Wieso "muss" eine Katze unbedingt Freigänger werden?

Diskutiere Wieso "muss" eine Katze unbedingt Freigänger werden? im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; Diese Frage stelle ich mir gerade. Und NEIN! Dieses hier soll jetzt nicht der fünfundzwölfste Thread pro und contra Wohnungshaltung/Freigänger...
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Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Diese Frage stelle ich mir gerade.

Und NEIN! Dieses hier soll jetzt nicht der fünfundzwölfste Thread pro und contra Wohnungshaltung/Freigänger
werden. ;)

Aber ich habe gerade in einem anderen Forum gelesen, dass dort eine Katze, die es offenbar gar nicht will, unbedingt "nach Draussen" gewöhnt werden soll:?

Warum macht man das? Der Fragesteller dort vertrat die Auffassung, dass Katzen ALLE ihre Freiheit lieben und unbedingt raus MÜSSEN um glücklich zu sein.

Ich sehe das nicht so. Und Ihr?
 
22.07.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Dieser vermittelt jungen Katzen-Erstbesitzern die Basics der Katzenhaltung - ohne erhobenen Zeigefinger und mit witzigen Fotos. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
N

Noel

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Hi,

meine Katzen sind Freigänger. 2 Kater wollte unbedingt raus, der andere Kater hatte die Wahl und die Kätzin hat nur draußen gelebt bevor sie zu uns kam.

Ich denke, wenn die Umgebung stimmt und die Katze raus will ist das ok, wenn sie aber nicht raus will, dann sollte man sie auch nicht zwingen.
Ist das Gleiche, wie die Leute wo unbedingt wollen, dass ihre Freigänger kein Katzenklo benutzen.

Meine Katzen sind glücklich draußen, sind aber genauso zufrieden drinnen. Wenn sie nicht raus wollten, wäre das ok für mich.

Ich finde es schlimm, wenn Leute ihre Katzen zu etwas zwingen was sie gar nicht wollen.
 
Eibhear

Eibhear

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Vorweg: Ich finde es ebenso schlimm, wenn man sein Tier zu etwas zwingt, was es nicht will.

Allerdings vertrete ich auch die Ansicht, dass Katzen zumindest stundenweise nach draußen gehen sollten und das Argument "Ich hab Angst um sie" das schlechteste überhaupt ist. Allerdings gibt es (Wohn-)Situationen, die lassen das einfach nicht zu und dem Tier ist nicht geholfen, wenn man es an einer Großstadt-Hauptstraße rauslässt. Ich persönlich würde dann jedoch lieber auf die Katzenhaltung verzichten. Ich bin einfach der Meinung, dass Katzen sich draußen austoben sollten, Gras fressen, Klettern und Schmetterlingen hinterherjagen sollten und in der Form können sie das in der Wohnung definitiv nicht!
Ich persönlich würde auch mehrere Versuche starten meiner Katze die Natur schmackhaft zu machen, aber wenn sie nicht will, dann will sie nicht.

Ich frage mich allerdings wie die Dame die Katze zwingen will?
 
S

SusanneC

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Es gibt etliche Leute, die ihre Katzen morgens aus der Wohnung werfen und erst abends nach der Arbeit wieder rein lassen oder gar explizit nachts verbannen (wo man ja nun als Autofahrer kaum eine Katze sehen kann...) das finde ich eigentlich durchaus schlimmer als Wohnungskatzen schließlich kann es immer mal ein Gewitter geben, die Katze kann sich draußen verletzen oder einfach nicht wohl fühlen und deswegen den tag lieber drinnen verbringen.

Wer jetzt nur Wohnungshaltung bieten kann hat ja immer die Möglichkeit, Katzen zu nehmen die für Freilauf nicht in Frage kommen - Athaxiekatzen, panische Katzen die bei der ersten Autohupe auf den höchsten Baum klettern würden, ältere die nie freilauf hatten und den auch nie wollten, oder langhaarmixe, die bei Freigang mehr Kletten mit heim bringen als man absammeln kann.

