Ersthund an Zweithund gewöhnen

Diskutiere Ersthund an Zweithund gewöhnen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Huhu liebe Foris, ich habe ein kleines Problem. Mein Eddie, Rüde, kastriert mit einem Jahr, nun 5 Jahre alt, mit einer Schäferhündin von Welpe...
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Bella88

Bella88

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Huhu liebe Foris,

ich habe ein kleines Problem.

Mein Eddie, Rüde, kastriert mit einem Jahr, nun 5 Jahre alt, mit einer Schäferhündin von Welpe an aufgewachsen, West-Highland-White-Terrier-Münsterländer-Mischling (puh so ein langes Wort :lol:) versteht sich nicht 100% mit dem Hund von meinem Freund.

Luna ist eine 4 Jahre alte, braune Labradorhündin, kastriert, sehr aufgeschlossen, verspielt und verträglich.

Nun habe ich leider schon mehr als einmal beobachtet, dass er ihr die Zähne zeigt und sie auch mal in die Schranken weißt, sprich sie anpöbelt einmal kurz, aber nicht schnappt.

Wenn
ich die Situation beschreiben müsste und es handelt sich hier von meinem persönlichen Eindruck, dann fühlt er sich bedrängt. Er legt die Ohren zurück, ist angespannt und bewegt sich nur langsam und hat irgendwie einen gequälten Blick.

Luna kann mit jedem Hund gut und spielt eben gerne. Eddie hingegen ist eher zurückhaltend und spielt nicht viel mit anderen Hunden.

Es sieht dann also so aus, dass sie auf ihn zugeht und ihm an der Schnauze rum schnuppert z.B. Dann ist alles auch noch gut. Aber sie macht es sehr ausgiebig und ich habe das Gefühl er fühlt sich in der Situation nicht wohl. Zeigt oben beschriebenes Verhalten. Dann zeigt er ihr eben auch mal die Zähne...

Ich sage ihm dann ein klares "Nein" und schicke auch Luna von ihm weg, um die Situation zu entspannen. Mein Freund macht das auch so.

Verhalten wir uns richtig?

Was kann ich generell machen, um die Situation zu verbessern?

Wie gesagt, Luna will ihm nichts Böses. Sie mag den kleinen Mann total gerne, aber Eddie ist eben irgendwie gestresst (?).

Brauche daher dringend mal euren Rat und eure Hilfe.

lg Bella

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Nachtrag: Füttern können wir sie nebeneinander. Da versucht keiner dem anderen was weg zu nehmen oder sein Essen zu verteidigen. Es ist auch nicht immer so, dass er die Zähne zeigt oder einmal kurz pöbelt (ohne zu zwicken!). Draußen laufen sie auch friedlich nebeneinander her oder auch mal miteinander um die Wette.

Mache ich mir zu viele Sorgen oder sind meine Ängste, dass es mal schief gehen könnte und sich die Hunde dann gar nicht mehr mögen gerechtfertigt?
 
01.08.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Turtle28

Turtle28

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hi, bella ;-)

sind die hunde denn jezt "gezwungen" beieinander zu sein?
wohnt ihr zusammen?
liegen ihre schlafplätze nebeneinander?

könnt ihr denn mit beiden spielen? vesucht das doch mal . werft zB einen ball oÄ .
so können sie sich ja etwas näher kommen.
versuche sie langsam aneinander zu gewöhnen, geht zusammen spazieren, sie sollten trotzdem immernoch die möglichkeit haben, sich auszuweichen ;-)
ist vllt. eifersucht im spiel?

PS mMn verhaltet ihr euch richtig
 
Bella88

Bella88

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Nein, sie sind nicht gezwungen beieinander zu sein. Es ist halt immer mal der eine bei dem anderen mit Hund zu Besuch. Wenn wir draußen sind, laufen sie auch mal miteinander rum und schnuffeln hier und da gemeinsam rum.

Spiele haben wir bis jetzt noch nicht gemacht (Apportieren mit beiden o.ä.), weil wir eben nicht wussten, wie meiner reagiert und vermeiden wollten, dass es im schlimmsten Fall zu Rangeleien kommt. Andererseits hat er es vorher auch noch nie gemacht und ich denke müssten man es einfach mal probieren oder? Sowas müsste doch die Gemeinschaft auch stärken oder?

Soll man ansonsten die Beiden die Sache selbst klären lassen, solange es nicht zu Verletzungen kommt und er nur warnt? Er zeigt ihr ja eigentlich nur seine Grenzen und weißt sie zurecht oder sehe ich das falsch?
 
Turtle28

Turtle28

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das spielen würde ich auf alle fälle mal "probieren", fänd ICH persl nicht schlecht.

das er seine grenzen zeigt ist auf alle fälle gut! dann schnallt sie (hoffentlich, irgendwann) auch, wie´s läuft.
nur sollte er eben nicht zu sehr gereizt werden, da kann das liebste hündchen mal böse werden...
also versuchen, ihm nicht zu viel druck zu machen...

