Aufbauthread - Loulous Kastration!

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Loscampesinos

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Nächste Woche Freitag ist es soweit. Am 29.07.2011 muss ich meine kleine Maus um 8.00 Uhr in der Früh zur Kastration "abgeben". Ich könnte jetzt schon heulen beim Gedanken daran.

Wir haben einen super Tierarzt ausgesucht, der mir alles schön erklärt hat, der super lieb zu Loulou ist und den ich für sehr kompetent halte. Lou kriegt auch nur die Eierstöcke rausoperiert (Dazu steht einiges im Kastrationsthread). Das bedeutet die OP wird nicht so schwierig
sein und der Schnitt ist nur ganz klein.
Trotzdem hab ich Angst, dass was schief geht. Was, wenn sie aus der Narkose nicht mehr aufwacht? Was, wenn die Narkose nicht richtig wirkt und sie etwas mitkriegt?
Alleine, dass ich sie da lassen muss, bricht mir das Herz. :(

Ich kann sie erst um 16.00 Uhr wieder abholen gehen. Ich wette, das wird einer der Schlimmsten Tage meines Lebens. Eventuell darf ich ja bei ihr sein wenn sie einschläft und kommen, wenn sie wieder aufwacht?
Sonst ist sie nachher alleine in dieser Klinik und weiß nicht was mit ihr geschieht. Das finde ich ganz furchtbar.

Ich habe die ganze Zeit hin und her überlegt ob ich es wirklich machen soll. Klar, es steht in ihrem Vertrag, aber da würde man sicher eine "Lücke finden". Ich wäge die ganze Zeit Pro und Contra ab. Ich habe halt ziemlich Angst vor dieser OP und weiß einfach nicht genau ob es wirklich so sinnig ist. Außerdem will ich nicht, dass sie Schmerzen hat. :(

Und sie war im März läufig. Wir mussten mit der Kastra bis jetzt warten, weil der Mittelmeercheck noch gefehlt hat. Da Lou kerngesund ist können wir erst jetzt kastrieren. Nicht, dass sie vorher noch läufig wird...

Ich weiß, dass es schon einige Kastrationshthreads gibt, aber ich musste das jetzt einfach erzählen.
Ich kann jetzt schon kaum noch schlafen. :(
 
22.07.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Schattenseele

Schattenseele

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Hey du!
Ich kann dich gut verstehen.
Ich will Maxi wohl auch kastrieren lassen und der Gedanke daran.. Naja, den kennst du ja.
Schön das ihr einen guten TA gefunden habt, denn ich denke Vertrauen ist da ganz ganz ganz wichtig.
Die Gedanken kann man leider nicht abschalten und verdrängen wohl auch kaum bis gar nicht.
Ich finde es trotz der anderen Kastrationsthreads in Ordnung das du ihn eröffnet hast.
Und vielleicht hilft dir der Gedanke das wir "bei dir sind", das du hier schreiben kannst und nicht alleine bist.
Ich denk an euch und werde kräftig die Daumen drücken!
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

lass dich mal drücken und aufbauen *knuddl*
Mach dir mal keine Gedanken. Die Maus wird ja nicht in Narkose gelegt und dann achtet keiner mehr auf ihre Werte ;) Ein TA operiert ja zum Glück nie allein. Zum Einschlafen würde ich auf jeden Fall bleiben, beim Aufwachen würde ich nicht vermenschlichen. Sie kann von der Narkose so benebelt sein, dass sie eh keinen Plan von nichts hat. Die Tiere sind dann nicht selten so vollgedröhnt, dass sie nicht einmal ihre eigene Leute erkennen (hatte ich bei Hanna, erst nach Stunden hat sie mich erkannt). Manche TA verbeiten es sogar, weil die Menschen selber gerne Stress haben und es dann auf die Tiere projizieren.

Ich würde auf jeden Fall ein Handtuch mitgeben, was nach euch riecht, dann kann die Kleine darauf gelagert werden und ihr könnt sie dann auch besser nach Hause bringen. Der Anblick wird unter Umständen nicht ganz schön aussehen, aber es ist weniger schlimm als es aussieht! Sie wird benebelt sein, aber auch Schmerzmittel haben! Vielleicht hast du aber auch einen Schnuckihund, der auf dich wartet uns ganz aufgeregt mit dem Schwanz wedelt, wenn du kommst *lach*

Mach dir keine Sorgen um die Schmerzen. Hunde haben eine enorm hohe Schmerzgrenze und der Arzt wird euch wohl kaum mit ein paar Präparaten nach Hause gehen lassen.

