Homöopathie - eure Erfahrungen und Meinungen

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Saphi09

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Hallo,

*Ich konnte noch keinen Thread zu diesem Thema finden. Wenn es ihn schon gibt wäre es sehr freundlich von einem Mod diesen hier zu verschieben oder zu löschen. Dankeschön!*

heute möchte ich mich mit einem schwierigen Thema an euch wenden. Eins gleich vorneweg: Ich würde mir wünschen dass hier kein Streit entsteht und wir fair zueinander bleiben, sonst wird dieser Thread nicht lange bestehen und das wäre sehr schade.

Ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Thema Homöopathie auseinander gesetzt und da hier immer verschiedenste Meinungen vertreten sind würde ich gerne mal die euren hören ;) Habt ihr eventuell selbst Erfahrungen?

Viele sagen das sei eine Sache des Glaubens, fast wie Religion. Ich bin mir auch sicher, dass eine gewisse Wirkung dadurch auch psychisch bedingt eintritt, denn Psyche und Körper reagieren doch oft genug miteinander. Beispielsweise bekommt man Bauchkrämpfe wenn man sich
zu lange eingeredet hat dass man nicht gut genug gelernt hat und in der Arbeit sowieso nichts kann. Auch habe ich früher bei Krämpfen Magnesiumtabletten genommen, die so gering dosiert waren dass sie mir nicht hätten helfen können - trotzdem hatte ich keine Krämpfe mehr. Irgendwie hängt das also alles zusammen. An der Stelle frage ich mich aber wie es dann bei Tieren so gut anschlagen kann? Die denken sicherlich nicht darüber nach oder sind überzeugt davon dass das Mittel ihnen hilft und trotzdem gibt es zahlreiche Fälle bei denen es wirklich heilt. Vielleicht kennen manche von euch die "Smeura", ein riesengroßes Tierheim im Ausland. Dort sitzen viele Hunde mit verschiedensten Behinderungen und werden mit homöopathischen Mitteln behandelt. Oft können Hunde mit zwei Beinen nach einer Behandlung plötzlich laufen oder ihr allgemeiner Zustand verbessert sich.
Nächstes Beispiel: Bei Meerschweinchen behandelt man Zysten auch mit Homöopathie und erzielt oftmals Erfolge damit.
Warum ist das möglich wenn es doch eine Glaubenssache sein soll?
An irgendetwas "magisches" glaube ich nicht, dennoch muss es etwas geben was dazu beiträgt dass so etwas funktionieren kann.
Den Gedanken an sich finde ich recht interessant, dass man Ähnliches mit Ähnlichem bekämpfen soll. Oftmals sind die Stoffe, die in homöopathischen Mitteln vorhanden waren (ich schreibe waren, weil bei den meisten Dosierungen gar keine Stoffe mehr nachgewiesen werden können ;)) giftig und werden dann so gering dosiert dass es eben gar nicht giftig wirken kann bei unserem Körper, sondern wieder positiv. Bei Impfungen ist es doch ähnlich - man bekommt abgeschwächte Krankheitserreger gespritzt, damit das Immunsystem angeregt wird Antikörper zu bilden. Da die Erreger abgeschwächt und gering dosiert sind kann es nicht zu dieser Krankheit kommen und es hilft unserem Körper zudem auch. Ich weiß nicht ob es Sinn macht die beiden Dinge zu vergleichen, aber für mich bestehen da schon ein paar Parallelen.
Für mich bleibt weiterhin die Frage nach dem "wie kann das funktionieren?" Vielleicht habt ihr eigene Theorien oder Gedankengänge, auf die ich noch nicht gekommen bin? Wenn jemand noch Informationen zu dem Thema hat dann nur her damit, ich freu mich darüber :D

Liebe Grüße
 
13.06.2011
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
*Mischling*

*Mischling*

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Ich habe da ein sehr gespaltenes Verhältnis zu :? Früher hielt ich gar nichts davon, seit es aber bei meinem Hund und mir geholfen hat (und beim Hund kann es kein Placebo-Effekt gewesen sein) finde ich es wirklich überzeugend, zumindest manches. Ich finde es auch schaden, dass die KK die Unterstützung grundsätzlich gestrichen hat, denn die medizinische Wirkung von homöopathischen Mitteln kann man nicht ganz vom Tisch weisen.

