Miro erkennt meine Mutter nicht als ranghöher an

Diskutiere Miro erkennt meine Mutter nicht als ranghöher an im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, Ich hab ein problem mit meinem kleinen Macho, was ich irgendwie nicht selbst lösen kann. Miro ist seit jeher ein sehr sehr dominanter und...
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nudl

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Hallo,

Ich hab ein problem mit meinem kleinen Macho, was ich irgendwie nicht selbst lösen kann.

Miro ist seit jeher ein sehr sehr dominanter und teritorialer Hund, der gerne mal den Chef spielt.
Ich weiß wie ich ihn händeln muss, ich habe keine Probleme mit seine Charakter und er weiß sehr genau, dass ich das sagen habe.

Allerdings kam es jetzt schon öfter vor, dass Miro meine Mutter angeknurrt hat, wenn sie ihn zb hochnimmt oder irgendwas macht, das ihm nicht passt.

Ich weiß es gibt Leute die sagen das ist natürliches verhalten (natürlich ist es das) aber ich unterbinde strikt, dass meine Hunde Menschen anknurren. Das geht für mich
gar nicht.

Naja, heute also hat Miro auf dem schoß meiner Mutter geschlafen und sie wollte aufstehen. Sie nimmt ihn also hoch um ihn auf die seite zu schaffen. Da hat er sie erstmal angeknurrt. Als sie es dann nochmal versucht hat, hat er geknurrt und sogar nach ihr geschnappt (ich hab ihn noch im schnappen abgefangen, aber ich bin mir sicher wenn er sie hätte beissen wollen, hätte er es getan), was mich völlig aus der fassung gebracht hat.
Meine Mutter kennt sich mit hunden nicht aus und weiß gar nicht, wie sie richtig handeln soll und so hab ich ihn auf der stelle gepackt, laut nein gesagt (gebrüllt ist wohl eher angebracht) und ihn hochkannt vom sofa befördert.
Er ist so drastisches und impulsives verhalten von mir gar nicht gewohnt und war auch sichtlich beeindruckt und hat sich prompt unterworfen und hat sich auch nur noch in gebückter haltung fortbewegt (und sowas zerreisst mir echt das Herz). ich hab ihm dann ein alternativverhalten gegeben (in diesem fall "hier" und "sitz") und gelobt, worauf er sich auch schnell wieder gefangen hat.
Allerdings war er jetzt danach im Umgang mit meiner Mutter doch sehr vorsichtig und unterwürfig (ging gebückt, halt geleckt)

Naja, um zum Punkt zu kommen:
1. Weiß ich absolut nicht ob mein verhalten richtig war. Vermutlich war es übertrieben, aber ich weiß auch gar nicht ob es sinn macht wenn ICH ihn bestrafe, wenn er meine Mutter anknurrt...
Wie hätte ich reagieren sollen?

2. Ich hab keine Idee wie ICH ihm klar machen soll, dass meine Mum über ihm steht. Kann ich das überhaupt?
Wie gesagt, meine Mutter liebt die Hunde, aber der Umgang mit ihnen fällt ihr doch sehr schwer. Also in Sache Erziehung hat sie keine Ahnung und ich weiß nicht wie sie am besten Miro vermittelt, dass sie der Chef ist und nicht er...

hmm alles etwas kompliziert. Ich hoffe ihr könnt uns vielleicht weiterhelfen.
Danke schonmal ;)
 
26.06.2011
#1
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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Kompassqualle

Kompassqualle

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Hallo nudl,
wie du weißt ist es grundsätzlich natürlich immer schwer solche Situationen aus der Ferne zu beurteilen, aber ich versuche es mal ;)

ich unterbinde strikt, dass meine Hunde Menschen anknurren
Hier die erste Frage: Warum? Wie soll der Hund denn anders ausdrücken, dass ihm etwas nicht gefällt, oder dass ihm etwas zu viel wird?
Knurren ist nicht immer gleich eine Drohung. Beim reinen Drohknurren kämen noch andere Signal der Körpersprache dazu (Fixieren, steifes Stehen, Bürste, Weg versperren etc). Verbietet man dem Hund das Knurren grundsätzlich schneidet man ihn damit von einer Kommunikationsmöglichkeit ab und nimmt ihm die Möglichkeit Missfallen auszudrücken.

