gibt die Hunde nur nach der Optik aussuchen und nicht danach was sie an Beschäftigung und ähnlichem brauchen. Da die meisten Terrier nun mal Jäger sind müssen das sie Menschen auch beachten und ihren Hund dem entsprechend erziehen finde ich.

Ich habe hier einen Jack-Russell-Terrier, meine ist aber von anfang an mit allem und jedem Kleintier aufgewachsen und hat eh keinen Jagdtrieb. Da kann sogar mal ein Reh mitten auf der Wiese stehen, sie rennt kurz zwei schritte hin und bleibt dann stehen, weil sie nur schauen wollte was das ist.

Fühl dich umarmt es ist echt schade für euch und eure Josie, das es bei euch so eine unverantwortliche Halterin gibt.
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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Hallo

Zuerst einmal: herzliches Beileid! Eine Katze so zu verlieren---das ist echt fies und ne Sauerei. ICH würde auf jeden Fall gegen diese Terrierhalterin rechtliche Schritte einleiten. Wenn ein Hund ein Reh reisst, dann gibt das eine riesen Sache und wenn man eine Idee hat, welcher Hund das war, gibt es eine Anzeige. Dann bitteschön ist das bei einer Katze doch auch so! Vorallem: ein Hund, der mal ne Katze aus SEINEM Garten scheucht, das finde ich ja nicht weiter schlimm, sofern er sie nur verjagt (machen Katzen untereinander ja auch, Revier und so). Aber TOTBEISSEN, hallo, da sind wir in einer anderen Liga! Es ist ja auch nicht so, dass eine Katze nicht wehrhaft wäre. Mir ist einmal mit den Hunden eine Katze im Weg gesessen, ich wollte vorbei, da springt die meinen Border Collie an! Eine echte Kampfkatze! Ich hatte nen gehörigen Schreck und meine Hündin auch, passiert ist nicht, ich hatte aber ganz schön Angst---nicht um die Katze! Um den Hund.

Ich denke auch, man kann das nicht verallgemeinern mit den Hunderassen! Natürlich sind Terrier sehr unterschrockene Jagdhunde, die gerne mal Katzen erschrecken und sich auch nicht beeindrucken lassen, wenn eine faucht.
Aber hey, das ist eine reine Erziehungssache. Schlussendlich geht es da um nichts anderes als um den Jagdtrieb: und wer den bei seinem Hund nicht in den Griff bekommt (kann man aber, mit entsprechendem Training!), dann bleibt der Hund halt an der Leine, punkt.

Ich verstehe solche Hundehalter nicht. Ich verstehe sie nicht... Die machen uns allen das Leben so schwer... :roll:
 
f-r-a-n-k

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Danke auch für Eure Anteilnahme.

Drüben auf der Regenbogenbrücke ist das Wort "Veterinäramt" gefallen. Ich erwäge, die über den Vorfall, Attacke muss man es ja nennen, zu informieren...

Frank
 
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Zoopflegerin

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Also das Veterinäramt würde ich schon informieren.

Zumal soweit ich gelesen habe der Hund schon öfter abgehauen ist und auch schon öfter was passiert ist.
Bei Menschen macht man das auch nicht anders (zumindest hier). Sobald ein Hund einmal einen Menschen beißt wird das Ordnungs- und das Veterinäramt informiert.
 
f-r-a-n-k

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Ich habe das Veterinäramt informiert. Näheres auf der Regenbogenbrücke.

Frank
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Hallo Frank,

habe die traurige Nachricht gerade erst gelesen.:( Und zuerst mal mein herzlichstes Beileid! Es ist unsagbar traurig und eigentlich unfassbar, was da passiert ist.:(

Ich kann mir auch denken, wie traurig und wütend zugleich Du bist. Aber ich sehe es so: es war halt "zufällig" ein Terrier...Es hätte genausogut ein Schäferhund oder ein Rottweiler oder ein Neufundländer oder ein Spitz oder oder oder sein können.