Ein Problem finde ich ist, dass jedes Kräuterchen, jedes Naturheilmittel usw. für Homöopathie gehalten wird, vieles davon lebt wirklich nur vom Placebo-Effekt und das schadet dem Ruf der Medikamente. Auch dass man keinerlei Rezept dafür braucht spuckt in den Köpfen mancher als "dann ist es keine richtige Medizin" herum. Bei meinem Freund z.B. hat das homöopathische Allergiemittel ohne Rezept viel besser und mit viel weniger Nebenwirkungen geholfen als die verschreibungspflichten Tabletten (Luffa vs. Ceritrizin :roll:). Ich finde, dass gerade solche Sachen wie die Schüssler-Salze (die von meiner Schwiegermama in spe schon fast für heilig gehalten werden :roll:), in deren beiligendem Buch etwas von "Krebsheilung unterstützend" geschrieben wird das ganze Gebiet undglaubwürdig wirken lassen. Es ist nichts anderes als Magnesium, Kalzium usw. Das ist nicht einmal richtige Homöopathie, das macht die Nägel fester (das aber sehr zuverlässig :mrgreen:).

Ich will nur sagen, man sollte nicht gleich von "unwirksam" sprechen, nur weil die KK es nicht zahlt oder man kein Rezept braucht, man sollte aber auch nicht jede Vitamintablette zur Medizin erheben. Würden manche das besser trennen, würde viele den Wert der Homöopathie bestimmt auch höher einschätzen.

LG
 
Yvi179

Yvi179

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Also ich denke es kommt darauf an was man oder gegen was etwas bekommt. Patch hat früher mal was bekommen, das sollte ihn über einiges hinweg helfen ihn zu inneren Ruhe verhelfen nnd und und, aber ich sah damals keine veränderung.
Was baer wiederrum hilft, sind solche Sachen wie Notfalltropfen oder halt gegen Prellungen und und und. Meinung ist, gegen Körperliche Beschwerden hilft es sicher, aber gegen seelische Probleme selten.
Ich denke es ist auch klar das es wirklich kräuter gibt die gegen Schwellungen helfen, z.B. Arnica. Wie ich dazu komme? Früher gab es auch noch keine Chemischen Medikamente, und sie hatten auch etwas, was desinfirziert, oder gegen Prellungen, Husten und co half, damals was alles aus der Natur.
Einzigstes Problem ist nur das es eben nicht so schnell hilft wie die chemischen Medikamente, dafür haben sie weniger Nebenwirkungen.

Lg yvi
 
Pewee

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Aber es gibt ja einen Unterschied zwischen pflanzlichen Medikamenten und Homöopathie. Pflanzliche Medis finde ich auch super. Bei vielen weiß man ja seit Jahrhunderten, dass sie bei bestimmten Leiden helfen. Bei Homoöpathie werden oft die "verträglichen Inhaltsstoffe" angepriesen. Die sind teilweise aber nicht anders als bei chemischen oder pflanzlichen Medis, sind aber nur zu einem Bruchteil enthalten und können teilweise gar nicht helfen. So "natürlich" ist das ganze manchmal also gar nicht. Da ist dann gut, wenn der Placeboeffekt einsetzt. Das ist auch der Grund, wieso da keine Nebenwirkungen drin sind. Von den einzelnen Komponenten ist so wenig enthalten, dass da nicht viel an Nebenwirkungen kommen kann.

