Gebärmuttervereiterung

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Ronn82

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Hallo ersteinmal alle zusammen.

Ich hoffe dringend auf eure Ratschläge.

Vor 3 Wochen war ich mit meiner Hündin 12 Jahre alt beim Tierarzt, wegen einer [FONT=&quot]Gebärmutterv[FONT=&quot]ereiterung.[/FONT][/FONT]
[FONT=&quot]Sie bekam eine Antibiotika Spritze und Tabletten, nach 6 Tagen war diese dann glücklicherweise auch abgeklungen .[/FONT]
Sei heute geht das ganze wieder los Mattigkeit ständiges erbrechen und Durchfall.
Habe dann heute mit dem Tierarzt telefoniert und der meinte morgen früh gleich vorbei kommen das sie nochmal Antibiotiker bekommt und dann Sterilisiert werden soll, er sagte aber auch im gleichen Atemzug das ich mir aufgrund ihrer momentanen Verfassung und ihres alters nicht zu viel Hoffnung machen sollte das sie die Op übersteht, er meinte geschäzt 30% .
Nun bin ich am verzweifeln .
Auf der einen Seite frage ich mich woher er die Weisheit nimmt mit der 30% Chance das sie die Op packt , auf der anderen Seite geht mir immer wieder sein Spruch durch den Kopf wenn wir nichts machen stirbt sie wenn er Operiert kann sie auch sterben.

Was kann sollte ich jetzt machen / entscheiden …
Danke schon einmal im voraus für eure Hilfe.


 
13.06.2011
#1
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Guest

Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
K

Kikyou

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Du meinst wahrscheinlich Kastration, da die Gebärmutter ja raus soll. ;-)
Gebärmuttervereiterungen enden wirklich oft tödlich, gerade wenn das Antibiotikum nicht wirklich anschlägt - von daher würde ich gar nicht laneg zögern und den Hund operieren lassen, am besten vielleicht in einer guten Tierklinik, wo es Ärzte gibt, die sich speziell mit Narkosen auskennen.
Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Hund bei der OP stirbt, wesentlich geringer.
Wenn du jetzt allerdings gar nichts machst und auch die zweite Spritze nicht anschlägt, wird es eng werden.

Aber bist du dir sicher, dass es wieder eine Gebärmuttervereiterung und kein Magen-Darm-Infekt o.ä. ist?
 
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Ronn82

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Danke für die schnelle Antwort ja da bin ich mir sicher weil die Symtome die selben sind und halt dann noch der Eitrigerausfluss.
Garnichts zu unternehmen kommt nicht in Frage.
Nur hatte vergessen mit rein zu schreiben das sie Atrose hat also ist auch nicht mehr die mobielste und einen tumor neben der milz.
Also versteht mich bitte nicht falsch , ich stelle mir nur die Frage ob sie diese strapatzen wirklich verdient hat .
 
P

Pfötchen 1

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Hallo, deine Gedanken sind richtig. Du wirst etwas machen müssen. Aufgrund des Ausflusses kann man ja davon ausgehen, das es eine offene Pyometra ist. Das ist eigentlich der bessere Umstand, wenn ich es mal so sagen darf. Eine geschlossene kann schnell platzen, dann läuft der Eiter in den Bauchraum und was das bedeutet, kann man sich ausrechnen......Ich weiß, ich trete jetzt warscheinlich wieder eine Diskusion breit, aber warum hast du nicht schon früher mal an eine Kastra gedacht? Eine 12- jährige Hündin verkraftet eine OP natürlich deutlich schwerer. Es ist leider keine Seltenheit, das ältere Hündinnen deshalb unters Messer müssen. Aber nun gut, ändern kannst du es jetzt nicht mehr, hätte ich eine Hündin, habe selbst nur kastrierte Katzen, wäre es bei mir selbstverständlich.....Ich werde es warscheinlich nie verstehen, warum bei Hunden und Katzen, was die Kastra angeht, solch Unterschiede gemacht werden. O.k. das Geld spielt vllt. auch eine große Rolle, selbst bei einer Yorkihündin sind 400€ für eine Kastra normal.
 
Nienor

Nienor

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Huhu,

wurde denn nur AB gegeben ? Es gibt auch andere medikamentoese Wege (wenn mich nicht alles taeuscht, war auch Allizin zu gebrauchen, auf jeden Fall gabs auch einen hormonellen Weg), die eine voruebergehende Heilung bewirken koennen, aber leider auch Nebenwirkungen haben. Die Huendin meiner Grosseltern wurde medikamentoes geheilt, bekam aber spaeter Gebaermutterkrebs und musste daraufhin eingeschlaefert werden. Hat der Hund aber jetzt schon einen inoperablen Milztumor, den man bei der Kastration nicht auch mit entfernen kann, so sollte man sich die Kastration wirklich gut ueberlegen und eventuell im Sinne des Tieres die Zeit geniessen, bis man es erloest. Aber dann sollte medikamentoes noch etwas getan werden, denn so wie es jetzt ist, kann es ja nicht bleiben.
 
B

bernerfan

Guest
Hallo Ronn82

Im allgemeinen verpacken auch ältere Hündinnen diese Op noch recht gut.
Doch dein TA kennt deine Hündin am besten, weshalb ich jetzt auch nicht
anzweifeln werde das ihre Chancen schlecht stehen.

Hätte mein TA mir diese Diagnose gestellt, hätte ich mich persönlich für
den besten Weg für mein Tier entschieden. Ich bin in solchen Fällen immer
der Ansicht das 12 schöne Jahre nicht dadurch zerstört werden sollten, das
die letzten Wochen unter größter Wahrscheinlichkeit aus Leiden bestehen und
dann doch endet. Das hätte niemand verdient.
Dadurch das sie weitere Leiden vor sich hat (Tumor) und nur eingeschränkt
Bewegungsfähig ist (Athrose) ist nicht mehr von einer vollständigen Genesung
die Rede.
Es kann dir niemand sagen wie du handeln sollst, ich kann dir nur sagen wie
ich mich entschieden hätte.
"Ich würde sie gehen lassen"... aber wie gesagt das muss jeder für sich selber
entscheiden und da wir hier auch nicht alle wichtigen Infos haben ist es um
so wichtiger das du mitdem TA deines Vertrauens sprichst und zwar, ohne wenn und aber.
Frage ihn einfach wie er sich entschieden hätte wenn es sein Tier wäre.
Wenn du ihm seine Antwort nicht glauben kannst hast du auf jeden Fall den
falschen TA gewählt.

Ich drücke Euch die Daumen und wünsche dir ganz viel Kraft,
wie auch immer du dich entscheiden wirst.

Wir denken an Euch

LG Anja
 
DyingDream

DyingDream

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...

Wie geht es der Hündin inzwischen?
~§~
 
R

Ronn82

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Sry das ich jetzt erst wieder hir bin .

Nochmal ein ganz Herzliches Dankeschön für eure Ratschläge und eurem Beistand.

Sie wurde jetzt Operiert . Der Ta meinte es gab zwar ein par kritische momente aber sie hatt es geschaft . Nun ist sie auf den besten weg der Besserung , auch wenn es bei ihr wohl länger als normal dauert wegen ihrem alter .
 
B

bernerfan

Guest
Hey das hört sich doch gut an. Nicht den Mut verlieren,
denn auch wenn es länger dauert... wichtig ist das sie wieder gesund wird!
Das hört sich doch nach einer "Kämpfernatur" an... das wird schon.
Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und das deine Süße ganz schnell wieder
fit ist!
Alles Gute!
 
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