Da gibt es wirklich genug Fälle, die durchaus gerne drinnen bleiben.
 
Mystica

Mystica

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Also ich hab ja nun auch zwei Wohnungskatzen, die beide die Freiheit nicht kennen.

Ich würde nun nicht sagen das sie hier drin unglücklich sind.... aber natürlich würde ich es auch schöner finden wenn sie raus könnten und ich denke nen tick toller wäre es schon für sie ;)
Nur weil sie es nicht kennen heisst es ja nicht gleich das es optimal ist...Wenn sie reden könnten und so da am Fesnter sitzen, die Vögel beobachten und ihre komisches gezeter dabei loslassen, find ich es manchmal schon traurig...denn sie würden mir sicher gern sagen, dass sie diese Vögel gern jagen würden =(

Im Moment kennen sie das Draußen eben nicht von daher kann man da wenigstens sagen das sie nichts vermissen... Denn was man nicht kennt, vermisst man nicht.

Allerdings finde ich es nicht okay wenn man seine Katzen nicht raus lässt nur weil man Angst hat.

Ehrlich gesagt wäre es mir hier auch zu gefährlich...von meiner Nachbarin wurden schon viele Katzen überfahren. Wohnen direkt an einer Hauptstraße.

Allerdings ist es bei uns eben im Mietvertrag nicht erlaubt. Und jetzt holta die polta umziehen geht eben nicht immer ;)

Auf der anderen Seite finde ich es auch nicht okay, dass man sich keine Katzen anschaffen sollte wenn man ihnen nicht die möglichkeit geben kann, sie raus zu lassen.
Es gibt eben viele Katzen die nie raus wollen, von sich aus. Will man die dann zwingen? Nein eben nicht! Also denke ich doch dass man da so nun auch nicht sagen kann.



Mein Freund und ich wollen hier auch in hoffentlich baldiger Zukunft hier ausziehen. Nicht nur wegen den Katzen, das hat auch andere Gründe. Wir werden da auf jedenfall darauf achten eine Wohnung zu nehmen in der die Katzen auch raus können und dort stelle ich es ihnen dann frei ob sie raus möchten.

Wenn nicht ist okay...wenn doch...dann noch besser... denn ich liebe es den Nachbars Katzen dabei zuzugucken wie sie Schmetterlinge jagen und sich durchs Gras welzen :mrgreen:
 
Eibhear

Eibhear

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Es gibt etliche Leute, die ihre Katzen morgens aus der Wohnung werfen und erst abends nach der Arbeit wieder rein lassen oder gar explizit nachts verbannen (wo man ja nun als Autofahrer kaum eine Katze sehen kann...) das finde ich eigentlich durchaus schlimmer als Wohnungskatzen schließlich kann es immer mal ein Gewitter geben, die Katze kann sich draußen verletzen oder einfach nicht wohl fühlen und deswegen den tag lieber drinnen verbringen.
Hast du Freigänger? Die fordern ihren Freigang nämlich ein. Bei uns kommen sie morgens vor der Arbeit raus und am späten nachmittag wieder rein- morgens wird gefrühstückt und dann stehen sie mauzend vor der Tür.
Wo ist das Problem wenns ein Gewitter gibt? Das sind Katzen, die suchen sich einen Unterschlupf! Also ehrlich, man kanns auch übertreiben! Wir reden hier immer noch von Tieren. Die stellen sich nicht mitten auf den Marktplatz und warten bis sie der Blitz trifft, die haben (trotz Domestizierung) Instinkte! ;)
Und Katzen können sich genauso im Haus verletzen, da ist es egal ob die Katze drinnen oder draußen ist- wenn man arbeiten ist, dann ist man nicht da. Punkt. Eher wird eine verletzte Katze draußen gefunden und ihr wird geholfen. In der Wohnung würde sie verletzt "rumliegen", bis ihr Herrchen/Frauchen nach Hause kommt. Weiß nicht, ob das besser fürs Tier ist...
 
