Mein Rüde beisst Nachbarrüde fast tot ... Was kann ich noch machen ??? Hilfe

Diskutiere Mein Rüde beisst Nachbarrüde fast tot ... Was kann ich noch machen ??? Hilfe im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo!!! Brauche dringend Euren Rat !!!:uups: Zur Geschichte : Meinen Eltern lief vor 7 Jahren ein Rüde zu, der kein Sozialverhalten hat, trotzdem...
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MoniB

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Hallo!!!
Brauche dringend Euren Rat !!!:uups:
Zur Geschichte :
Meinen Eltern lief vor 7 Jahren ein Rüde zu, der kein Sozialverhalten hat, trotzdem behielt sie Ihn, das Wesen reizte Sie er knurrt zeigt Zähne biss im laufe der Jahre mehrfach meine Kinder und für mich ein unzumutbarer Hund ( den schwarzen ) Mischling Spitz und ein Terrier soll drinn sein, Hündinnen gegenüber Imponiergehabe aber Rüden gegenüber sofort drauf los...
Vor sechs Jahren bekam unsere Goldie Hündin Welpen und wir behielten den Rüden....
Unser Rüde wurde immer niedergemacht, Barnie unterwarf sich immer der schwarze ließ Ihn aber auch nicht mehr aufstehen. Bis unser großer begriff, ich bin stärker als Du...
Er schnappte ihn sich, wir gingen dazwischen ( Eigengefahr ! ) und verhinderten schlimmeres, Tierarzt kosten waren gering unsere Vers. übernahm.
Trotzallem versuchte der schwarze im Laufe der Jahre immer wieder zu provozieren, kam sogar auf unser Grundstück, kratzte
mit den Hinterläufen knurrte so nach dem Motto, Du kannst mich mal ich bleib Chef. Unser ist so artig bleibt auf dem Grundstück, schaut sich nur das Gehabe an...
Mein Barnie hat ein sicheres Sozialverhalten, er geht auf keine anderen Hunde aggresiv los ohne leine am Strand oder Hundeauslaufgehege , da passiert garnichts wird alles mit Signalen gut ausdiskutiert aber bei dem schwarzen weiß ich es...den beisst er tot !!!:(
Vor paar Tagen lief der schwarze dann hinter einem Auto hinterher und blieb auf der höhe von unserem Grundstück ( Öffentl.) Mein Vater lief hinter ihm her
Da wir bei meinen Eltern auf dem unterem GS waren hörten wir nur schreie mein Vater und meine Tochter, es war passiert, er hatte wieder den schwarzen, doch leider hat auch mein Vater was abbekommen, er ging dazwischen, was den schwarzen das Leben rettete. Haut der Schulter wurde hochgerissen, Schlagader knapp verfehlt, meine Mutter sagte, irgendwann war damit mal zu rechnen da der schwarze es einfach nicht lassen kann.
Vorgestern sprachen wir noch drüber und ich sagte wenn Sie an unserem GS vorbeigeht möchte Sie einmal durchklingeln damit Barnie drinn bleibt.
Sie klingelte nicht durch sie dachte er sei drinnen unser Barnie
Doch gestern ging Sie mit dem schwarzen an der Leine und man muss an unserem Stück vorbei, Barnie registrierte es, wollte wieder auf den schwarzen los mein Mann reagierte sofort schrie Ihn zurück und er kam.
meine Mutter sagte er sei nicht auf den schwarzen los sonder auf Sie...
Ich weiss wie mein Hund tickt... man sollte niemals nie sagen aber das er auf Personen losgeht, Neeeee
Es gab natürlich wenig später tierisch zoff, mit Androhungen Arzt Anzeige und man würde Barnie erschiessen.
Wenn ich das damals gemacht hätte wäre es zu 4 Anzeigen gekommen, jedesmal meine Kinder, aber sowas macht er ja nicht mehr, eine hat er weil er ein Kind ins Gesicht gebissen hat auf einem weiteren Grundstück... Freund von Sohn hat Angst geht da garnicht erst hin, jüngste Tochter vor 2 Jahren gebissen, Narbe an der Unterlippe, da wird bis heute gesagt Sie hätte schuld weil er im offenen Kofferraum lag.
Was soll ich den jetzt nur tun das Grundstück ist zu groß zum Einzäunen...
Eine große Hofleine hat er, aber das ständig angeleint sein kennt er nicht, Maulkorb auf unserem Hof ??? Damit er zu mindest frei Laufen kann???
Ich weiß es wirklich nicht ??? Er ist so ein lieber aber der schwarze hat bei unserem echt verloren.
Streit mit Mutter hatte ich schon öfter, aber wie soll es weiter gehen???
Habt Ihr ein paar hilfreiche Tipps für mich???
Wäre echt Dankbar
Gruß MoniB
 
