Gedankenspiele (Ausbildung/Haltung) Erfahrungen?

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MidnightBlue

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Hallo zusammen,

ich möchte meine momentanen Gedankenspiele einmal in Worte fassen und hören was ihr dazu sagt (Überschrift ist mir einfach nix besseres eingefallen).

Ich bin fast 6 Jahre lang geritten und musste mit 13 leider krankheitsbedingt aufhören. Hatte damals auch 2 Jahre lang ein Pflegepferd mit dem ich diverse Reitabzeichen gemacht habe. Mein Traum war immer das Geländereiten, was in meiner damaligen Reitschule leider sehr selten vorkam und meist nur in der Halle geritten wurde. Auch auf dem Außenplatz durften wir so gut wie nie. Als ich damals wegen meinem Knie aufhören musste brach für mich eine Welt zusammen und ich konnte zwei bis drei Jahre kein Pferd ansehen. Irgendwann wurde es mit meinem Knie besser und ich durfte von ärztlicher Seite wieder anfangen. Damals war ich um die 16, 17 und war gerade im zweiten Ausbildungsjahr. Habe mir in verschiedenen Reitstellen immer mal wieder ein paar Stunden Unterricht genommen, aber so richtig gefallen hat es mir nie. Entweder lag es am Reitlehrer, am Geld oder an dem Verhalten der anderen Mädls. Musste immer wieder die Erfahrung machen, dass man ohne eigenes Pferd „nix wert ist“. Daraufhin habe ich irgendwann aufgehört und wollte mit dem Thema „Reiten“ komplett abschließen.

Bis vor ein paar Monaten hat dies auch gut geklappt. Mittlerweile wünsche ich mir wieder nichts mehr als ein Pferd. Dieser Wunsch ist momentan (die nächsten Jahre) nicht zu erfüllen, aber…

Ich bin vor einem halben Jahr zu meinen Großeltern gezogen. Diese wohnen sehr ländlich und hatten früher auch einen Bauernhof mit einigen Nebengebäuden und noch diverse kleine Felder. Dort könnte man „ohne Probleme“ ein paar Pferde unterbringen. Ein Reitstall kommt mir nach den schlechten Erfahrungen die ich gemacht habe nicht in Frage.

Würde auch sehr gerne von dem englischen Reitstil auf Western umsteigen (wäre für meine Krankheit angeblich auch besser). Mir ist klar, dass ich um dies zu lernen wohl oder übel wieder eine Reitschule besuchen oder an einen (mehreren) mehrwöchigen Reitkurs(en) teilnehmen muss. Nur Theorie geht eben nicht.

Da ich durch diese ganzen Reitschulen viel schlechte Erfahrung mit „Schulpferden“ gemacht habe, habe ich überlegt (ja ich bin verrückt) mir ein 2/3 Jahre altes Pferd zu holen und dieses selbst auszubilden. Ganz ohne Fremde Hilfe wird es nicht funktionieren, dessen bin ich mir auch bewusst. Auch wird es die nächsten Jahre noch ein Traum bleiben, aber ich würde jetzt schon gerne wissen was ihr von so etwas haltet. Vielleicht hat ja die eine oder andere von euch bereits ein Pferd selbst ausgebildet und kann mir ein bisschen davon berichten (Zeitaufwand, Kosten, Probleme, hilfreiche Lektüre bzw. Internetseiten.) und ja, mir ist bewusst, dass das kein Zuckerschlecken ist und ich meine ganze Freizeit und jede menge Geld „investieren“ muss.

Außerdem wollte ich fragen ob vielleicht jemand einmal einen Westernreitkurs gemacht hat und was an Kosten und Zeitaufwand auf mich zukommt?