Ich empfehle dir jetzt ungern meinen Blog zu Hannas Kastra, aber ich kann dir versichern, dass es bei Jerry das absolute Gegenteil war. Ich denke, es ist auch einfach schwieriger ganz kleine Hunde in Narkose zu legen.

Aber es wird ganz sicher alles gut :) Ich bin auch nach wie vor der Überzeugung, dass eine Kastra besser ist als die recht wahrscheinlichen Mammatumore im höheren Alter.
 
Loscampesinos

Loscampesinos

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Danke für eure lieben Kommentare!

Ich hoffe wir werden das irgendwie überstehen. Ich gehe sowieso davon aus, dass ich in der Klinik schon heulend da sitzen werde und mein Freund alles regeln muss. Ich weiß auch gar nicht ob das dann so gut für Loulou ist, aber ich mag sie nicht alleine da liegen lassen. Sie ist ja auch allgemein so ängstlich ...

Ich weiß wie es bei Henrys Kastration war, aber das ging alles so "flott" und ich denke, dass es bei Mädchen wesentlich schwieriger ist. :eusa_think:

Ich finde halt, dass solche OPs allgemein nicht so auf die leichte Schulter zu nehmen sind und umso schlimmer finde ich, dass ich das meiner Maus freiwillig antue.
Aber ich habe das auch schon 1000 mal besprochen. Es ist halt einfach nicht schön.

Das mit dem Handtuch ist aber eine gute Idee, das werde ich machen!

Bin auch am überlegen ob ich dann an besagtem Tag mit ihr auf der Couch schlafen soll, oder ob ich meinen Freund rausschmeißen soll und Lou und ich dann alleine im Bett schlafen sollen. Kann sie dann überhaupt ins Bett oder wäre es besser uns eine Matratze auf den Boden zu legen?

Jetzt wo der Tag immer näher rückt, krieg ich's echt mit der Angst zu tun. :/

Aber danke, eure Kommentare helfen mir da wirklich! :)
 
ida22

ida22

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Och Süße, ich kann Dich so gut verstehen ... *Dich mal ganz fest drück* :056: Ich hatte die gleichen Gedanken ... und nun ist bei uns alles rum (heute wurden bei Luna die Fäden gezogen ;)).

Aber es ist halb so schlimm, ehrlich.

Am besten bleibst Du bei der Maus, bis sie tief schläft. Bei uns wollte der TA auch, dass Luna erst dort wach wird und sie dann erst nach Haus kann. Die Kleine ist dort auch sicher gut aufgehoben und wird überwacht. Sollte in der Aufwachphase was sein - was sehr, sehr, seeeeehr unwahrscheinlich ist bei einem jungen und gesunden Hund - kann gleich reagiert werden. So wie ich Dich verstehe, habt Ihr einen guten TA, dem ihr beide auch vertraut - das finde ich enorm wichtig.

Luna hat sich einen Ast gefreut, als ich sie geholt habe - sie hat auch weder einen verunsicherten Eindruck gemacht noch sonst was. Zuhause habe ich sie dann in ihren Korb plaziert und dort hat sie ihren Rausch ausgeschlafen. Auch die erste Nacht war ganz ruhig - was hatte ich mir einen Kopf gemacht. Sie war einfach nur hundemüde ... ;)

Abends hat sie einmal Schaum gebrochen - ich nehme an, wegen dem leeren Magen.

Am nächsten Morgen war sie schon wieder ganz die Alte - ganz ehrlich. Man hat ihr überhaupt gar nichts angemerkt. Sie hatte weder Schmerzen noch hat sie sich für die Wunde interessiert. Sie war am Tag der Op mit Schmerzmittel und Antibiothika vom TA versorg, für die nächsten Tage habe ich dann Tabletten mitbekommen. Ich hatte wirklich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass Luna Schmerzen hatte.

Bekommst sie so einen Body an? Das war mir wichtig und erspart dem Hund den Kragen.

Das unangenehmste ist eigentlich nur, dass sie 10 - 14 Tage nicht so aufdrehen soll und möglichst auch an der Leine bleiben muss (wegen der Naht). Das ist eben für so einen Wirbelwind nicht so schön - gerade weil sie Hugo eben auch immer zum Spielen im Garten auffordert ... :?