dass Miro meine Mutter angeknurrt hat, wenn sie ihn zb hochnimmt
Miro auf dem schoß meiner Mutter geschlafen und sie wollte aufstehen. Sie nimmt ihn also hoch
Es sieht ein wenig so aus, als würde Miro einfach nicht gerne hochgenommen werden (ich kenne viele Hunde; inklusive meinem eigenen; die das nicht leiden können). Auch wenn es bei einem kleinen Hund verlockend ist, würde ich Miro nicht unbedingt hochheben, wenn es für ihn unangenehm ist (zumal nicht von "Fremden" was hier offenbar deine Mutter mit einschließt).
Dann kommt bei der zweiten Situation noch hinzu, dass Miro geschlafen hat, er wird also nicht nur aus dem Schlaf gerissen, sondern auch noch hochgehoben bevor er auch nur eine Chance hatte selbst zu gehen. Besser wäre es gewesen, deine Mutter spricht den schlafenden Miro an und wenn sie seine Aufmerksamkeit hat sagt sie einfach "runter", wenn Miro dann friedlich und zügig geht könnt ihr ihn loben.

Alles in allem klingt das ganze zumindest für mich jedenfalls überhaupt nicht nach Dominazverhalten. Gerade sehr kleine Hunde sind oft etwas unsicher in einer Welt voller Riesen und knurren dann schon eher mal, wenn sie sich "bedroht" fühlen. Hierbei ist es dann meistens an den Menschen ihren Umgang mit dem Hund seiner Größe anzupassen (nicht zu sehr über ihn lehnen, nicht einfach plötzlich nach dem Hund greifen etc )
Das Miro sich diese Sachen von dir vielleicht trotzdem gefallen lässt, würde ich nicht einer "Rangordnung" zuschreiben, sondern einfach dem größeren Vertrauen welches er zu dir hat.
 
nudl

nudl

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ich schätze ich muss die Situation noch etwas mehr aufdröseln ;)

Also, zunächst einmal liebt Miro es, hochgenommen zu werden. Will er hoch, stellt er sich auf die Hinterbeine und kratzt an entsprechendem Bein :D
Das ist nicht das Problem.

Und alle die Miro kennen, wissen, dass er alles andere von unsicher ist. Er ist das selbstbewusstsein in person, in allen Lebenslagen.
Das kleine Hunde oft unsicher sind, halte ich für ein Gerücht. Miro jedenfalls ist es definitiv nicht.

Was das knurren angeht hat wohl jeder seine eigene Meinung. Ich bin der Meinung, dass Hunde sehr gut unterscheiden können ob sie mit einem anderen Hund kommunizieren oder mit einem Menschen.
Geht Miro an Katis Futter, knurrt sie. Kommt er näher, schnappt sie. Hört er immer noch nicht auf schnappt sie sich ihn und "dreht" ihn.
Geh ich an ihr Futter, darf sie nicht knurren, auch wenn es ihr ganz sicher nicht passt. Sind wir beim TA und der soll sie untersuchen, darf sie nicht knurren und schnappen. Stelle ich mit Miro aus und der Richter will seine Zähne sehen darf er mit sicherheit nicht in seinen Finger beissen.
Will meine kleine Schwester ihn streicheln, darf er sie nicht anknurren und als konsequenz nach ihr schnappen. Will er nicht gestreichelt werden geht er einfach weg und damit ist die sache erledigt.

Gestern war die situation jedenfall so, dass er auf dem schoß meiner mutter geschlafen hat. Sie hat ihn natürlich nicht einfach hochgenommen sondern angesprochen und "wachgestreichelt". Er hat nicht mehr geschlafen, als sie ihn hochgenommen hat. Ihm hat schlichtweg nicht gepasst, dass er nun von seinem Thron aufstehen soll. Er ist der Chef, er entscheidet über seinen Schlafplatz ;)
Als ranghöhere kann aber eindeutig meine Mutter ihren Aufenthaltsort bestimmen und nicht er.