Liebe Grüße
Christina
 
07.07.2011
#1
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Bec

Bec

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Hey,
also das mit "ohne Pferd ist man nichts wert" kann ich nur voll bestätigen. In meiner ehem. Reitschule gibt es mehrere Mounted Games Mannschaften und alle hatten natürlich ihr eigenes Pferd oder eine Rb und alle haben sich unglaublich toll gefühlt. Und du auf deinem Schulpferd warst ja das allerletzte ;)
Mir hat das nie viel ausgemacht, immerhin wollte ich einfach nur Spaß am Reiten haben. Habe dann aufgehört, weil ich eine RB gefunden hatte. In dem Privatstall war ich dann 1 Jahr und bin dann wieder in die Reitschule. Da hab ich dann nach ein paar Wochen wieder eine RB gefunden. Man wird dann auch von den anderen Pferdebesitzern (die halt nicht so super toll sind und so super toll reiten können und deren Pferde nicht so super toll ausgebildet sind und so (gut ausgebildet sind sie natürlich, aber die Mounted Games Pferde sind natürlich viiiiiiiel besser und hübscher und klüger und schneller! )) irgendwie anders behandelt.
Die meisten Reitschüler werden denke ich als "lästig" oder nervend empfunden. Vorallem in dem Stall gab es viele jüngere und da kamen natürlich immer die Eltern mit und die hatten noch das Baby im Korb dabei, welches dann während der Reitstunde angefangen hat zu schreien etc.. .

Sehr schade sowas, vorallem wenn einigen Menschen durch so ein Verhalten der Spaß am Reiten vergeht :( ich denke aber auch, dass jede Reitschule seine schlechten Seiten hat..bei der Reitschule hatte ich auch mal 1 Jahr eine Reitlehrerin...die hätte ich auf den Mond schießen können. Nur wegen ihr kann ich nicht ausreiten, weil ich da total Angst habe und auch mehr als verkrampft bin. Würde es gerne mal probieren, aber das richtige, ruhige, verlässlige Pferd habe ich noch nicht dafür gefunden.


Hattest du schon einmal eine Reitbeteiligung? Die meisten Besitzer wollen auch, dass man im Unterricht mit reitet. Ein Pferd selbst auszubilden ist echt harte Arbeit. In dem Privatstall (reite da jetzt wieder bzw hab da jetzt wieder eine RB) wird auch im Moment ein junges Pferd "selbst ausgebildet". Er ist 2 1/2 und wird halt noch nicht geritten (wobei die Besitzerin bis 2012 oder so eine Runde Schritt reiten möchte, aber das ist eine andere Geschichte), aber ich bin halt auch öfter dabei, wenn sie da ist.
Der Wallach hat öfter mal seinen eigenen Kopf, man muss total auf die Erziehung achten, darf das Pferd aber nicht überfordern, obwohl es auch nicht unterfordert sein darf (sonst fängt es an mist zu machen). Man darf auch nichts falsch machen, sonst könnte das Pferd "verdorben" sein.
Genau kenne ich mich damit nicht aus, aber ich persönlich würde mir eh eher ein älteres Pferd kaufen. Dann ist es vielleicht nicht 100%ig so, wie ich es haben will, aber daran kann man arbeiten. Und es kommt nicht mehr in die Flegelphase :) das hatte ich mit meiner ehem. RB. Die wurde mit Westernsattel & -trense geritten und hat auch teils entsprechende Hilfen bekommen (beim Anhalten Beine vorstrecken und so).
Er wurde auch erst relativ spät angeritten, weil er so viel gewachsen ist. Am Anfang ging noch alles gut, da lies er sich auch gut reiten. Dann hat er aus verschiedenen Gründen Verhaltensweisen an den Tag gelegt...das war unglaublich. Da hat einfach die Erziehung gefehlt. Er hat einen umgerannt (1,60 Hafi, massive Statur....), hat geschnappt wenn du ihn am Halfter führen wolltest, er hat total genervt und war super aufdringlich, er hat beim reiten gebuckelt und ist gestiegen etc. Das war echt gefährlich nachher. Dann hat er Rehe bekommen und 7-8 Monate später war es vorbei, da musste er dann eingeschläfert werden (was auch an falscher Fütterung lag etc).
Man muss echt so viel bei einem eigenen und vorallem bei einem jungen Pferd beachten.
Generell finde ich deine Idee gut. Du müsstest dir natürlich einen Trainer oder Bereiter "zu legen", der dir bei der Ausbildung hilft. Wie soll dein Pferd später ausgebildet sein? Nur im Gelände oder könnt ihr /kannst du bei deinen Großeltern auch einen Platz o.ä. abstecken?
Denkst du, dass du die nötige Erfahrung für das Ausbilden eines jungen Pferdes hast? Auch mit Bereiter oder mit falschen Trainer (oder wie auch immer) kann da eine Menge schief gehen... .
lg
 