Das Problem ist hier nicht eine bestimmte Hunderasse, sondern ganz allein der Besitzer, der seinen Hund nicht im Griff hat:( Von daher müsste Deine Frage eigentlich korrekterweise lauten: HUNDE und ihre Halter - eine Gefahr für Katzen..:?
Und dass das nicht so ist und man das nicht verallgemeinern kann, wirst Du wahrscheinlich selber wissen.

Ich wünsche Dir aber auf jeden Fall ganz viel Kraft in der schweren Trauerzeit.

Mitfühlende Grüße
Petra
 
f-r-a-n-k

f-r-a-n-k

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Und dass das nicht so ist und man das nicht verallgemeinern kann, wirst Du wahrscheinlich selber wissen.
Hallo Petra,

ja, schon. Ich glaube allerdings, dass es gerade bei den Modehunden, die Terrier scheinen mir derzeit dazu zu gehören, überdurchschnittlich viele überforderte Halter gibt. Und das ist bei so einem Terrier, der ja auf bestimmte Dinge gezüchtet ist, unter Umständen 'ne blöde Mischung.

Aber stimmt schon, ich will die Leute nicht alle in eine Tüte stecken.

Es ist übrigens das Ordnungsamt, die das jetzt bearbeiten, morgen rufe ich doch mal bei der Polizei an, fühle vor. Spaß macht das nicht.
 
Bella88

Bella88

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Ich kann nur sagen, dass hier auch ein Terrier mit zwei Katzen glücklich lebt und gerade sogar gemeinsam in einem Körbchen schlafen. Es ist eine reine Erziehungssache (bzw. eine Sache der Nicht-Erziehung).
 
Die 7 M´s

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Ich habe einen Bekannten, der einen Golden Retriever hatte und den ich hier auch öfter mal zur stundenweisen Betreuung hatte.. Völlig freundlicher Familienhund, mit meinen Katzen absolut friedlich und umgänglich! Die haben sich gegenseitig abgeleckt! Drinnen!

Aber wehe, ich ging mit ihm spazieren! Dieser Hund ist draussen JEDER Katze nachgehetzt!:silence: Zum Glück hat er nie eine erwischt!
 
f-r-a-n-k

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Vielleicht bin ich da etwas ungerecht, mag sein. Ein gespaltenes Verhältnis zu Hunden habe ich lange schon – als Kind hat mich mal einer böse gebissen – da war die Geschichte jetzt natürlich nicht gerade förderlich, mein Vertrauen zu stärken. Und komisch, mir kommen viele große Hunde immer umgänglicher vor wie diese Giftzwerge, sorry ist überspitzt gesagt.

Die Haltung und die Erziehung sind das Entscheidende, das denke ich schon auch.
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

möchte als Terrierhalter auch gerne mal senfen. Erstmal tut es mir schrecklich leid, was da passiert ist und ich wünsche deiner Katze einen guten Gang über die Regenbogenbrücke!

Ich denke auch, dass es viel mit Erziehung zu tun hat. Wobei ich bei einem Jacky oder Parson meine Hand nicht ins Feuer legen würde. Das sind absolute Vollblutjäger, bei denen es einfach irgendwann mal durchkommen kann. Leider sind genau diese Hunde in Mode und werden unbedacht angeschafft. Nicht umsonst wurden sie früher in diverse heutigen "Listenhunde" eingekreuzt :?
Prinzipiell glaube ich, dass jeder Hund fähig wäre, eine Katze so anzugehen, aber ich denke, dass es bei Terriern nochmal eine Spur härter durchkommt, wenn sie Katzen nicht gewöhnt sind. Terrier sind meistens Giftzangen, das kann man nicht leugnen. Bei einem Jagdhund allgemein ist das Risiko natürlich schon höher, als beispielsweise bei einem Gesellschaftshund. Ich weiß auch, dass meine Hanna keine Katzen mag (wobei sie sie nicht jagen oder gar töten würde), weswegen ich mir keine Katze holen würde, so lange sie da ist. Gerne hätte ich sie im Welpenalter an die Nachbarskatze gewöhnt, die aber leider überfahren wurde und die zwei neuen Kätzchen wurden das erste Jahr drinnen gehalten. Da war also nichts mit Gewöhnung. Mein Rüde (kein Terrier) ist Katzen auch nicht gewöhnt, ich denke, er mag sie auch nicht wirklich. Aber auch bei ihm weiß, dass er sie nicht angehen würde, er weiß nur nichts mit ihnen anzufangen ;) Sie reagieren auch erst mit Bellen, wenn die Katzen auf unserem Grundstück sind.

