Katze lässt sich nicht streicheln..

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Lina4

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Hallo..

Mein 3-jähriger Kater Neo will sich einfach nicht streicheln, bzw. anfassen lassen.
Streichelt man ihn, beißt er zu oder kratzt.

Kann mir vielleicht jemand sagen, wie man den Kater so erzieht, dass er sich streicheln und anpacken lässt?..
Wäre sehr nett, da ich keine lust auf täglich neue Kratz- und Beißstellen habe. :shock:

Achja, außerdem kommt mein Neo nie auf die Couch, oder setzt/legt sich neben mich, und lässt sich kraulen.
Er schaut sich lieber alles von 10 m. ferne an.
Sein Leckerchen nimmt er sich auch nicht aus der Hand. Er schlägt es lieber aus meine Hand und frisst es dann vom Boden..

Naja, das wars dann erstmal mit Beschwerden ;)

Würde mich sehr über Antworten bzw. Lösungen freuen.

MfG Lina4
 
akani

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Herzlichen Glückwunsch, es ist eine Katze!

Ich weiß wirklich nicht, wie ich dir hier helfen soll, manche Katzen sind einfach so.
Auch nicht jeder Mensch steht auf Körperkontakt, du musst das Verhalten deiner Katze akzeptieren.
Wenn sie kratzt und beißt, dann lass sie doch bitte einfach in Ruhe. Sie will es einfach nicht, damit musst du dich abfinden.

Vielleicht möchte sie viel lieber wilde Katzenspiele spielen, dabei wird öfter gekratzt und gebissen und das geht mit einem Menschen eben nicht.
Wie wäre es mit einer zweiten Katze?
 
Karlü

Karlü

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Heh Lina

Wie lange hast du Leo denn schon?
Ist er noch ganz neu?
Ist er schon länger bei dir und du hast dich vielleicht nicht um ihn gekümmert?
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Hallo Lina,

ich frage auch erstmal, wielange Du das Katerchen schon hast und woher?
Ist es ein Stubentiger oder Freigänger?

Aber grundsätzlich kann man schonmal sagen: man kann eine Katze nicht dazu "erziehen",dass sie sich gerne streicheln lässt oder auf die Couch gehüpft kommt.
Das muss alles freiwillig von der Katze ausgehen.

Und es gibt eben nicht nur "Schmusekatzen", sondern auch recht eigenwillige mit eigenem Kopf, die nicht so sehr auf Körperkontakt stehen!;)

Bei meiner Minki und Möhrchen zum Beispiel habe ich ein halbes Jahr gebraucht, bis ich sie das erste mal anfassen durfte. Die beiden leben jetzt schon 6 Jahre hier, aber auf der Couch war Minki noch NIE! Jedenfalls nicht gleichzeitig mit mir.
Sie schmust lieber auf dem Teppich. Na ja, so ist sie eben und ich akzeptiere sie so wie sie ist;)
 
S

Stubentiger

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Als wir unseren (Problem-)Kater aus dem TH geholt haben, sagte man uns beim Abschied "Das wird nie ein Schmusekater." Heute (10 Monate später) läßt er sich kraulen und streicheln (gut, manchmal hackt er auch zu, wenn ich's übertreibe oder ihm unerlaubterweise die Hinterpfoten massiere ;)).
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, meine Hand, bevor ich den Kater streichle, von ihm beschnuppern zu lassen.
Zu mir auf die Couch ist er aber auch noch nie gesprungen.
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Als wir unseren (Problem-)Kater aus dem TH geholt haben, sagte man uns beim Abschied "Das wird nie ein Schmusekater."

Genau dasselbe sagte mir damals die Pflegemami vom Katzenschutzbund, als ich Minki und Möhrchen übernommen hatte. Ihre Worten waren:"wahrscheinlich werden Sie die beiden nie anfassen können, das müssen Sie dann eben so akzeptieren". War für mich ja auch kein Problem und ich war durchaus bereit, das so zu akzeptieren und mich damit abzufinden..

Aber trotzdem: mit viel Liebe und Geduld habe ich die beiden Damen trotzdem dazu "überredet", sich zu 2 richtig tollen Schmusekatzen zu entwickeln!;)

Wichtig bei solchen extrem scheuen Katzen ist halt immer, dass man sie niemals zu irgendetwas zwingt. Jeder cm Annäherung ist ein Erfolg! Am besten ganz langsam von vorne und niemals von oben. Wenn sie fauchen und unsicher werden, zieht man sich eben wieder zurück und startet am nächsten oder übernächsten Tag den nächsten vorsichtigen Versuch. Man braucht wirklich viel Geduld, aber es lohnt sich!:D

Ich weiss noch, dass ich vor Freude ein paar Tränchen vergossen hatte, als ich die beiden nach einem halben Jahr das erste mal ganz kurz berühren durfte und sie nicht gleich voller Panik geflüchtet sind. ..Ganz kurz unterm Kinn.