MidnightBlue

MidnightBlue

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Hey,

genau so etwas habe ich gemeint ;-) Bin mir irgendwie immer schlechter vorgekommen als andere, obwohl ich teilweise schon viel mehr Reiterfahrung hatte. Dafür kann ich jetzt mit stolz behaupten, dass ich keine von den verwöhnten Gören bin die nach 1 Jahr Reitunterricht gleich ein (natürlich teures) eigenes Pferd/Pony bekommen hat. Ich habe zwei Jahre lang eine „Reitbeteiligung“ gehabt. Eigentlich war es nichts anderes als ein Reitschulpony der Reitlehrerin das man nur in Unterrichtsstunden reiten durfte.

Das so etwas nicht leicht ist, ist mir klar, möchte mir so was auch einmal richtig anschauen, also jemanden ein paar Monate beim „ausbilden“ zusehen. Beim Einreiten müsste ich sowieso auf jemanden zurückgreifen. So etwas traue ich mir alleine auf keinen Fall zu. Mir ginge es in erster Linie nicht darum das Pferd selbst einzureiten, sondern um das ganze drum herum. Also an das Führen gewöhnen, longieren und, und, und.

Natürlich ist das alles nur möglich wenn ich jemanden finde der mich von Anfang an unterstützt und mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Das wäre die Grundvoraussetzung. Einfach so ein Pferd hohlen, es auf die Wiese stellen und wenn’s nicht klappt abgeben, so ein Mensch bin ich nicht. Bevor ich nicht alles 100 Mal durchgekaut habe wird nichts entschieden.

Bei mir ist es nur wichtig (Krankheitsbedingt) dass das Tier bereits auf kleinste Hilfen reagieren muss. Kenne es eben von Reitschulen nicht anders dass man ein Pferd nicht ohne kräftigen Schenkeldruck oder Gerte (auf so etwas möchte ich verzichten) vorantreiben kann. Anders herum wäre ein unfreiwilliger Abstieg auch nicht sonderlich positiv.

Das mit deinem Pflegepferd tut mir leid. Musste einmal in einem Reitstall miterleben wie ein Pferd die Reitlehrerin mit seinem Kopf gegen die Gitterstäbe gedrückt hat. Nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde hat sie das Pferd (Reitschulbesitz -.-) vom Schlachter abholen lassen. Mehr schlimme Erfahrungen musste ich mit Pferden (gottseidank) nicht machen.

Das Abstecken eines Reitplatzes wäre kein Problem. Auch die Wiesen können wir ohne Probleme umzäunen. Ein Stall wäre leicht umgebaut bzw. wäre ein Offenstall angedacht.

Der Logischste Teil in meinem Kopf sagt mir natürlich auch „nimm dir ein altes bzw. erwachsenes, gut eingeritten Pferd dass keine Probleme macht.“ Aber wer macht schon das was einem der Kopf sagt? Außerdem würde ich eh erst abwarten ob sich jemand findet der seine Pferde (platz wäre für eine kleine Herde von 3-5 Tieren) bei uns unterstellt. Zwei Pferde, sind definitiv zu viel für mich ;-)

Bin auf jeden Fall sehr froh über deine ausführliche Antwort :) Ich glaube ich muss nur oft genug hören, „Nein! kein junges Pferd weil….“ Dann werde ich irgendwann schon zur Vernunft kommen ;-)
 
Bec

Bec

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Hey,
also ein gerittenes Pferd wäre natürlich eine Überlegung wert. Meine jetztige RB habe ich seit Mitte März und sie kannte mich ab April schon richtig und ist jetzt total "fixiert". Ich merke zB wie sie sich freut, wenn ich in den Stall komme und wie eifersüchtig sie gestern war, weil ich erst die andere Stute begrüßt hatte :roll:

Wie ist das denn mit der Krankheit und 'vom Pferd fallen' ? Ein junges Pferd erschreckt sich natürlich öfter und ist auch vorsichtiger. Und du kannst das Pech haben, dass es total abstumpft mit der Zeit und es nicht mehr auf feine Hilfen reagiert (passiert natürlich bei älteren Pferden auch, aber da kannst du das schon beim Probereiten abschätzen. Bei einem ganz Jungen weißt du ja nie, wie es später wird (wie der 2 1/2 Jährige bei uns. Der sieht aus wie 3 oder 4, ist auch total klein (1,35 ca)...das vorherige Pferd der Besitzerin war 1,54 und wurde auch mit Westernsattel geritten..das kann sie bei dem Kleinen wohl vergessen).