LG:)
 
Bella88

Bella88

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Ok, dann waren wir ja nicht so auf dem falschen Dampfer. Ich habe sie bis zu einem gewissen Grad machen lassen und ihn dann dementsprechend seine Reaktion zeigen lassen. Aber wenn es meiner Meinung nach zu viel auf einmal war, die Situation lösen und mit was positiven ablenken.

Wenn wir das so beibehalten, meint ihr dann, dass es sich mit der Zeit einfach gibt und sie "zusammenwachsen" können?
 
Bella88

Bella88

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Hat vielleicht noch jemand eine Meinung dazu, dir er mir mitteilen mag?
 
DyingDream

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...

Kannst du mal ein paar Situationen genauer schildern, wo dein kleiner der Hündin die Zähne zeigt?
Schnappt er auch nach ihr, wenn sie nicht darauf reagiert?

Ansonsten empfinde ich persönlich das noch nicht als so schlimm. Irgendwie müssen die Hunde ja verdeutlichen, dass sie ihre Ruhe haben wollen. Sie können ja leider nicht wie wir sagen "Hey du - lass mich doch jetzt mal in Ruhe. Ich will hier einfach nur etwas dösen und die Welt beobachten." - Die Aussage machen unsere Hunde eben durch leichtes Zähne zeigen und knurren. - Werden diese Grenzen vom anderen Hund dann nicht akzeptiert kann es auch passieren, dass der 'Gestörte' seine Aussage mit einem Schnapper noch mal verdeutlicht.

Auf engem Raum, wie in der Wohnung ist es nicht immer einfach für unsere Hunde ihre Ruhe zu finden, wenn noch 'Besuch' da ist.

Womit ich persönlich vorsichtig wäre, wären eigentlich die Ressourcen (Futter, Spielzeug, Aufmerksamkeit, ...). Das führt am häufigsten zu Streit unter Hunden. Sprich, wenn es nur einen Knochen gibt und beide ihn haben wollen oder wenn der Lieblingsball vom Westi-Mix auf einmal im Maul der Hündin steckt oder wenn die Hündin viel Aufmerksamkeit bekommt und der Kleine sich zurückgesetzt fühlt.
Da müsst ihr einfach aufpassen.

Ich würde da bei euch also relativ locker bleiben.
Macht ganz viele gemeinsame Spaziergänge und powert die Hunde etwas mehr aus bevor ihr gemeinsam in der Wohnung seit.
Bevorzugen würde ich keinen Hund, solange ihr nicht wisst wer bei den Hunden untereinander ranghöher ist. - Seit ihr euch da sicher, wäre es auch hilfreich, wenn ihr dieses akzeptiert und dann bekommt eben erst der Ranghöhere sein Futter oder das Leckerlie und der andere Hund danach.

Die Schlafplätze der Hunde würde ich vermutlich so aufstellen, dass sie sich nicht permanent im Auge habe und damit grade der kleine Westi-Mix sich auch etwas mehr entspannen kann.
~§~
 
Bella88

Bella88

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Eigentlich gibt es da nur immer ein und die selbe Situation. Luna ist stürmisch und sehr aufgeschlossen und "stürzt" sich also immer regelrecht auf ihn, um ihm "hallo" zusagen oder auch zwischendurch, wenn sie ihn zum Spielen animieren will. Er aber mag dieses Stürmische gar nicht. Wir haben sie anfangs sich immer draußen erst begrüßen lassen und das auch ohne Leine, damit meiner eben die Möglichkeit hat, auszuweichen und weg zu gehen, wenn es ihm zu viel wird.

Eine Situation fällt mir da doch noch ein... Sie leckt ihm ständig wie ein Welpe am Maul herum, was er noch weniger ab kann, als wenn sie auf ihn zurast.

Hat auch schon mal in die Luft geschnappt (er hat sie nie erwischt, weiß auch nicht, ob er es bewusst vor hatte oder es sich noch um ein Drohen gehandelt hat). Aber passiert ist nie was. Wir wollten auch nie, dass es erst dazu kommen muss, weil wir die Angst hatten, dass die Beziehung dann zwischen ihnen noch schlechter wird.

Wir waren in den letzten Tagen sehr viel mit ihnen zusammen draußen. Was aufgrund von den 60 km die zwischen uns liegen, nicht ganz so leicht war. Auch in der Wohnung haben wir vermehrt darauf geachtet, dass er seine Ruhe kriegt und sie ihre Energie auf etwas anderes konzentriert, als ständig auf ihn.

Ich finde, dass es nach den wenigen Tagen schon besser geworden ist. Er hat ihr nur noch ganz selten mal die Zähne gezeigt. Vielleicht 3-4 mal am ganzen Wochenende. Vorher waren es eher 4-5 an einem Abend. Selbst bei ihrem Ablecken am Maul und Co. blieb er ganz locker und ließ sie machen ohne dabei irgendwie gestresst zu wirken. Eher im Gegenteil, er machte irgendwann mit und das ganze sah aus, wie Zungenküsse :lol:

Vielleicht wird es ja bei den Beiden noch die ganz "große Liebe". Wer weiß? ;) Die Zeit wird es zeigen.
 
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