Ich persönlich halte da nichts von. Ich finde auch nicht, dass man es bei kleineren Kindern oder Tieren anwenden soll, bei denen der Placeboeffekt nicht wirken kann. Ich denke, wenn es funktioniert, ist es Zufall oder etwas anderes hat zur Besserung verholfen. Das ist aber nur meine persönliche Meinung und ich würde niemanden an den Pranger stellen, der es benutzt. Meinen Tieren würde ich es nicht geben, geschweigedenn selber einnehmen. So lange die Person aber frühzeitig merkt, wenn es nicht hilft und entsprechend andere Lösungen aufsucht, soll jeder nehmen, was er möchte. Teilweise finde ich sie sogar angebracht. Meine Oma war immer der Typ, der meinte, dass nur Medis gegen ihre Beschwerden helfen können. Vieles davon war psychisch und Medis hätten nichts genutzt, wenn sie nicht auch psychisch etwas getan hätte. Da sie aber fest der Überzeugung war, dass nur Medis sie gesund halten, hat ihr der Arzt ganz leichte homöopathische Mittel gegeben, bei denen der Placeboeffekt super gewirkt hat. Ist mir lieber als wenn er ihr Chemiebomben gegeben hätte.
 
Saphi09

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Ich hoffe es ist okay wenn ich diesen Link hier reinsetze: http://www.tierhilfe-hoffnung.de/html/hunde_rb23.html (von dort haben wir auch unsere Hündin)
Wenn man sich mal die vielen dort aufgelisteten Hunde ansieht, wo teilweise etwas von homoöpathischen Mitteln steht dann find ich das schon verwunderlich. Ich glaube zwar dass die meisten dieser Tiere zusätzlich noch irgendwie behandelt werden, aber manche Hunde werden wie ich das verstanden habe nur mit Homoöpathie behandelt.. wie soll das gehen wenn man daran glauben muss?
Und an puren Zufall kann ich da nicht so recht glauben :eusa_think: Schließlich gibt es viele Tiere, die mit Homoöpathie erfolgreich geheilt wurden.
 
Pewee

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Wie gesagt, für mich ist es meist Zufall, eigene Abwehrreaktion des Körpers (mit oder ohne Placeboeffekt) oder weitere Medikamente. Die meisten homöopathischen Mittel erhalten zu wenig von den jeweiligen Komponenten als das es wirklich helfen könnte m.E. Das schließt für mich aber nicht alle homöopathischen Mittel aus. Manche werden sicherlich ganz gut sein oder irgendwie helfen. Ich gehe aber davon aus, dass die Mehrheit dieser Mittel auf dem Placeboeffekt beruht.

Meine Mutter hatte sie früher auch gerne bei meinen Hunden verwendet. Da hat es m.E. nie geholfen und damals bin ich da noch recht neutral rangegangen.
 
*Mischling*

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Ich habe mir jetzt die Seite auch mal angeschaut. Es steht ja leider nicht dabei, welche Medis gegeben wurden, aber das finde ich schon etwas weit hergeholt. Dass ein gelähmter Hund wegen ein paar Globuli wieder laufen kann halte ich doch für sehr unwahrscheinlich, das geht für mich in die Richtung "Krebsheilung durch Schüsslersalze". Es wäre interessant, z.B. im Rahmen einer Studie, mal den Behandlungsplan der Hunde zu sehen. Dass ihnen das Laufen aber durch Homöopathie wieder ermöglicht wurde, wage ich doch zu bezweifeln. Ich habe das mal etwas genauer nachgelesen:
Ihre namengebende und wichtigste Grundannahme ist das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur, Hahnemann). Danach solle ein homöopathisches Arzneimittel so ausgewählt werden, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen könne wie die, an denen der Kranke leidet, wobei auch der „gemüthliche und geistige Charakter“[2] des Patienten berücksichtigt werden solle.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Homöopathie