Das mit der Reitlehrerin und dem Pferd ist echt mies. Leider ist ja oft der Mensch selbst dran schuld, wenn ein Pferd (im Auge des Menschen) "bösartig" wird.
lg
 
Satori

Satori

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huhu!
also ich finde es total schön das du ein pferd haben möchtest und dazu noch platz hast wo es leben kann.
zu dem mit dem westernsattel. ich würde von meiner sicht aus sagen das es viel leichter ist vom englischen auf westernsattel umzusteigen als anders herum. ich hätte da garantiert probleme. ich reite seit 3 jahren im westernsattel und es ist viel angenehmer beim sitzen. zumal wenn du einen tagesausflug machst ist er bequemer. ich bin gut umgestiegen ohne probleme und ohne große hilfe.
im westernsattel bleibe ich im trab immer sitzen und geh nur ganz minimal in die steigbügel(10%). ist mir auch lieber falls ein pferd mal stolpern sollte( das passiert jessy immer mal). mir wurde gesagt das, wenn man im gelände ist, die gefahr dann höher ist des sturtzes. ob das so ist da teilen sich vll die meinungen.
ich habe ein schönes buch zur freien bodenarbeit. dazu gibt es eine dvd. den link poste ich in einer pn.

und nochmal wegen den weibern die auf den reiterhöfen bei euch waren. ich kann mir vorstellen dass das schwer ist und das es einen ziemlich fertig machen kann. eines sollte man nicht vergessen. man ist wegen den pferden da. schwer gerade für jugendliche, aber diese mädels sind auch nur in der pupertät. manche werden dann so arrogant aber das kann man nur ignorieren. ich war mal in einer situation wo meine banknachbarin und ich nachgeahmt wurden, und das von mädels in einem alter wo man das ni mehr erwartet. ich bin hin gegangen und hab meine meinung gesagt. damit rechneten die nicht und dann hatte ich meine ruhe. man muss seine worte vorher überlegen und gezeilt und sachlich erzählen. es ist einfach nur schade wenn sowas das reiten verdirbt. man muss dann stärke zeigen und nicht aufgeben. für einen traum sollte man alles versuchen. aber wie gesagt mir is das noch nie passiert, nur einer freundin die mir das immer erzählt hat. belehrt mich sonst gern eines besseren^^

lg sato
 
M

Machtnix

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Hohe Ziele - wenig Know How

Sorry, dass ich das so hart schreibe.
Dein Problem kann ich sehr gut nachvollziehen und habe in vielen Ställen erlebt, dass Schulpferdreiter oder Besitzer von Pferden, die in den günstigeren Boxen stehen ausgegrenzt werden. Zum Glück ist das dort wo ich eines unserer Pferde jetzt eingestallt habe, nicht so. So etwas ist aber die absolute Ausnahme und liegt an der Führung des Stalles.


Wenn ich aber mal zusammenfasse, was mir an deinem Beitrag auffällt ist folgendes:

Deine Erfahrungen im Umgang mit Pferden reduzieren sich auf 2 Jahre RB im Alter zwischen 7 und 13 Jahren. (Deine Reiterfahrung auf Schulpferden zähle ich hier nicht mit, da man hierbei keine wirkliche Beziehung zu dem Pferd aufbauen kann und nach sehr strengen Regeln arbeitet. Man hat beim Schulpferdreiten leider keinerlei Verantwortung)
Das Alter zwischen 7 und 13 Jahren ist nicht gerade das Alter, in dem man in Sachen Vernunft, Aufnahmefähigkeit, Verantwortung... groß belastbar ist - man ist ein Kind und verhält und lernt eben auch so.