20.06.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Engelchen09

Engelchen09

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also ich verstehe das richtig, dass du einen golden retriever rüden hast und deine nachbarn den schwarzen mix. und die beiden sind quasi todfeinde, soweit richtig?

generell hat jeder darauf zu achten, dass sein hund nicht zum anderen kann. wie ihr das auf euren grundstücken macht weiß ich nicht, letztlich ist es aber die einzige möglichkeit. es gilt ja auch die hunde zu schützen. was sollte man auch sonst machen? beiden hunden einen maulkorb zu verpassen ist ja auch nicht wirklich artgerecht.

alternativ könnt ihr euch gemeinsam einen trainer herholen, der die situation zwischen den hunden einschätzt und womöglich gibt es einen trainingsansatz.

wichtig fände ich es auch, dass ihr menschen euch nicht so in die haare bekommt. natürlich ist es nicht schön, wenn die hunde sich gegenseitig ans fell wollen, aber wenn ihr euch auch noch ankeift verbessert das nichts. seht zu, dass die hunde sich nicht in die finger bekommen und schaut nach einem guten trainer.

mehr wüsste ich jetzt erstmal nicht zu sagen...
 
Eibhear

Eibhear

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Sind schwarze Hunde für dich irgendwie... unheilbringend? Oder warum betonst du die Farbe so?

Ich würd mich ganz klar an einen guten Tiertrainer wenden, ich denke alles andere wird nichts bringen- vor allem vom menschlicher Seite. Ihr braucht da eine neutrale Person, die sich auskennt. Sehe ich zumindest so.
 
Karlü

Karlü

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Wenn ich das jetzt richtig verstehe hat der Schwarze Hund deine Kinder schonmal angefallen und gar gebissen?
Dann stellt sich mir doch die Frage warum der Hund weiter von deinen Eltern gehalten wurde
beziehungsweise du deine Kinder weiter in diese 'Gefahrenzone' gebracht hast?
..... wenn ich jetzt etwas falsch verstanden habe entschuldige mich...

ansonsten schließe ich mich Engelchen09 an
Versucht doch mal einen Neuanfang mit einem Trainer
das tut nicht nur euren Hunden, sondern auch euch gut :)
Viel Glück
 
M

MoniB

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Hallo!!!
Vielen Dank, für die Antworten!!!
Zu Engelchen ... ja Du hast alles richtig verstanden...
Zu Eibhear... Nein schwarze Hunde sind mir nicht unheimlich oder ähnliches, habe es geschrieben damit man die Situation besser herauslesen kann...
Zu Karlü .... Meine Eltern wollten den schwarzen behalten gerade weil er so ist wie er ist... wenn wir direkte Nachbarn sind mit offenem Grundstück ist es schwer kleinen Kindern zu sagen geh nicht zu Oma, oder ?

Habe gestern lange mit Ihr gesprochen, habe auch einen Trainer angesprochen ... Da meine Mutter aber eine Hundeprüfung für den schwarzen machen musste und die Steuer dadurch über 500 Euro für Ihn besteht ( Fremdes Kind ins Gesicht gebissen ) ist Sie der Meinung das Sie schon genug für Ihn zahlt und ein Trainer ja noch mehr kosten verursachen würde.
Gestern sagte ich noch ich könnte mit Barnie ohne Probleme einen Wesenstest machen lassen, darauf Sie, den konnte Sie nicht machen da der schwarze gleich durchfallen würde, spätestens bei dem Test wenn einer als bedrohung auf ihn zu kommt...
Also ganz ehrlich was soll ich dazu noch sagen??? Ist meine Mutter ja...:uups: Familie kann man sich halt nicht aussuchen...
War schon wieder schwierig denen klar zu machen das Barnie nicht auf meine Eltern los ist sondern immer auf den schwarzen... sie waren im weg... Sie sagte es war jetzt das zweite mal kurz hintereinander, sie hat vor unserem jetzt Angst, mein Vater sein Biss im Arm ( ging dazwischen), das er den schwarzen das zweite mal richtig hatte ( Versicherung würde uns rausschmeissen und die Ämter würden bei uns stehen und die würden uns den Barnie wegnehmen.. Ich komm da auch nicht gegen an... ER HAT NIE EINE PERSON ANGEGRIFFEN, aber das spielt für meine Mutter keine Rolle... Das sind Ihre Komentare...
Müssen jetzt versuchen das beste daraus zu machen....
Danke schön für die Tipps !!!:(
MoniB
 