Luna & Artemis

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Meine 4 Katzen leben ja als reine Wohnungskatzen. Zwar leben wir schön im Grünen aber direkt vor der Tür eine Bundesstraße. Zwar halte ich meine Katzen für so schlau das sie jetzt sich nicht unbedingt zur Hauptverkehrszeit auf die Straße gehen, aber grade Nachts rasen die hier die Straße runter, weil die auch viele Kurven hat und das nutzen grade die Tuning Leute um mal die Reifen quietschen zulassen und denen ist es meist egal was da auf der Straße grade langläuft, egal ob Mensch oder Tier, weil die haben die Straße hier dann für ihre Karren anscheinend gemietet... Ist nicht selten hier das dann mal am nächsten Morgen Katzen oder verschiedene Waldtiere tot auf der Straße liegen. Also ich sehe es nicht dringend als erforderlich, dass Katzen nach draußen müssen, wenn man nicht grade 20 Katzen auf 45qm hält und sich auchmal regelmäßig mit denen beschäftigt. Auch würde ich nicht jemanden raten, auf Katzenhaltung zu verzichten, nur weil er die nicht rauslassen kann/mag.
 
Eibhear

Eibhear

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Wir holen unsere Katzen abends immer rein, bevor es dunkel wird. Klappt zuverlässig! Die paar male, wo sie nicht reinkamen, kann man an einer Hand abzählen. Wäre genau an dem Abend etwas passiert (wobei sie sich über Nacht dann in der Scheue aufhalten), würde ich sagen, dass das so ein Zufall wäre, als wenn wir über die Straße gehen und dabei überfahren werden.

Auch würde ich nicht jemanden raten, auf Katzenhaltung zu verzichten, nur weil er die nicht rauslassen kann/mag.
Wenn die Katze krank ist und nicht raus kann, ist das für mich ein guter Grund Innenhaltungs-Katzen zu haben. Das ist aber auch so ziemlich der einzige Grund. Nur weil der Besitzer Angst hat, dass der Katze etwas passiert ist für mich ein eher egoistischer Gedanke- ich kann ihn nachvollziehen, keine Frage! Aber ich finds für die Miezen schade, wenn ich sehe wie unser Kater den Baum hochtobt und andere nur so einen "ollen" Kratzbaum haben, dann macht mich das schon nachdenklich. Zumal die wenigsten Katzen dann wenigstens eine große Wohnung zur Verfügung haben, sondern werden in kleinen, zugestellten Winzbuden gehalten. Da nützt auch das "Bauen nach oben mit Catwalks" nichts. Tut mir leid, aber wer schonmal eine Katze hat rennen, springen, jagen sehen, der würde dabei kein gutes Gewissen haben. Das ist dasselbe, als würde ich Meerschweinchen in einem 1-Meter-Käfig halten, Ratten in einem Pappkarton und Hamster in einem 08/15-Zooladen-Hamsterknast, usw.

Just my 2 Cents.
So, und jetzt melde ich mich mal für 2 Tage ab. Ich hoffe ich bin keinem auf den Schlips getreten, denn ich will damit niemanden persönlich angreifen. Wenn sich jedoch jemand von mir ungerecht behandelt fühlt oder diskutieren möchte (auf sachlicher Ebene, versteht sich ;) ), dann würde ich mich über eine PN sehr freuen!

Liebe Grüße,
Eibhear.
 
seven

seven

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Petra, ich sehe das so wie Du.
Sicher gibt es Katzen mit enormem Freiheitsdrang - die dann in einer Wohnung einzusperren, ist für beide Seiten nur Quälerei. Umgekehrt - eine Katze, die mit Wohnungshaltung zufrieden ist und gar nicht den Drang nach draußen hat - wieso sollte man die dann dazu zwingen?

