Hund <=> Küche

Diskutiere Hund <=> Küche im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, wie ich gestern bereits in einem anderen Thread geschrieben habe, werden wir uns nächstes Jahr einen Neufundländerwelpen anschaffen. Nun...
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kochs

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Hallo,

wie ich gestern bereits in einem anderen Thread geschrieben habe, werden wir uns nächstes Jahr einen Neufundländerwelpen anschaffen. Nun habe ich wieder eine Frage:

Wir haben ein Haus. Das Erdgeschoss ist sehr offen gestaltet, d.h. Küche, Esszimmer und
Wohnzimmer bilden einen großen Raum. Grundsätzlich wird sich der Hund im Haus frei bewegen dürfen, aber ich hätte es ehrlichgesagt gerne, wenn ich ihm beibringen könnte, dass er die Küche meidet. Ich hatte noch nie einen Hund, deshalb weiß ich nicht, wie ich ihm das am geschicktesten beibringen soll. Reicht es, dass wenn er die Küche betritt, ich "Nein" sage und ihn ins Ess/ Wohnzimmer führe - oder sollte ich für den Anfang eine Art Absperrung (wie man das auch für Kinder z.B. bei Stiegenaufgangen macht) aufstellen, damit er begreift, dass dort alle reindürfen, aber er nicht, und ich diese Absperrung nach einer Zeit entferne? Oder habt ihr andere Ratschläge bzw. eigene Erfahrungen?

Liebe Grüße!
 
27.07.2011
#1
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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
suno

suno

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Hallo,

dein Welpe wird dir bzw. deiner Familie versuchen überall hin zu folgen - daher wird das - wie überhaupt alles mit Hund - ein wenig Arbeit xD - denn ich weiß wie schrecklich süß und liebenswert Welpen sind.

Soll der Hund wirklich lernen, daß eine bestimmte Stelle tabu für ihn ist - ist es eigentlich ganz einfach und logisch...das Tierchen muss erstmal eine "Schwelle" wahrnehmen. Für den Hund ist zwischen Wohn/Ess und Küchenbereich kein unterschied zu erkennen - ausser daß es in der Nähe der Küche super riecht und da etwas leckeres ab zu stauben geben könnte :))
- (da bei euch alles offen gestaltet ist) woher soll er also wissen wann er wo stoppen bzw. was genau er nicht betreten darf....das ist im übrigen die erste und wichtigste Grundregel für einen Hundebesitzer- und macht das erziehen um einiges einfacher und sicherer (meines -erachtens überhaupt erst möglich) ...versetzte dich in das Tier, versuche wie ein Hund zu "denken...oder besser "wahr zu nehmen".

Ok...der Küchenbereich soll tabu sein - dann musst du eine für den Hund klare "Schwelle" errichten. Das könnte so ein Kindersicherungsgitter sein (die einfachste aber auch Inneneinrichtungs mäßig hässlichste Variante) ....das könnte auch ein kleiner Teppich VOR dem Bereich sein...auf den er sich legen kann und ÜBER den hinaus er NICHT in den Bereich darf - das wiederum machst du mit Geduld und liebevoller Konsequenz. Dabei müßt ihr Menschen im Haus alle zusammenarbeiten - NIEMAND darf ihn/sie jemals mit in den Bereich lassen - sonst ist im Hundeköpfchen erstmal Chaos und das Tabu unverständlich.
Die Teppich Variante hat auserdem den Vorteil, daß der/die Kleine ganz nebenbei noch "Platz" lernt.....

Das gleiche gilt für Bett und Couch...solltet ihr den Hund nicht darauf / darin haben wollen (bei einem Neufundländer könnte dies letztendlich zu Platzproblemen führen ;-)) dann macht ihr es Euch und dem Hund einfachen wenn er dies auch nicht als süßer Welpe darf.
"was Hänschen nicht lernt - lernt Hans nimmer mehr" stimmt zwar nicht ganz - was aber Hänschen ganz einfach so erfährt und lernt - macht Hans später von ganz alleine richtig.

Ich kann mir Vorstellen wie sehr ihr Euch auf euren Familienzuwachs freut - ich freue mich an dieser Stelle einfach mal mit Euch mit.

Viele Grüße...
 
Tayet

Tayet

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Huhu,
so wie Suno es beschrieben hat, haben wir auch bei unsere Aussiemädchen gemacht. Wenn ich wusste dass ich länger in der Kücher bin, dann hab ich am Anfang ihre Decke in der nähe vom Eingang gelegt, so dass sie mich gesehen hat. :) Klar verstehen die Babys es nicht sofort, aber mit viel Geduld und Leckerchen klappt es.Jetzt legt sie sich von alleine vor der Küche und wartet bis wir fertig sind.
 
K

kochs

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Hallo,

die Idee einen Teppich od. eine Decke vor die Küche zu legen ist sehr gut - darauf wäre ich nie gekommen. Ein Kindersicherungsgitter ist natürlich nicht gerade hübsch und wenn ich mir das ersparen kann bin ich schon sehr froh. Danke für den guten Ratschlag!

Liebe Grüße!
 
Kasary

Kasary

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Huhu,
darf ich fragen, wieso du deinem Hund den Gang in die Küche verwehren möchtest?
Ich respektiere deine Ansichten natürlich, habe aber manchmal das Gefühl das gerade Neuhundehalter solche Verbote gern grundlos aussprechen, einfach weil man es mal irgendwo aufgeschnappt hat, usw.