Zum einen bemerkt damit sogar schon der Erfinder der Homöopathie den Placeboeffekt, zum anderen finde ich den Ansatz "ruft beim gesunden Patienten die Symptome hervor, die es heilen soll" doch recht seltsam. Ich habe auch noch einen Absatz zur Tierhomöopathie gefunden, den ich sehr interessant fand:
Homöopathieanhänger behaupten, es gebe Behandlungserfolge bei Tieren und diese ließen sich nicht durch Placeboeffekte erklären, da Tiere nicht an eine Wirksamkeit von Homöopathika „glauben“ können.[146][147][148] Allerdings sind durchaus Placeboeffekte bei Tieren nachgewiesen worden[149][150][151][152] und werden auch von Tierhomöopathen genutzt.[153]

J. C. L. Genzke veröffentlichte 1837 ein Lehrbuch Homöopathische Arzneimittellehre für Tierärzte und berichtete darin über 67 Arzneimittelprüfungen an Hunden, Pferden und Rindern.[154] Die Auswahl der Arzneimittel in der Tierhomöopathie erfolgt jedoch auf der Grundlage von Arzneimittelbildern (AMB), die überwiegend humanhomöopathischer Herkunft sind.[155] Die Übertragbarkeit der AMB vom Menschen auf Tiere wird damit begründet, dass es beim Tier nichts gäbe, was nicht auch latent oder homolog im Menschen als Organ, Verhaltensmuster oder Grundform einer Pathologie vorhanden sei.[156]

In der seit dem 1. Januar 2009 geltenden EU-Bioverordnung für die tierische Erzeugung in der Ökologischen Landwirtschaft wird gefordert, dass Krankheiten der Tiere unverzüglich zu behandeln sind. Dabei dürfen „[…] chemisch-synthetische allopathische Tierarzneimittel einschließlich Antibiotika […] erforderlichenfalls unter strengen Bedingungen verwendet werden, wenn die Behandlung mit phytotherapeutischen, homöopathischen und anderen Erzeugnissen ungeeignet ist.“[157]

Große Metaanalysen zur Beurteilung der Wirksamkeit der Homöopathie in der Veterinärmedizin fehlen. Die wenigen bislang durchgeführten, methodisch gut gestalteten klinischen Studien zeigten jedoch keine medizinische Wirksamkeit der Veterinärhomöopathie.[158]
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Homöopathie

Ich dachte ja auch, bei meinem Hund kann es keinen Placeboeffekt gegeben haben (Übelkeit im Auto), aber vielleicht ja doch? Wer kann schon sagen, wie das Bewusstsein des Hundes auf dauerhafte Medikation reagiert und ob er nicht doch irgendwie weiß, dass er Medizin bekommt, die ihm helfen soll. Außerdem, da ich ja die Seite durchgeschaut habe, finde ich Homöopathie bei "Kleinigkeiten" durchaus sinnvoll, würde aber meinen Hund, wenn er z.B. Zwingerhusten hätte, nie mit Homöopathie behandeln lassen, sondern mit Antibiotika.

Wie gesagt, ich stehe der ganzen Sache sowieso skeptisch gegenüber, zumal man mir vor ein paar Tagen im Tiergeschäft homöopathische Mittel gegen alles mögliche beim Hund andrehen wollte. Da frage ich mich schon, was das bringen kann, wenn ein Tiergeschäft es neben dem Pansen verkauft :roll: Und es hilft natürlich wieder gegen alles..... Solche Aussagen machen mich schon aus Prinzip skeptisch....

LG
 
Flumina

Flumina

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Huhu

Ich bin Froh das es Homeophatische Mittel gibt und dass sie mir helfen.

Ich selbst leide seit etlichen Jahren unter einer Chronischen Kniegelenksenzündung und musste daher mit Tabletten anfangen aber mein Hausarzt und ich hatten zuanfang ausgemacht solange es noch Homeophatisch geht machen wir es so und es wirkt ich bin heilfroh darüber.

derzeit nehme ich Traumeel 2x1 und bei Beschwerden 1-2 Zusätzlich Grünlippmuschelextrackt Kabseln (nennen sich Mobilitätskapseln und sind von Alpinamed) auch 2x1.