Heutzutage kugeln sich die Mädels völlig selbstbewusst auf dem Teppich rum und fordern ihr Bäuchleinkraulen richtig ein:)
 
seven

seven

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Huhu Lina ;)

Ich kann mich da meinen Vorschreiberinnen eigentlich nur anschließen - Katzen sind Charaktertiere und können echte Sturköpfe sein - wenn sie etwas nicht wollen, dann wollen sie eben nicht ;)
Unsere beiden Streunerbabies haben auch seeeeeehr lange gebraucht, bis sie sich mal richtig knuddeln ließen. Und bis heute ist es so (sie wohnen jetzt fast 2 Jahre hier und sind etwas über 2 Jahre alt), dass sie NIE von sich aus auf uns zukommen, sondern dass man schon behutsam auf sie zugehen muss... Die Audrey ist da noch etwas kuscheliger, der John-Boy "lässt es eher über sich ergehen" - aber seit die beiden "Großen" (aus dem Tierheim) da sind, hat er sich abgeguckt, dass man nachts ins Bett hüpfen kann, und das macht er auch jetzt regelmäßig, und da lässt er sich dann auch durchknuddeln...
Die Dinah ließ sich, als sie "frisch" aus dem dem Tierheim kam, nur am Köpfchen streicheln - andere Stellen wurden kategorisch mit richtig festen Tatzenhieben abgewehrt... Durch ganz viel Geduld lässt sie sich inzwischen überall anfassen, sogar das Bäuchlein darf man ihr für wenige Sekunden kraulen...

Generell bin ich aber der Meinung, dass man die Tiere nie zu irgendwas zwingen kann - wenn sie freiwillig zum Kuscheln ankommen, ist das wunderbar. Wenn sie es sich gefallen lassen, dass man von sich aus auf sie zugeht und sie krault, ist das auch toll. Und wenn sie eben partout nicht wollen, dann muss man das wohl oder übel so akzeptieren.... Man kann es sicher immer wieder ganz behutsam und mit viel Geduld probieren, und wie man an Petras und Stubentigers Beispiel sieht, zahlt es sich möglicherweise irgendwann aus - und falls es das nicht tut, dann eben nicht ;)

Also: Das Zauberwort heißt Geduld und Behutsamkeit ;)
Viel Erfolg!

LG, seven
 
Loscampesinos

Loscampesinos

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Da meine Vorredner eigentlich schon alles gesagt haben, kann ich dir hier nur ein positives Beispiel bringen.

Es geht um unsere Carla die wir vor ca. 2 Monaten aus dem TH adoptiert haben. Sie ließ sich nicht anfassen, war super ängstlich und verschwand bei der Kleinsten Bewegung.
Angefangen haben wir damit, dass wir Thunfisch gekauft haben. :mrgreen: Jedenfalls haben wir sie so zu uns gelockt. Carla fand das Leckerchen so toll, dass sie es sogar aus der Hand gefressen hat.
Die Zeit verging, Carla traute sich immer näher an uns ran und irgendwann habe ich sie ganz langsam angefasst. Das hat sie sich dann nach und nach immer mehr gefallen lassen. Wichtig war nur, dass man sie nicht einfach so "anpackte", sondern, dass man sich ihr langsam nährete, ein wenig Futter gab und dann quasi die Gunst der Stunde nutzte. Sie war sowieso zufrieden, dank dem Futter und dann ließ sie sich auch streicheln.
Irgendwann akzeptierte sie dann auch, dass wir uns bewegten. Anfangs war das sehr schwierig für sie und sie hatte Angst vor jeder zu schnellen Bewgung.
Auch hier war Futter das Zauberwort. (Ok, mittlerweile rennt sie mir immerhinter her, immerhin hat sie ja "gelernt", wenn Dosi sich schneller in eine Richtung bewegt gibt's was feines... aber zumindest hat sie so ihre Angst abgebaut ;D)

Und eines abends setzte sie sich zu mir auf die Couch. :) Und dann ist sie eingeschlafen. Was natürlich ein megasuper Erfolg war!
Sie hat nach und nach immer mehr Vertrauen gefasst. Mittlerweile lässt sie sich anfassen und wir können sie sogar irgenwo runternehmen und auf den Boden setzen. :)

Es kommt drauf an warum deine Kater so ist. Hast du ihn noch nicht so lange? Hat er vorher negative Erfahrungen gemacht?
Jedenfalls funktioniert mit Liebe und Geduld sehr, sehr vieles. ;)
 
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