Karlü

Karlü

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Und wenn ihr euch eine neue Wohnung sucht?
Naklar dauert das seine Zeit vor allem wenn man mit Hund sucht
.. aber wenn es nunmal nicht anders geht und der Trainer einfach zu teuer ist?

Dann habt ihr zum EInen nicht mehr das Problem das deine Kinder einfach so zu dem Schwarzen rüber könnten
somit also zu dienen Eltern was natürlich auch nicht so toll für die Kinder ist aber man kann Oma und Opa ja besuchen fahren

Und zum Anderen hättest du den Stress dann mit deinen Eltern nicht und vor allem mit euren Hunden
Vielleicht entspannt sich die ganze Situation dann ja wieder
und du verstehst dich auch besser mit deiner Mutter?...

Lg
 
Dira

Dira

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Und wenn ihr euch eine neue Wohnung sucht?
o.o das wäre wohl eher eine der letzten Lösungen, eine neue Wohnung suchen ist teuer und stressig dazu sehe Ich es so das das Problem sehr tief liegt.
Der Hund deiner Mutter hat ein Kind gebissen?
Ich wunder mich das es noch nicht gemeldet wurde!
Ich würde ganz erlich das Vet amt rufen, auch wenn es deine Eltern sind was ist wenn dort in der Straße mal weitere Kinder spielen oder der Hund auf ältere Menschen los geht??
Ich würde deiner Mutter das Ultimatum stellen, Trainer oder das Amt.
 
Karlü

Karlü

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@Dira

natürlich, da stimme ich dir auch zu, es ist teuer
aber wenn ich das nun richtig gelesen habe liegen sich Moni und ihre Eltern öfter in den Haaren?

Und dann denke ich schon das es stressiger wäre dort wohnen zu bleiben als wenn man einmal ein paar Wochen Umzugsstress hat..
Mit Planung gerne auch ein paar Monate

Es sollte ja auch keinesweges irgendwie angreifend wirken :3
 
Dira

Dira

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Das wäre jetzt erstmal nebensächlich mich stört besonders die Geschichte mit den Kindern wo Ich denke das dringend dagegen vorgegangen werden muss.
 
Yvi179

Yvi179

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Moment mal habe ich das jetzt richtig verstanden? Der Hund deiner Mutter, also die Oma deiner Kinder hat schon mal deine Kinder gebissen, und sie wollen ihn behalten? Gerade weil er so ist wie er ist?
Oder hat er gar nicht gebissen seitdem er bei deinen Eltern ist? Aber was finden sie so toll an so einem schwierigen Hund?

Lg Yvi
 
f-r-a-n-k

f-r-a-n-k

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Die Sache erinnert mich fatal an den Tod unserer Katze Josie, die vor zwei Wochen von einem Parson-Russell-Terrier regelrecht zu Tode gehetzt wurde. Wir haben den Fall und Zeugen dem Ordnungsamt gemeldet, kennen die nachlässige Halterin.

Genau das – eine Meldung beim Ordnungsamt – solltest Du auch machen. Es kann einfach nicht sein, dass Deine Eltern einen Hund – Terriermix! – halten, den sie nicht im Griff haben und der Deine Kinder anfällt. Da fehlen mir die Worte. Ich find's ja nicht gut will sowas nicht propagieren, aber ich bin 1975 als kleiner Junge von einem Hund böse ins Gesicht gebissen worden – der wurde sofort erschossen. Heute sollte man zumindest Auflagen erteilen wie Trainingsstunden, Maulkorb, Leinenzwang, notfalls Wegnahme des Tieres.

