Tegenaria-Nachwuchs - wie füttern?

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bleibert

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Hallo!
Ich habe eine sehr schöne und große Tegenaria atrica im Spätherbst unter der Veranda gefunden, und halte sie nun in einem kleinen Terrarium. Nachdem ich sie schon auf Diät setzen wollte, weil sie immer praller und praller wurde, stellte ich eines morgens fest, dass sie ungewöhnlich aktiv war, und dabei war, eine Art "Teller" zu spinnen. Und eh' ich's mich versah, klebte plötzlich ein großer gallertartiger Tropfen aus lauter kleinen Eiern in der
Mitte - und sie war wieder schlank! Über diese Eierhalbkugel spann sie dann sorgfältig ebenfalls halbkugelförmig eine Decke, und dann wurde im zweiten Arbeitsgang der "Teller" um die Eier herumgewölbt, und das ganze wie ein Sack verzurrt. Abschließend wurde das komoplette Paket sorgfältig mit kleinen Erdstückchen verziert. Das war aber erst die halbe Miete: Ca. 10 Tage später war morgens plötzlich ein zweiter Kokon im Netz!

Und am 23.12. - genau 62 Tage später - ist die erste Brut geschlüpft und ca. 100 kleine Spinnchen krabbeln nun rum :)

Die "Alte" sitzt wie immer träge rum. Ich denke mal, die Kleinen haben noch ein gewisse Schonzeit, daher werden sie wohl nicht von ihrer Mutter gefressen, aber wie geht es weiter? Betreibt sie eine Art Brutpflege, und fütter ihre Kleinen? Oder müssen die sich selber ernähren? Was soll ich denen den bloß geben? Wie lange kann oder muss ich die zusammenlassen? Der Einfachehit halber werde ich wohl die Mutter rausfischen, und in ein neues Zuhause setzen, aber wann? Und was ist mit der zweiten Brut? Dann sind die ersten ja schon größer - fressen die dann die ganz jungen? Wie lange kann man denn so einen Haufen Jungtiere beisammenlassen, bevor die alle über einander herfallen? Ich möchte sie eigentlich nur ungern vor Ende März oder Anfang April aussetzen.

Viele Grüße,
Dennis.
 
25.12.2006
#1
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Guest

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Ricalein

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Ich verstehe nicht ganz warum du die Spinne nicht draußen gelassen hast, die hätte sich da super ein geeignetes Winterquatier suchen können. So wie ich das jetzt sehe hat die Spinne dadurch das du sie ins Warme geholt hast viel zu früh ihren Nachwuchs bekommen. Einen Gefallen hast du ihr damit nicht getan.
 
dogsoul88

dogsoul88

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Hallo Dennis!!!

Zuerst muss ich mal sagen, dass Ricalein vollkommen recht hat. Die Spinne hätte in ihrer natürlichen Umgebung bleiben müssen. Du hast dem Tierchen damit eigentlich keinen Gefallen getan.

Ich selbst bin auch kein großer Spinnenkenner und habe etwas gegoogelt um dir Antworten geben zu können, kann also nicht sagen, dass alles richtig ist:!:

Ich denke mal, die Kleinen haben noch ein gewisse Schonzeit, daher werden sie wohl nicht von ihrer Mutter gefressen, aber wie geht es weiter?
Ich würde erstmal den zweiten noch intakten Kokon aus dem Becken fischen und ihn in ein anderes Gefäß (leere Heimchendose) befördern.
Ich denke, dass es einfacher ist das Weibchen aus dem Terrarium zu fischen, als all de kleinen Spinnchen ;) , deshalb setzt du sie am besten auch in ein geeignetes Gefäß um.

Betreibt sie eine Art Brutpflege, und fütter ihre Kleinen?
Dazu konnte ich keine konkrete Antwort finden, aber ich denke, da das Muttertier von den kleinen getrennt wird, ist das nicht der Fall.

Logische Schlussfolgerung: JA

Probiere es mal mit Microheimchen.