Du hast 6-7 Jahre Reiterfahrung, von denen der Großteil auch im Kindesalter erworben wurde. Das verantwortungsvolle Training und der Unterricht von Kindern ist anders gestaltet als das von Erwachsenen. Praxisnahe Theorie wird eher wenig vermittelt, learning bei doing und Selbsterfahrung stehen im Mittelpunkt. Theoretische Erklärungen warum bestimmte Übungen in korrekter Ausführung wichtig sind, werden eher nicht gegeben. Kinder sind Freigeister und lernen durch gefühlte Erfahrung. Erwachsene hinterfragen und sind offen für erklärende Theorie, die man eben nicht nachlesen kann, sondern die sich aus der Situation ergibt.
Hinzu kommt, dass du in deiner für die Zukunft erwählten Reitweise keinerlei Erfahrungen hast. Junge Pferde erfordern schnelle und richtige Reaktionen, denn sie lernen permanent. Sie verziehen nicht, denn sie haben nicht gelernt, dass ein Reiter auch Fehler machen kann. Jeder Reiterfehler kann sich innerhalb kurzer Zeit manifestieren, denn er wird vom Pferd als Richtig anerkannt.

Du hast keine Erfahrung in Sachen Fütterung, Haltung, Erkrankung, Ausbildung...
Bücher gehen immer vom Gros der Pferde aus, sonst wäre jedes Buch meterdick.
Z.B. gilt als Faustregel, dass ein Pferd ca. 5kg Heu benötigt. Meine 1,47m große Quarterstute (Turnierpferd) benötigt jedoch 8-10kg Heu und sehr wenig (aber hochwertiges) Kraftfutter, zusätzlich eine magere Wiese. Ein Pferd ist ein Individuum und nicht nach Buch zu halten. Diese können nur ein Leitfaden sein.

Du hast keine Erfahrung in Ausbildung und Korrektur. Ein Jungpferd wäre trotz Unterricht, Beritt (ich gehe mal von den häufig obligatorischen 3 Monaten aus) und Kursbesuchen dazu verdammt, einen selber noch relativen Anfänger zu tragen.
Was das für die Dornfortsätze, die Schulter und die Rückenmuskulatur für ein Pferd bedeutet ist nicht schön. Es gibt leider sehr viele Pferde, die jung zu relativen Anfängern gekommen sind und nach Meinung der Besitzer auch gut laufen.
Wenn man sich die Pferde jedoch mal genau anschaut, ist jede Menge Ausgleichsmuskulatur und verkürzte Gänge zu finden.

Das heißt jetzt nicht, dass du deinen Traum nicht doch leben kannst. Ein Pferd kannst du sowieso nicht allein halten.
Ich würde dir folgende Konstellation empfehlen:
Ein älteres, gesundes und sicheres Lehrpferd so zwischen 15 und 20 Jahren -je älter, je besser, wenn gesund.
(Ich habe gerade so ein Pferd vermittelt, die Stute war 20 top in Form, sehr gut geritten -A Dressur sicher, viele L und M Lektionen, A-Springen noch immer sicher, Gelände ein Garant- und voll belastbar. Dieses Pferd wurde von unserem RL in gute Hände verschenkt).
Dazu dann ein Gesellschaftspferd oder Pony. Mit diesem Pferd sollte zu Mindest Bodenarbeit gemacht werden.
Nach 1-2 Jahren kannst du dir dann ein Jungpferd dazuholen. Je nach Platz erstmal mit einem Gesellschafter (Einstaller). Bis dahin hast du schonmal Erfahrungen gesammelt.

Verschiedene Verbände bieten Forenabende z.B. für Züchter und Pferdehalter (in Eigenregie) an. Besuche diese Abende informiere dich und such den Kontakt zu Züchtern. Wie bei allen Dingen, hat hier Jeder seine eigene Meinung. Such daher den Kontakt zu mehreren Leuten und bilde dir dann deine eigene Meinung.

 
MidnightBlue

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Erstmal zu Satos Antwort: das mit dem runterfallen könnte wirklich zum Problem werden, allerdings kann ich genau so gut von einem älteren Pferd fallen. Aber im Prinzip kann ich dir nur Recht geben, am besten wäre wohl ein (nicht zu großes) ruhiges und Geländeerprobtes Freizeitpferd.

Und zu Machtnix (finde es immer blöd jemanden ohne seinen Vornamen anreden zu müssen):
Ich bin dir keinesfalls böse für deine Kritik, habe ja eigentlich nur mit solchen, teilweise viel schärferen Antworten gerechnet. Wenn ich so teilweise an manche Antworten von mir auf diversen Amphibienseiten lese in denen ein „Anfänger“, der vielleicht vor zig Jahren mal nen Molch den er im Garten gefunden hat in nem Glas n paar Monate bis er eingegangen ist gehalten hat, sich als Experte bezeichnet und anderen total schwachsinnige Antworten gibt…. Da finde ich deine Antwort noch sher höflich. Dafür sind solche Seiten ja auch da. Wer eine Frage stellt muss die Antworten auch ertragen können. Aber zum Thema.