Als wir Diego damals bekommen haben, wollte mein Freund auch zunächst nicht, das er ins Schlafzimmer kommt.
Auf meine Frage nach dem "Warum" konnte er mir aber keine gescheite Antwort liefern. Und ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund dem Hund aus purer Willkür irgendein Verbot aufzuerlegen. Wir haben uns also darauf geeinigt, dass Diego nicht im Schlafzimmer übernachtet, d.h Abends geht die Türe zu.
Das kann ich respektieren, weil mein Freund sonst nicht schlafen kann. So ein Hund läuft und räust ja Nachts schon ganz gern herum und das stört.
Tagsüber darf er allerdings durchaus mit ins Zimmer. Wieso auch nicht? Die Haare hat man sowieso überall, egal ob man jetzt Barrieren aufstellt oder nicht.

Von daher frage ich nach euren Beweggründen, denn gerade in einem offenen Wohn- Essbereich kann der Dreck nicht der ausschlaggebene Punkt sein.
Und einem Hund dieser Größe beizubringen, dass die Nase auf der Arbeitsplatte nichts zu suchen hat, ist auch keine große Kunst. Das ist m.E sogar deutlich einfacher als ein Verbot ohne reale Barrieren (also Türgitter,usw) und ohne logischen Grund durchzusetzen.

Liebe Grüße
 
K

kochs

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Huhu,
darf ich fragen, wieso du deinem Hund den Gang in die Küche verwehren möchtest?
Hallo,
das hat mehrere Gründe:
Der wichtigste für mich ist folgender: Ich habe drei Katzen und eine davon benötigt eine spezielle Diät, die nicht ganz billig ist. Falls ihr euch mit Katzen nicht so gut auskennt, muss ich vl erklären, dass Katzen häppchenweise essen. D.h. sie fressen ein paar Bissen, legen sich schlafen, fressen wieder ein paar Bissen, spielen Abfangen, fressen wieder ein paar Bissen usw. Folglich steht das Futter längere Zeit herum. Ich habe mir daher überlegt, den Katzen einen Futterbereich in der Küche zu geben, wo der Hund nicht hindarf, damit er das Futter nicht wegfrisst.
Hygienische Gründe sind für mich in der Küche nicht ausschlaggebend. Das dürften sie bei 3 Katzen auch nicht sein - denn denen kann ich kaum beibringen, dass sie auf der Arbeitsplatte nichts zu suchen haben...
Aber ich muss sagen, ich finde es durchaus legitim zu sagen, dass man nicht möchte dass ein Hund gewisse Bereiche der Wohnung meiden sollte. Bei mir ist das halt die Küche. Das einzige was ich ihm sonst noch "verwehre" ist ein Platz auf der Couch und im Bett (und das schlicht und ergreifend deshalb, da Neufundländer doch recht groß werden und ich irgendwann vermutlich sonst selbst keinen Platz mehr auf der Couch oder im Bett habe).
Liebe Grüße!
 
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Lexxie

Lexxie

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Dann ist der Tipp mit Decke wohl am besten.Das Futter meiner beiden Katzen steht erhöht.Die Lütte kommt da eh nicht ran und der große hat gelernt nicht an den Napf zugehen.
 
Nienor

Nienor

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Ob sich der Neufi, wenn ihr weg seid, nicht doch ueber die Grenze wagt, wenn da leckeres Futter lockt ? So ganz wuerde ich dem nicht trauen, da Neufis ja mit den Retrievern verwandt sind, die bekanntlich nichts Essbarem widerstehen koennen.
Wenn deine Katzen gut auf die Arbeitsflaechen kommen, biete das Futter sicherheitshalber zusaetzlich erhoeht an.
 
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kochs

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Ob sich der Neufi, wenn ihr weg seid, nicht doch ueber die Grenze wagt, wenn da leckeres Futter lockt ?
Das stimmt schon, das hab ich mir auch schon überlegt... Oft wird es ja nicht vorkommen, dass der Hund alleine im Haus ist (vor allem am Anfang nicht) und ungestört das ganze Katzenfutter verputzen kann... Ich habe mir für den Fall der Fälle aber überlegt, dass ich mir in der Küche eine Art "Lade" in die Fußleiste einbauen lasse, die man auf und zuschieben kann (da kommt das Katzenfutter rein, und falls der Hund mal allein ist, wird die Lade zugeschoben). Das hab ich mal in irgendeinem Möbelmagazin gesehen. Was haltet ihr davon? Mein einziges Bedenken ist, dass der Hund die Lade selbst aufmacht (aber da könnte man ev eine Kindersicherung einbauen oder so...).
 
Tayet

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bei uns darf sie nicht in die Küche, weil da schlicht weg kaum Platz für sie ist. Es ist DG Wohnung,winzige Küche und selbst ich renn immer irgendwo gegen. Ich wollte auf Peach nicht drauf treten oder was heißes kippen. Dann muss man schnell sich bewegen und der Hund steht/liegt im weg. Also eher Sicherheitsgründe, wobei eine Tabuzone ihr auch ganz gut getan hat.
 
Kasary

Kasary

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Hey,
das ist natürlich ein guter Grund für ein Raumverbot. Meine Frage sollte ja auch nicht anmaßend oder belehrend sein, sondern einfach aus reines Interesse, eben weil so oft "unnötige" Regeln aufgestellt werden. Mit dem Katzenfutter finde ich aber vollkommen okay. Ich schließe mich aber den anderen an, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass der Hund auch während eurer Abwesenheit, ja vielleicht sogar während ihr da seid, aber eben nicht aufpasst, eine Decke oder so nicht überschreitet. Ich würde dann also auch zum Kindergitter oder zumindest einer anderen barrieremäßigen Absperrung tendieren.

Liebe Grüße
 
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