Hunde müssen ganz klar ihre Grenzen kennen, sonst kommt es immer wieder zu Tragödien. Und Terrier sind ganz besonders heikle Hunde.

Frank
 
M

MoniB

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Danke für Eure Hilfeleistung !!!
Ist richtig ich hab mich öfter mal mit meiner Mutter in den Haaren, mein Vater setzt sich Ihr gegenüber leider auch nicht durch, bin die einzige hier die den Mund aufmacht aber wegziehen ???
Mmh ???
Wir haben drei Kinder, jedes sein eigenes Zimmer wohnen in einem Haus großen Garten, plus zwei Hunde ( Golden Retriever ), sowas nochmal finden wäre wie ein sechser im Lotto...
wenn mir das pers. mit meiner Mutter zuviel wird, geh ich einfach nicht hin, die Kinder sind auch alt genug um selbst zu entscheiden, ( die mittlere will kein Kontakt mehr ).
Mir geht es um das Problem was es als Dauerlösung gibt statt unseren Rüden dauerhaft an der Langlaufleine zu lassen und
stimmt es das man uns den Barnie so einfach wegnehmen kann, in Beisserei mein Vater gebissen und meine Mutter hat er weggeschubst um an den schwarzen zu kommen, Schulter tut Ihr weh... bzw. uns die Versicherung kündigt, 2x mussten die schon zahlen, wegen dem schwarzen.
Ansonsten hat er noch nie ein anderen hund gebissen und ist auch nie auf Personen los...
Klar ausreichende Spaziergänge, Hundeauslauf ect. und mehr als Ihr dinge
( Tiertrainer )Vorschlagen kann ich nicht...
Die Bisse bei meinen Kindern sind schon paar Jahre her zuletzt vor zwei bzw. drei Jahren meine jüngste Tochter aber da sagte meine Mutter Sie hätte schuld weil er im offenen Kofferraum
lag.
Hatte oben alles geschrieben.
Lg Moni

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hallo!!!
Anzeige bekam Sie ja... Schmerzensgeld zahlen, Hundeprüfung und als gefährlich eingestuft deshalb so hohe Steuer...
Wesenstest würd er nicht bestehen.
Gruß Moni
 
Yvi179

Yvi179

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Das ist ganz schön heftig, das er deine Kinder beißt und deine Mutter ihn immernoch behalten will. Also ich versteh es wirklich nicht, egal wie lange es her ist.
Erstmal wenn mein Hund jemanden beissen würde, dann bekäme er ein Maulkorb auf und würde an der Leine bleiben. Wenn ich ihn unbedingt behalten muß, aber ich bin wirklich sprachlos. Der Hund hätte deine Kinder entstellen können, wenn er richtig getroffen hätte.
Wieso überhaupt will deine Mutter dich Anzeigen?? Ihr seit eine Familie und für mich hört es sich eher nach Nachbarstreit vom feinsten an.
Egal wo der Hund war oder ist, deine Mutter hat dafür sorge zu tragen das er nicht beissen kann, schon gar nicht deine Kinder, und dann nimmt sie ihn noch in schutz. Ich glaub ich fall vom Ast.:eusa_doh:
Der Hund ist gefährlich und es muß mit ihm gearbeitet werden.
Das es noch nicht zu einer Anzeige gekommen ist wundert mich. Wenn ein Hund mein Kind beissen würde, würde ich es sofort anzeigen.
Auf alle fälle müßt ihr euch einen Trainer dazu kommen lassen der euch sagt ob überhaupt was zu machen ist, aber ich denke eher das es immer wieder zu raufereien kommen kann, weil es nun mal Erzfeinde sind, die auch noch neben einander wohnen müssen. Das ist ja noch nicht alles. Es bedeutet für beide Hunde extremen stress, vor allem weil sie in einem revier wohnen und sich nicht mal wirklich aus dem weg gehen können.
Sicher kann deine Mutter dich und deinen Hund anzeigen. Er würde dann wenn ihr glück habt maulkorbpflicht bekommenund Leinenzwang.
Auch die Versicherung kann euch rauschmeissen, muß aber noch den schaden zahlen der entstanden ist. Aber meist fliegt man nicht wenn man drei Schäden verursacht. da muß es schon um richtig Geld gehen,bevor sie einen schmeissen.