Das Alter zwischen 7 und 13 Jahren ist nicht gerade das Alter, in dem man in Sachen Vernunft, Aufnahmefähigkeit, Verantwortung... groß belastbar ist - man ist ein Kind und verhält und lernt eben auch so.
Würde ich jetzt nicht auf alle beziehen, wurde mit 9 Jahren chronisch Krank, da muss man schnell erwachsen werden. Wobei ich verstehe worauf du hinaus willst.

Deine Erfahrungen im Umgang mit Pferden reduzieren sich auf 2 Jahre RB im Alter zwischen 7 und 13 Jahren. (Deine Reiterfahrung auf Schulpferden zähle ich hier nicht mit, da man hierbei keine wirkliche Beziehung zu dem Pferd aufbauen kann und nach sehr strengen Regeln arbeitet. Man hat beim Schulpferdreiten leider keinerlei Verantwortung)
Damit hast du recht, genau das ist der Grund (klingt jetzt n bissel blöd) warum ich selbst weiß, dass es keine gute Idee ist. Meine Reitkenntnisse sind mittlerweile etwas bzw. ziemlich eingerostet, bzw. bestehen eigentlich nur noch auf das Theoretische (im Krankenhaus hat man viel Zeit zum lesen) ich würde tausend Tode sterben wenn ich ein Pferd durch falsches arbeiten „ruinieren“ würde. Ich kann jederzeit wieder rückfällig werden, würde heißen ich hätte niemand der mit dem Pferd arbeiten würde. Zum Reiten findet man immer jemanden, zum stundenlang rumführen, longieren usw. nicht.

Ich glaube ich könnte noch eine ganze Weile gründe aufzählen warum schon alleine die Haltung eines älteren Pferdes mich an meine Grenzen bringt bzw. alles unmöglich macht. Aber wo ein Wille da ein Weg. Ich habe gelernt, wenn man nur hart genug arbeitet und genügend Zeit investiert kann man alles erreichen. Nur leider habe ich das bisher immer auf mich bezogen. Deine Antworten machen ziemlich schnell klar, dass ich mich (natürlich war es mir vorher auch klar, aber irgendwie will man es nicht wahrhaben) mit einem Jungen Pferd sehr schnell übernehmen würde.

Das heißt jetzt nicht, dass du deinen Traum nicht doch leben kannst. Ein Pferd kannst du sowieso nicht allein halten.
Ich würde dir folgende Konstellation empfehlen:
Ein älteres, gesundes und sicheres Lehrpferd so zwischen 15 und 20 Jahren -je älter, je besser, wenn gesund.
(Ich habe gerade so ein Pferd vermittelt, die Stute war 20 top in Form, sehr gut geritten -A Dressur sicher, viele L und M Lektionen, A-Springen noch immer sicher, Gelände ein Garant- und voll belastbar. Dieses Pferd wurde von unserem RL in gute Hände verschenkt).
Dazu dann ein Gesellschaftspferd oder Pony. Mit diesem Pferd sollte zu Mindest Bodenarbeit gemacht werden.
Nach 1-2 Jahren kannst du dir dann ein Jungpferd dazuholen. Je nach Platz erstmal mit einem Gesellschafter (Einstaller). Bis dahin hast du schonmal Erfahrungen gesammelt
Zwei Pferde wären definitiv zu viel für mich. Daher hatte ich ja bzw. eigentlich kam die die von meinem Opa die zwei großen Wiesen direkt neben unserem Haus für Pferde zu nutzen, seit wir die Schafe nicht mehr haben steht sie leer. Die Idee, dass ich sobald sich jemand gefunden hat der zwei bis drei Pferde/Ponys bei uns unterstellt, selbst eines dazustellen könnte ist erst viel später gekommen.