Wie lange kann oder muss ich die zusammenlassen? Der Einfachehit halber werde ich wohl die Mutter rausfischen, und in ein neues Zuhause setzen, aber wann? Und was ist mit der zweiten Brut? Dann sind die ersten ja schon größer - fressen die dann die ganz jungen? Wie lange kann man denn so einen Haufen Jungtiere beisammenlassen, bevor die alle über einander herfallen?
Ich denke, dass sich das auch durch die anderen Antworten beantwortet.

Alles ist wie gesagt nicht mein eingenes Wissen, sondern nur ergoogelt, also kann ich auch nicht 100%ig Garantie auf meine Antworten geben!

LG
Linda
 
B

bleibert

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Hallo und Danke für die Antworten!

Die Frage, warum ich das getan habe, befremdet mich etwas, ist aber natürlich gerechtfertigt. Ich wollte sie als Haustier haben. Ist das eine Art Willkommensfrage, die hier jedem gestellt wird? Schließlich hat jeder Tierhalter ein Tier aus seiner natürlichen Umgebung herausgerissen (bzw. herausreißen lassen), und hält es nun in seinem Haushalt. Die einen kaufen die Viecher im Zoohandel, und ich fange eben eine Spinne im Garten. Wäre es moralisch vertretbarer, wenn ich eine Vogelspinne gekauft hätte?

Die Mutter hat nun ein neues Zuhause bekommen, und die lieben Kleinen habe ich im alten gelassen. Morgen werde ich mal schauen, ob ich Microheimchen oder Drosophilae (flugunfähig?) bekomme, hier in Karlsruhe gibt es einen guten und großen Terraristik-Händler. Den geschlossenen Kokon werde ich dann wohl auch in ein eigenes Gefäß umziehen.

Viele Grüße,
Dennis.
 
R

Ricalein

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Hallo Dennis
War nicht bös gemeint, und herzlich Willkommen. Ich hatte gar nicht darauf geachtet wie lang du hier im Forum bist und wieviel du gepostet hast.
Ich hatte deinen Post so verstanden, das du die Spinne zum Überwintern reingeholt hast weil sie sich noch nicht verkrochen hatte. Ich denke in diesem Zusammenhang kannst du meinen Post verstehen.
Es macht sicher keinen Unterschied wenn jemand Spinnen halten möchte ob es einheimische Arten sind oder von einem anderen Ort auf unserem Planeten, wenn es sich nicht gerade um geschützte und bedrohte Arten handelt.
Die Unterbringung sollte für alle Tiere artgerecht sein, was ich aber bei Spinnen nicht beurteilen kann.
 
B

bleibert

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Hallo Ricalein!

Ist schon in Ordnung, ich sehe das auch so in puncto artgerechter Haltung. Aus diesem Grund gehe ich auch nur äußerst selten in einen Zoo, weil dort genau das größtenteils nicht umgesetzt wird.

Bei den niederen Tieren (heißt das heute noch immer so?) kann man natürlich andere Maßstäbe ansetzen, als bei Säugetieren. Eine Spinne ist wohl eine ziemlich seelenlose Lebensform, getrieben von Reflexen. Trotdem käme es mir nie in den Sinne, ein solches Tier aus Spaß zu quälen oder zu töten.

Natürlich hat meine Tegenaria nun nicht mehr so ein großes Refugium, wie unter der Terasse, aber da die Tiere eigentlich recht standorttreu sind, fällt das wohl nicht so ins Gewicht. Jedenfalls hat sie ein warmes Plätzechen, und über einen Mangel an Nahrung kann sie sich bestimmt nicht beschweren.

Bei den jungen schätze ich die Überlebensquote in der freien Natur im mageren einstelligen Bereich ein, ich hoffe, dass ich das auch so hinbekomme.

Heute werde ich mich erst mal nach geeigneten Futtertieren umschauen.

Viele Grüße,
Dennis.
 
R

Ricalein

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In der Natur würden sich vermutlich die Vögel über den einen oder anderen Leckerbissen freuen.
 
Angeldust

Angeldust

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Huhu,

ich habe auch keine Ahnung von Spinnen, möchte aber doch meine Bedenken erwähnen.