Bitte holt euch einen Trainer, oder zumindest du damit du mal eine Meinung bekommst ob du überhaupt an sowas arbeiten kannst.

Versuche jede weitere Begegnung zu vermeiden. Laßt die Hunde nur in den Garten wenn ihr dabei seit, und laßt Beide an der Leine. Ich würde mir überlegen nicht doch einen zaun zu ziehen, denn eine andere Möglichkeit seh ich nicht. Die Hunde werden nie dickste Freunde, und wenn man daran arbeiten kann, dann werden sie sich aller höchstens nur mit gewissen Abstand tollerieren.
Es ist zum wohle beider Hunde und vielleicht könntet ihr den Zaun ja zusammen bezahlen??

Lg Yvi
 
f-r-a-n-k

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Egal wo der Hund war oder ist, deine Mutter hat dafür sorge zu tragen das er nicht beissen kann, schon gar nicht deine Kinder, und dann nimmt sie ihn noch in schutz. Ich glaub ich fall vom Ast.
Der Hund ist gefährlich und es muß mit ihm gearbeitet werden.
Das es noch nicht zu einer Anzeige gekommen ist wundert mich. Wenn ein Hund mein Kind beissen würde, würde ich es sofort anzeigen.
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Mir fehlen die Worte.

Frank
 
Engelchen09

Engelchen09

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Mach doch mit Deinem Hund einfach den Wesenstest, dann hast Du es schwarz auf weiß, dass Dein Hund lediglich auf den "Schwarzen" reagiert. Und mal ehrlich, dass sich zwei Nachbarshunde oftmals nicht leiden können, ist absolut nicht unnormal.

Was ich jetzt bloß immer noch nicht verstehe ist, warum Dein Barnie in die Schußlinie gerät? Ist es, weil der "Schwarze" und Barnie sich mal gefetzt haben und Dein Vater dazwischen gegriffen hat und daher verletzt wurde? Ganz ehrlich, sowas ist ja keine Auffälligkeit, sondern normal. Man darf niemals zwischen raufende Hunde greifen. Barnie hat Deinen Vater mit Sicherheit nicht absichtlich gebissen, sondern Dein Vater ist einfach unglücklich dazwischen gekommen. Sowas muss man doch keiner Versicherung melden, das ist eigene Dummheit.

Dennoch ist es einfach so, dass ihr die Hunde voneinander fern halten müsst, wenn schon ein Trainer nicht für Besserung sorgen soll. Wie ihr das macht, kann keiner von uns beantworten. Letztlich müssten beide an eine Laufleine oder ihr müsst halt doch einen Zaun ziehen. Es gibt da auch günstige Sachen. Womöglich wäre es vielleicht auch gut, den Gehorsam beider Hunde zu trainieren, damit sie sich zumindest kurz vor einem Angriff noch abrufen lassen.

Einen Hund gleich zu erschießen, wenn er ein Kind beisst, halte ich für übertrieben. Letztlich hat dann ein Elternteil nicht aufgepasst. Ich wurde als Kind auch mal von einem großen Hund ins Gesicht gebissen, weil ich mich, während er schlief, halb auf ihn gelegt habe und er hat sich zu Tode erschrocken. Da kann der Hund eben einfach nichts für, sondern meine Eltern hätten aufpassen müssen, dass ich den Hund nicht störe. Anders sieht das natürlich aus, wenn ein Hund willkürlich zubeisst, ohne dass vorher irgendeine Interaktion seitens des Kindes stattgefunden hat. Bei der Situation im Auto fühlte der Hund sich vielleicht bedrängt und in seiner Individualdistanz verletzt und hat versucht, diese zu schützen. Ein Erwachsener hätte das Kind dort einfach wegnehmen müssen.

Schaut euch mal günstige Zäune an und trennt eure Grundstücke voneinander, soviel Aufwand wird schon sein müssen, wenn euch das Leben eurer Hunde wichtig ist.
 
f-r-a-n-k

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Einen Hund gleich zu erschießen, wenn er ein Kind beisst, halte ich für übertrieben.
Ich auch, aber das war 1975 und es war auf dem Land, wenn Du weißt, was ich meine. Ich billige das ja nicht.