Du hast keine Erfahrung in Sachen Fütterung, Haltung, Erkrankung, Ausbildung...
Bücher gehen immer vom Gros der Pferde aus, sonst wäre jedes Buch meterdick.
Z.B. gilt als Faustregel, dass ein Pferd ca. 5kg Heu benötigt. Meine 1,47m große Quarterstute (Turnierpferd) benötigt jedoch 8-10kg Heu und sehr wenig (aber hochwertiges) Kraftfutter, zusätzlich eine magere Wiese. Ein Pferd ist ein Individuum und nicht nach Buch zu halten. Diese können nur ein Leitfaden sein.
Zur Fütterung: mein Opa hat „früher“ selbst Pferde und könnte mir damit ziemlich unter die Arme greifen. Hoffe auch wir finden einen zuverlässigen erfahrenen Halter der seine Tiere bei uns unterbringt und mir noch einiges zeigen kann ;-) Wie gesagt, einfach ein Pferd holen und auf die Wiese stellen ist nichts für mich! Ein Landtierarzt wäre ganz in der nähe, ich bin es von meinen anderen Tieren gewöhnt als erstes nach einem speziellen Tierarzt in der Nähe zu suchen bevor ich sie mir wirklich Anschaffe.

Fazit: Wie bereits gedacht rät mir wirklich jeder von der (verrückten) Idee ab mir ein junges Pferd zu holen. Bin trotzdem froh diesen Thread erstellt zu haben, da ich jetzt viel besser einschätzen kann was wirklich auf mich zukommt und mit welchen Themen ich mich noch (viel)besser befassen muss. Werde mich erstmal erkundigen welche Reitställe in meiner Umgebung bzw. (Wochenkurse natürlich auch weiter weg) sich speziell mit dem Westernreiten befassen und mir alles von der Wiege an noch mal erklären und natürlich auch zeigen. Vielleicht findet sich ja dann auch irgendwann ein älteres, ruhiges und vorallem gesundes Pferd das erstmal mir das reiten beibringt. Wie gesagt, ich habe ja noch ein paar Jahre für alles Zeit.

Bin sehr froh über eure teilweise sehr ausführlichen Antworten und möchte mich noch mal bei euch dafür bedanken :)

Liebe Grüße
Christina
 
Bec

Bec

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Hey,
was mir gerade noch einfällt: Vielleicht findest du ja auch einen Hof, der Intensivreiturlaub anbietet...wo du 1 Woche wirkich das volle Programm hast mit Reiten, Theorie, Fütterung und so.
lg
 
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Machtnix

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https://www.tierforum.de/members/u34864-midnightblue.html@Midnight Blue
Erstmal danke, dass du mein Post nicht gleich in die Tonne gehauen hast.
Ich will dich auch absolut nicht angreifen, sondern dir eher helfen deinen Traum zu leben. Manchmal muss man eben Umwege machen und die Vernunft siegt über den ewigen Traum.

Aus deinen Antworten denke ich herauszulesen, dass du ein sehr entschlossener Mensch bist, der in der Lage ist sich ungeheuer lange etwas zu wünschen, was er wirklich will, der warten kann und hart darauf hin arbeiten kann.
Sicher hast du im Krankenhaus keine Wendy Heftchen gelesen.
Ich finde es sehr traurig, dass du so schnell 'erwachsen' werden musstest und dir viel kindlicher Blödsinn -den eben Kids mit Pferden in den Sinn kommt- entgangen ist.
Jetzt wirst du sicher davon auch profitieren.

Mit einem 2. Pferd meine ich nicht, dass dieses unbedingt dir gehören muss. Es kann selbstverständlich auch ein Pferd eines Einstallers sein. Als Einstaller sind da gute Freunde oder Verwandte sehr gut geeignet, da sie normalerweise eher Verständnis für -hoffentlich nie eintretende- krankheitsbedingte Ausfälle deinerseits haben werden.

Dein Großvater wird dir vielleicht nicht immer helfen können, da du mit einem Jungpferd auf ca. 20 Jahre vordenken musst.

Deinen Traum von einem Jungpferd musst du nicht begraben, denn ich denke, dass dieses wirklich dein absolut inniger Wunsch ist, den du auch mit einem älteren 'Ersatz' immer weiterträumen wirst.

Du solltest dir erst dann ein Pferd zulegen, wenn die Sache mit der Pferdegesellschaft erledigt ist. Ein Pferd kannst du leider nicht allein halten, egal wie alt das Pferd ist.

