Amputation Schwanz nach 11 Jahren ?????

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Max_18

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Hallo,

unser Hund (Rottweiler-Schäferhund-Mischling) ist nun 11 Jahre alt, er hat seit ca. 2 Jahren ein Krebsgeschwür am Schwanz.
Er hat seit ca. 2 Monaten auch stark abgenommen, sodass man schon die Wirbelsäule sehen kann, dies liegt auch mit an diesem Geschwür sagte uns der zweite Tierarzt, da der Hund
aufgrund dessen nicht mehr viel frisst.

Unser ortsansässige Tierarzt meinte bei mehrmaligen Fragen das man es nur einschmieren und einbinden kann und ihm Spritzen und Tabletten geben muss.
Außerdem sagte er, dass der Hund dass amputieren des Schwanzes nicht überleben würde da er zu alt wäre.

Ein anderer Tierarzt in unserer Nähe, bei dem wir gestern waren, sagte dass wir den Schwanz auf jeden Fall amputieren lassen sollten, da es schon fast an Tierqulärei grenzt und der Hund auch deswegen so stark abgenommen hat.
Dieser Arzt hat unseren Hund auch abgehört und gesagt das mit seinem Herz usw. alles in Ordnung sei und er somit den Eingriff auch überstehen müsste, doch 100% konnte er uns das auch nicht versichern.

Ich wollte daher fragen wie Ihr dabei verfahren würdet und ob jemand schon mal so einen ähnlichen Fall hatte bzw. kennt.

Bilder kann ich bei Bedarf noch einfügen.


Mfg

Max
 
02.07.2011
#1
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Tayet

Tayet

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Hat der TA in den Knubbel gepickst um zu gucken ob es bösartig ist?
Wie lange frisst dein Hund nicht mehr so gut?

Also wenn es mein Hund wäre: Blutcheck vor der Narkose (besonders Nieren/Leberwerte). Röntgen Lunge in 3 Ebenen, um mögliche Metastasierung auszuschliessen. Ggf Ultraschal Bauchorgane ob da Metastasen sind. Wenn alles ok, dann OP.

Ich glaub nicht dass der Knubbel am Schwanz deinem Hunde den Appetit wegnimmt..
 
M

Max_18

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Danke für die schnelle Antwort.

Also es ist eine Geschwulst die schon so groß wie eine Faust ist.
Hinein getsochen hat er nicht, aber gesagt das man sieht, dass es bösartig ist weil es so wuchert.

Er hat keinen Blutcheck etc. gemacht und gesagt dass er es nicht ausschließen kann dass schon Metastasen vorhanden sind, er meinte das der Hund damit noch besser leben kann als mit dem Schwanz, der ihn auffrisst und sich warscheinlich schon auf die Hinterläufe ausbreitet.

Wir haben jetzt einen Termin zum amputieren für Montag ausgemacht.
Der TA hat gesagt er gibt ihm eine leichte Narkose und betäubt den Schwanz dafür noch extra.


Aber nochmal Danke für die Hilfe.
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
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Moment mal: Ihr lasst den Hund jetzt ohne Biopsie und Blutuntersuchung operieren? Versteh mich nicht falsch, bei der Größe würde ich die Amputation machen lassen, mögliche Methastasen hin oder her, aber doch nicht ohne die Blutwerte zu kennen, gerade bei einem älteren Hund.

Seien wir doch ehrlich, auf zwei Tage kommt es jetzt auch nicht mehr an, solange braucht ein Bluttest meist. Dann hat man Gewissheit, ob vielleicht etwas im Argen ist, was bei der Narkose zu bedenken wäre. Die Amputation kann man dann immernoch rechtzeitig machen, aber eben mit verschärften und präzisierten Vorsichtsmaßnahmen.

LG
 
Tayet

Tayet

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Blutcheck würde ich euch ans Herz legen! Wenn die Nierenwerte nicht gut sind, so kann man mit eine Narkose die noch schlimmer machen und den Hund bis in den Tod treiben!
Wir hatten mal ein Fall bei uns. Auch ein SH Mix. Tumor hat den Schwanzwirbel angefressen, der Hund konnte die Beine nicht bewegen und man musst ihn erlösen. Darf ich fragen wieso ihr 2 Jahre zu geguckt habt und die OP nicht früher gemacht habt?
 
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Max_18

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Danke für die Antworten, wir werden das morgen gleich nochmal mit dem Tierarzt abklären.
@Tayet: Wegen den zwei Jahren, wir waren am Anfang bei dem Tierarzt hier bei uns in der Stadt und dieser hat ihm immer Spritzen und Tabletten gegeben. Danach war es sogar eine zeitlang fast verheilt, dann fing es aber wieder an und unser Hund hat auch angefangen drann rumzubeißen. Wir haben es zwar gut eingwickelt aber über Nacht hat er es wieder runtergerissen, und seit ca. 6 Wochen explodiert es eben so stark, als wir dan nwieder bei dem Tierarzt waren sagte er das er von einer Amputation aufgrund des Alters abraten würde und wir es weiterhin einbinden sollen.
Da unser Hund aber dann immer mehr abgenommen hat, sind wir zu dem anderen Tierarzt der uns sagte das wir den Schwanz so schnell wie möglich entfernen sollten da es den Hund nur beeinträchtigt.
Morgen werden wir das mit dem Tierarzt nochmal besprechen, also sollten auf jeden Fall wir eine Blutprobe und Biopsie machen lassen?
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
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Die Blutprobe auf jeden Fall vor der OP machen lassen. Sie kann Aufschluss über möglicher Weise zusätzlich vorliegende Krankheiten, schwächen im Immunsystem, Infektionen oder tatsächlichen Krebsbefall geben. Diese Werte sind entscheidend, lässt man einen Hund in Narkose legen. Auch für die Nachbehandlung sowie eine mögliche Krebsdiagnose wäre das wichtig.

Die Biopsie ist eine andere Sache. Gemacht werden muss sie auf jeden Fall und hätte meiner Meinung nach auch schon vor zwei Jahren gemacht werden müssen, als das Geschwür auftrat. Da die OP nun bevorsteht, gibt es die Möglichkeit, das entfernte Geschwür zu biopsieren (unbedingt VOR der OP verlangen), anstatt es am Hund selbst zu machen. An der Amputation ändert der Befund meines Erachtens nach nichts, aber was die Folgebehandlung und Untersuchungen angeht. Nichts desto trotz würde ich den Hund nach der OP komplett auf weitere Geschwüre, Krebs und Methastasen testen lassen.

LG und alles Gute für Montag!
 
Tayet

Tayet

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ich würde auf jeden Fall Blut machen lassen. Und ich persönlich würde auch Organe abklären ob da was zu sehen ist. Dann würde ich kritisch überlegen ob ich eine OP mache.
 
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Max_18

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Hallo,

haben den Schwanz amputieren lassen, ist alles super gelaufen.
Wir warten jetzt noch auf die Werte vom Tierarzt zwecks Biopsie usw.
Hund geht es gut, ist viel besser drauf und frisst auch wieder mehr.

Danke nochmal für dieTipps.
 
Schattenseele

Schattenseele

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Wie gehts ihm denn inzwischen ?
Habt ihr schon die Biopsieergebnisse ?

LG
 
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