Letztlich hat dann ein Elternteil nicht aufgepasst.
Andererseits ist für Hundehalter nie der Hund schuld. Stimmt eigentlich auch, sie selbst sind es, die schuld sind.

Anders sieht das natürlich aus, wenn ein Hund willkürlich zubeisst, ohne dass vorher irgendeine Interaktion seitens des Kindes stattgefunden hat.
Genau so war es damals bei mir. Ich wurde zum Mittag gerufen, habe mir die Schuhe ausgezogen und der Hund nutzte die Chance, als ich mich bückte, mir ordentlich ins Gesicht zu beißen. Die Narbe ist heute noch zu erkennen, wenn auch zum Glück nur leicht.

Der Hund war uns einige Wochen vorher zugelaufen und hatte sicher keine ordentliche Erziehung genossen, war während er bei uns war, immer schwierig.

Zehn Jahre habe ich einen Bogen um Hunde gemacht, wenn sie mich anspringen und sei es aus Freude, kriege ich heute noch einen Schreck.

Also, ich kann nur dazu raten, die Gefahr durch Hunde und insbesondere Terrier – ich verweise nochmal auf den tragischen Tod unserer Katze Josie – ernst zu nehmen.

Im konkreten Fall hier muss etwas geschehen.

Frank
 
Engelchen09

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Frank, ich weiß natürlich, was Du meinst, und in Deinem Falle finde ich es auch absolut nachvollziehbar. Es sollte auch kein Meckern sein.

Nur auf die heutige Zeit projeziert finde ich einfach, dass wir nun eben weiter sind. Man kann den Hund heute lesen, Hunde sind uns jetzt viel näher wie früher, sie sind Familienmitglieder. Und so, wie man seinen Mann morgens vor dem ersten Kaffee besser nicht anspricht, weiß man heutzutage eben auch, dass der Hund gewisse Dinge, die für uns normal sind, als Bedrohung ansieht. Und da ist jeder Hund anders. Nur ein Kind kann das nicht einschätzen. Und wo Kind und Hund miteinander auf engstem Raum leben, wo also zwei Geschöpfe aufeinandertreffen, die sich einander überhaupt nicht verständlich machen können und wo Missverständnisse vorprogrammiert sind, da muss einfach jmd. da sein, der beiden zeigt, wo es lang geht.

Frank, ich würde Dir wünschen, dass Du mal einen Hundehalter kennenlernst, der Dir den Hund etwas schmackhafter machen kann. Denn bei richtiger Haltung und Erziehung können Hunde wirklich toll sein.

Andererseits ist für Hundehalter nie der Hund schuld. Stimmt eigentlich auch, sie selbst sind es, die schuld sind.
Da gebe ich Dir Recht, diese Mentalität gibt es. Und ich möchte mich davon nicht mal ausschließen, wobei bei mir die Sicherheit von Menschen immer vorgeht, auch wenn der Mensch im Unrecht war. Mein Neffe hat meinem Hund mal am Schwanz gezogen, woraufhin dieser geknurrt hat. Obwohl mein Hund im recht war, habe ich ihn angeraunzt, während das Kind getröstet wurde, weil es einen Schreck bekommen hat.
Nur Du musst verstehen, dass Hunde heutzutage mitunter Sozialpartner sind. Gute Hundehalter können sich mit ihren Hunden fast unterhalten, so eng ist die Bindung. Und wie man sein Kind vor Ungerechtigkeiten verteidigt, so verteidigt man auch seinen Hund. Nur das muss dennoch Grenzen haben, Kinder gegenüber sogar sehr rigorose.
 
