Pärianaldrüsentumor

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sparkson

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Hallo Freunde der Vierbeiner:)

Ich bin neu hier und schreibe sowieso das erste mal etwas in ein Forum aber es wäre schön wenn ich eure Meinung hören könnte. Bei einer Routine Untersuchung von Sparky Mischling, 9
Jahre alt hat meine TA Pärianaldrüsentumore festgestellt. Er ist nicht kastriert, hat jetzt ein Antibiotikum bekommen und das soll wohl irgendwie feststellen ob es an den Hormonen liegt. Dann soll er vll kastriert werden. Ich habe jetzt im I-net rumgeschaut wie das wohl jeder macht und auch schon gelesen, dass diese Tumoren auch bösartig sein könnten. Wisst ihr irgendwas darüber? Was ist wenn sie bösartig sind kann man sie dann auch behandeln? und wenn man sie entfernt kommen die dann nicht wieder? und ist eine Kastration bei einem 9 Jahre alten hund nicht problematisch? auch wegen der Narkose?


Ich würde mich über Antwort freuen.
Lg Franzi mit Sparkson
 
22.06.2011
#1
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Guest

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Tayet

Tayet

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Bei einer Routine Untersuchung von Sparky Mischling, 9 Jahre alt hat meine TA Pärianaldrüsentumore festgestellt.
wurden den die Proben genommen? Nur mit Abtasten zu behaupten dass es um Tumor handelt ist seeehr gewagt von deine Tierärztin.

Er ist nicht kastriert, hat jetzt ein Antibiotikum bekommen und das soll wohl irgendwie feststellen ob es an den Hormonen liegt. Dann soll er vll kastriert werden.
Was Antibiose mit Hormonen zu tun hat, verstehe ich irgendwie nicht wirklich? Genauso wenig was man mit Kastration erreichen möchte? Meinst du vielleicht Perinealhernie. Denn sowas haben manche unkastrierte Rüden. Die Gewebe um den Analbereich wird weicher und wenn die Rüden sexuell aktiv werden, schwillt deren Prostata an. Das wiederrum führt dazu dass der Kotabsatz nicht stimmt, da die Prostata den Dickdarm einengt. Hunde pressen die ganze Zeit, Gewebe reist sich und es kann da was vorfallen.

Ich habe jetzt im I-net rumgeschaut wie das wohl jeder macht und auch schon gelesen, dass diese Tumoren auch bösartig sein könnten. Wisst ihr irgendwas darüber? Was ist wenn sie bösartig sind kann man sie dann auch behandeln? und wenn man sie entfernt kommen die dann nicht wieder?
es ist durchaus möglich das die Zellen bösartig entartet sind. Daher fragte ich eben oben ob sie ggf. da rein punktiert hat? Ansonsten schneidet man die raus und macht sofort den Schnitt so das möglichst alles weg ist und man praktisch ins gesunde reinschneiden muss. Allerdigs ist da hinten alles unter Spannung und daher nicht einfach großflächig auszuschneiden. Sollten bei der Punktion rauskommen dass womöglich veränderte Zellen vorliegen, ist es empfehlenswert Lunge zu Röntgen und ggf. Leber/Milz im Ultraschall anzuschauen um Metastasen auszuschliesen. Je nach Art des "Tumors" kommen unterschiedliche Behandlungen zu: von Cortison bis hin zu Chemo.
Sollte die Gewebe entartet sein, ist es möglich dass es noch mal kommt oder schon gestreut hat. Ist es gutartig, gibt es Zellen die kommen noch mal.

und ist eine Kastration bei einem 9 Jahre alten hund nicht problematisch? auch wegen der Narkose?
sollte der Hund sonst im guten Allgemeinbefinden sein, sehe ich da keine Probleme. Narkoserisiko kann man selbst bei jungen und gesunden Tieren nie auf Null setzen! Da er schon älter ist, ist es empfehlenswert Blutbild vorher zu machen um zuschauen wie die Nieren/Leberwerte sind usw. Da die Narkose über diese Organe verarbeitet wird. Sind die schlecht so ist es nicht ratsam eine Narkose zu machen.

Ich hoffe ich konnte dir wenigstens paar Sachen beantworten.
 
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sparkson

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Ich weiß nicht genau ob das durchs antibiotikum festgestellt wird. Auf jeden fall entstehen solche tumoren wohl nur bei unkastrierten rüden, durch zu viele männliche hormone. und jetzt bekommt er so zu sagen tabletten die diese hormone blocken um zu schauen, ob es daran liegt und dann würde man ihn kastrieren. nein sie hat keine probe genommen, das fand ich auch irgendwie komisch.hab jetzt morgen wieder termin dann berichte ich weiteres.danke für deine schnelle antwort
 
S

sparkson

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ja das mach ich auf jeden fall.
aber das was du meinst ist glaub ich was anderes als das was mein spark hat.
Perianaldrüsentumore: In der Umgebung des Afters kommen Drüsen vor, die bei älteren
unkastrierten Tieren tumorös entarten können. Bei operativer Entfernung der Tumore und
gleichzeitiger Kastration ist die Prognose gut.
- Perineale Hernien: Bei vielen älteren unkastrierten Rüden kommt es zu einer Vergrößerung der
Prostata. Dies führt zu einem erschwerten Kotabsatz, weil die vergrößerte Prostata den Enddarm
komprimiert. Das führt zu einer Schwächung von Muskulatur und Bindegewebe, die um den After
herum liegen. Es entsteht eine Hernie.
Quelle : http://www.p-wert.de/Praxis/kast_rued.htm

hab ich mal soi gefunden
 
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Tayet

Tayet

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also ich weiß das es Tumoren in dem Bereich gibt (sind aber eher selten) aber ich hab 3,5 jahre in eine Tierklinik gearbeitet und hab davon nicht gehört dass sowas unkastrierte Rüden haben können. Daher dachte ich sie meinte die Hernie, weil sie können die unkastrierte Rüden haben. ;)
 
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Adam-und-Eva

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Die Gewebe um den Analbereich wird weicher und wenn die Rüden sexuell aktiv werden, schwillt deren Prostata an. Das wiederrum führt dazu dass der Kotabsatz nicht stimmt, da die Prostata den Dickdarm einengt. Hunde pressen die ganze Zeit, Gewebe reist sich und es kann da was vorfallen.
So ist es bei meinem Adam auch passiert, habe erst gedacht ist eine Verstopfung, nun wird er mit 9 Jahren noch kastriert, bitte an jeden Halter von Rüden wenn ihr merkt der Hund setzt Kot nur schwer ab lasst es kontrolieren.
 
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sparkson

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Also meiner hat was anderes.
es sind kleine tumoren außerhalb.
er wird jetzt auch kastriert und die tumore werden entfernt
 
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