Ob Kastrieren richtig ist oder nicht, wer weiß das schon? Aber Du hast Dich gut informiert, Dir Gedanken gemacht und eine Entscheidung getroffen. Mir ging es ähnlich (wie Du sicher weißt); heute - eine Woche und einen Tag nach der Kastra - kann ich sagen, es war richtig. ;) Was die Zukunft bringt, weiß sowieso keiner.

Bei Luna wurden übrigens auch nur die Eierstöcke entfernt (bei so einem jungen Hund ist das eigentlich üblich). Die Naht ist ca. 7 cm lang.

Anbei mal eine Nahaufnahme [VERSTECK]CIMG0951.JPG[/VERSTECK]
Ich finde, es sieht überhaupt nicht schlimm aus ... Das rote wirkt nur auf dem Foto so, weil es wirklich eine Sehr-Nah-Aufnahme ist. Man muss eigentlich wirklich schon genau hingucken, damit man überhaupt noch was sieht.

Ihr schafft das - Daumen und Pfoten sind ganz fest gedrückt!

LG Ida
 
ida22

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Mit dem Schlafen hatte ich mir auch Gedanken gemacht. Ich habe die erste Nacht mit Luna im Fremdenzimmer auf einer Matraze geschlafen; eigentlich um zu verhindern, dass sie ins Bett springt und auch wegen der Treppen, die sie ins Schlafzimmer hoch laufen müßte.

Am nächsten Tag ist sie aber schon wieder hoch aufs Sofa und natürlich auch ins Bett gehüpft ...
 
Loscampesinos

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Danke schön Ida für den hilfreichen, ausführlichen Bericht!

Ich hab's bei der kleinen Luna ja auch mitgekriegt und freu mich für euch, dass alles so super funktioniert hat. Ich hoffe ich kann das nachher bei Loulou auch hier rein schreiben! :)

Ok, ich werde also aufjedenfall fragen ob ich bei ihr bleiben kann bis sie schläft, ich werde ein Handtuch mitnehmen, das nach uns riecht und ich werde uns ein kleines Lager mit Matratze im Wohnzimmer aufbauen. Loulou bleibt zwar eigentlich im Bett liegen, wenn sie da mal liegt, aber sicher ist sicher. Außerdem kann ich dann die ganze Zeit bei ihr bleiben und auch mal Fernsehen oder so.

Ich sage mir auch immer, dass eine Kastration ein Routineeingriff ist. Außerdem sind wir in einer sehr schönen, kleinen Klinik, wo neben dem super netten und kompetenten Chefarzt auch noch viele nette Helferinnen und Helfer rumlaufen.
Als wir da waren zum Mittelmeercheck und zur Komplettuntersuchung waren die auch schon alle sehr nett. (Er war ja ganz begeistert von Loulou!)
Es ist natürlich beruhigender, aber komplett kann die Angst ja so oder so nicht verschwinden.

Im Bezug auf den Body werd ich Montag direkt mal anrufen. Das hatte ich in meiner Planung komplett vergessen! Weil diesen nervigen Kragen soll Loulou nicht kriegen. Der wird sie sicherlich stören und so wie ich meine Maus kenne, wird sie den auch erstmal gruselig finden. ;)

Danke für eure lieben Worte und virtuellen Umarmungen! Mir geht es schon besser! :) In einer Woche um diese Uhrzeit haben wir es schon geschafft und werden hoffentlich gemeinsam und ohne Wehweh im Wohnzimmer schlummern!
 
Pewee

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Sonst kauf ihr am Montag während sie operiert wird einfach einen Kinderbody, die funktionieren genauso gut, falls der TA keinen hat.

Bei Hanna hat man übrigens fast gar nichts von den Fäden und Wunden gesehen, weil sie dieses lustige Silberspray bekam. Ich habe die ersten Nächte mir ihr im Wohnzimmer auf einer Matraze geschlafen und musste selbst da aufpassen, dass sie nicht runterplumst *lach*
 
Loscampesinos

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Morgen ist es soweit und mir geht's gar nich gut. Ich überlege nämlich andauernd ob es morgen eventuell doch noch nicht so weit sein sollte.

Ich habe so ein ungutes Gefühl dabei Loulou da morgen hinzubringen. Sie ist jetzt so gesund, so munter, so froh und eigentlich ist eine OP total unnötig. :/
Ich meine, ich lasse da einen gesunden Hund aufschneiden.