Yvi179

Yvi179

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Frank, bitte schere doch nicht alle Hunde über einen Kamm. Ich weiß es wirklich schlimmw as deiner Katze passiert ist und verstehe auch deine Wut, aber es kann dir mit jedem Hund passieren nicht nur Terrier. Ich kenne Schäferhunde, die ums Haus hetzten auf der Suche nach einer Katze. Es passiert auch wenn der Besitzer dabei ist und er seinen Hund einfach nicht an der Leine hat. Meiner würde auch Katzen jagen wenn er konnte. Das ihm abzugeöwhnen ist extrem schwer, weil es extrem viel seöbstbescherrung für Hund kostet sich noch auf irgednwas zu Konzentrieren. Meiner fängt immer an zu zttern, früher hat er gejault.
Alle Hunde können jagen und ich denke es gibt kaum einen der nicht Jagd wenn ihn mal ein Hase oder sonst was vor die Nase hüpft.
Es wäre als wenn man Katzen versuchen würde das Vögel jagen abzugewöhnen.
Terrier sind nicht immer schlimm, ich kenne eine Hündin die man aus der Jagd abrufen kann. Auch ich hatte einen terriermix und was meinst du wohl von wem er dauernd auf die Nase bekam? Von der Katze.
Also möchte ich dich bitte nicht alle zu verurteilen, auch wenn es für dich zur Zeit schwer ist,, hoffe das du es irgendwann mit einem anderen Licht siehst.

Lg yvi
 
S

Saba

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Diese Hetzkampagne gegen Terrier hier finde ich gar nicht nett. Wir hatten 15 Jahre einen Terrier, der mit allen Menschen, mit unserer Katze und sogar mit unserem Hamster ausgekommen ist, ohne jemals Mensch oder Tier ein Härchen zu krümmen.

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Dass ihr nicht wegziehen wollt, kann ich sehr gut verstehen. Aber ich würde dringend raten einen Zaun ziehen. Der Zaun muss ja nicht die gesamte Grundstücksgröße umfassen, sondern kann sich auf den direkten Bereich rund um das Haus beziehen. So etwas funktioniert sehr gut. Euer großes Grundstück bleibt ja dann trotzdem euer Grundstück, nur der Bereich direkt um das Haus ist umzäunt. Das ist dann nicht so teuer und euer Hund ist in Sicherheit, denn so wie deine Mutter zu sein scheint, nehme ich an, dass früher oder später wieder etwas passiert und sie es dann sowieso euch in die Schuhe schiebt. Schade, dass es niemanden gibt, der ihr mal Grenzen setzen kann. Denn das scheint bei ihr genauso nötig zu sein, wie bei ihrem Hund, dem Schwarzen.
 
f-r-a-n-k

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Diese Hetzkampagne gegen Terrier hier finde ich gar nicht nett. Wir hatten 15 Jahre einen Terrier, der mit allen Menschen, mit unserer Katze und sogar mit unserem Hamster ausgekommen ist, ohne jemals Mensch oder Tier ein Härchen zu krümmen.
Also liebe Saba, wirf mir bitte keine Hetzkampagne vor. Dass Terrier überdurchschnittlich schwer zu führende Hunde sind, steht bei Leuten, sie sich mit Hunden wirklich auskennen, außer Zweifel. Darauf weise ich hin und darauf, dass ausgerechnet Terrier (insbesondere die ach so süßen Jack Russell) sich in den letzten Jahren zu Modehunden entwickelt haben. Ein fataler Trend aus meiner Sicht, kommen die auf das Töten abgerichteten Jaghunde doch allzu oft in den Besitz absoluter Greenhorns in Sachen Hund. Zitat vom Gartentor der Halterin des Terriers, der unsere Katze vor zwei Wochen in den Tod gehetzt hat: "Warnung vor dem bisschen Hund". Und wir wohnen nicht in Sachsen. Ein Zynismus, der mir das Lachen im Halse ersterben lässt.

Wenn Ihr 15 Jahre einen Terrier hattet, der mit Katze und Hamster ausgekommen ist, seid Ihr offenbar richtig gute Hundehalter.

@Engelchen09: Ich habe durchaus schon Hunde kennen gelernt, die ich mochte, so ist es nicht. Mein Vater hatte zum Beispiel jahrelang einen Golden Retriever, mittlerweile leider tot, der wirklich sehr nett war, trotz der Größe. Mit dem Anspringen kann ich aber grundsätzlich gar nicht umgehen. Und das Laissez-faire einiger Hundebesitzer ist mehr als nur ein Ärgernis, es bedeutet im Endeffekt Lebensgefahr für Kinder und andere Tiere.

--

Edit: Im Fall hier würde ich notfalls auch eine Einzäunung empfehlen. Andererseits müsste die Mutter/Oma dazu gezwungen werden, sich ernsthaft mit ihrem Problemhund auseinanderzusetzen. Das wäre wertvoller als der Zaun.

Frank
 
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