Was mich so sicher macht, dass es keine unsicherheit oder unbehagen ist, ist, dass er mich noch NIE angeknurrt hat geschweige denn nach mir geschnappt.
Und auf meinem schoß schläft er auch und ich nehme ihn natürlich auch hoch.
Ich musste es bei mir nie unterbinden, weil es noch nie vorgekommen ist. Würde er allgemein nicht hochgenommen werden wollen oder wäre er generell ein "morgenmuffel" kurz nach dem aufstehen, hätte er bei mir mit Sicherheit auch schon geknurrt.

Dass er sie nicht respektiert, zeigt sich auch in anderen Situationen. Zum Beispiel hört er nicht auf sie und wenn sie mit ihm Gassi geht, zieht er wie ein wahnsinniger an der leine... an ableinen ist gar nicht zu denken, er tanzt ihr auf der Nase rum.
 
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Adam-und-Eva

Guest
Knurren ist ja nicht gleich knurren,
wie soll er denn zeigen wo er die Grenze sieht und nach nicht beachtetem knurren kommt das abschnappen,
ich denke wenn der Mensch die Körpersprache des Hundes ernster nehmen würde gäbe es solche Situationen nicht,
ich z.b. wäre nach seinem ersten knurren mit einem deutlichen nein aufgestanden dann hätte er vom Schoß springen müssen.
 
nudl

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Die sache ist für mich die, dass er ganz einfach in dieser situation nicht zu knurren hat. Meine Mutter will aufstehen, dann darf sie aufstehen, ob das ihm nun passt oder nicht.
Natürlich wäre das richtige gewesen nein zu sagen und einfach aufzustehen, aber wie gesagt, hat meine Mutter nicht sonderlich ahnung von Hundeerziehung.

Außerdem widersprichst du dir gerade ein bisschen, oder?
Wenn knurren doch ok ist wenn ihm etwas nicht passt, hätte meine mutter es ja auch nicht unterbinden sollen und einfach abwarten, bis der Herr gedenkt von alleine aufzustehen...

Wie Miro ohne knurre zeigt dass ihm was nicht passt? Er geht einfach.
Scheinbar ist knurren auch nicht zwingend notwendig, denn wie gesagt hat er es bei mir noch nie gemacht. Kati hat noch überhaupt nie jemanden angeknurrt. (jetzt mal abgesehen von grusligen fremden Männern nachts)
 
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Adam-und-Eva

Guest
ich schätze ich muss die Situation noch etwas mehr aufdröseln ;)



Ihm hat schlichtweg nicht gepasst, dass er nun von seinem Thron aufstehen soll. Er ist der Chef, er entscheidet über seinen Schlafplatz ;)

Ich glaube du hast das Problem schon selbst erkannt ER IST DER CHEF
und ich denke sein selbstsicheres Gehabe ist nur Schein,

Was mich so sicher macht, dass es keine unsicherheit oder unbehagen ist, ist, dass er mich noch NIE angeknurrt hat geschweige denn nach mir geschnappt.
Und auf meinem schoß schläft er auch und ich nehme ihn natürlich auch hoch.

das muß dich nicht unsicher machen du bist für ihn der Chef und so wird alles akzeptiert was du machst,
du solltest mit ihm und Mutter arbeiten und dann sollte es auch mit ihr klappen, vielleicht holst du dir mal Hilfe die dir zeigt was man Zuhause anders machen kann, manchmal sind es Kleinigkeiten mit großer Wirkung.
ich wünsche euch viel Erfolg
 
nudl

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das ich das Problem schon erkannt habe ist mir durchaus bewusst :mrgreen:

Das Problem ist nur dass ich nicht weiß wie ich es schaffe, dass er meine Mutter als ranghöher anerkennt. Eigentlich müsste sie mit ihm arbeiten, was sich aber als recht schwierig erweist, wegen ihrer schon mehrfach erwähnten unerfahrenheit in Sachen Hundeerziehung.