Ich möchte sie eigentlich nur ungern vor Ende März oder Anfang April aussetzen.
Aus der Schneckenhaltung kenn ich es so das man (z.B.) nachgezogene Gartenbänderschnecken nicht aussetzt. Ganz einfach weil das erbgut nicht mehr so gut ist.
In der freien Natur wäen manche Eier nciht elbensfähig gewesen. Wie das halt so ist. Nur die stärksten Tiere kommen durch.

In einem Terrarium/Aquarium bekommt man jedoch meist alle Tiere durch, egal ob gut oder schlechtes Erbgut. Setzt du sie aus vererben sie dieses schlechte Erbgut auf nachfolgende Generationen usw.

Abgesehen davon weiß ich nicht ob im Terra/Aqua aufgezogene Tiere draußen lange überleben. Da ist das ja nicht ganz so leicht mit der nahrung und Pipapo... Wenn ich auch nicht der Spinnenfan bin, finde ich es doch inkorrekt dem Tier gegenüber es dann sich selbst zu überlassen.

Ich hoffe du verstehst meine Denkanstöße. Sind auch absolut nciht böse gemeint oder so. Desweiteren bin ich auch dagegen in der Natur aufgewachsene Tiere als Haustiere zu halten. Bei Kaninchen und anderen Kleintieren besteht immer noch ein kleiner unterschied.


Ach ja, und herzlich Willkommen ;)


Liebe Grüße
 
B

bleibert

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Aus der Schneckenhaltung kenn ich es so das man (z.B.) nachgezogene Gartenbänderschnecken nicht aussetzt. Ganz einfach weil das erbgut nicht mehr so gut ist.
In der freien Natur wäen manche Eier nciht elbensfähig gewesen. Wie das halt so ist. Nur die stärksten Tiere kommen durch.
Das ist ein interessanter Punkt. Aber was soll jetzt meine Konsequenz sein? Alle töten? Keine freilassen? Was ich bisher gelesen habe, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich viele Spinnen durchbringen werde. Auch Leute, die sich eine große Mühe geben, und jedes Jungtier einzeln halten, haben nur eine sehr kleine Erfolgsquote. Also gibt es da schon eine Selektion. Weiterhin lasse ich ja alle Tiere in einem (großen) Gefäß, und entlasse sie nicht im adulten Stdium in die Freiheit, sondern als Jugendliche, also kann da die Natur noch genügend selektieren.

Wenn ich auch nicht der Spinnenfan bin, finde ich es doch inkorrekt dem Tier gegenüber es dann sich selbst zu überlassen.
Da Spinnen ihre zum Überleben notwendigen Fähigkeiten definitiv nicht erlernen, sondern auf angeborene Reflexe zurückgreifen, sehe ich da überhaupt kein Problem. Es handelt sich hier ja nicht um einen Vogel oder ein Säugetier, das von seinen Eltern aufgepäppelt wird.

Bei Kaninchen und anderen Kleintieren besteht immer noch ein kleiner unterschied.
Ich würde sogar sagen, da besteht ein sehr großer Unterschied.

Viele Grüße,
Dennis.
 
A

Amalie

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Hallo bleibert :D

Die Frage, warum ich das getan habe, befremdet mich etwas, ist aber natürlich gerechtfertigt. Ich wollte sie als Haustier haben. Ist das eine Art Willkommensfrage, die hier jedem gestellt wird? Schließlich hat jeder Tierhalter ein Tier aus seiner natürlichen Umgebung herausgerissen (bzw. herausreißen lassen), und hält es nun in seinem Haushalt. Die einen kaufen die Viecher im Zoohandel, und ich fange eben eine Spinne im Garten. Wäre es moralisch vertretbarer, wenn ich eine Vogelspinne gekauft hätte?
Ja, ich will doch schwer hoffen, dass diese Frage wirklich jedem gestellt wird, der einfach mal so ein Tier aus der Natur entnimmt!
In diesem speziellen Fall (eine einzelne Hauswinkelspinne) will ich das ganze Problem nicht so hoch aufhängen, aber so, wie Du eingestellt bist, kann ich es nicht unwidersprochen stehen lassen.