Wir haben ja hier auch 4 Stubentiger - die haben neben einer großen Wohnung mit vielen Kletter-, Spiel- und Versteckmöglichkeiten auch noch die 55qm-Dachterrasse. Hier hat noch nie jemand versucht, auszubrechen, oder maunzend/türkratzend Freigang gefordert... Wäre das der Fall, müssten wir uns wohl etwas einfallen lassen (obwohl unsere Katzen dann leider auch nur die Möglichkeit hätten, morgens vor der Arbeit "rausgeschmissen" zu werden und dann ab Mittags irgendwann wieder reinzukönnen - wobei wir dann wahrscheinlich alle naselang gucken gehen müssten, ob evtl. ´ne Katze vor der Haustür sitzt, das kann man von innen nämlich leider nicht sehen, und Katzenklappen gehen da auch nicht...)

Wer seinen Katzen keinen Freigang bieten kann, der sollte, wie Susanne schon sagte, eben darauf achten, dass er Katzen nimmt, für die ohnehin aus verschiedenen Gründen kein Freigang in Frage kommt... oder eben auch welche, die es gar nicht anders kennen....

Zwingen würde ich eine Katze zum Freigang jedenfalls definitiv nicht ;)

LG, seven
 
N

Noel

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Also meine sind Freigänger und ich hole sie rein, wenn es ein Gewitter gibt, zur Not gehe ich sie suchen.
Auch hole ich sie nach Möglichkeit rein, wenn wir wegfahren und nachts sind sie nur im Sommer draußen, wenn es tagsüber zu warm ist.

Ich finde es schrecklich, wenn die Katze tagsüber keine Möglichkeit hat in die Wohnung zukommen.

Ich kann mir das gar nicht vorstellen meine Katze vor die Tür zu schmeissen und dann erst abends wieder rein zulassen. Ich glaube ich würde mir ständig Gedanken machen, wo sie sind, ob es ihnen gut geht und und und.
Ich habe ja jetzt schon ein Problem damit, wenn ich sie mal 2 Stunden nicht sehe und rufe sie dann. Ich bin die einzige hier im Dorf die ihre Katzen täglich mehrmals ruft und auch im störmendem Regen nach den Katzen schaut.

Ich werf meine Katzen auch schon mal vor die Tür, wenn ich z.B. Küche und Wohnzimmer naß wischen will und die Katzenklappe mal wieder kaputt ist, dann müssen sie halt mal 30 Minuten draußen bleiben dafür gibts danach als "Entschuldigung" immer etwas leckeres zu fressen.

Wozu brauche ich eine Katze, wenn ich sie nicht um mich haben will und sie möglichst nur draußen sein soll. Nee meine Mäuschen sollen immer um mich herum sein und an mir kleben, was sie auch machen.

Meine Katzen wollen raus und dürfen es auch. Ich habe aber auch nichts gegen Wohnungskatzen, wobei ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann, dass es Katzen gibt die nicht gerne raus gehen.

Unser Ajax wollte als Kitten raus aber bitte nur auf dem Arm, es hat Monate gedauert bis er vom Arm runter ist und alles auf eigenen Pfoten erkundet hat. Irgendwann ist er dann auch von alleine raus ohne Panik zu bekommen, weil er den anderen Kater hinterher ist und dann plötzlich draußen war, ohne dass ich daneben stand. Er ist immer noch wenig draußen und wenn dann immer in der Nähe vom Haus, es ist sehr selten, dass er nicht sofort angerannt kommt, wenn wir im Garten sind.
Selbst unsere Großen haben nicht mehr so den Drang das ganze Dorf zu erkunden und bleiben mehr in der Nähe.
Saphira ist noch neu hier in der Gegend und bei ihr müssen wir abwarten wie sich das entwickelt, wenn ihre Kitten nicht mehr da sind. Ich denke, dass sie wegen den Kitten nicht weit geht.
 