PS: Ich fühle mich ganz und gar nicht unsicher. Das könnte ich mir bei so einem Hund gar nicht leisten, der würde mich in null komma nichts unterbuttern ;)
Da hast du glaube ich meinen satz ein bisschen missverstanden.
 
A

Adam-und-Eva

Guest
Außerdem widersprichst du dir gerade ein bisschen, oder?
Wenn knurren doch ok ist wenn ihm etwas nicht passt, hätte meine mutter es ja auch nicht unterbinden sollen und einfach abwarten, bis der Herr gedenkt von alleine aufzustehen...
Ich sehe da keinen Wiederspruch ein Tier ist ein Lebewesen und darf schon sagen ob ihm etwas nicht gefällt, ein Hund halt mit knurren,
an mir ist es dann ihm zu zeigen ob ich das akzeptierel oder nicht ich war heute morgen erst in der Hundeschule, nach langer Zeit wieder( Gehorsamübungen mit 20 angeleinten Hunden auf dem Hof) und da hat es auch Situationen gegeben wo mein Hund geknurrt hat, dann kommen entweder akustische Antworten von mir oft genügt aber nur ein Bein hin zustellen oder ein Abdrehen von mir und dann weiß er das sein knurren nicht erwünscht ist.
 
nudl

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Knurren ist nicht gleich knurren. Meine Hunde warnen auch andere Hunde durch knurren oder besagte gruslige Männer.
Mir geht es darum, dass meine Hunde Ranghöhere (in diesem Fall meine Familie) nicht anzuknurren haben.
Denn dulde ich knurren, dulde ich in logischer konsequenz auch schnappen und in letzter Instanz beissen. Alles natürliche verhaltensweisen eines Hundes.
 
A

Adam-und-Eva

Guest
PS: Ich fühle mich ganz und gar nicht unsicher. Das könnte ich mir bei so einem Hund gar nicht leisten, der würde mich in null komma nichts unterbuttern ;)
Da hast du glaube ich meinen satz ein bisschen missverstanden.
Ja,

wenn deiner Mutter die Erfahrung mit Hunden fehlt solltet ihr euch wirklich Hilfe holen, das akzeptieren dann auch meist alle.

P.S.
Ich denke das Vermitteln wer zu den Ranghöheren gehört ist euch nicht geglückt, darum bitte holt euch Hife
 
nudl

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Und Hilfe holen tue ich mir hier gerade. Das ist der Sinn und zweck dieses Threads.
 
A

Adam-und-Eva

Guest
Hallo,
ich glaube um dir einen wirklich guten Rat geben zu können muss man sehen,

wie verhält sich Mutter dem Hund gegeüber,
wie unterstützt du durch dein Verhalten diese Situation,
wie verhält sich der Rest der Familie,
ja wie wirkt sich der zweite Hund auf Mircos Verhalten aus??????????

wenn alles aus der Ferne gelöst weden könnte hätte Niemand ein Problem von uns.
 
ida22

ida22

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Hallo Nudl,

ich grabe Deinen Thread nochmal aus ... und versuche mal mein Glück. ;)

Das Problem würde ich auch so sehen, dass Miro Deine Mutter nicht als Chef anerkennt. Das mag mehrere Ursachen haben; ob es das Verhalten Deiner Mutter ist, der Charakter von Miro, der ganze Umgang - wahrscheinlich eine Mischung aus mehreren Dingen. Das Ding ist aber einfach auch, dass man nun schwer einem Hund vermitteln kann, das eine dritte Person (auch) Chef ist. Ein Chef wird ja nicht einfach "ernannt", er muss sich als solcher bewähren. Das setzt natürlich voraus, dass Hund und möglicher Chef eine gewisse Beziehung zueinander haben, Zeit minteinander verbringen, Vertrauen aufgebaut wird usw.