ich lebe damit fast Beschwerdefrei es sei den ich übernehme mich mal wieder etwas dann muss selten mal ne Parkemed oder ähnliches her
 
Saphi09

Saphi09

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Also ich finde je nach Art der Erkrankung sollte man es wenn möglich erstmal mit Homoöpathie versuchen. Bei längerfristiger Einnahme fände ich es jedenfalls sinnvoll. Klar darf man beispielsweise bei einer Mandelentzündung, Herzfehlern usw. nicht rumdoktoren sondern man braucht richtige Medikamente.. aber bei kleineren Beschwerden macht das doch nichts vorher etwas rumzuprobiern.
Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Hund weiß was er da bekommt. Ein Hund frisst meist so vieles.. im Welpenalter fressen sie doch alles mögliche, seien es Pferdeäpfel, Gras, tote Insekten und und.. sie testen halt auch was was ist. Gäbe man ihnen Wassertröpfchen mit etwas Zitrone oder anderem drin wüssten sie auch nicht was das ist. Daher kann ich mir nicht vorstellen dass ein Hund dran glauben kann. Dass die Hunde aus dem TH nicht ausschließlich mit Homoöpathie behandelt werden denke ich auch.
Manche Dinge seh ich auch als sehr fragwürdig, wie du schon sagtest *Mischling* wenn auf solchen Sachen schon draufsteht es soll gegen alles helfen.. eine Wunderallesheilendemedizin? Das kann ich auch nicht glauben.
 
Pewee

Pewee

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Ich glaube, manche Tiere sind nicht dumm. Meine Hunde sind wahre Künstler darin, aus einem riesen Kloß Leberwurst die Tablette rauszufischen und auszuspucken *lach*

Haben diese Leute vielleicht Homöopathie mit pflanzlichen Medis verwechselt? Passiert vielen ja hin und wieder.
 
A

Amalia

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Als du geschrieben hast, dass bei Tieren der Placebo-Effekt ja gar nicht eintreten kann, dacht ich auch sofort, woher wir das denn wissen wollen? Vielleicht weiß der Hund ja noch von der letzten Krankheit, dass er gesund wurde, nachdem er beim TA war und wenn er dann wieder krank wird und zum TA geht, weiß er, dass er (wahrscheinlich) wieder gesund wird? Vielleicht denk ich da grad in eine falsche Richtung, aber ich wollt es mal gesagt haben...

Grundsätzlich stehe ich Homöopathie (was für ein schweres Wort :roll: ) sehr positiv gegenüber und bin von der Wirkung überzeugt, wenn auch eher durch den Placebo-Effekt. Nicht umsonst arbeiten Psychologen oftmals mit homöopathischen Mitteln oder umgekehrt, dass Ärzte die sich auf Homöopathie spezialisiert haben mit ihren Patienten auch tiefergehende, psychologsiche Gespräche führen.

Als ich etwa 9 Jahre alt war, konnte ich irgendwo anders nichts essen, mir wurde immer richtig schlecht, was natürlich psychosomatisch war. Dieses Problem verfolgte mich lange, lange Zeit - ich hatte schon einen richtigen Untersuchungsmarathon hinter mir. Dann ging ich zu einer Homöopathin/Psychologin und das Problem war nach ein paar Wochen gelöst.
Auch mein Bruder hatte mal mit ein paar Monaten ganz schlimme Bauchschmerzen, die Ärzte wussten nicht mehr weiter und wollten ihm 'einfach mal den Bauch aufschneiden und reinschauen was los ist'. Mama ist mit ihm dann zu einem Homöopathen und siehe da: Problem gelöst.

Also irgendwo sehe ich da schon einen ziemlich guten Effekt und es ist doch recht angenehm, wenn man mal wegen kleinen Beschwerden schnell zu einem natürlichen Mittel greifen kann und sich nicht mal eben ein paar Chemie-Pillen reinschmeißen muss.
 