S

Simpat

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Ich bin ja auf dem Land aufgewachsen und natürlich hatte unser erster Kater Freigang er ist uns zugelaufen, er wäre in Wohnungshaltung nie glücklich geworden, außerdem muss ich gestehen, dass er damals noch unkastriert war, ist aber über 30 Jahre her, da wußte ich es noch nicht besser. Leider ist er eines Tages auf nimmer wiedersehen verschwunden. Dann konnte ich einen Kater aus einer missglückten Wohnungshaltung im Hochhaus übernehmen, der lieber raus wollte und der kam dann zu uns und hatte natürlich auch Freigang. Leider wurde er bereits mit 3 Jahren überfahren. Ich kannte Katzen vom Bauernhof, bei uns in der Straße, die nur draußen waren und Katzen mit Freigang, über reine Wohnungshaltung habe ich damals nie nachgedacht.

Dann viele Jahre später, waren die Verhältnisse so, dass ich mir Katzen hätte leisten können, aber da wo ich wohnte, war Katzenhaltung verboten, so dachte ich nicht länger drüber nach. Nach meinem Umzug habe ich mich dann wieder mit dem Gedanken befasst, hatte aber wirklich große Schwierigkeiten mir reine Wohnungshaltung vorzustellen, weil in meinen Augen Katzen unbedingt Freigang brauchen, ich konnte mir nicht vorstellen Katzen einzusperren. Dann habe ich Berichte über verschiedene Katzenrassen immer mal wieder im Fernsehen gesehen und wie gut die mit der Wohnungshaltung zurecht gekommen sind. Als ich dann auch noch verschiedene Leute mit reiner Wohnungshaltung kennenlernte und auch mittlerweile viel im Internet in verschiedenen Foren unterwegs war, freundete ich mich doch mit dem Gedanken an die Wohnungshaltung an und letzten Herbst war es dann soweit ich fragte meine Vemieter, ob sie mir die Katzenhaltung erlauben würden und sie sagten ja. Immer noch geprägt von dem Gedanken der freiheitsliebenden Katze, habe ich mich dann für Rassekatzen entschieden und zwar für die Britisch Kurzhaar, weil diese Rasse als besonders geeignet für die reine Wohnungshaltung gilt, ruhig und ausgeglichen ist und da meine Wohnung nicht so groß ist, dachte ich, die kommen am besten damit zurecht. Ich wohne mitten in der Stadt und habe eine starkbefahrene Umgehungsstraße ganz in der Nähe also wäre Freigang auf keinen Fall möglich, darüber bin ich inzwischen froh, weil die Sorge jeden Tag, ob meine Lieblinge wieder gesund heimkommen, ich wollte sie nach den Erfahrungen mit den beiden Freigang-Katern nicht mehr haben wollen.

Ich finde es toll, wenn man seiner Katze einen Freigang gewähren kann, aber bei mir wie gesagt, ging es nicht mal auf dem Land gut, da war echt nicht viel Verkehr und viele Äcker und Wiesen.

Ich würde aber nie eine Katze zu etwas zwingen, warum muss sie raus, wenn sie es gar nicht will??? und wenn sie unbedingt raus will, sollte man sie aber nicht einsperren und es gibt viele Katzen, die wirklich unbedingt raus wollen und mit Wohnungshaltung nicht zurecht kommen, aber dass kommt auf die Katze an, wenn sie in der Wohnung unglücklich ist, sollte man sie nicht einsperren.

Am besten finde ich Katzenhaltung mit gesicherten Freigang, den ich aber leider meinen Katzen nicht bieten kann.

Warum man einer Katze gegen ihren Willen ungesicherten Freigang aufzwingt und sie damit erheblichen Risiken aussetzt, ist mir vollkommen unverständlich. Aber ich kann gut nachvollziehn, dass manche Leute davon ausgehen, dass Katzen unbedingt Freigang brauchen, ich war auch viele Jahre dieser Ansicht, allerdings hätte ich damals schon Katzen gehabt, wäre ich froh gewesen, wenn die drinnen hätten bleiben wollen und hätte sie bestimmt nicht gezwungen rauszugehen.
 