Wahrscheinlich wird jeder, der Hunde hat und noch dazu (kleine) Kinder, Dein Mutter-Hund-Problem auch kennen; zumindest ist es bei uns so gewesen ;). Der Hund durfte die Kinder nicht anknurren oder gar nach ihnen schnappen, sie stehen "über" ihm usw. Andersrum ist es schwer, einem Kind zu erklären, wie man nun wirklich einen Hund "liest" oder gar erzieht. In Deinem Fall sehe ich jetzt also einfach mal die Mutter als Kind (nicht böse sein ;)).

Ich würde Miro erstmal ganz klar machen, dass Deine Mutter - ebenso wie er - unter Deiner Fuchtel steht. Wenn Deine Mutter also aufstehen möchte und Miro liegt auf ihr, finde ich es ok, wenn zunächst DU ihn vom Schoss schickst. Ebenso finde ich es ok, wenn DU ihn massregelst, wenn er gegenüber Deiner Mutter den Macker raushängen läßt. All solche Kleinigkeiten würde ich an Deiner Stelle für Deine Mutter regeln und ihm damit klarmachen, Deine Mutter steht unter Deinem Schutz. Ich hoffe Du weißt, wie ich meine ...

Das nächste wäre, dass ich versuchen würde, die Bindung und das Vertrauen zwischen Mutter und Miro zu stärken. Lass die beiden (alleine) zusammen spazierengehen, lass Deine Mutter Miro füttern (notfalls auch mal ein paar Tage reine Handfütterung von Deiner Mutter), lass sie mal zusammen spielen und was zusammen erleben - sowas schweißt zusammen.

Außerdem würde ich in nächster Zeit alle kritischen Situationen zwischen Mutter und Hund vermeiden; er läßt sich nicht vom Schoss oder Sofa schicken? Ok, wenn Mutter auf dem Sofa sitzt, bleibt Miro eben unten. Er läßt sich von Mutter nicht an den Napf fassen; ok, er bekommt sein Futter stückchenweise aus Mutters Hand. Je nachdem, wo es aktute Probleme zwischen Mama und Miro gibt, der Situation entsprechend vermeiden oder umlenken.

Natürlich setzt das alles ein gewisses Maß an "Mitarbeit" von Mutter und vor allem auch Konsequenz von beiden Seiten voraus - aber dass es ohne das in der Hundeerziehung nicht geht, weißt Du sicher selbst :D

LG Ida
 
nudl

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Hey Ida,

Danke für deinen Beitrag. Wirklich ein paar gute Ideen und ich versuche das soweit möglich umzusetzen.
Also denkst du es war nicht falsch, dass ich ihn so gemaßregelt habe?
Seither ist auch nichts mehr passiert, aber das knurren kam schon davor nur sehr selten.

Natürlich setzt das alles ein gewisses Maß an "Mitarbeit" von Mutter und vor allem auch Konsequenz von beiden Seiten voraus - aber dass es ohne das in der Hundeerziehung nicht geht, weißt Du sicher selbst :D
Hier sehe ich das hauptproblem. Meine Mutter hat vermutlich nur sehr wenig interesse an arbeit mit dem hund. Sie hat nichts weiter mit minen Hundis zu tun, als sie ebn ab und zu mal zu streicheln, hin und wieder zu füttern und in ärgster not mit ihnen gassi zu gehen. Dann aber mit beiden gleichzeitig und da bleibt für sie sicher keine ruhige minute um sich voll und ganz Miro zu widmen.
Naja, ich versuche sie zu etwas mitarbeit anzuregen. Nähste Woche hat sie frei, vielleicht hab ich da ja glück ;)
 
ida22

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Also denkst du es war nicht falsch, dass ich ihn so gemaßregelt habe?
Dass Du Miro in diesem Fall gemaßregelt hast, finde ich nicht schlimm; dass die Zurechtweisung direkt kam setze ich jetzt logischerweise voraus ;). Ob Du ihn "zu hart" gemaßregelt hast, kann ich natürlich nicht sagen; das ist ja ganz stark abhängig vom jeweiligen Hund-Halter-Team. Was bei dem einen schon als "Strafe" gilt, ist bei dem anderen noch ein "Mit-Wattebällchen-Werfen".

