Bin mir so unsicher - Katzenbabys ja oder nein??

Diskutiere Bin mir so unsicher - Katzenbabys ja oder nein?? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Ich bin sehr tierlieb... in meiner Kindheit hatte ich so einige Katzen, die aber immer draußen waren und Streuner. Meine Eltern mögen Tiere nicht...
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Williana79

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Ich bin sehr tierlieb... in meiner Kindheit hatte ich so einige Katzen, die aber immer draußen waren und Streuner. Meine Eltern mögen Tiere nicht so sehr.

Inzwischen habe ich einen fast 5 jährigen Sohn mit dem ich allein in einer größeren
2 Raum Wohnung lebe. Früher hatte ich schon mal 2 Kaninchen... eins davon lebt noch, ist aber bei meinem EX, weil es draußen ein tolles Gehege hat und auch nicht mehr so
jung ist. Dem Ninchen möchte ich nun nicht mehr zumuten das er hier in meine 2 Raum Whg. muss und dann auch wieder in einen kleineren Käfig
ohne frische Luft.

Hab nun gedacht, wie wäre es sich ein Katzenbaby zu holen? Inzwischen hab ich auch soviel hier gelesen, das ich auch auf jedenfall 2 Kitten möchte. Denn ich bin berufstätig und möchte nicht das sich die Katze langweilt.

Jetzt hab ich mich die letzten Tage hier und da über das Thema Katzen belesen und
muss leider sagen das die Nachteile die so Katzen mitsich bringen überwiegen.
Ganz oft habe ich gelesen das Katzen doch nicht nur ins Klo pinkeln, sondern sonst wo hin, auch das mit dem Kratzen an Tapeten/Möbeln... selbst wenn ein Kratzbaum vorhanden ist. Auch das viele Katzen/Kater agressiv werden können, kratzen und beißen. Und auch das viele Katzen Nachts auf Hochtouren laufen. Bin froh das mein
Sohn nun endlich in dem Alter ist wo er die Nacht durchschläft. Ist doch doof wenn die Katzen tagsüber nur faul da liegen und schlafen und nachts über Tische und Bänke fliegen.

Ich weiss nun garnicht mehr wie ich handeln soll oder ob ichs doch lieber bleiben lassen soll. Weil eigentlich wollte ich Freude an zwei Katzen haben. Wollte ihnen beim spielen zu schauen.. und natürlich selbst mit ihnen spielen. Mit ihnen kuscheln und schmusen. Wollte das auch mein Sohn den Ümgang mit Tieren lernen kann. Natürlich weiss ich das Katzen machen was sie wollen... und für mich ist es auch okay, wenn sie mal nicht schmusen wollen und sich verkrümeln. Aber Chaos und nacher wohlmöglich noch Angst vor der eigenen Katzen bekommen, wollte ich eigentlich nicht.

Vielleicht steck ich da jetzt auch die Katze in eine Schublade, aber das was ich so die letzten Tage lesen konnte, lässt mich leider an meinem Vorhaben zweifeln... auch wenn ich immer noch Lust auf zwei Katzen habe... aber ich weiss nicht mehr was ich denken soll

LG Williana
 
16.07.2011
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Noel

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Hi,

nicht alle Katzen sind so.
In den Foren findet man eben meisten nur die negativen Seiten, weil die Leute Hilfe suchen.
Wenn du 2 Katzen aus dem Tierschutz oder Tierheim nimmst, dann kenne sie Katzenklo und sind soweit gut sozialisiert und dürfen nicht aggressiv sein oder beissen.
Kitten stellen viel Unsinn an, sie müssen erst noch lernen was sie dürfen und was nicht.

Aber vielleicht wäre ja auch 2 etwas ältere Katzen etwas für euch. So ab einem Jahr sind sie schon etwas ruhiger, immer noch verspielt aber meistens wissen sie sich zu benehmen.

Die meisten Katzen die nachts Radau machen, aggressiv werden oder nichts ins Katzenklo machen, sind gelangweilt, weil sie alleine sind, kamen zu früh von der Mama weg und haben eventuell auch ein gesundheitliches Problem.
Aber auch erwachsene Katzen stellen mal was an oder es geht mal was neben das Katzenklo.
 