Dabei habe ich gar keine Probleme damit wenn sie läufig ist. Ich passe auf sie auf wie eine 1 und die paar Blutflecktröpfchen die sie da verliert sind auch nicht weiter schlimm.
Nachher hab ich sie kastriert und dann kriegt sie in ein paar Jahren Lungenkrebs oder so.
Ist es wirklich so gut, so in die Natur einzugreifen?
Ich habe auch Katzen, bei denen kann ich die Gründe warum eine Kastration von Nöten ist nachvollziehen, aber bei einem (meinem) Hund? :(

Kann man die Eierstöcke auch nach der zweiten Läufigkeit noch rausnehmen lassen? Also "nur" die Eierstöcke? Eventuell würde ich sie noch ein zweites mal läufig werden und erst dann kastrieren lassen (oder eben nicht).

Nachher war der Mittelmeercheck doch zu ungenau und die Leishmaniose bricht aus, weil ich sie kastrieren lassen habe.
Ich habe mir immer gesagt "Du musst es machen, es steht in ihrem Vertrag." Aber da gäbe es bestimmt Möglichkeiten und andere Auswege.

Ohje, mein Herz! :/
 
ida22

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Hi Linda *Dich mal ganz fest drück, wenn Du magst*,

diese Gedanken kommen mir so bekannt vor ... ehrlich.

Keiner kann und wird Dir die Entscheidung abnehmen. Es kann was schief gehen, Du kannst sie auch später noch kastrieren lassen, die Kastrationsvorgabe aus dem Vertrag ist nicht wirklich rechtskräftig und es gibt Mittel und Wege (sogar Musterschreiben), wie man da raus kommt ... Der Tag morgen wird sicher nicht der schönste werden.

Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Lou irgendwas dabei passiert, ist wirklich sehr gering, die Risiken, die bestehen, je später Du es machen läßt oder gar nicht machen läßt, kennst Du. Hundert andere schlimme Dinge könnten morgen oder übermorgen auch passieren ... keiner kann in die Zukunft schauen, man kann höchstens Risiken minimieren.

Ich habe wirklich auch einen Tag vor der Op arge Zweifel bekommen ;) - und kann nur sagen, dass ich es wirklich nicht bereut habe. Bei meiner Maus sind es jetzt zwei Wochen her und das Schlimmste war, sie an der Leine zu lassen und das Toben mit Hugo im Garten zu unterbinden ...

Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir für morgen viel Kraft, gute Nerven und Euch beiden alles Glück dieser Welt!

LG Ida
 
Loscampesinos

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Ok, ich habe heute beim Arzt angerufen. Wir haben die Kastration auf nächste Woche verschoben und ich habe morgen einen extra Gesprächstermin.
Er meinte, dass ich morgen kommen und in Ruhe mit ihm darüber reden soll. Ich soll mich nicht so verrückt machen und bevor ich mir nicht sicher bin, soll ich lieber noch abwarten.

Mir geht's jetzt aber um einiges besser und ich hoffe dass sich meine Entscheidung (egal welche es sein sollte) durch den Besuch morgen festigt.

Ich kann diese Entscheidung nicht einfach so treffen. Ich hoffe das Gespräch morgen hilft. :?

Oh Mann, das war ein Tag heute...
 
Loscampesinos

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So, war jetzt beim Arzt und der hat mir eigentlich "das Übliche" erzählt. Kastration, weil niedrigere Chancen an Gesäugekrebs zu erkranken, keine Gebährmutterenzündungen usw.

Letzendlich müsste ich es aber selbst wissen.

Aaaah... :/

Ich gebe mir jetzt noch dieses Wochenende zum Überlegen Zeit und dann sollte die Entscheidung wirklich fallen.
 
Morastbiene

Morastbiene

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Ach du je, da ist aber jemand aufgeregt... *Linda ein beruhigendes Getränk nach Wahl zuschiebt* Entspann' dich erst mal, Liebes. ;)

Ich kann total verstehen, dass du dir unsicher bist. Wer schleift seinen Liebling schon gerne zum Tierarzt und besonders auf den OP-Tisch, wenn es nicht akut ist?
Worum ich dich aber auf jeden Fall bitten möchte - Mach' dich nicht wahnsinnig mit "Was, wenn...?!" Szenarios. Das sind alles Dinge, die du unmöglich wissen oder planen kannst, selbst wenn du es gerne würdest. Ich weiß, wovon ich spreche, ich schiebe nämlich im Geiste gerne hundert Eventualitäten vor, wenn ich mich aus einem unbequemen Umstand herauswinden möchte. "Termin beim Zahnarzt machen. Aber das Wetter ist so schlecht. Lieber morgen... (Gewissen: Du weißt, du musst!)... Ach, jetzt sind wir eh schon vorbei." ;)