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SusanneC

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Hast du Freigänger? Die fordern ihren Freigang nämlich ein. Bei uns kommen sie morgens vor der Arbeit raus und am späten nachmittag wieder rein- morgens wird gefrühstückt und dann stehen sie mauzend vor der Tür.
Wo ist das Problem wenns ein Gewitter gibt? Das sind Katzen, die suchen sich einen Unterschlupf! Also ehrlich, man kanns auch übertreiben! Wir reden hier immer noch von Tieren. Die stellen sich nicht mitten auf den Marktplatz und warten bis sie der Blitz trifft, die haben (trotz Domestizierung) Instinkte! ;)
Und Katzen können sich genauso im Haus verletzen, da ist es egal ob die Katze drinnen oder draußen ist- wenn man arbeiten ist, dann ist man nicht da. Punkt. Eher wird eine verletzte Katze draußen gefunden und ihr wird geholfen. In der Wohnung würde sie verletzt "rumliegen", bis ihr Herrchen/Frauchen nach Hause kommt. Weiß nicht, ob das besser fürs Tier ist...
Wie wäre es mit einer katzenklappe? die gibt ihnen Sicherheit und Entscheidungsfreiheit.
 
Lexxie

Lexxie

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Unsere können rein und raus wie es den Herrschaften beliebt.;)Ob sie nachts lieber mit im Bett liegen oder doch in der Scheune zwischen unzählig Stroh liegen ist Ihnen überlassen.Mal liegen sie auch nachts bei den Pferden.Wenn sie nicht rein möchten kann ich sie nicht zwingen wenn sie allerdings auch mal nicht rausgehen bleiben sie eben drin.Die beiden machen sowieso was Ihnen beliebt.
Als ich Mimi damals wegen der Op einsperren musste durfte ich danach tapezieren trotz Kratzbäume und Kratzbretter sie hat alles verwüstet.

Warum man allerdings jemanden zwingen muss versteh ich auch nicht , lasst euren Katzen einfach die möglichkeit wenn es geht selbst zu entscheiden.
 
Die 7 M´s

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Ich frage mich allerdings wie die Dame die Katze zwingen will?
Eben, genau das ist es ja. Dem Fragesteller ging es darum, wie er seiner Katze den Freigang schmackhaft machen könnte, weil er meinte, die Katze fühlt sich nur in der Wohnung bestimmt nicht wohl und sie müsse unbedingt nach draussen. Aber die Katze wollte überhaupt nicht raus :eusa_think: Allerdings erwähnte er später auch, dass er die Katze nicht den ganzen Tag "um sich herum" haben wollte...Vielleicht war das sein "Hauptmotiv". Hab dann nicht mehr weitergelesen....:eusa_eh:
 
Loscampesinos

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Ich muss ehrlich sein, ich denke, dass wir bei all unseren Tieren auf Sicherheit achten, egal ob Hund, Kaninchen, Maus usw, warum sollen wir es bei Katzen anders machen?

Ich habe die Möglichkeit meine Katzen in einer 120 qm Wohnung zu halten. Wir sind fast den ganzen Tag da, es gibt Spiel, Spaß und Spannung. Die Herrschaften haben mehrere Kratzbäume und dürfen auch sonst ALLES nutzen.
Allerdings hätte ich auch die Möglichkeit die 3 rauszulassen. Wir leben im Dorf, nah am Wald, eine Nebenstraße usw.
Trotzdem erlebe ich es hier fast täglich, dass Katzen angefahren werden oder plötzlich nicht mehr auftauchen.
Die beiden Katzen meines Freundes wurden vergiftet, seitdem hat er regelrecht Panik, wenn ich auch nur das Wort "Freigang" erwähne. Carlo, der Kater meiner Eltern, kommt so oft "verwundet" nach Hause. Die Katze einer Bekannten wurde 3 Monate lang versehentlich in einem Fremden Keller eingesperrt. Dort konnte sie sich dann glücklicherweise durch die Vorräte fressen, kam aber später dennoch abgemagert und "halb tot" nach Hause. Und das alles hier in der Nachbarschaft.

Wir haben unsere Katzen adoptiert mit der Bestätigung, dass wir sie im Falle eines Falles rauslassen können.
Bisher forden sie es nicht ein, sollten sie es aber tun, werden wir wohl schweren Herzens nachgeben.

