Der (wahrscheinlich) erste Tierarztbesuch

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Renner-Mama

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Hallo liebe Forengänger.

Nach inzwischen 3 Jahren mit meinen beiden Rennern muss ich denke ich zum ersten Mal zu einem außergewöhnlichen Tierarztbesuch. Meine Mäuse waren immer gesund und munter.

Nun habe ich gerade eben bei meiner Maus Gary eine Schwellung oder dergleichen entdeckt. Hinten rechts am Po, bzw an der Hüfte ist es sehr angeschwollen.
Ich habe nicht das Gefühl dass es ihm weh tut, er
isst und trinkt und läuft rum und ist an sich genau wie sonst. Nur dass er halt diese Beule am Po hat.

Aber da ich ein ziemlicher Schisser bin mache ich mir jetzt natürlich die ganze Zeit Gedanken. Habe mindestens schon 5 mal im Telefonbuch und Internet nachgeschaut ob meine Tierärztin am Samstag auch auf hat und solche Dinge. Gary hat außer der Reihe gerade einen Sonnenblumenkern bekommen (wo wie es Mütter mit ihren kranken Kindern tun ;-) ) und ich muss alle 10 Minuten ins Terrarium schauen, ob es ihm wirklich gut geht.

Mache ich mir zuviele Gedanken? Übertreibe ich? Sollte ich morgen zum Tierarzt oder sollte ich noch abwarten? Ich habe hier so viel von Tumoren und sowas gelesen, das macht mich echt kirre. Wie teuer wäre denn eine Op wenn es was schlimmes ist? Gott sei dank habe ich extra eine Spardose für sämtliche meiner Haustiere für Notfälle, und die musste bis jetzt noch kein einziges mal zum Einsatz kommen. Jetzt mache ich mir aber Gedanken dass es zu wenig sein könnte. Oh man, ich muss wirklich mal ein bisschen runter kommen.

Könnt ihr mir eure Erfahrungen mitteilen? Wie geht ihr mit sowas um?

LG
 
15.07.2011
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Guest

Alexandra (Tierärztin) hat einen Ratgeber über Degus geschrieben. Sie erklärt in diesem Ratgeber, was die aufgeweckten Hörnchen brauchen, um sich als Heimtiere wohl zu fühlen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
connye

connye

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wenn du dir nicht sicher bist, geh zum TA. wir können hier sowieso keine ferndiagnosen stellen, und wenn du zum TA gehst weiss du dann sicher was es ist. wenn renner älter sind, ist das risiko dass sie einen tumor bekommen durchaus höher.

ob eine OP notwendig ist und für deine maus in frage kommt, wird dann der TA entscheiden. allgemein kann man das nicht sagen, kommt halt immer auf die maus und die diagnose an... allerdings ist es so dass innere tumore eher schlechter operiert werden können als z.b. ein tumor an der duftdrüse. und je älter die maus desto grösser das risiko. am besten rufst du morgen gleich beim TA an und machst einen termin ab. ob du noch am WE hingehen sollst oder ob es reichen würde am montag musst du selber entscheiden... aber im zweifelsfall lieber sofort und einmal zu viel zum TA, bei so kleinen tieren kann es schnell zu spät sein.

ich drücke dir und deiner maus die daumen!
 
Laura

Laura

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Huhu,

jetzt erst mal wieder ganz ruhig. ;)
Du sagst ja, dein Mäuschen springt munter rum, frisst und trinkt und liegt nicht apathisch in der Ecke. Ich würde also mal davon ausgehen, dass er nicht gleich sofort stirbt.
Was mich bewegen würde, möglichst bald zum TA zu gehen ist, dass er vielleicht doch Schmerzen hat und es sich nicht anmerken lässt. Das ist ein natürliches Verhalten. Wer in der Natur als Schwächling auffällt, ist ganz schnell weg vom Fenster, deswegen verstecken die Kleinen ihre Leiden so lange wie möglich.

Eine OP kostet in der Regel zwischen 50€ und 80€, ich hatte bisher zwei Mause-OP's, die beide in dem Rahmen lagen.

Wenn du zum TA gehst, achte darauf, dass er Ahnung von Mäusen hat. Nicht jeder TA kann diese kleinen Tierchen behandeln. Frag vorher lieber mal nach, ob Erfahrungen mit Mäusen vorhanden sind. ;)
 
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matilda

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Genau. Schätze bitte ein, ob der Tierarzt, Ahnung von Rennern hat. Meine Rennmaus ist auch bald dran, mit einer Op. Sein Kiefer wird operiert, da dieser durch einen Sturtz verletzt wurde.
Ich habe auch schon Angst vor der Op-.- Bin mir aber sehr sicher bei diesen Arzt. Vorher war ich in einer Tierklinik und habe nur schlechte Erfahrung gemacht, deswegen habe ich gewechselt, manchmal ist auch sowas nötig.;)
 