Angenommen, rein hypothetisch, bei Lou wären tatsächlich Leishmanien vorhanden, würdest du das Problem nicht dadurch lösen, eine Burgmauer aus Watte um sie herum zu bauen. Würden sie nicht durch den Stress der Kastration ausbrechen, dann vielleicht durch die Behandlung, wenn sie sich (hoffentlich nicht!) in sieben Monaten eine Scherbe in die Pfote tritt, die chirurgisch entfernt werden muss oder oder oder... Das sind Eventualitäten im Leben, denen man nur begegnen kann. Aber heraufbeschwören sollte man sie nicht, damit macht man sich schlimmstenfalls nur unglücklich. Was meinst du, wie ich am Rad drehen würde, machte ich mir tagtäglich Gedanken darum, ob unsere Katzen Träger von Coronaviren sind, die mutieren könnten. Du verstehst, worauf ich hinaus will und ich bin sicher, du weißt es selbst. :001:

Ich finde es gut, dass du dich kritisch mit dem Thema auseiandersetzt. Wie ida schon geschrieben hat, abnehmen kann dir die Entscheidung leider niemand.
Aber ich bin sicher, du wirst das Richtige tun, wenn du das Thema vernünftig angehst und dich darauf konzentrierst, was auf lange Sicht das Beste für deine Maus wäre. :045:
Ich schick' dir eine Portion Kraft und kühlen Kopf... Salat! :mrgreen:
 
Lexxie

Lexxie

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Lass dir Zeit wenn du zur Ruhe kommst wirst du schon die richtige Entscheidung treffen. :) Bei Sam ging es mir genauso und da war es nur ein Schnitt aussen.Wenn die Zeit gekommen ist muss ich bei meiner Lütten auch überlegen was die richtige Entscheidung ist.
Ab wann ist eigentlich das richtige Alter dafür?Vor der ersten Läufigkeit oder danach?

Ich drück dir die Daumen.
 
Schattenseele

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Ach Losca.
Ich möchte mich MoBie anschließen.
Wenn du in Ruhe darüber nachdenkst wirst du sicher die richtige Entscheidung treffen.
Ich kann mir vorstellen wie das Gefühl ist.
Ich habe zwar einen Rüden, dennoch denke ich auch über eine Kastration nach.
Ich weiß von der OP her kann man das nicht vergleichen, aber dennoch würde ich auch einen gesunden Maxi zur OP schleppen. :/
Doch ich denke dann daran, was sich positiv für den Hund verändert.
Das beruhigt mich schon ziemlich.
Ich wünsche dir sehr das du deine Gedanken ordnen kannst und zu einem Entschluss kommst- ganz gleich, wie der ausschaut.
Dafür wünsche auch ich dir viel Kraft und Ruhe!!
Du kriegst das hin, da bin ich mir sicher!!

LG
 
Loscampesinos

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Danke für eure Lieben Worte! :)

Mein Probelm ist auch, dass ich aus Angst um meinen Hund oder aus Angst vor dieser OP das falsche tue. Meine Eltern und mein Freund meinen ich soll sie nicht operieren lassen. Ich weiß es immer noch nich...

Da ich ja bis Montag Zeit habe zu überlegen (prinzipiell auch noch länger, aber wenn ich sie kastriere, dann VOR der zweiten Läufigkeit), mache ich mir jetzt erstmal keinen Druck mehr und höre was mein Bauch/Kopf/Herz zu sagen hat.

Ich hätte nie gedacht, dass mir das sooo schwer fällt. Die ganze Zeit dachte ich ja ich müsse das tun, weil es so in ihrem Vertrag steht. Erst jetzt, so kurz vor knapp, kommen mir die Gedanken einfach auf den Vertrag zu pusten und es eben nicht zu tun.
(Ich frage mich auch als wie die das prüfen wollen? :eusa_think: Ob da in 2 Jahren noch jemand danach fragt? Ich meine, eigentlich muss ich ein Schreiben schicken, aber ob das auffällt wenn ich's nicht tue?)