Aber auch hier muss ich ehrlich sein: Eine Katze hat für mich nichts in einer kleinen Wohnung zu suchen, ich glaube da kann auch ein Partner nicht helfen. 30 qm sind eben einfach nicht ausreichend.
Genauso wenig verstehe ich meine Nachbarn, die im zweiten Stock wohnen und ihre Katzen über den Balkon raus lassen. :eusa_think: Die turnen so oft da oben rum, da bleibt mir immer fast das Herz stehen. Letztens ist eine abgerutscht und hat sichh gerade so noch mit den Vorderpfoten hochziehen können.

Ein Tier zu etwas zwingen, ist eben nich schön. Egal ob man es zwingt draußen zu bleiben oder drinnen zu bleiben.
Wenn man weiß, dass man in einer kleinen Wohnung (ohne Freigang) lebt, holt man sich eben, wie schon erwähnt, Katzen bei denen man sicher sein kann, dass sie es mitmachen (Etwas älter, vllt auch krank usw). Nachher hat man zwei junge Tiere, die sich nichts sehnlicher wünschen als draußen zu leben und dann hat man den Salat.

Für mich ist es wichtig, dass meine Katzen ein sicheres und dennoch schönes Leben führen. Und ich werde mir jeden Tag auf's Neue die Mühe machen mit meinen Katzen zu spielen, sie zu beschäftigen usw. Der gesicherte Freigang ist auch schon in Planung. Und erst wenn das alles nicht funktioniert, dürfen die 3 komplett raus.
 
Kulle

Kulle

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Mal andersherum gefragt: Die eine zwingt ihre Katze nach draussen, der andere zwingt die Katze ein Leben lang in der Wohnung zu bleiben.. wer ist da nun besser? Es ist doch beides beschi**en :D
 
seven

seven

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Kulle, Du hast Recht, es ist irgendwo beides besch...ssen...
Ich denke aber, das ist generell ein großes Dilemma in der Haustierhaltung - egal, ob es jetzt Mäuse, Hamster, Ratten, Katzen, Hunde, Kaninchen etc. sind...
Man möchte den Tieren so weit es irgendwie geht, gerecht werden...
Aber man muss leider immer irgendwo Abstriche machen...
Selbst wenn man noch so ein großes Mäusegehege hat - größer wäre auf jeden Fall immer noch schöner... Selbst wenn man den Kaninchen rund um die Uhr Freilauf gewähren kann - es fände sich immer noch etwas zu verbessern....

So ist es eben auch mit den Katzen... Es geht natürlich gar nicht, ausgesprochene Freigänger in einer Zweizimmerwohnung einzusperren. Genausowenig kann ich aber zufriedene Wohnungskatzen einfach rausschmeißen, weil ich sie vielleicht nicht den ganzen Tag um mich haben will oder mir die Katzenklos zu viel Arbeit wären...

Unsere vier sind hier mit 100qm Wohnung und 55qm Dachterrasse zufrieden - wenn sie wirklich unbedingt rauswollten und danach quengeln würden, müssten wir uns schweren Herzens eine Lösung einfallen lassen (Wobei, wie gesagt, das Ganze schwierig würde, da wir eben keine Katzenklappe in die Haus- und die Wohnungstür bauen könnten und die Katzen eben dann leider nicht nach Belieben raus und rein könnten (so wie das jetzt mit der Dachterrasse hervorragend funktioniert...)
Und ja, ich habe auch wirklich Schiss, unsere Katzen rauszulassen... Vergiftete Katzen, von Nachbarn mit schlechtem Futter gefütterte Katzen, die Autobahn in 500m Luftlinie, rücksichtslose Autofahrer, die auch nachts mit 50-60 durch die 30km/h-Sackgasse brettern... Wie gesagt - wenn die Katzen unbedingt wollten, könnten wir sie nicht festbinden....
Freiheit gut und schön - aber um jeden Preis? Einerseits: Eine glückliche Freigängerkatze, die nur 3-5 Jahre alt wird - oder eine unglückliche Wohnungskatze, die 20 Jahre alt wird..... beides nicht schön....
Und solange unsere hier zufrieden sind, werden sie Wohnungs-/Balkonkatzen bleiben....

