Rüde rauft wenn weibchen in der Nähe ist

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cybdog

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Hallo zusammen,

habe ein nicht unerhebliches Problem. Mein Rüde Mischling 2 Jahre eig. super verträglich die ersten 1,5 Jahre rauft sich seit dem letzten halben Jahr ständig mit anderen Rüden.
Richtig schlimm wird es wenn ein weibchen noch dabei ist. Zwar glaube ich das bei einem unkastrierten Rüden ja eigentlcih normal ist das er sich mit anderen Rangelt aber letztens hat er einen relativ alten Rüden der viel kleiner ist
als er fertig gemacht, kann nicht sagen was den ausschlag gegeben hat aber die beiden kennen sich eigentlich seit seiner Welpenzeit und hatten nie zoff. Gerade zu der Zeit war eine andere kleine Hündin dabei die mitgespielt hat zum anderen hatte ich einen ball in der hand und der kleine hat mich mit der nase angestupst, kann mir schon vorstellen das er mich da verteidigen wollte. Diese situation hatten wir auch mit einem Labby der meine freundin mit der Nase aufgefordert hat und meiner ist gleich voll losgegangen. Er ist eigentlich super versträglich aber habe das gefühl die Eier müssen ab da er auch super heftigen trieb zeigt bei weibchen aufzusteigen und wenn da noch ein rüde dabei ist kommt der kamm nicht mehr runter und das gewinsel hört auch nicht auf. Habt ihr da vielleicht irgend einen Trainings ansatz wie man das zumindest etwas mindern kann? Bei diesen gerangeln urde noch nie einer verletzt aber für die umstehenden die Hunde nicht so ganz verstehen hört sich das halt super schlimm an und sieht ja oft auch nicht ohne aus. Mit dem Hund von meinem Kumpel Boxer auch 2 Jahre machen die das auch manchmal aber da lassen wir die machen und es beruhigt sich ja nach 2-3 Minuten von selbst.
 
28.06.2011
#1
A

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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Knopfstern

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Hallo Cybdog.

Das klingt für mich sehr nach besitz anspruch!
Wie verhaltet ihr euch in so einem moment?
Ich z.b.wenn einer meiner Rüden das macht, sage ihm klipp und klar, das er das zu Unterlassen hat!
Je nach Situation schicke ich ihn weg oder lasse ihn absitzen.
Das klappt bei uns sehr gut, da wir das gelernt haben von anfang an.
Ich ignoriere das Verhalten dann Konsequent.

Wie lastest du deinen Hund aus?
Das wäre auch sehr gut zu wissen.

Lg, Sanni!
 
cybdog

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Hi sanni,

in dem moment ist an kommunikation nicht zu denken nicht einmal der Endpfiff, sozusagen ein kommdon fürs kommen was für gewöhnlich funtioniert hat da noch wirkung, der schaltet da total auf durchzug oder ist so vertieft in der sache das er nicht mehr abrufbar ist. Komischerweise kann ich ihn in der situation noch am kragen packen oder am schwanzansatz und ihn da raus ziehen, wenn ich dann mit ihm schimpfe unterwirft er sich total und geht unter mir in die platzposition und legt sich auf den Rücken.
Auslastung betreibe ich mit meinem schnüffelkönig mit such spielen, lasse ihn abliegen und verstecke dann seine leckereien in der wiese. Leider spricht er auch apport nicht wirklich an da er sehr oft etwas riecht und sich dadurch ablenken lässt, genauso die reizangel wird bei geruch uninteressant. Neuerdings fährt er auf Frisbee s ab was natürlich einiges vereinfacht aber auch der wird schnell uninteressant wenn er ein weibchen riecht oder einRüde in sichtweite ist.
 
Knopfstern

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Hey,

Puhh, das natürlich eine Schwere Situation!
habt ihr mal Clickern versucht?
Was für eine Rasse ist dein Hund?

Ich würde sonst mal anfangen mit dem Hund zu Clickern und ihn darauf zu Konditonieren!
und ihn wenn solche Situationen passieren können, schon vorher aus dem Spiel ziehen!
Sprich,wenn du an seiner Körperhaltung siehst, das so etwas passiert, sofort zu dir rufen, absitzen oder ablenken!
 