Aber in einer Sache bin ich sehr sicher: Wenn ein Hund, egal welche Rasse, so weit ist, dass er tatsächlich eine Katze umbringt - dann ist das nicht nur "Gewöhnungssache", dann stimmt grundsätzlich GAR NICHTS in der Erziehung. Von jetzt auf gleich bringt ein Hund nicht mal eben eine Katze um. Ich nehme an, dass da auch vorher schon viel falsch lief in diese Richtung. Wer weiß, wie er sich gegenüber Wild verhalten hat.

Es tut mir einfach für alle Beteiligten super leid. Ich bin seit Hanna ein großer Terrierfan und es ist umso schlimmer, dass diese tollen Hunde, die man durchaus unter Kontrolle kriegt, so einen schlechten Ruf bekommen.

Ich habe deinen Link oben nicht mehr gesehen. Dazu kann ich aber nur sagen, dass es (hoffentlich) die Ausnahme ist. Ich kenne absolut niemanden in meinem Freundes- Bekannten- und Familienkreis der sich dermaßen gegen Katzen "ausspricht". Geschweigedenn habe ich jemals bewusst jemanden erlebt, wie er nach Katzen jagen ließ und sonstiges. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, wieso in solchen Foren nur so Leute umrennen - die vernünftigen sind woanders (bei uns hehe).
 
f-r-a-n-k

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Aber in einer Sache bin ich sehr sicher: Wenn ein Hund, egal welche Rasse, so weit ist, dass er tatsächlich eine Katze umbringt - dann ist das nicht nur "Gewöhnungssache", dann stimmt grundsätzlich GAR NICHTS in der Erziehung. Von jetzt auf gleich bringt ein Hund nicht mal eben eine Katze um. Ich nehme an, dass da auch vorher schon viel falsch lief in diese Richtung. Wer weiß, wie er sich gegenüber Wild verhalten hat.
Wahrscheinlich ähnlich... die Erziehung wird allenfalls laienhaft gewesen sein, denke ich. Blöd bei einem Hund, der auf Jagd gezüchtet ist.

Die Links waren tatsächlich von einem Parson-Russell-Forum (heißen die so, Parson-Russell-Terrier?). Absolut unschön, was da so zu lesen ist.
 
Die 7 M´s

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Ich weiss von meinen Eltern, die früher mal einen West HighlandTerrier hatten...

Er wurde eigentlich für meinen Bruder angeschafft, weil der sich damals einen Hund wünschte. Und was nahm man? Einen "süssen, kleinen, wuscheligen":roll: Zu der Zeit auch gerade ein Modehund und wohlbekannt aus der Cesar-Werbung. Dass man sich da eigentlich einen leidenschaftlichen Jagdhund ins Haus holte, war gänzlich unbekannt.
Hundeerziehung? Was ist das denn? :roll: So kleine Hündchen brauchen das ja nicht, ächz.
Umso grösser der Schock, als der "kleine süsse" mal ausbüxte und dann mit einem totgebissenen Kaninchen ankam:?
 
f-r-a-n-k

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@Petra: Ja, genau, das meine ich. Die betreffende Halterin hat mir ja auch erzählt, dass sie den nach Aussehen ausgesucht hat und nun etwas baff ist, was sie sich da geholt hat...

Gute Nacht!
 
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Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen?