Mein Hund frisst nicht

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Rocky09

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Hallo, mein 2-Jähriger Berner Sennenhund Rocky frisst nicht. Wir haben ihn mit 12 Wochen geholt und seitdem haben wir Probleme ihn zu füttern.
Wir haben schon alles mögliche probiert (verschiedene Trocken- sowie Nassfutter, frisches Fleisch
gekocht, gebraten usw.) Er frisst immer nur ein paar Brocken und dann auch nur wenn er sie von der Hand bekommt. Wenn ich das nicht mache frisst er gar nichts. Ich war bereits bei 2 verschiedenen Tierärzten und beide meinten nur: Er ist halt verwöhnt. Tolle Antwort :? Natürlich ist er auch dementsprechend schlank, was ja für einen Berner Sennen nicht wirklich typisch ist :( Ich hab mir auch schon überlegt mal Appetitsanreger zu kaufen, wobei ich solche Mittel wirklich nur im äußersten Notfall anwenden möchten :(
Könnt ihr mir vielleicht einen Tipp geben, wie mein kleiner endlich mal richtig frisst????
 
01.07.2011
#1
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Nienor

Nienor

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Ist der Hund gesund und nicht total abgemagert ?

Wenn das zutrifft, such dir ein hochwertiges Futter, stell es ihm 15 Minuten hin, danach nimmst du es weg (sofern er nicht gerade mit dem Kopf drin haengt, dann lass es stehen, bis er geht) und stellst es zur naechsten Fuetterung wieder hin, wenn er es vorher nicht wollte.
Mach keinen grossen TamTam draus, er hat dich naemlich wirklich gut erzogen.
Ein gesunder Hund kann auch mal einen Tag hungern, das ist kein Problem, viele Barfer legen auch problemlos regelmaessig Fastentage ein.

Natuerlich sollte es keine Leckerchen geben zwischen durch. Er muss einfach lernen, dass es keine Extrawuerste mehr gibt.

Wenn er das gelernt hat, kannst du ihm gern regelmaessig das Futter etwas aufpeppen, sofern er nicht wieder anfaengt, heikel zu werden.
 
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Rocky09

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Vielen vielen Dank für deine Antwort.
Ja er ist gesund aber er ist schon recht dünn. Nich total abgemagert aber Wirbelsäule, sowie Rippen sind deutlich zu spüren :(
Ich muss zugeben er bekommt täglich Leckerlie, weil ich mir denke dann hat er wenigstens ne Kleinigkeit im Magen, bevor er ganz abmagert... Ich back auch oft selbst Leckerlies die hat er immer gemocht aber die mag er jetzt auch schon nicht mehr. Weiß echt gar nicht mehr was ich tun soll weil er mir auch echt leid tut wenn er nichts frisst.
Dann muss ich es wohl jetzt doch mal auf die Tour versuchen, wenn er nicht friss hat er Pech gehabt. Fällt mir zwar echt schwer aber wird wohl das beste sein :(
 
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Angel White

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Also bei meinem hat es funktioniert. Allerdings mussten wir das Spiel länger spielen bis er verstanden hat wenn ich nicht esse ist mein Essen weg. Nun leert er den Napf relativ schnell. Könnte aber auch daran liegen das wir neben ihm unseren 2. Hund füttern. Aber nun frisst er wieder ganz normal und vorallem meckelt er nicht mehr. Das was in Napf kommt frißt er nun. Hatten vorher auch viel ausprobiert bis uns mal gesagt wurde: Dein Hund hat dich erzogen und nicht du ihn *autsch*
 
*Mischling*

*Mischling*

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Hi,
Wenn der Hund gesund ist, würde ich es auch einmal mit der "wer nicht will der hat schon"-Technik versuchen und eben auch die Leckerlis komplett weglassen. Ich habe hier auch so einen Futterverweigerer, der zwar alles frisst, aber nur mit der Voraussetzung, dass es wirklich frisch ist :roll: Sprich: TroFu fällt flach, aber mit barf fahre ich sehr gut bis jetzt.... Weißt du denn vielleicht, was er zuvor beim Züchter bekommen hat? Da muss er ja gefressen haben, oder hat er dort auch schon so schlecht Nahrung aufgenommen?

Falls es dich interessiert und die Taktik nicht ganz so klappt, ich habe in meinem barf-Buch nachgeschaut, Bohnenkraut wirkt magenstärkend und apetitanregend, steigert allerdings auch die Produktion der Magensäure. Es soll auch gegen Durchfall und Blähungen wirken. Das wäre dann wenigstens ein natürliches Mittel. Allerdings sollte man bei der Gabe von Kräutern immer sehr vorsichtig sein, erst einmal testen, ob der Hund es überhaupt verträgt (und frisst, Bohnenkraut ist recht scharf) und auch dann nur in kleinen Mengen und nicht regelmäßig geben. Vielleicht hilft es dir aber für den Anfang, sodass er vielleicht mal etwas Hunger hat, wenn du ihm die Schüssel hinstellst.

LG
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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mein Pflegehund ist auch ein schlechter Esser. Sagt zumindest die Besitzerin... Und da gibt es dann halt auch schon mal Gehacktes mit Nudeln, damit der arme Kerl (hat locker 3 kg zuviel) nicht aus dem Leim fällt...

So, wenn der mal bei mir ist übers Wochenende, frisst der ohne Probleme. Weil sonst meine beiden Borders ihm einfach das Futter wegfressen.. :p

Auch Leckerli Suchspiele und so, gemäss Besitzerin findet er das doof. Wenn er mit mir dabei ist, so nach einem 5 stündigen Spaziergang, (und wir laufen gut vorwärts) hat er dann auch mal ein Hüngerchen und plötzlich werden die Leckerlis doch ganz spannend und er rennt hinterher... Ja. ja.

Ich denke auch, ein erwachsener Hund, der weiss schon selbst, was er sich zumuten kann. Und auch ich glaube, wie mein Pflegehund, er wurde wohl ein bisschen verwöhnt (selbst gebackene Leckerlis.. :cool:) und weiss einfach, wenn er nicht frisst hat er a) Deine ganze Aufmerksamkeit und b) gibts dann noch was Besseres... :mrgreen:

Hunde sind Opportunisten und verdammt schlau... Man sollte sie nicht unterschätzen, hehe.
 
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Rocky09

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Vielen Dank für eure Ratschläge.
Beim Züchter (War leider kein Züchter sondern ein Bauer der privat verkauft hat) hat er Royal Canin Welpenfutter gekriegt. Das haben wir ihn auch weitergefüttert bis er dann älter war. Jedoch hat er dort auch schon schlecht gefressen und war schon sehr schlank als wir ihn geholt haben.
Wobei ein Züchter ihn doch wohl kaum verwöhnt oder???
Oder kann es sein dass ihm die anderen Hunde alles weggefressen haben und er deshalb einfach nichts frisst weil er es schon von klein auf gewöhnt ist nicht viel zu bekommen?? :eusa_think:
Dass Hunde so schlau sind und sich komplett runterhungern bis auf die Knochen nur damit sie ein Leckerli bekommen ist ja schon krass :roll:
Wenn er nicht eh schon fast nur Haut und Knochen wäre würde ich mir auch nicht so viele Gedanken machen. Vielleicht wär das mal einen Versuch wert mim dem Bohnenkraut. Vielen Dank für den Tipp.
 
Kersi78

Kersi78

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Ich glaube auch, dass dein Hund einfach nur begriffen hat, wie leicht er dich futtertechnisch manipulieren kann!
Such ihm ein gutes Hundefutter, stell ihm das wie schon gesagt ca. 15 min. hin, wenn er nicht will wegnehmen! Immer wieder mal hinstellen, wenn er wieder nicht will wegstellen! Keine Leckerchen zwischendurch!!!
Ich glaube, wenn du einfach kosequent bist, dann wird dein Hund ganz schnell fressen! Du kannst ihm ja sein Trockenfutter etwas aufpeppen, mit z. B. Frischkäse oder mal ein wenig Thunfisch......!
Wenn er absolut nicht fressen will, ignoriere es einfach! Dann frisst er eben mal einen oder zwei Tage nicht, sein Pech! Ich glaube nicht, dass er deswegen gleich verhungert! Du musst einfach mal hart bleiben!!! Auch wenn das nicht so leicht fällt, da er ja eh etwas dünn ist!
Aber ich denke, du machst das schon von Anfang an so mit ihm und er ist gewohnt, wenn ich mein Futter nicht fresse bekomme ich etwas anderes!
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Das Hunde ihr Futter stehen lassen, wenn sie wissen es kommt in 10 Minuten dann eine bessere Alternative kommt schon vor, aber dass ein Hund sichtlich abmagert und aus Trotz sämtliche Nahrung verweigert in der Hoffnung auf ein "Steak" halte ich eher für unwahrscheinlich.
Wenn der Hund sein Futter gar nicht frisst, ist er entweder krank, oder er mag sein Futter wirklich nicht. Aber auch einem Hund darf sein Fressen schmecken, wenn für dich auch eine Ernährungsumstellung in Frage kommt, kannst du ruhig mal verschiedene Fütterungsarten durchprobieren und sehen ob er etwas davon vernünftig frisst (Trockenfutter, Halbfeuchtfutter, Dosenfutter, Frostfutter, Selbstgekochtes, Rohfleisch). Eine Ernährungsumstellung bedeutet nicht, dass der Hund verwöhnt wird (vor allem dann nicht, wenn die Fütterungsart auf die umgestellt wird artgerechter ist, als die vorherige).