LG, seven
 
S

SusanneC

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Ich sehe eben auch viel zu oft Nachbarskatzen mit tiefen Bisswunden vom Marder, der lässt sich da auch nichts gefallen, die Dorfstraße ist auch nur 100 Meter weg, und natürlich kann auch mal auf den Äckern was passieren mit Kunstdünger, Pestiziden, Mähdrescher etc. das ich ehrlich meine Zweifel habe, ob es das Risiko wert ist.

Wir haben eben explizit nach katzen gesucht, die für Freigang sowieso nicht in Frage kommen. Mein Athaxie-Kater hätte keine Chance, meine Panikkatze auch nicht, und mein halbperser ist ja schon nass bis auf die Haut, wenn nur etwas Tau auf dem balkon war.
 
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Noel

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Hi,

ein bisschen was sollte man seinen Tieren schon zutrauen.
Ich freu mich immer riesig, wenn meine Katzen durch den Garten rennen und toben, wenn sie stolz mit einer Maus heim kommen oder wenn sie ins Haus kommen und einfach nur von ihrem Tag berichten.
Klar gibts auch mal Streit mit anderen Katzen.
Letztens stand ich vor der Haustür und höre im Dorf plötzlich Katzengeschrei, hörte sich nach meinem kleinen Katerchen an und meine anderen 2 Kater sind sofort in die Richtung gerannt und sind dann mit dem Kleinen zurück gekommen.
Ich denke sie sind hin und haben dem Kleinen geholfen.

Aber ich habe hier auch ein Sensibelchen, der ist jetzt seit ein paar Tagen leicht verstört, irgendwas muss draußen gewesen sein, aber wir wissen nicht was. Aber ich kann ihn trotzdem nicht einsperren. Er will unbedingt raus.
Also lasse ich ihn raus.

Ich weiß dass meine Katzen glücklicher sind, seid sie raus dürfen.
 
Loscampesinos

Loscampesinos

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Mal andersherum gefragt: Die eine zwingt ihre Katze nach draussen, der andere zwingt die Katze ein Leben lang in der Wohnung zu bleiben.. wer ist da nun besser? Es ist doch beides beschi**en :D
Im Prinzip hast du recht, aber ich würde meine Katzen weder zu dem einen, noch zu dem anderen zwingen. Das Gute ist halt, dass ich beide Möglichkeiten habe. Allerdings würde ich, wie schon beschrieben, erstmal alles versuchen, dass meine Katzen "gesichert" leben können. Und, das ist jetz auch nicht böse gemeint, aber ich denke, dass viele dafür einfach zu faul sind oder ihnen ist ihre Wohnung zu "wichtig" oder, oder, oder...
Wenn meine Katzen genug Klettermöglichkeiten, Spiel, Spaß und gesicherten Freigang haben und dann nicht zufrieden sind, ja... dann dürfen sie komplett raus. Aber das mache ich nicht ohne nicht alles versucht zu haben!

Und Katzen haben auch nicht immer Glück. Ich meine Riche wurde gefunden als er im Zaun feststeckte. Carlo hat schon mehrere Maderbisse "überlebt", wurde vom Bauern auf dem Feld mit Kuhmist überhäuft (Das hätte auch anders gehen können). Die beiden Katzen meines Freundes wurden vergiftet, Katzen werden angefahren... das hört man alltäglich und wenn ich kann, will ich meine davor bewahren. Aber wenn ich merke, dass sie dabei totunglücklich sind, muss ich Konsequenzen ziehen. Das habe ich nicht nur dem Tierheim, sondern auch mir so versprochen!

Ich denke jeder Katzenhalter würde das so tun und deswegen finde ich es nicht gut, wenn man das eine als falsch und das andere als richtig betitelt. Beides hat Vor- und Nachteile.
 
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