A

Animalfriend

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Homöopathie

Hallo,
ich bin Total überzeugt von Homöopatie, Globuli, Schüßler Salze,...
Als ich 5 Jahre alt war, hat sich bei mir überm rechten Auge, ein Erbsen großes Kügelchen gebildet und hätte operativ entfernt werden müssen. Meine Mutter ist mit mir zu einer Heilpraktikerin gegangen und die hat mir Globuli und allerhand Hömöopatisches verschrieben und nach 3 Wochen war das Kügelchen weg und ich musste zum Glück nicht operiert werden... das zeigt mir auch dass Homöopatie nichts mit Einbildung zu tun hat oder diese "Wenn man dran glaubt, hilfts auch"-Masche.:roll:

LG Animalfriend:)
 
F

Frau Holle

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Einen Beinbruch kann man mit Homöopatie nicht heilen.
Die Schulmedizin hat wohl mittlerweile auch festgestellt, dass ein guter Arzt Charisma haben muss, dass das beste Medikament nicht hilft, wenn man kein Vertrauen zum Arzt hat.

Ich habe gute Erfahrung mit Tierheilpraktikern gemacht, mit deren Diagnose. Mit deren Bioresonanzterapie, mit Bachblüten, mit Naturmitteln und mit homöopatischen Mitteln beim Hund. Und nachdem so was meinem Hund geholfen hat, hab ich es auch ausprobiert - Bachblüten hatte mir gegen meinen Zigarettenjanker geholfen als das Aufgeben mit dem Rauchen noch sehr frisch war.
Mir ist das auch egal ob es Placebo war oder nicht, es war auf alle Fälle billiger als ein Nikotinpflaster oder Kaugummis oder sonst was und hat mich innerhalb weniger Sekunden den Schmacht nach einer Zigarette für längere Zeit vergessen lassen.

Die Voraussetzung, dass ein homöopatisches Mittel wirkt ist aber, dass die Krankheit genau erkannt wird, weil der Wirkungsbereich sehr eng gesteckt ist - im Gegensatz zu den chemischen Medikamenten, die eine riesige Breite haben und deshalb viel einfacher zu verschreiben sind, der Arzt muss nur so ungefähr wissen was der Patient hat, irgendwo innerhalb der Wirkung des Medikaments liegt die Krankheit schon.
 
Pewee

Pewee

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das zeigt mir auch dass Homöopatie nichts mit Einbildung zu tun hat oder diese "Wenn man dran glaubt, hilfts auch"-Masche.:roll:
Darf ich fragen, was dir jetzt genau gezeigt hat, dass es nichts mit Einbildung zu tun hat? Durch den Placeboeffekt ist der Körper nunmal zu einigem in der Lage. Damit wird die Homöopathie ja nicht runtergespielt, ich sage ja viel eher damit, dass dein Körper zu einigem in der Lage ist. Aber wieso das jetzt die Einbildung und den Placeboeffekt wiederlegen sollte, wüsste ich nicht.
 
A

Animalfriend

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Hi, ich meinte damit, da ich ja als damals 5jährige, nicht wusste was ich da für Medikamente zu mir genommen habe, und so konnte ich auch nicht "darab glauben, dass alles wieder gut wird und das Kügelchen verschwindet". Sprich: ich hatte keine "gedanklichen Einwirkungen" oder wie auch immer man sowas nennt;)
 
*Mischling*

*Mischling*

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So funktioniert das leider nicht... Du weißt vielleicht nicht, was du da bekommst, aber das weiß ein 80-jähriger Alzheimerpatient auch nicht. So habe ich es ja auch über den Placeboeffekt beim Hund nachgelesen: Die Tatsache, regelmäßig ein Medikamtn zu bekommen (was du damals sicher auch begriffen hast) und dazu noch, dass du daher auch anders behandelt wirst (von deinen Eltern bzw. der Hund vom Halter) gaukeln dir vor, dass es besser werden muss. Und so tritt auch bei einerm 5-jährigen der Placeboeffekt ein. Und seien wir mal ehrlich, wenn ich hier so lese: Kaum einer macht sich Gedanken oder weiß gar genau, was in seinen Pillen drin ist. Der Arzt verschreibt es, also muss es damit besser werden.