Aber ich danke euch wirklich für eure netten und aufbauenden Kommentare. Ich denke viele würden mich für "bekloppt" erklären, es geht ja "nur" um eine Kastration. Mir werden die Ausmaße aber erst in letzter Zeit bewusst und ich finde es ist eine wichtige Entscheidung.

[VERSTECK]Ich weiß, der Vergleich hinkt jetzt enorm, aber ich denke mir als, dass man bei einem Menschen ja auch nicht vorsichtshalber die Gebährmutter rausnimmt, weil es sonst zu Krebs und Entzündungen kommen kann. (Versteht das bitte nicht falsch, aber meine Gedanken machen im Moment was sie wollen!)[/VERSTECK]

Zu meiner Beruhigung habe ich Loulou heute ein neues Geschirr gekauft. Noch hat sie Angst davor, aber das kriegen wir schon hin. ;D
 
Schattenseele

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Warum sollte sie denn laut Vertrag überhaupt kastriert werden?
Geht es da um die Vermeidung von Welpen?
Vielleicht könntest du ja auch mit den Betroffenen sprechen das du sie eben nicht
kastrieren lassen möchtest und eben deine Gründe?!


LG
 
Loscampesinos

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Ja, es geht um eine Vermeidung von Welpen in dem Vertrag. :/

Wir waren heute bei einer Pflegefamilie von Loulous Orga. Grund: Meine Schwester adoptiert eine Chihuahua-Pinscher-Mischlingsdame. :)
(1,5 kg schwer und 15 cm hoch... :shock:)

Für alle Interessierten, hier mit Erlaubnis ein Foto:
[VERSTECK]crispy2.jpg[/VERSTECK]

Naja, das eigentliche Problem war, das die Familie eine Leishmaniose-positive Hündin hatte. Mehrere Tests zeigten eigentlich, dass sie Leishmaniose negativ war... bis zur Kastration. :?
Nach ihrer Kastra hatte sie Pusteln gekriegt, die sich als Leishmanioseträger erwiesen. Tja... da waren alle meine Überlegungen mal wieder zu Nichte.

Ohje, ohje... es ist ein wirklich heikles Thema und ich hab das Gefühl, immer, wenn ich mich entschieden habe, kommt was anderes.
Positiv ist aber, dass ich mich nur noch halb so verrückt mache wie am Anfang, wenigstens etwas.
Die liebe Mobie hat ja recht: "Was wäre wenn" - Szenarios sind einfach falsch.
 
ida22

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Off-Topic
Was ist das für eine süße kleine Motte??? :shock: Die ist ja herzig ... Gibt das Loulous neue Hundefreundin???


Das ist natürlich eine blöde Situation mit der Hündin dieser Familie. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sowas vorkommt :eusa_think:

Ich drücke jedenfalls weiterhin die Daumen, dass Du eine Entscheidung triffst, bei der Du am Ende sicher bist, dass es richtig war.

LG Ida
 
Pewee

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Also ich bin ja, was Hündinnen angeht, schon Kastrabefürworter, deswegen bin ich vielleicht nicht so ganz neutral was das Thema angeht. Aber ich würde es eben so sehen: Wenn sie kastriert wird kann x,y, und z passieren. Wenn du sie nicht kastriert, kann sie dauerläufig werden, eine Entzündung bekommen, Tumore, Krebs und im dümmsten Fall trächtig werden. Klar, wir Menschen machen das auch nicht vorsorglich, das stimmt natürlich. Aber bei Hündinnen äußern sich Tumore ja gerne auch mal in einem Alter, wo eine Op eben nicht mehr so gut verkraftet wird.

Du siehst, egal, was du machst: Ein Risiko bleibt.

Jeden Tag, den du ins Auto steigst, kannst du einen Unfall haben. Du kannst in der Dusche ausrutschen, eine Mücke kann dich stechen und du bist auf einmal mit einer Krankheit infiziert, die nachhaltige Konsequenzen mit sich bringt.

Ich bitte dich nur: Entscheide nicht gegen eine Kastra aus Angst, dass irgendeine Krankheit ausbricht. Wie Mina schon sagte, kann sie sich vor ihrem eigenen Furz erschrecken und es bricht aus (du lachst, Jerry erschreckt sich immer vor seinem eigenen Hintern :108:). Auch eine nicht-Kastra kann nicht davor schützen. Alle anderen Argumente gegen die Kastra, die du bereits nanntest, wären sicherlich sinnvoller.

Du schaffst das *mal knuddl*
 
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