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Renner-Mama

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So, da bin ich wieder mit meiner kleinen kranken Maus.
Ich muss sagen, die Tierärztin war sehr nett und hat auf mich den Eindruck gemacht dass sie Ahnung von Mäusen hat.
Der kleine Gary ist ihrer Meinung nach irgendwo runter gefallen und hat sich einen riesigen Bluterguss zugezogen. Sie hat ihn auf der Hand gehabt und die Stelle ein wenig untersucht, und er hatte auch Schmerzen beim Abtasten. Ich habe Tabletten bekommen die ich ihm schmackhaft machen muss.
Sie wollte diesen Bluterguss nicht öffnen, weil sie befürchtet dass Gary dann verbluten könnte, weil das Ding wirklich groß ist. Leider schränkt die Schwellung ihn ein bisschen beim Laufen ein, doch das müssen wir in Kauf nehmen.
Gut, eine schlechte Nachricht gibt es natürlich auch noch. Wenn diese Schwellung innerhalb der nächsten 6 Tage nicht ein wenig abnimmt unter diesen Tabletten, müssen wir befürchten dass ein großes Gefäß geplatzt ist und das lässt sich sehr schwer beheben.
Ich soll ein Auge auf ihn haben, ob der Bluterguss von alleine vielleicht aufgeht, wenn es dann Gewebewasser ist, ist es nicht schlimm, doch wenn es blutet müssen wir ihn erlösen.
Soweit, so gut. Sein Kollege, Pearl, putzt ihn ständig und "kümmert" sich auch gut um ihn :)

Ich bin guter Dinge, nur muss ich jetzt etwas finden, um Gary die riesigen Tabletten einzuflößen. Habt ihr da Tipps womit es am besten klappt, bzw wie?

LG
 
Bec

Bec

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Wie groß sind sie denn?

Vielleicht kannst du sie mit einem Brei aus Haferflocken oder diesem Babybrei mit Huhn oder was das ist "einschmieren" ?
Oder du lagerst sie zwischen Sonnenblumenkernen oder anderen Leckereien, damit die Tablette/n den Geruch annimmt.
lg
 
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matilda

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Oder zebröselst die Tablette in ein wenig Brei und bietest deiner Maus diesen mit einer Spritze an:)
 
Laura

Laura

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Mein erster Gedanke war, ob er sich vielleicht was gebrochen hat und es deswegen so angeschwollen ist. Falls es nicht bald besser wird, würde ich mal röntgen lassen.
 
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Renner-Mama

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Verdammt nochmal.... Habe gerade entdeckt, dass Gary blutet. Das Ding an seinem Bein ist nicht kleiner geworden, im Gegenteil, es wird größer... und es blutet jetzt....ich denke, ich werde Gary über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Ich werde nochmal ein paar Tierärzte anrufen und mir bei einem erfahrenen Mäusedoktor nochmal ne Meinung einholen ob wir irgendwie ums einschläfern rum kommen ohne dass Gary leiden muss. Aber was mache ich mit Pearl? Er kann doch nicht alleine bleiben und ist schon ziemlich alt, ich möchte ihn doch nicht vereinsamen lassen. Scheiße, mir kommen mal wieder die Tränen.

Tut mir leid für meine Wortwahl, bin durcheinander. Gut, ich gehe jetzt zum Tierarzt.

LG
 
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Chrissl

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Oh nein, tut mir leid für Gary und für Pearl natürlich auch :085:

Dann hoff ich jetzt einfach nur, das dein TA das vielleicht noch hinbekommt..
 
Laura

Laura

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Hallo,

wie steht es denn jetzt um Gary?
 
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Renner-Mama

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Hallo,

wieder etwas unklar. Gary hat nach der Meinung des Arztes einen Tumor im Bein. Er hat nicht auf den Drucktest reagiert, also hat er anscheinend keine Schmerzen. Die Schwellung war letzte Woche hart und schmerzhaft, inzwischen weich und schmerzlos. Er kann es nicht genau sagen, er hat sich Gary sehr lange angeschaut und hat mir dann erklärt, dass es manchmal auch ein Biss sein kann der sich entzündet, deswegen möchte er mich nicht verrückt machen und Gary einschläfern. Denn der hat sich wie eine junge Maus beim Tierarzt benommen. Auch sonst ist er ganz normal wie sonst auch. Ich soll ihn über das Wochenende beobachten und dann nochmal am Montag vorbei kommen damit wir nachmessen können ob die Schwellung größer wird. Er hat sich hinten am Hintern was aufgekratzt, deswegen hat er übrigens geblutet. Das ist aber schon wieder am heilen laut Tierazt. Wenn ich übers Wochenende merken sollte dass es ihm schlechter geht, soll ich natürlich wieder kommen.

LG
 
Laura

Laura

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Wenn es ein Tumor sein sollte, wäre der operabel? Dann könnte man die Geschichte vielleicht aus der Welt schaffen.
Ich wünsche euch viel Glück, dass ihr die Sache wieder in den Griff bekommt. ;)
 
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Der (wahrscheinlich) erste Tierarztbesuch