Der Placeboeffekt tritt ja auch nicht nur bei homöopathischen Mitteln auf und das heißt ja auch nicht, dass sie nicht wirken. Ihre Wirkung ist nichts medizinsches in dem Sinne, sondern der Placeboeffekt, der den Körper dazu bringt, sich selbst zu heilen. Das ist bemerkenswert, aber hat auch Grenzen, welche die Schulmedizin allerdings überschreiten kann.

LG
 
F

Frau Holle

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...

Die Tatsache, regelmäßig ein Medikamtn zu bekommen (was du damals sicher auch begriffen hast) und dazu noch, dass du daher auch anders behandelt wirst (von deinen Eltern bzw. der Hund vom Halter) gaukeln dir vor, dass es besser werden muss.

LG
So funktioniert das aber auch nicht, zumindest nicht bei meinen Hunden.
Wir barfen und deshalb kriegen meine Hund täglich Nahrungsergänzungsmittel , Fischölkapseln, Vitamin C Tabletten, Pülverchen usw. Nicht zu vergessen die Leckerchen. Da müsste der Hund doch ganz genau wissen, wenn ich ihm ein Medikament gebe, dass das jetzt keine Nahrungsergänzung, kein Leckerchen ist sondern etwas, was seine Krankheit heilt.
Woher weiss der Hund überhaupt dass das, wogegen ich ihm ein Heilmittel gebe, eine Krankheit ist , Beispielsweise Impatiens, wenn er nervös, aufgeregt ist und pausenlos jibbelt ???

Ich will den Placeboeffekt gar nicht in Abrede stellen, aber er ist nicht für alles verantwortlich.
 
*Mischling*

*Mischling*

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Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, bin ich mir auch nicht 100% sicher, ob es bei Tieren und Kindern nun einen Placeboeffekt gibt oder nicht, aber es gibt durchaus gute Argumente dafür und auch gute Erklärungen für das von die Beschriebene.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,743592,00.html
In diesem Artikel vom SPIEGEL wird das Ganze mal näher beleuchtet und auch genauer und besser erklärt, als ich es hier wiedergeben könnte. Der Placeboeffekt selbst, sowie seine Wirkung bei Kindern und Tieren wird dabei genauer beleuchtet und getrennt voneinander betrachtet. Die rot unterlegten Links sind auch sehr interessant, da der Artikel an sich ja nur eine Zusammenfassung ist, die Links aber zu genaueren Erklärungen und vor allem auch klinischen Studien führen. Wer Interesse hat kann sich ja mal durch die verschiedenen Artikel hindurchklicken, es ist ganz spannend und aufschlussreich.

LG
 
F

Frau Holle

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weil sich der Arzt ungewöhnlich intensiv mit den Patienten beschäftigt und diese sich wiederum sehr stark mit ihrer Krankheit auseinandersetzen.

Hypochonder setzen sich auch sehr stark mit ihrer Krankheit auseinander, bewirken aber alles andere als eine Heilung dadurch.

Den gesamten Inhalt eines Röhrchens voller homöopathischer Pillen nahmen sie auf einmal zu sich, um zu beweisen: "There's nothing in it" - "Es ist nichts drin".

Heilpraktiker sprechen nicht von einer Wirkung durch Masse sondern durch regelmässige Einnahme je nach Potenz.
Heilpraktiverwitz : Die Mama ruft aufgeregt beim Arzt an : Herr Dr., mein Kind hat die ganzen Pillen gegessen. Fragt der Arzt : hat es auch die Flasche gegessen ? Frau : Nein. Arzt : dann ist das auch nicht schlimm.

"Die Besitzer beschäftigen sich während oder nach einer medizinischen Therapie intensiver mit dem Tier, was seinen Zustand verbessern kann."