Nahzu ausnahmslos alle in Gefangenschaft gehaltenen Tiere sind nicht der Natur entnommen, sondern stammen aus Nachzuchten. In den seltenen Fällen von Farmzuchten und Wildfängen, die in Gefangenschaft geraten, sind das IMMER strengstens kontrolliert entnommene Tiere. (Bezogen auf Anzahl und Ort der Entnahme, gemessen an der der jeweiligen natürlichen Population)

1. Die Entnahme von Tieren aus der Natur ist verboten, ist verboten und ist verboten!
2. Die Ansiedlung in Gefangenschaft geborener Tiere in die Natur ist verboten, ist verboten und ist verboten!


Dabei ist es völlig wurscht, ob es sich um ein Säugetier, einen Vogel, ein Reptil oder sonst was handelt. Deine Argumentation, dass Spinnen alle für ihr Überleben erforderlichen Eigenschaften genetisch mitbekommen und daher auch in Gefangenschaft geborene Exemplare gut ausgesetzt werden können, ohne zu leiden, stimmt. Das ist aber gar nicht das Problem bzw. der Grund des Verbots. Wäre es anders, wie z.B. bei einem Wellensittich, läge ein Fall von Tierquälerei vor. Das ist so oder so verboten, da wäre eine spezielle Regelung also gar nicht erforderlich ;)

Das Verbot der Naturentnahme und der Gefangenschaftsaussetzung hat ganz andere Gründe.
Die Entnahme offensichtliche. Es soll eben der jeweilige Bestand der Wildtiere und damit auch das ökologische Gleichgewicht der jeweiligen Biotope geschützt und erhalten werden.
Die Aussetzung ist verboten, weil in jedem noch so kleinen Biotop ein superempfindliches Gleichgewicht zwischen Jäger und Beute besteht, dass sich sehr schnell aufschaukelt und so zum Aussterben beider Arten führt.

Beispiel:
Kleines Bauerndörfchen mit 10 umliegenden feuchten Wiesen. Im Schnitt je 100 Frosch-, Kröten-, Eidechsen-, Ringelnatter-, Molch-, Spitzmaus-, Wühlmaus- und Maulwurf"pärchen" . . . von denen sich 2 Weißstorchpärchen ernähren.
Die Bestandszahlen schwanken wie bei jedem natürlichen Jäger-Beute-Verhältnis in einer gleichmäßigen gegenläufigen Parabel. Sind viele Beutetiere da, können viele Jungstörche ernährt werden, was zum ansteigen der Storchpopulation führt. Die erhöhte Storchpopulation dezimiert in den folgenden Jahren die Beutetiere, was zu einer geringeren Nachwuchsrate bei den Störchen führt. Das wiederum läßt darauffolgend mehr Beutetiere überleben . . . und so fort !!! Die Bestandsparabel der Beutetiere ist immer dann am höchsten, wenn die Bestandsparabel der Störche am niedrigsten ist und umgekehrt.
Im Frühling 2003, zum zufällig gerade niedrigsten Stand der Beutetiere und damit gleichzeitig höchsten Stand der Störche, setzt ein Züchter 5 Pärchen Frösche seiner Nachzuchten dort aus. Diese 10 Tiere und alle ihre diesjährigen Abkömmlinge werden von den Störchen gefressen bzw. an ihre Jungtiere verfüttert. Dadurch überlebt ein Jungstorch mehr, als natürlicherweise bei dem eigentlich niedrigen Beutetierbestand.
2004 ist der Bestand der Beutetiere leicht ansteigend gegenüber dem Vorjahr, aber immer noch niedrig. Allerdings frißt dieses Jahr ein Storch mehr als natürlicherweise.
2005 ist der Beutetierbestand durch den einen "überzähligen" Storch unter den natürlichen Tiefstbestand gefallen. Der "überzählige" Storch lebt noch.
2006 ist der Beutetierbestand so klein, dass die Störche kein einziges Jungtier mehr hochbekommen.
2007 verlassen die Störche das bisherige Brutgebiet, weil die Beutetiere dort verschwunden sind.
Dieses Beispiel, wie auch die Zeitangaben sind nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern durchaus realistisch. Lediglich die Zahlen von Beute und Jäger sind wild fabuliert.

Also bitte keine Naturentnahmen und auch keine Aussetzungen!