So ganz ohne "Mitarbeit" Deiner Mutter wird es natürlich nicht bis sehr schwer gehen ... Aber eigentlich ist es ja keine Erziehungsarbeit sondern ein Einhalten gewisser Regeln.

Viel Glück!

LG Ida
 
nudl

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Naja, es war definitiv heftiger als meine gewöhnlichen Maßregelungen, allerdings war es auch wirklich mit abstand schlimmste, was er sich bisher geleistet hat. Dazu kam natürlich dass ich absolut sauer war.
Die Maßregelung erfolgte sofort. ich hab ihn ja noch beim Schnappen abgefangen.
Er war anfangs schon sehr irritiert und eingeschüchtert, aber schon nach ein paar Minuten ganz der alte.
Mit Kati könnte ich so niemals umgehen. Sie ist viel sensibler und würde sich noch Tage danach bei jedem schiefen Blick von mir sofort auf den Rücken werfen.

Ich habe vorher mit meiner Mutter gesprochen und sie ist der Idee nicht ganz abgeneigt. Zu mindest Handfütterung hält sie für machbar. Von gemeinsamen Training/Gassi will ich jetzt mal noch gar nicht sprechen :D
 
ida22

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*lach* das kenn ich ... Bei Hugo reicht meist schon ein strenger Blick oder ein angedeutetes Räuspern von mir und er weiß, was los ist. Luna dagegeben ist manchmal hartnäckig wie eine Stinksocke ... so sind sie halt die Biester.

Handfütterung von Deiner Mutter ist sicher eine gute Sache - muss ja vielleicht auch nicht jeden Tag sein; aber eben einfach die Mutter ein wenig mehr mit "einbeziehen"; vielleicht kommt sie ja von ganz alleine noch auf den Geschmack, dass es durchaus nicht nur Mühe sondern auch jede Menge Spass macht, mit Hunden zu "arbeiten".

LG Ida
 
deutzia

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Hallöchen,

mir fällt beim ganzen Durchlesen auf, daß die Frage ist, was Du machen kannst, damit der Hund sich nicht so deiner Mutter gegenüber verhält! Ich sehe das ein bisschen anders. Was du machen kannst, ist deine Mutter "erziehen"! Ob du jetzt Chef bist oder nicht, auch deine Mutter steht in der Rangordnung über den Hund, also hätte s i e reagieren müssen. Und damit sie das angemessen kann, mußt du ihr das halt beibringen, wenn sie es nicht kann!
Nicht daß du mich jetzt falsch verstehst, klar mußt du letztlich reagieren, bevor was aus dem Ruder läuft und der Hund nicht doch zuschnappt. Aber deine Mutter muß da noch was im Umgang mit dem Hund lernen um sich durchzusetzten!

LG
 
nudl

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Ida,
Das "arbeiten" mit den Hunden wird ihr mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit keinen Spaß machen. Sie ist kein großer Hundemensch bzw sie hat schlicht kein Interesse an gemeinsamer Arbeit/Training (ich weiß, für uns hundemenschen völlig unerklärlich, aber ich kann sie nunmal nicht umtauschen :lol:). Sie knuddeld gerne mit ihnen und hat sie auch lieb, wenn sie brav sind, aber ansonsten will sie wie gesagt mit den Hundis wenig zu tun haben :D

Deutzia,
Meine Mutter muss überhaupt nichts ;)
Es sind MEINE Hunde. Alles was sie mit ihnen macht beruht auf Freiwilligkeit. Das ist der Deal bei uns.

außerdem sagte ich bereits:
Eigentlich müsste sie mit ihm arbeiten, was sich aber als recht schwierig erweist, wegen ihrer schon mehrfach erwähnten unerfahrenheit in Sachen Hundeerziehung
Ich werde dann mal berichten, wies klappt.
 
Pewee

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Wenn solche Situationen nicht mehr vorkommen sollen, muss deine Mutter da schon was machen, da führt kein Weg dran vorbei, egal wem die Hunde sind ;)
 
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