Wenn einem Hund die grössere Aufmerksam gefällt, würde er doch niemals etwas tun wodurch sich die Aufmerksamkeit wieder vermindert, eher im Gegenteil. Ein Hund der bemerkt, dass er Vorteile davon hat krank zu sein, zögert das gesund werden raus.

Und auch hier wieder, woher weiss der Hund was seine Krankheit ist die gerade medikamentös behandelt wird.

Ebenso ist es möglich, dass ein Besitzer eine Veränderung wahrzunehmen glaubt, die es gar nicht gibt - weil er erwartet, dass es seinem Haustier besser geht.


Das kann stimmen. Aber da kommt es auch auf die Krankheit an. Eine fieberhafte Krankheit z.B. kann sich kaum einer gesundreden, ausser er misst kein Fieber mehr.

"Erhalten sie mehrmals eine Tablette oder Injektion mit einem Wirkstoff und danach ein Placebo, kann das durchaus eine Wirkung hervorrufen." Ein Hund könne es durchaus in Zusammenhang bringen, dass eine Tablette oder Injektion Erkrankungssymptome lindere.

Das kann ich halbwegs nachvollziehen, müsste hier aber Erkrankungssymptom durch "Schmerzen" ersetzen. Weil ich immer noch nicht dran glaube dass ein Hund etwas als Krankheit empfindet was ihm nicht stark weh tut oder ihn stark behindert. Im Gegenteil, Tiere sind wesentlich leidensfähiger als Menschen.


Gibt es eine Studie über Stiere und rote Tücher ? So wie, wenn man einem Stier 10 x ein rotes Tuch vor der Nase rumwedelt und dann ein blaues, dann greift er auch ein blaues Tuch an ???

"Wissenschaftler", so finde ich, denken, dass es nichts gibt was sie nicht kennen, dass man eigentlich die Wissenschaft begraben kann, weil es eben nichts mehr zu erforschen gibt.



Mir ist da noch was eingefallen, ich hatte 2 Hunde, der eine starb der andere war totunglücklich. Unsere TA gab einmal eine Tablette Ignatia 30 oder höher, eine 2. bei der Potenz wär nach einer Woche fällig gewesen. War aber nicht nötig weil bereits nach kurzer Zeit die Trauer verflogen war und sie wieder mit wedelnder Rute durch die Gegend lief.
Woher wusste sie, dass sie ein Medikament gegen Depression gekriegt hatte ?
 
Pewee

Pewee

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Animalfriend, aber deine Mama wird dir doch hoffentlich gesagt haben, dass du ein Medikament bekommst ;) Daher sehe ich es nämlich, wie Mischling.

Meine Mutter ist damals mal wegen irgendetwas unerklärlichem mit mir zu einer Hypnosetante (nicht abwertend gemeint, ich weiß gerade ihre Bezeichnung nicht) gegangen und das hat angeblich auch geholfen (kann mich da nicht mehr daran erinnern). Früher habe ich halt alles geglaubt, was meine Mutter gesagt hat, heute sehe ich das anders und glaube nicht daran.
Gibt es eine Studie über Stiere und rote Tücher ? So wie, wenn man einem Stier 10 x ein rotes Tuch vor der Nase rumwedelt und dann ein blaues, dann greift er auch ein blaues Tuch an ???
Meines Wissens werden Stiere durch das Flattern des Tuches aggressiv und nicht wegen der Farbe. Stiere haben wie viele Tiere eine rot- Schwäche, bzw. können manche Farben gar nicht erkennen.

Ich glaube ja nach wie vor, dass es auch bei Tieren keinen wirklichen Placeboeffekt gibt und die Wirkung reiner Zufall ist. Ich glaube, dass sich alles meist durch den Besitzer regelt und wenn man sein Tier oder sein Kind gezielt beobachtet, interpretiert man ohnehin Dinge, die einem vorher nicht auffallen würden. Viele Tiere sind Beobachungskünstler, die merken, wenn sein Halter sich anders verhält und tun es dann oftmals auch.
 
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