Morastbiene

Morastbiene

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Grüß' dich und willkommen im Forum! :039:

Zuerst mal Lob an dich. Ich find's immer super, wenn sich jemand im Vorfeld informiert und sich Gedanken macht. :)

Grundsätzlich ist es natürlich so, dass gerade im Internet das Augenmerk vermehrt auf den Schattenseiten liegt. Entsprechend findet man ungleich mehr Themen und Berichte zu Katastrophen und Pechsträhnen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es schnell einseitig und "langweilig" wird, wenn man Loblieder darauf singt, dass momentan alles normal und super läuft. Darüber lässt sich viel schlechter schreiben, sofern man nicht in emotionale Liebeserklärungen verfällt, die ebenfalls schnell langweilig werden. Mit Bekannten unterhält man sich in der Regel ja auch seltener über ein Leben voller Sonnenschein als darüber, wie einem neulich die Lieblingskanne zerflogen ist oder die Marotten des Familienbesuchs genervt haben und so weiter. Das liegt wohl in der Natur des Menschen. ;)

Ich lese bei dir viele Zweifel, die natürlich teilweise ihre Berechtigung haben. Es gibt negative Seiten, selbstverständlich. Dessen sollte man sich bewusst sein, ohne sich verrückt zu machen. Alles hat zwei Seiten. Der entscheidende Punkt ist und bleibt eine reine Gewissensfrage, deren Beantwortung dir natürlich keiner abnehmen kann. Ich persönlich möchte unsere Damen nicht mehr missen. Es würde mir fehlen, an der Tür begrüßt zu werden, eine Nase ins Gesicht gedrückt zu bekommen, wenn ich mal traurig bin, oder von der Dame des Hauses angeschrien zu werden, wenn ich mich dem Kühlschrank oder den Resten des Abendessens nähere, ohne ihr Futter zu machen (ich Egoistenschwein, ich ;)) und es würde mir fehlen, in aller Herrgottsfrühe wach zu werden, weil sie vor mir sitzt und verlangt, dass ich rutsche...

Wenn man Tiere hält, muss man Abstriche machen. Es bedeutet zusätzliche Verantwortung und es wird immer Details geben, die einen unter Umständen stören oder nerven. Die Frage ist nur, ob und wie gut man damit leben kann.

Wenn du glaubst, du würdest damit dauerhaft nicht zurechtkommen, wenn du morgens um fünf im Bett stehst, weil irgendwas umgefallen ist, du keinen Pudding mehr allein essen darfst, keine zwei Stunden nach dem Staubsaugen schon wieder Streu zwischen den Zehen hast, eure Katzen in spe eventuell am makellosen Stoffbezug der Couch kratzen (unsere neuen Sofas kamen Anfang Mai und blieben nicht verschont), auf den Hochfloorteppich kotzen, weil Fliesen oder Laminat nicht geeignet scheinen, nachts durch die Hütte flitzen oder mal ein Pfützchen jenseits seines Bestimmungsortes landet, würde ich die Sache überdenken.
Erfahrungsgemäß sind es solche Kleinigkeiten, die das Fass zum Überlaufen bringen, wenn "das Gefühl" vorher schon nicht gut war. Dann wird der Tierarztbesuch lästig, weil der kleine Stinker schon wieder Durchfall hat oder der Futterkauf zur Schikane, weil die heissgeliebte Nassfuttermarke von heute auf morgen ignoriert wird und das Nervenkostümchen plötzlich sehr dünn, wenn man die Nacht nicht durchschlafen durfte. Das zählt natürlich erst recht für Krankheitsfälle, egal wer betroffen ist. Ich war heute mit unserer Prinzessin beim Tierarzt (Blasenproblem) und bin völlig erledigt. Zu früh aufgewacht angesichts des bevorstehenden TA-Besuchs, ich habe Kopfschmerzen, Bauchweh, muss noch staubsaugen, die Küche aufräumen, Gemüse schälen und später noch ein Medikament geben. - Aber es stört mich nicht. Vielleicht kennst du das von deinem Sohn. Mit Haustieren hast du quasi die Lightversion, die jedoch ebenfalls Zeit und Aufmerksamkeit fordert. Weil dein Sohn noch so jung ist, wird die Hauptverantwortung natürlich bei dir liegen.

Alternativ könntet ihr euch nach "älteren" Tieren umsehen, die aus der Kittenzeit/Pubertät schon heraus sind. Das bedeutet aber keine Garantie, dass es nie zu Problemen kommen könnte.
Lass' dir Zeit mit der Entscheidung und brich' nichts übers Knie. Es gibt leider mehr als genug Katzen, die ein Zuhause suchen, euch läuft also nichts weg. :001:
 
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