Ansonsten, würde ich mir vielleicht noch die Meinung eines dritten Tierarztes einholen. Schau mal, ob du bei dir in der Nähe einen Tierarzt finden kannst, der auch Ernährungsberatung anbietet (und damit meine ich nicht, dass Royal Canin oder Hills Regal im Wartezimmer ;)), der Tierarzt kann dann nochmal auf organische Ursachen untersuchen und danach mit dir zusammen einen Fütterungsplan erstellen.
Die Aussage der anderen Tierärzte, dass der Hund "einfach verwöhnt" sei, finde ich sehr unglücklich, sowas wirkt unterstellend und bietet dem Tierhalter keinerlei Informationen wie man dem Abhelfen könnte. Klingt für mich immer, als hätten die Tierärzte selber auch nicht so wirklich Ahnung.
 
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Rocky09

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Vielen Dank nochmals für alle Ratschläge. Ich werde es jetzt wirklich so probieren, Futter ausprobieren was ihm schmeckt, 15 Minuten hinstellen und dann wegnehmen. Sollte er dann nach 3 Tage jedoch immernoch nicht gefressen haben werden ich es mit dem 3. Tierarzt mal versuchen. Find die Aussage der Tierärzte auch nicht wirklich toll. Keiner hat mir einen Rat gegeben wie ich es besser machen könnte.
 
*Mischling*

*Mischling*

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Ich weiß nicht, ob ich das Ganze drei Tage lang abwarten würde. Ich würde es einen Tag versuchen, frisst der Hund dann immer noch nicht, bekommt er am nächsten Morgen noch eine Chance, nimmt er es dann nicht, würde ich noch einmal einen TA aufsuchen und das Futter wechseln. Du kannst auch einfach mal quer durchs Internet Probepäckchen bestellen (gibts kostenlos) und versuchen, was dein Hund lieber mag. Versuch es auch mal nur mit kleineren Portionen, manche Hunde mögen keinen prall gefüllte Schüssel ;)

Aber wenn dein Hund eh schon recht mager ist, würde ich keine drei Tage ohne Futter aussetzen, wenn ich ehrlich bin, aber vielleicht bin ich auch einfach nur ein Weichei was das angeht^^

LG
 
DyingDream

DyingDream

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...

Bei uns haben diese Sachen geholfen:

- Futter wurde erarbeitet. (Der Hund musste also sein Futter suchen, auspacken oder Kommandos ausführen und der Napf wurde ne Weile in den Schrank geräumt. ;p)
- Der Zweithund hat sicherlich einen ähnlichen effekt, wie das Futter nur 5-15 Minuten anbieten und dann bis zur nächsten Mahlzeit weg stellen.
- Futterumstellung. ...und wenn mein Hund sein Futter nun am liebsten abwechslungsreich mag und es verträgt. Warum nicht?!
- Die Kastration hatte bei uns dann zudem noch den positiven Nebeneffekt, dass der Hund ein größeres Hungergefühl hatte. (Allerdings würde ich Niemanden allein wegen dem schlechten Futtern zu so einer Operation raten. ;))

Meine Pepsi hatte damals freiwillig mitunter bis zu 5 Tagen gehungert. (Und ja - da muss ich auch zugeben, dass sie über den Tag verteilt immer ein paar kleine Leckerlies als Belohnungen bekommen hatte.)

--
Was das Gewicht von deinem Hund betrifft... Hast du ihn mal gewogen? Und wie groß ist er? (Schulterhöhe)
Vielleicht magst du uns auch mal ein Bild zeigen?

Du fühlst die Rippen nur? Oder sieht man sie auch schon deutlich?
Die Zähne sind auch okay und wurden beim Tierarzt kontrolliert?
~§~
 
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Angel White

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Versuch es auch mal nur mit kleineren Portionen, manche Hunde mögen keinen prall gefüllte Schüssel
Stimmt hab ich bei meinem auch festgestellt. Mein großer hat am Anfang immer seine ganze Portion bekommen. Nun teile ich es auf (Morgens, Abends) und er frißt besser und das nicht erst seit wir den 2. Hund haben ;)
 
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