Wenn du also Stall und Gesellschaft geregelt hast und dir ein junges Pferd anschaffen möchtest, wäre die ganz wichtige Frage, die der Rasse.
Viele werden dir vermutlich zu einer Robustrasse (Haflinger, Norweger...) oder einem Traber raten.
Ich persönlich halte diese Rassen für deine Zwecke ungeeignet, da sie Arbeitstiere sind, die durch Fehler oder unregelmäßige Bewegung und Ausbildung schnell unrittig werden. Auch solltest du dir keine Rasse anschaffen, die zu Allergien oder Ekzemen neigt (kann auch erst einige Jahre nach Kauf auftreten), so viel regelmäßige Arbeitsleistung kannst du evtl. nicht bringen.
Ich halte einen Quarter oder Paint für ideal. Du solltest jedoch auf das Pedigree achten und ein Pferd wählen, das dem alten Rasseideal (Foundationtyp) entspricht.
Sie sind ungeheuer genügsam (wenig Kraftfutter, viel Raufutter und bei sehr guter Weide kann auch mal ein Tag ohne Kraftfutter bleiben -unsere Pferdeherde kommt manchmal im Sommer wenn sie Tag und Nacht draußen sind zum Füttern gar nicht rein, egal wie wir rufen.).
Sie behalten was sie gelernt haben und sind zuchtbedingt menschenbezogen und freundlich.
So ein Rassepferd muss nicht die Welt kosten - das ist ein Vorurteil. Ein kleiner Hobbyzüchter, der nicht für den Markt der oberen 10.000 züchtet, sondern alte (evtl. schon unmoderne) Linien züchtet, ein einfarbiger Paint (Solid Paint Bred früher Breeding Stock genannt) kosten als Fohlen nicht viel.

Du kannst eigentlich recht früh beginnen, dir ein Pferdchen auszusuchen, da du dieses dann kostengünstig in einer Aufzucht unterbringen kannst. Achte darauf, dass das Pferd nicht zu früh abgesetzt wurde und in einer Herde mit nicht nur ausschließlich Jungpferden aufwächst. Du kannst das Pferd dann dort besuchen, eine Beziehung aufbauen und mit ihm ein wenig spielen oder es nur ansehen und unendlich viele Fotos schießen :mrgreen:.
Diese Aufzuchtweiden müssen trotz sehr guter Versorgung nicht teuer sein, hier in der Nähe kenne ich mehrere Plätze, die zwischen 120 und 150€ kosten und wirklich erstklassig sind (wir bringen unsere Junghengste nach dem Absetzen mit ca. 1 Jahr dorthin, da wir aus Platzgründen keine Hengste aufziehen können).

Ist das Pferd dann zwischen 3 und 4 Jahren wirds für dich teuer. Du solltest dir einen guten Trainer suchen und das Pferd in Beritt geben. Es muss kein Vollberitt sein, du kannst z.B. 2x wöchentlich das Pferd mitreiten. Der Trainer muss gut gewählt sein, selbstverständlich auch kontrolliert werden, von dir eine klare Ansage haben was du willst und er darf vor allen Dingen nicht unter Zeitdruck gesetzt werden (leider teuer -lohnt sich aber). Du solltest hier grob 4-6 Monate veranschlagen und dem Trainer das auch sagen, häufig bekommt man Sonderkonditionen, wenn das Pferd länger als 3 Monate bleibt.
Nach dieser gründlichen Grundausbildung kannst du das Pferd dann zu dir holen. Bis dahin sollte der Stall, die Wiese und die Pferdegesellschaft geregelt sein.
Du kannst dann auf einem Jungpferd mit gut gesicherter Grundausbildung selber 1-2 Mal pro Woche Unterricht nehmen und dich ansonsten im Gelände mit ihm vergnügen. Es wird das Gelernte nicht vergessen.

Ich kenne bisher 3 Leute, die das so gemacht haben (nur eine hat das Pferd jedoch bei sich stehen, das Ausbildungssystem für das Freizeitpferd war jedoch gleich). Alle 3 Pferde (in dem Fall Quarter) sind ganz hervorragende Geländepferde, die ruhig mal 14 Tage nur auf der Wiese stehen können und auch in der Bahn richtig Spaß machen.


Überleg vielleicht mal, ob für dich so etwas möglich und akzeptabel wäre.
 
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