cybdog

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Hey,

Ceasar ist ein Schäfer xxx mix aus Rhodos ir haben ihn schon mit 8 Wochen bekommen da er einfach mit seinen Geschwistern ausgesetzt wurde und sonst eutansiert worden wäre.
Geklickert haben wir bisher noch nicht, dafür hatte ich ein bestimmtes geräusch eingeführt das ich mit ihm geübt habe und das so auch von niemandem verwendet wird damit es für ihn einmalig bleibt.
Mit klickern müsste ich mal auseinandersetzen und schauen ob ich ihn dafür begeistern kann.
Die Situation verhinder ich ja mitlerweile wenn meiner den Nacken aufstellt und steif wird. Spielen lassen kann ich ihn nur mit wenigen kastrierten Rüden oder Weibchen.
Das schlimme ist ja das er auch bei Rüden aneckt die ihm überlegen sind und ihn schon erfolgreich Dominiert haben im Welpenalter so vor einem Jahr noch, jetzt jedoch will er es scheinbar nochmal wissen.
Einerseitz habe ich auch das gefühl er muss diese Erfahrung einfach machen wenn die Rüden ebenbürtig sind damit es klare Rangverhältnisse gibt, aber wenn er es dann immer wieder provuziert habe ich das Gefühl das machts auf lange sicht nur schlimmer.
Was noch wunderlich ist das bis jetzt keiner verletzt worden ist und das alles immer sehr Laut von dannen ging und es nie zu Zähnefletschen kam.
Muss da auch mal schauen ob dieses übermäßige weibchen Gerüche ihn nicht doch zu sehr strapazieren da bei uns im Park sehr viele in letzter Zeit läufig sind und das natürlich für zusätzliche Spannung sorgt.
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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Hallo

Ich denke, diese Probleme, die Du hast, sind genau die Probleme, die sehr viele Leute haben, wenn sie einen intakten Rüden halten.

Und die Frage ist halt, wie locker nimmt man das, wie sehr kann man dazu sagen "ist ja nicht so schlimm, ist halt ein Rüde, das muss so sein", oder dass man halt (auch auf Rücksicht auf die anderen Hunde) den Hund doch kastrieren lässt---um ihm selbst diesen ganzen Stress zu ersparen. Denn dass er Stress hat, das düfte Dir auch klar sein.

Und in dem Alter, wo er jetzt ist, klar, der steht nun voll im Saft! In den Bereichen Sexualität aber auch im Bereich Körperkraft. Klar, will er die Grenzen nochmals neu ausloten und hat nun anderes zu tun, als mit Dir zu spielen und zu arbeiten. Für einen unkastrierten Rüden in dem Alter gibt es effektiv 10000 Dinge, die wichtiger sind als Frauchen mit Leckerli.. :)

Eine gute Erziehung und konsequentes Arbeiten ist wichtig. Bei JEDEM Hund! Aber bei Deinem Rüden denke ich, könnte eine Kastra tatsächlich eine Erleichterung für alle Beteiligten sein. Was aber nicht heisst, dass Du nachher nichts mehr machen musst. Konsequent arbeiten. Ihn körperlich und geistig auslasten. So oder so.
 
cybdog

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Jo, dass sowieso ich hätte ihn damals nicht retten müssen um ihn dann hier zu vernachlässigen.
Stimmt schon das da sehr viel die Gesellschaft vorgibt, aus meiner sicht waren da 0% gefährliche Situationen, aber die Frau mit ihrem verzogenen Pfiffi der übelst dreist um aufmerksamkeit buhlt wird da natürlich von meinem der Mittelgroß ist IMGP0041.jpg zurrechtgewiesen.
Einige Bücher habe ich ja auch schon durchgelesen und mir ist auch klar das es nun einmal Komunikation der Hunde ist und wir natürlich damit immer Rechnen müssen.
Das einzige was gegen die Kastration spricht wäre einfach das er dann wirklich nicht mehr der ist der er war und eigentlich habe ich ihn deswegen lieben gelernt.
Natürlich ist da auch meine freundin die das mit dem Rüden verhalten nicht nachvollziehen kann und will und die das aneckelt das er eibliche pipi leckt und dann auch bei gelegenheit mal auf eine steigt.
Natürlich unterbinde ich es wenn er zuweit geht und das weibchen es nicht unterbindet, und ein wenig beckenboden übung ist sicher auch nicht verkehrt hahaha spaß...
Denke ich werde da einfach mal das alternativ versuchen und die abrufbarkeit durch mehr training, auslastung und noch stärkere Bindung an mich stärken.
 
ST0FFEL

ST0FFEL

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Der Charakter des Rüden verändert sich durch eine Kastration nicht. Lediglich hormongesteuertes Verhalten nimmt ab.
Pipi lecken meine beiden kastrierten Jungs aber auch noch. Nur nicht mehr so intensiv. Und sie sind nicht mehr dauergestresst, wenn irgendwo eine Hündin läufig ist. Meiner Meinung nach erhöht die Kastration bei Rüden die Möglichkeit für Sozialkontakte mit anderen Hunden.

Wenn eh feststeht, dass der Hund sich nie fortpflanzen soll, halte ich es für durchaus sinnvoll, einem Rüden den Stress des ständigen Wollen und Nicht-Dürfen zu ersparen.

Aber bevor ich meinen ersten Rüden mit 6 Jahren kastrieren lies (gesundheitliche Indikation), hatte ich auch arge Ängste wegen eventueller charakterlicher Veränderungen. Die kamen gar nicht, sein Temperament nahm nicht ab und er wurde auch nicht dicker. Nur der Stress für ihn lies spürbar nach (und den hatte ich vorher eigentlich gar nicht so hoch eingeschätzt).
 
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