Gruß + Kuß
AmalieSchüppenstiel
 
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bleibert

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1. Die Entnahme von Tieren aus der Natur ist verboten, ist verboten und ist verboten!
2. Die Ansiedlung in Gefangenschaft geborener Tiere in die Natur ist verboten, ist verboten und ist verboten!
Und wo genau steht dieses Verbot niedergeschrieben?

Es mag prinzipiell sinnvoll sein, aber die Prinzipienreiterei, als solche besonders von den Deutschen kultiviert und geadelt, - vielleicht sogar erfunden? - ist prinzipiell abzulehnen ;-)

Spinnen wir Deinen Gedanken mal zu Ende: Die Tötung eines solchen Tieres ist ja wohl mit der Entnahme gleichzusetzen. Somit lässt sich eine lange Liste von verbotenen Dingen erstellen:

- Garten aufräumen
- über die Wiese laufen
- Möbel verschieben
- Auto fahren

Und was mache ich, wenn meine Katze (natürlich nicht der Natur entnommen, sondern aus Nachzucht) eine Tegenaria frißt? Auch verboten -> Katzen sind verboten.

Verbote regen nicht gerade zum Nachdenken an, sondern fördern den sturen Gehorsam und die Abwälzung von Verantwortung. Denn alles, was nicht verboten ist, ist ja erlaubt. Wenn sich jeder Bundesbürger eine Tegenaria fangen und halten würde, wären die positiven Effekte meiner Meinung nach deutlich höher, als die stupide Befolgung eines sehr fragwürdigen Verbotes.

Aber natürlich ist vorauseilender Gehorsam eine besonders deutsche Eigenschaft.;)

Viele Grüße,
Dennis.
 
A

Amalie

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In diesem speziellen Fall (eine einzelne Hauswinkelspinne) will ich das ganze Problem nicht so hoch aufhängen, . . .
Das mal zuallererst!
Die Tatsache, dass Du ganz offensichtlich die Erläuterung einer grundsätzlichen Problematik im Umgang mit unseren Mitgeschöpfen und mit der Natur als Prinzipienreiterei betrachtest, die Du auch noch persönlich zu nehmen scheinst, läßt doch tief blicken.
Ganz besonders nett, dass meine Prinzipienreiterei nach Deiner Meinung zwar prinzipiell sinnvoll, aber dennoch prinzipiell abzulehnen ist . . . *grööööööööööööööööööööhl*

Und wo genau steht dieses Verbot niedergeschrieben?
Bundesnaturschutzgesetz, Bundesartenschutzverordnung, Landschaftsschutzgesetz.
 
B

bleibert

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... die Du auch noch persönlich zu nehmen scheinst, läßt doch tief blicken.
Blicke nicht zu tief, denn Du liegst mit Deinen Schlußfolgerungen falsch. Das kommt davon, wenn man sich anmaßt, nach ein paar Sätzen gleich tief blicken zu wollen.

Ganz besonders nett, dass meine Prinzipienreiterei nach Deiner Meinung zwar prinzipiell sinnvoll, aber dennoch prinzipiell abzulehnen ist . . . *grööööööööööööööööööööhl*
Oh fein, Du hast meine kleine Ironie verstanden - oder doch nicht? Das lässt tief blicken! <-- ACHTUNG! Ironische Anmerkung!

Da ich über keine gespaltene Persönlichkeit verfüge, fehlt mir wohl die Grundlage, um mich mit Leuten wie Dir zu unterhalten.

Viel Spaß noch!
 
E

Entenlady

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Ich habe meine Tegenaria Atrica auch aus dem Garten geholt...
Genau genommen saß sie in einer Steckdose!!!
So friedlich, wie sie bei mir im Terrarium lebt, würde sie garantiert nicht in der Steckdose hocken!
Sie bekommt regelmäßig Futter, hat ein großes Terrarium, Kokons mit Eiern und ich respektiere sie.
:057:

Ich bin kein Mensch, der Regeln missachtet... Im Gegenteil: Das Terrarium ist etwa 3mal größer als dieser komische Kunststein mit Steckdosen!
Ich könnte ohne Beta nicht leben... Ich habe sie einfach lieb gewonnen! :049::054::049:
 
Thema:

Tegenaria-Nachwuchs - wie füttern?

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